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	Kommentare zu: Die wiedergefundene Textstelle (24): &#8222;Der Glanz des Hauses Amberson&#8220;	</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		Von: Wo nie ein Taktstock zuvor gewesen ist - Der Komponist Bernard Herrmann (3) - Monty Arnold blogt.Monty Arnold blogt.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wo nie ein Taktstock zuvor gewesen ist - Der Komponist Bernard Herrmann (3) - Monty Arnold blogt.Monty Arnold blogt.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 13:44:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Herrmann beschloss, sich in Hollywood niederzulassen und hatte sich über einen Mangel an Aufträgen nicht zu beklagen.  Der ehemalige Max-Reinhardt-Assistent und UFA-Stummfilmdarsteller William Dieterle buchte ihn für seine Regiearbeit „The Devil And Daniel Webster“. Dafür verlegte er die Grundidee des „Faust“ ins ländliche New Hampshire. Einem Farmer setzen Hagelstürme und Missernten derart zu, dass er einen Pakt mit dem Teufel (gespielt von Walter Huston) schließt: als Gegenleistung für sieben fette Jahre verkauft er ihm seine Seele. Für diese folkloristische Filmmusik erhielt Herrmann seinen einzigen Oscar. Als Kabinettstückchen auf Samplern hat sich daraus vor allem die Schlittenfahrt erhalten, aber auch der düster lastende Mephisto-Walzer und der furiose Square-Dance „Swing Your Partners“ fanden Eingang in eine Suite, die von Eugene Ormandy und Leopold Stokowski in den Konzertsaal mitgenommen wurde. 1942 kam es zur zweiten und letzten Arbeit für Orson Welles. „The Magnificent Ambersons“*** zeigt das neu entdeckte Jungtalent bereits am Abgrund: er hat es sich mit Hollywood verscherzt und wird den Rest seines Lebens damit zubringen, als Regisseur aus dem Schatten seines „Citizen Kane“ heraustreten zu wollen. Der Film erzählt vom Niedergang des Großbürgertums am Ende des 19. Jahrhunderts*** und wurde nach einem Streit mit der Produktionsfirma von 131 auf 88 Minuten gekürzt. Einmal mehr parodiert Bernard Herrmann Emil Waldteufel, diesmal in Form von Variationen seines Walzers „Toujours ou jamais“ (Immer oder nimmer). Dazu bröckelt die aristokratische Fassade einer Gesellschaft, die den Siegeszug des Automobils nicht wahrhaben will. Die populärsten Stücke seiner beiden Arbeiten für Orson Welles fügte der Komponist zu einer Suite mit dem Titel „Welles Raises Kane“ zusammen, die Sir Thomas Beecham bereits 1942 mit dem CBS-Orchestra vorstellte. ______________ * Siehe dazu https://blog.montyarnold.com/2016/12/24/der-song-des-tages-salaambos-aria/ ** Dies geschah im Rahmen einer Filmmusik-Reihe. Siehe dazu https://blog.montyarnold.com/2015/02/06/hollywoods-karajan-hollywoods-george-martin/ *** Siehe dazu https://blog.montyarnold.com/2015/06/22/die-wiedergefundene-textstelle-24-der-glanz-des-hauses-ambers&#8230; [&#8230;]]]></description>
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