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	Kommentare zu: Animals oder Englisch müsste man können	</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		Von: Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2021/12/02/pink-floyd-animals/#comment-38400</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Aug 2024 17:27:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[SPOILERWARNUNG!

Wer nach dem kryptischen letzten Satz neugierig genug (und des geschriebenen Englischen einigermaßen mächtig) ist, kann das ganze Epos vom pneumatischen Pink Floyd-Schwein (hernach zum Showrequisit der Band geworden) sowie dem Albumcover von &quot;Animals&quot;, höchstpersönlich erzählt von Storm Thorgerson von Hipgnosis, in dem Buch &quot;The Work of Hipgnosis: Walk Away Renè&quot; (ISBN-13 ‎978-0891041047) nachlesen — Stichwort: The Great Pig Escape...

Dieses gemeinsam mit Studio-Partner Aubrey Powell verfasste Buch lohnt sich nicht nur wegen der Blicke hinter die Kulissen und Kreativprozesse von Teilen des Popmusik-Business in den heftigen Siebzigern, sondern auch, weil beide Autoren geborene Erzähler waren/sind (Thorgerson is&#039; leider schon seit 2013 unterm Torf):
Die Geschichte hinter einigen der Aufträge von Hipgnosis ist nämlich ebenso wahnwitzig (wie es den abschnittsweise überlebensgroßen Siebzigern und ihren Protagonist(inn*)en ja auch zukam) wie zum Brüllen komisch, und werden von den beiden Autoren mit knochentrockenem bis beißendem Humor geschildert.
In den letzten Jahren sind auf DuTube! posthum auch vermehrt Videointerviews v.a. mit Thorgerson aufgetaucht, die ähnlich erhellend und (in umfassendstem Sinne) unterhaltsam ausfallen wie das genannte Buch (das, seinem Thema entsprechend, zudem auch noch viele schöne bunte Bilder ;-) hat), sämtlich aber leider an der Eigenheit des Interviewten kranken, arg überhastet und verwaschen zu sprechen. Diese Unart haben erstaunlicherweise ja so einige aus dem Musik-Business; im Gegensatz zu beispielsweise den Herren Banks und Rutherford von Genesis (ebenfalls langjährige ex-Kunden von Hipgnosis), bei denen mensch beim Zuhören und Zuschauen ihre Wurschtigkeit gleichsam mit Händen greifen kann, sprudelt Thorgerson aber vor Mitteilsamkeit förmlich über und scheint gar nicht schnell genug reden zu können für all die Erinnerungen und Informationen, die da aus ihm herauswollen...
(Nebenbei liefert er in diesen Videointerviews auch einige Lehrbuchbeispiele &quot;Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden&quot;.)

Für Buch und Clips gilt gleichermaßen: Dümmer wird mensch davon jedenfalls nicht!


*): Zu jenen Zeiten waren es im Popmusik-Business noch vorwiegend die HERRschaften, die durch hypertrophe Egos und zugehörige Extravaganzen von sich Reden machten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPOILERWARNUNG!</p>
<p>Wer nach dem kryptischen letzten Satz neugierig genug (und des geschriebenen Englischen einigermaßen mächtig) ist, kann das ganze Epos vom pneumatischen Pink Floyd-Schwein (hernach zum Showrequisit der Band geworden) sowie dem Albumcover von &#8222;Animals&#8220;, höchstpersönlich erzählt von Storm Thorgerson von Hipgnosis, in dem Buch &#8222;The Work of Hipgnosis: Walk Away Renè&#8220; (ISBN-13 ‎978-0891041047) nachlesen — Stichwort: The Great Pig Escape&#8230;</p>
<p>Dieses gemeinsam mit Studio-Partner Aubrey Powell verfasste Buch lohnt sich nicht nur wegen der Blicke hinter die Kulissen und Kreativprozesse von Teilen des Popmusik-Business in den heftigen Siebzigern, sondern auch, weil beide Autoren geborene Erzähler waren/sind (Thorgerson is&#8216; leider schon seit 2013 unterm Torf):<br />
Die Geschichte hinter einigen der Aufträge von Hipgnosis ist nämlich ebenso wahnwitzig (wie es den abschnittsweise überlebensgroßen Siebzigern und ihren Protagonist(inn*)en ja auch zukam) wie zum Brüllen komisch, und werden von den beiden Autoren mit knochentrockenem bis beißendem Humor geschildert.<br />
In den letzten Jahren sind auf DuTube! posthum auch vermehrt Videointerviews v.a. mit Thorgerson aufgetaucht, die ähnlich erhellend und (in umfassendstem Sinne) unterhaltsam ausfallen wie das genannte Buch (das, seinem Thema entsprechend, zudem auch noch viele schöne bunte Bilder 😉 hat), sämtlich aber leider an der Eigenheit des Interviewten kranken, arg überhastet und verwaschen zu sprechen. Diese Unart haben erstaunlicherweise ja so einige aus dem Musik-Business; im Gegensatz zu beispielsweise den Herren Banks und Rutherford von Genesis (ebenfalls langjährige ex-Kunden von Hipgnosis), bei denen mensch beim Zuhören und Zuschauen ihre Wurschtigkeit gleichsam mit Händen greifen kann, sprudelt Thorgerson aber vor Mitteilsamkeit förmlich über und scheint gar nicht schnell genug reden zu können für all die Erinnerungen und Informationen, die da aus ihm herauswollen&#8230;<br />
(Nebenbei liefert er in diesen Videointerviews auch einige Lehrbuchbeispiele &#8222;Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden&#8220;.)</p>
<p>Für Buch und Clips gilt gleichermaßen: Dümmer wird mensch davon jedenfalls nicht!</p>
<p>*): Zu jenen Zeiten waren es im Popmusik-Business noch vorwiegend die HERRschaften, die durch hypertrophe Egos und zugehörige Extravaganzen von sich Reden machten.</p>
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