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	Kommentare auf Monty Arnold blogt.	</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>
		Kommentar zu Emma Peel und die Rache der Enterbten von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/22/witness-for-the-prosecution/#comment-87185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 02:33:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich nörgle nicht gern rum, aber...

... John Gay war mit seiner &quot;Rasierklinge&quot; absolut werkgetreu (vgl. englischsprachige OV von Wilders &quot;Witness To The Prosecution&quot;). Der &quot;Haifischrachen&quot; stammt aus der deutschsprachigen Synchronisation von 1958(?)  und nützt ziemlich schamlos aus, dass man Charles Laughton zu dem Zeitpunkt nicht in Großaufnahme sieht und die vielsilbige Weitschweifigkeit der mittelmäßigen Übersetzung leicht vermogeln kann.
&quot;Rasiermesser&quot; wäre die bessere (und besser im Bild bleibende) Übersetzung gewesen.
Ansonsten hast Du natürlich mit allem dermaßen Recht, und die &quot;Remakeritis&quot; (= Filme, die die Welt [eher] nicht braucht) IST eine Seuche...


(Aren&#039;t we Grumpy  Old [White] Men?)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nörgle nicht gern rum, aber&#8230;</p>
<p>&#8230; John Gay war mit seiner &#8222;Rasierklinge&#8220; absolut werkgetreu (vgl. englischsprachige OV von Wilders &#8222;Witness To The Prosecution&#8220;). Der &#8222;Haifischrachen&#8220; stammt aus der deutschsprachigen Synchronisation von 1958(?)  und nützt ziemlich schamlos aus, dass man Charles Laughton zu dem Zeitpunkt nicht in Großaufnahme sieht und die vielsilbige Weitschweifigkeit der mittelmäßigen Übersetzung leicht vermogeln kann.<br />
&#8222;Rasiermesser&#8220; wäre die bessere (und besser im Bild bleibende) Übersetzung gewesen.<br />
Ansonsten hast Du natürlich mit allem dermaßen Recht, und die &#8222;Remakeritis&#8220; (= Filme, die die Welt [eher] nicht braucht) IST eine Seuche&#8230;</p>
<p>(Aren&#8217;t we Grumpy  Old [White] Men?)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Billy Wilder &#8211; Double Feature von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/19/manche-moegens-heiss-das-privatleben-des-sherlock-holmes/#comment-87184</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 01:23:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Senf nach dem Senf&quot;:

1) Als Produktionsgesellschaften von &quot;Das Privatleben des Sherlock Holmes&quot; zeichnen drei Firmen verantwortlich: The Mirisch Corporation, Compton Films und Phalanx Productions.
Die Gebrüder Mirisch, gegen Ende des alten Hollywood-Studiosystems mit eigenem Geld als unabhängige Produzenten ins Filmgeschäft eingestiegen, hatten bereits früher vertrauensvoll und erfolgreich mit Wilder und Diamond zusammengearbeitet (und nicht nur mit denen!), waren ein verhältnismäßig honoriger Laden und  eher nicht dafür bekannt, sich groß in künstlerische Angelegenheiten einzumischen. Ein gutes Händchen für Filmstoffe hatten sie obendrein, und deshalb in den 60er und 70er Jahren einen stetig wachsenden Anteil am &quot;Kuchen&quot;.
In den 70er Jahren flossen aber zusehends auch Mittel von eigens dafür gegründeten Finanzierungsgesellschaften aus dem freien Kapitalmarkt nach Hollywood — mit entsprechend aggressiver Gewinnerzielungsabsicht. Die beiden anderen Gesellschaften, Compton und Phalanx, die die Großproduktion von Wilders Sherlock-Holmes-Film mit stemmen sollten, waren offenbar von letzterem Schlage — bei den besonders schillernd betitelten &quot;Phalanx Productions&quot; ist die get-rich-quick-Schwindelfirma ja geradezu mit Händen zu greifen!
Ich vermute stark, dass die Mirisch-Brüder bei dem Projekt die Rolle der Galionsfiguren erfüllen mussten, deren guter Name &quot;die Künstler&quot; und &quot;die Szene&quot; beruhigen sollten, die wahren Schurken in diesem Stück Filmgeschichte aber in den Büros und Rechtsabteilungen der Kofinanziers zu suchen sind...

