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	Kommentare zu: Some Guys Named Jones	</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		Von: Hans-Bernhard Barth		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 17:58:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verlängern könnte man diese Aufzählung z.B. mit

&quot;Oracle Jones&quot; — Westernfigur,

dem mit Donald Pleasence ganz gegen sein übliches Finsterling- und Scheibtischtäter-Image besetzten, und von ihm hinreißend komisch verkörperten versoffenen Wetterpropheten, Spökenkieker und Scout, der in John Sturges&#039; unernstem Breitwand-Western &quot;Vierzig Wagen westwärts&quot; (Originaltitel &#039;The Hallelujah Trail&#039;) die männliche Schicksalsgemeinschaft der Bergbau-Frontier Town Denver (CO) dazu aufstachelt, sich vor Wintereinbruch per Sammelbestellung sicherheitshalber nochmal ausgiebig mit Alkoholika aller Art einzudecken, ehe die Stadt wie gewöhnlich witterungsbedingt monatelang von der Außenwelt abgeschnitten wird. Dieses Unterfangen löst eine Lawine wahnwitziger Verwicklungen aus, die in ihrer Durchgeknalltheit der Schatzjagd aus &#039;It&#039;s a Mad, Mad, Mad, Mad World&#039; wenig nachstehen...
Pleasence ist übrigens nicht der Einzige, der in diesem gut zweieinhalbstündigen Monumentalschinken mit Ouvertüre und Intermission (Musik: Elmer Bernstein) gegen den Typ besetzt ist: Martin Landau z.B., bislang ebenfalls eher auf Finsterlinge und harte Typen abonniert gewesen (u.a. gab er die Rechte Hand des Oberschurken James Mason in Alfred Hitchcocks &quot;Der unsichtbare Dritte&quot;), verkörpert urkomisch einen ebenfalls auf Alkoholika versessenen und äußerst schlitzohrigen leitenden Angehörigen der indigenen Bevölkerung.
Nach heutigem Zeitgeist ist dieser Film natürlich in vielfältiger Weise fragwürdig — aber unser alles auf die Goldwaage legender Zeitgeist kann mich mal... Ich habe meinen Heidenspaß an diesem zeitweilig überschnappenden Breitwand-Remmidemmi!

Meinereinem ist der Streifen v.a. aber auch deshalb in bleibender Erinnerung, weil seine deutsche Fassung mir ein Beispiel kongenialer Synchronisationsarbeit zu sein scheint, die das Original in vielen Details für meine Begriffe sogar noch übertrifft: Man vergleiche nur einmal den amerikanischen und den deutschen Chorsatz im Vorspann — soviel Wortwitz, Schmiss und Präzision zugleich würde man in Zeiten von Opas bundesdeutschem Kientopp (1965/66) nicht ohne weiteres erwarten.

(Hätte ich einen Wunsch frei, dann wäre er, dass der &#039;St. George Herald&#039; vielleicht gelegentlich einmal ein bisschen Hintergrundmaterial zu dieser — und womöglich noch einigen weiteren bemerkenswerten deutschen Film-Synchronisationen der späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre brächte; spontan fallen mir da z.B. die deutschen Libretti von &#039;Kiss Me Kate&#039; oder &#039;My Fair Lady&#039; ein...)

Wie stets tausend Dank für diesen tollen Blog, von dem man kaum genug kriegen kann.

Viele Grüße,
HBB]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verlängern könnte man diese Aufzählung z.B. mit</p>
<p>&#8222;Oracle Jones&#8220; — Westernfigur,</p>
<p>dem mit Donald Pleasence ganz gegen sein übliches Finsterling- und Scheibtischtäter-Image besetzten, und von ihm hinreißend komisch verkörperten versoffenen Wetterpropheten, Spökenkieker und Scout, der in John Sturges&#8216; unernstem Breitwand-Western &#8222;Vierzig Wagen westwärts&#8220; (Originaltitel &#8218;The Hallelujah Trail&#8216;) die männliche Schicksalsgemeinschaft der Bergbau-Frontier Town Denver (CO) dazu aufstachelt, sich vor Wintereinbruch per Sammelbestellung sicherheitshalber nochmal ausgiebig mit Alkoholika aller Art einzudecken, ehe die Stadt wie gewöhnlich witterungsbedingt monatelang von der Außenwelt abgeschnitten wird. Dieses Unterfangen löst eine Lawine wahnwitziger Verwicklungen aus, die in ihrer Durchgeknalltheit der Schatzjagd aus &#8218;It&#8217;s a Mad, Mad, Mad, Mad World&#8216; wenig nachstehen&#8230;<br />
Pleasence ist übrigens nicht der Einzige, der in diesem gut zweieinhalbstündigen Monumentalschinken mit Ouvertüre und Intermission (Musik: Elmer Bernstein) gegen den Typ besetzt ist: Martin Landau z.B., bislang ebenfalls eher auf Finsterlinge und harte Typen abonniert gewesen (u.a. gab er die Rechte Hand des Oberschurken James Mason in Alfred Hitchcocks &#8222;Der unsichtbare Dritte&#8220;), verkörpert urkomisch einen ebenfalls auf Alkoholika versessenen und äußerst schlitzohrigen leitenden Angehörigen der indigenen Bevölkerung.<br />
Nach heutigem Zeitgeist ist dieser Film natürlich in vielfältiger Weise fragwürdig — aber unser alles auf die Goldwaage legender Zeitgeist kann mich mal&#8230; Ich habe meinen Heidenspaß an diesem zeitweilig überschnappenden Breitwand-Remmidemmi!</p>
<p>Meinereinem ist der Streifen v.a. aber auch deshalb in bleibender Erinnerung, weil seine deutsche Fassung mir ein Beispiel kongenialer Synchronisationsarbeit zu sein scheint, die das Original in vielen Details für meine Begriffe sogar noch übertrifft: Man vergleiche nur einmal den amerikanischen und den deutschen Chorsatz im Vorspann — soviel Wortwitz, Schmiss und Präzision zugleich würde man in Zeiten von Opas bundesdeutschem Kientopp (1965/66) nicht ohne weiteres erwarten.</p>
<p>(Hätte ich einen Wunsch frei, dann wäre er, dass der &#8218;St. George Herald&#8216; vielleicht gelegentlich einmal ein bisschen Hintergrundmaterial zu dieser — und womöglich noch einigen weiteren bemerkenswerten deutschen Film-Synchronisationen der späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre brächte; spontan fallen mir da z.B. die deutschen Libretti von &#8218;Kiss Me Kate&#8216; oder &#8218;My Fair Lady&#8216; ein&#8230;)</p>
<p>Wie stets tausend Dank für diesen tollen Blog, von dem man kaum genug kriegen kann.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
HBB</p>
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