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	Kommentare zu: Kultfilm Azubis: Billy Wilder &#8211; Double Feature	</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>
		Von: Hans-Bernhard Barth		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 22:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sorry — fünf Daumen an jeder Hand! Bitte schmeißt meinen älteren Kommentar gleich wieder raus.
Danke!

(Is&#039; das peinlich...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry — fünf Daumen an jeder Hand! Bitte schmeißt meinen älteren Kommentar gleich wieder raus.<br />
Danke!</p>
<p>(Is&#8216; das peinlich&#8230;)</p>
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		Von: Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/19/manche-moegens-heiss-das-privatleben-des-sherlock-holmes/#comment-86668</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 22:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Monty,
lieber Torben,

danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &quot;Double whammy&quot; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!
Über beide Wilder-Filme gibt&#039;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#039;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:

1) Der deutschsprachige &quot;Vorgänger&quot; von &quot;Some Like It Hot&quot; war 1951 &quot;Fanfaren Der Liebe&quot; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &quot;One, Two Three&quot;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).

&quot;Fanfaren der Liebe&quot; kann mensch gegenwärtig übrigens unter
https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794 
auf DuTube! finden, wenn&#039;s interessiert.


2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &quot;The Private Life Of Sherlock Holmes&quot; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator...

(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)

Jetzt sind&#039;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.
Nochmals danke für die heutige Podcast-Folge, und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty,<br />
lieber Torben,</p>
<p>danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &#8222;Double whammy&#8220; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!<br />
Über beide Wilder-Filme gibt&#8217;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#8217;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:</p>
<p>1) Der deutschsprachige &#8222;Vorgänger&#8220; von &#8222;Some Like It Hot&#8220; war 1951 &#8222;Fanfaren Der Liebe&#8220; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &#8222;One, Two Three&#8220;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).</p>
<p>&#8222;Fanfaren der Liebe&#8220; kann mensch gegenwärtig übrigens unter<br />
<a href="https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794</a><br />
auf DuTube! finden, wenn&#8217;s interessiert.</p>
<p>2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &#8222;The Private Life Of Sherlock Holmes&#8220; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator&#8230;</p>
<p>(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)</p>
<p>Jetzt sind&#8217;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.<br />
Nochmals danke für die heutige Podcast-Folge, und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/19/manche-moegens-heiss-das-privatleben-des-sherlock-holmes/#comment-86667</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 21:58:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30504#comment-86667</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty,
lieber Torben,

danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &quot;Double whammy&quot; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!
Über beide Wilder-Filme gibt&#039;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#039;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:

1) Der deutschsprachige &quot;Vorgänger&quot; von &quot;Some Like It Hot&quot; war 1951 &quot;Fanfaren Der Liebe&quot; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &quot;One, Two Three&quot;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).

&quot;Fanfaren der Liebe&quot; kann mensch gegenwärtig übrigens unter
https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794 
auf DuTube! finden, wenn&#039;s interessiert.


2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &quot;The Private Life Of Sherlock Holmes&quot; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator...

(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)

Jetzt sind&#039;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.
Nochmals danke für die Podcast-Folge, und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty,<br />
lieber Torben,</p>
<p>danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &#8222;Double whammy&#8220; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!<br />
Über beide Wilder-Filme gibt&#8217;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#8217;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:</p>
<p>1) Der deutschsprachige &#8222;Vorgänger&#8220; von &#8222;Some Like It Hot&#8220; war 1951 &#8222;Fanfaren Der Liebe&#8220; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &#8222;One, Two Three&#8220;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).</p>
<p>&#8222;Fanfaren der Liebe&#8220; kann mensch gegenwärtig übrigens unter<br />
<a href="https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794</a><br />
auf DuTube! finden, wenn&#8217;s interessiert.</p>
<p>2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &#8222;The Private Life Of Sherlock Holmes&#8220; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator&#8230;</p>
<p>(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)</p>
<p>Jetzt sind&#8217;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.<br />
Nochmals danke für die Podcast-Folge, und viele Grüße!</p>
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