2) Der britische Schriftsteller Jonathan Coe, der u.a. einen teilweise biografischen Roman &quot;Mr. Wilder und ich&quot; über und mit Billy Wilder und dessen letzten Film geschrieben hat (lesenswert!), erzählte für die &quot;Cahiers du Cinéma&quot; in einem längeren Artikel &quot;Detective Work&quot; von seiner langjährigen Obsession mit Wilders Sherlock-Holmes-Film und dessen fehlenden Teilen. Den Artikel kann mensch bei Interesse im Netz unter 
https://www.theguardian.com/film/2005/apr/30/jonathancoe.arthurconandoyle 
nachlesen.

3) Wie ihm anscheinend öfter untergekommen, war Wilders Sherlock-Holmes-Film außerhalb der USA, speziell in Europa, deutlich erfolgreicher als auf dem &quot;heimischen&quot; Markt.


Wissend, dass ich mich damit in vermintes Terrain wage, nun aber noch zu etwas völlig anderem:

4l Wenn man sich die englischsprachige Originalversion von &quot;Manche mögen&#039;s heiß&quot; anschaut, wird m.E. ziemlich deutlich, wie Marilyn Monroe durchaus begriffen hat, dass Wilder und Diamond Sugar Kowalchik aus Sandusky, Ohio, als Rolle angelegt haben, die eine andere Rolle spielt, um im Leben &quot;vorwärts&quot; zu kommen — nämlich das stereotype blonde Dummchen. Der Hintergrund ihres richtigen Lebens scheint da bei mehr als einer Gelegenheit durch, nicht zuletzt in der Eispickel-Sequenz mit Tony Curtis während der Spontanparty der Mädchenkapelle.
Die Sympathien der beiden Autoren liegen hier — wie in anderen ihrer Drehbücher auch — ziemlich eindeutig bei den kleinen Leuten mit den großen Träumen, und Monroe transportiert das auch alles erfolgreich: Ihre darstellerische Leistung durch den ganzen Film hindurch ist ungemein konsistent und m.E. umso bewundernswürdiger, wenn mensch bedenkt, welche Ohrfeigen und Tiefschläge das wahre Leben gleichzeitig an Norma Jeane Mortenson austeilte. (In diesem Licht verlieren die zahlreichen und beliebten Anekdoten über Monroes &quot;Verpeiltheit&quot; am Set von &quot;Manche mögen&#039;s heiß&quot; auch das meiste von ihrer Heiterkeit.)


Howgh, ich habe (schon wieder!) gesprochen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Senf nach dem Senf&#8220;:</p>
<p>1) Als Produktionsgesellschaften von &#8222;Das Privatleben des Sherlock Holmes&#8220; zeichnen drei Firmen verantwortlich: The Mirisch Corporation, Compton Films und Phalanx Productions.<br />
Die Gebrüder Mirisch, gegen Ende des alten Hollywood-Studiosystems mit eigenem Geld als unabhängige Produzenten ins Filmgeschäft eingestiegen, hatten bereits früher vertrauensvoll und erfolgreich mit Wilder und Diamond zusammengearbeitet (und nicht nur mit denen!), waren ein verhältnismäßig honoriger Laden und  eher nicht dafür bekannt, sich groß in künstlerische Angelegenheiten einzumischen. Ein gutes Händchen für Filmstoffe hatten sie obendrein, und deshalb in den 60er und 70er Jahren einen stetig wachsenden Anteil am &#8222;Kuchen&#8220;.<br />
In den 70er Jahren flossen aber zusehends auch Mittel von eigens dafür gegründeten Finanzierungsgesellschaften aus dem freien Kapitalmarkt nach Hollywood — mit entsprechend aggressiver Gewinnerzielungsabsicht. Die beiden anderen Gesellschaften, Compton und Phalanx, die die Großproduktion von Wilders Sherlock-Holmes-Film mit stemmen sollten, waren offenbar von letzterem Schlage — bei den besonders schillernd betitelten &#8222;Phalanx Productions&#8220; ist die get-rich-quick-Schwindelfirma ja geradezu mit Händen zu greifen!<br />
Ich vermute stark, dass die Mirisch-Brüder bei dem Projekt die Rolle der Galionsfiguren erfüllen mussten, deren guter Name &#8222;die Künstler&#8220; und &#8222;die Szene&#8220; beruhigen sollten, die wahren Schurken in diesem Stück Filmgeschichte aber in den Büros und Rechtsabteilungen der Kofinanziers zu suchen sind&#8230;</p>
<p>2) Der britische Schriftsteller Jonathan Coe, der u.a. einen teilweise biografischen Roman &#8222;Mr. Wilder und ich&#8220; über und mit Billy Wilder und dessen letzten Film geschrieben hat (lesenswert!), erzählte für die &#8222;Cahiers du Cinéma&#8220; in einem längeren Artikel &#8222;Detective Work&#8220; von seiner langjährigen Obsession mit Wilders Sherlock-Holmes-Film und dessen fehlenden Teilen. Den Artikel kann mensch bei Interesse im Netz unter<br />
<a href="https://www.theguardian.com/film/2005/apr/30/jonathancoe.arthurconandoyle" rel="nofollow ugc">https://www.theguardian.com/film/2005/apr/30/jonathancoe.arthurconandoyle</a><br />
nachlesen.</p>
<p>3) Wie ihm anscheinend öfter untergekommen, war Wilders Sherlock-Holmes-Film außerhalb der USA, speziell in Europa, deutlich erfolgreicher als auf dem &#8222;heimischen&#8220; Markt.</p>
<p>Wissend, dass ich mich damit in vermintes Terrain wage, nun aber noch zu etwas völlig anderem:</p>
<p>4l Wenn man sich die englischsprachige Originalversion von &#8222;Manche mögen&#8217;s heiß&#8220; anschaut, wird m.E. ziemlich deutlich, wie Marilyn Monroe durchaus begriffen hat, dass Wilder und Diamond Sugar Kowalchik aus Sandusky, Ohio, als Rolle angelegt haben, die eine andere Rolle spielt, um im Leben &#8222;vorwärts&#8220; zu kommen — nämlich das stereotype blonde Dummchen. Der Hintergrund ihres richtigen Lebens scheint da bei mehr als einer Gelegenheit durch, nicht zuletzt in der Eispickel-Sequenz mit Tony Curtis während der Spontanparty der Mädchenkapelle.<br />
Die Sympathien der beiden Autoren liegen hier — wie in anderen ihrer Drehbücher auch — ziemlich eindeutig bei den kleinen Leuten mit den großen Träumen, und Monroe transportiert das auch alles erfolgreich: Ihre darstellerische Leistung durch den ganzen Film hindurch ist ungemein konsistent und m.E. umso bewundernswürdiger, wenn mensch bedenkt, welche Ohrfeigen und Tiefschläge das wahre Leben gleichzeitig an Norma Jeane Mortenson austeilte. (In diesem Licht verlieren die zahlreichen und beliebten Anekdoten über Monroes &#8222;Verpeiltheit&#8220; am Set von &#8222;Manche mögen&#8217;s heiß&#8220; auch das meiste von ihrer Heiterkeit.)</p>
<p>Howgh, ich habe (schon wieder!) gesprochen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Billy Wilder &#8211; Double Feature von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/19/manche-moegens-heiss-das-privatleben-des-sherlock-holmes/#comment-86670</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 22:08:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30504#comment-86670</guid>

					<description><![CDATA[Sorry — fünf Daumen an jeder Hand! Bitte schmeißt meinen älteren Kommentar gleich wieder raus.
Danke!

(Is&#039; das peinlich...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry — fünf Daumen an jeder Hand! Bitte schmeißt meinen älteren Kommentar gleich wieder raus.<br />
Danke!</p>
<p>(Is&#8216; das peinlich&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Billy Wilder &#8211; Double Feature von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/19/manche-moegens-heiss-das-privatleben-des-sherlock-holmes/#comment-86668</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 22:00:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30504#comment-86668</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty,
lieber Torben,

danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &quot;Double whammy&quot; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!
Über beide Wilder-Filme gibt&#039;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#039;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:

1) Der deutschsprachige &quot;Vorgänger&quot; von &quot;Some Like It Hot&quot; war 1951 &quot;Fanfaren Der Liebe&quot; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &quot;One, Two Three&quot;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).

&quot;Fanfaren der Liebe&quot; kann mensch gegenwärtig übrigens unter
https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794 
auf DuTube! finden, wenn&#039;s interessiert.


2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &quot;The Private Life Of Sherlock Holmes&quot; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator...

(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)

Jetzt sind&#039;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.
Nochmals danke für die heutige Podcast-Folge, und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty,<br />
lieber Torben,</p>
<p>danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &#8222;Double whammy&#8220; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!<br />
Über beide Wilder-Filme gibt&#8217;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#8217;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:</p>
<p>1) Der deutschsprachige &#8222;Vorgänger&#8220; von &#8222;Some Like It Hot&#8220; war 1951 &#8222;Fanfaren Der Liebe&#8220; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &#8222;One, Two Three&#8220;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).</p>
<p>&#8222;Fanfaren der Liebe&#8220; kann mensch gegenwärtig übrigens unter<br />
<a href="https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794</a><br />
auf DuTube! finden, wenn&#8217;s interessiert.</p>
<p>2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &#8222;The Private Life Of Sherlock Holmes&#8220; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator&#8230;</p>
<p>(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)</p>
<p>Jetzt sind&#8217;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.<br />
Nochmals danke für die heutige Podcast-Folge, und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Billy Wilder &#8211; Double Feature von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/06/19/manche-moegens-heiss-das-privatleben-des-sherlock-holmes/#comment-86667</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 21:58:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30504#comment-86667</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty,
lieber Torben,

danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &quot;Double whammy&quot; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!
Über beide Wilder-Filme gibt&#039;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#039;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:

1) Der deutschsprachige &quot;Vorgänger&quot; von &quot;Some Like It Hot&quot; war 1951 &quot;Fanfaren Der Liebe&quot; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &quot;One, Two Three&quot;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).

&quot;Fanfaren der Liebe&quot; kann mensch gegenwärtig übrigens unter
https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794 
auf DuTube! finden, wenn&#039;s interessiert.


2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &quot;The Private Life Of Sherlock Holmes&quot; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator...

(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)

Jetzt sind&#039;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.
Nochmals danke für die Podcast-Folge, und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty,<br />
lieber Torben,</p>
<p>danke für die jüngsten Kultfim-Azubis mit einem &#8222;Double whammy&#8220; von Filmen aus meiner insgeheimen Favoriten-Liste!<br />
Über beide Wilder-Filme gibt&#8217;s für mich wenig zu diskutieren, aber noch viel zu erzählen. Ich will&#8217;s mir aber erstmal verbeißen, hier noch viel Senf dazuzugeben, und mich auf zwei Dinge beschränken:</p>
<p>1) Der deutschsprachige &#8222;Vorgänger&#8220; von &#8222;Some Like It Hot&#8220; war 1951 &#8222;Fanfaren Der Liebe&#8220; von 1951, Regie: Kurt Hoffmann, mit Dieter Borsche und Georg Thomalla in den Hauptrollen. Hoffmanns und Wilders Film beruhen tatsächlich beide auf demselben, 1935 in Frankreich erstmalig verfilmten Treatment von Robert Thoeren und Michael Logan, was bei Wilder nichts Unübliches ist, denn er hat oft fremde Stoffe als Ausgangspunkt für eine grundhafte Überarbeitung im Team mit seinem jeweils aktuellen Co-Autor verwendet (ein anderes derartiges Beispiel wäre &#8222;One, Two Three&#8220;, dessen Plot aus einer ungarischen Theaterfarce aus der Zwischenkriegszeit hervorging).</p>
<p>&#8222;Fanfaren der Liebe&#8220; kann mensch gegenwärtig übrigens unter<br />
<a href="https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794" rel="nofollow ugc">https://youtu.be/KQsOjivvePY?is=asY195LT_kXSO794</a><br />
auf DuTube! finden, wenn&#8217;s interessiert.</p>
<p>2) Im Gegensatz zu Wilders früheren Erfolgsfilmen im alten Hollywood-Studiosystem, bei denen es ihm als Kassenmagnet stets gelang, auch die Schnittrechte für sich mit herauszuverhandeln, hatte er diese für &#8222;The Private Life Of Sherlock Holmes&#8220; nicht erhalten. Ursprünglich als große, überlange Breitwand-Produktion in der Tradition der 50er und 60er Jahre konzipiert und auch abgedreht, bekamen Studio (d.h. Investoren) und Verleih nach dem Rohschnitt kalte Füße und erzwangen verschiedene nachträgliche Eingriffe in die Film- und Erzählstruktur — neben dem leicht verunglückten Rahmenhandlungs-Vorspann eben die von Euch erwähnten drastischen Kürzungen. Wilder war so sauer darüber, wie ihm da ins Handwerk gepfuscht wurde, dass die nachträglichen Filmschnitte nicht bloß auf dem sprichwörtlichen cutting room floor landeten, sondern gleich im incinerator&#8230;</p>
<p>(Leider habe ich in den Shownotes nirgends den versprochenen Link zu mehr Hintergrundmaterial zu den beiden verlorenen Kapiteln von Wilders Film finden können – oder habe ich nur nicht an der richtigen Stelle bzw. gründlich genug gesucht?)</p>
<p>Jetzt sind&#8217;s doch wieder mehr Worte geworden als ursprünglich beabsichtigt. — Sorry.<br />
Nochmals danke für die Podcast-Folge, und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu &#8222;Ich hätt&#8216; mir was zu Lesen einstecken sollen.&#8220; von DirkNB		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/05/23/roger-moore/#comment-83542</link>

		<dc:creator><![CDATA[DirkNB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 18:43:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30353#comment-83542</guid>

					<description><![CDATA[Naja, bei &quot;The Persuaders&quot; - liest man - hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert, wobei das vermutlich eher am Gesamtkonzept lag. Als &quot;Die Zwei&quot; war&#039;s dann ja wieder besser; ein Beispiel, dass deutsche Synchro auch mal hilft. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, bei &#8222;The Persuaders&#8220; &#8211; liest man &#8211; hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert, wobei das vermutlich eher am Gesamtkonzept lag. Als &#8222;Die Zwei&#8220; war&#8217;s dann ja wieder besser; ein Beispiel, dass deutsche Synchro auch mal hilft. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Einfach weiterspielen! von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/03/20/sein-oder-nichtsein-king-of-comedy/#comment-80674</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 21:04:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=29923#comment-80674</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty, lieber Torben,

das kommt mal wieder davon, wenn Mensch Euren Podcast eklektisch-nichtlinear verfolgt: Beaucoup de moûtarde apres le diner!
 
Dass Ernst Lubitsch das große Vorbild von Billy Wilder war und er sich ungemein geehrt fühlte, als Lohnschreiber bei der Paramount zu Werken seines verehrten Meisters beitragen zu dürfen, dürfte ja bekannt sein; Wilder hat das in diversen Interviews ja auch immer betont.
Wie aber verhält es sich bei Mr Melvyn Kaminsky aus Brooklyn, besser bekannt als Mel Brooks? Immerhin hat der ja 1983 ein Remake von &quot;Sein oder Nichtsein&quot; gedreht und dem Ganzen mit der rotzfrechen Gesangsnummer &quot;To Be Or Not To Be (The Hitler Rap)&quot; samt Musikvideo noch einen draufgesetzt — ob passend oder unpassend soll erstmal dahinstehen...

Vielleicht wäre es ja ein Gedanke, Herrn Lubitsch, seinen Filmen und seinen Auswirkungen eine &quot;Kultfiguren&quot;-Folge zu widmen?

 Entschuldigt bitte die späte Reaktion; danke mal wieder für einen tollen Podcast, und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty, lieber Torben,</p>
<p>das kommt mal wieder davon, wenn Mensch Euren Podcast eklektisch-nichtlinear verfolgt: Beaucoup de moûtarde apres le diner!</p>
<p>Dass Ernst Lubitsch das große Vorbild von Billy Wilder war und er sich ungemein geehrt fühlte, als Lohnschreiber bei der Paramount zu Werken seines verehrten Meisters beitragen zu dürfen, dürfte ja bekannt sein; Wilder hat das in diversen Interviews ja auch immer betont.<br />
Wie aber verhält es sich bei Mr Melvyn Kaminsky aus Brooklyn, besser bekannt als Mel Brooks? Immerhin hat der ja 1983 ein Remake von &#8222;Sein oder Nichtsein&#8220; gedreht und dem Ganzen mit der rotzfrechen Gesangsnummer &#8222;To Be Or Not To Be (The Hitler Rap)&#8220; samt Musikvideo noch einen draufgesetzt — ob passend oder unpassend soll erstmal dahinstehen&#8230;</p>
<p>Vielleicht wäre es ja ein Gedanke, Herrn Lubitsch, seinen Filmen und seinen Auswirkungen eine &#8222;Kultfiguren&#8220;-Folge zu widmen?</p>
<p> Entschuldigt bitte die späte Reaktion; danke mal wieder für einen tollen Podcast, und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Der dankbare Glückspilz von Markus		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/04/09/mario-adorf/#comment-79643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 15:09:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30077#comment-79643</guid>

					<description><![CDATA[Danke für den Doku-Tipp. Auf der Fedora-Bluray ist ebenfalls ein gut viertelstündiges Interview mit ihm. Darin erzählt er auch die „Geschichte mit dem Oh“ nochmal, die er in einem Buch literarisch ausgearbeitet hatte. (Apropos unbekannte Seiten von Billy Wilder : Auf der Disc findet sich noch die famose Doku „Swan Song“ von Robert Fischer, in der die gescholtene Marthe Keller einmal ihre Sicht der Dinge erzählen kann. Man muss sich hier auf keine Seite schlagen, aber es bereichert den Blick auf den Film.)

Gruß 
Markus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Doku-Tipp. Auf der Fedora-Bluray ist ebenfalls ein gut viertelstündiges Interview mit ihm. Darin erzählt er auch die „Geschichte mit dem Oh“ nochmal, die er in einem Buch literarisch ausgearbeitet hatte. (Apropos unbekannte Seiten von Billy Wilder : Auf der Disc findet sich noch die famose Doku „Swan Song“ von Robert Fischer, in der die gescholtene Marthe Keller einmal ihre Sicht der Dinge erzählen kann. Man muss sich hier auf keine Seite schlagen, aber es bereichert den Blick auf den Film.)</p>
<p>Gruß<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Schimpfwortverzeichnis von Ulrich		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/03/27/20321/#comment-78048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 20:03:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=20321#comment-78048</guid>

					<description><![CDATA[Doofmannsgehilfe

Tiefer geht es ninner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doofmannsgehilfe</p>
<p>Tiefer geht es ninner</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Angebote an den Volksmund von DirkNB		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/03/07/marionettenfalten/#comment-77128</link>

		<dc:creator><![CDATA[DirkNB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 19:03:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immerhin wurden die Irritationen gebügelt. Es ist zu vermuten, dass im Verkaufsfernsehen gegen ehrlich erworbene Lachfalten mehr agitiert wird als gegen künstlich verspachelte Faltenfreiheit, liegt wohl in der Natur der Sache, da man an Natürlichkeit nix verdienen kann. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin wurden die Irritationen gebügelt. Es ist zu vermuten, dass im Verkaufsfernsehen gegen ehrlich erworbene Lachfalten mehr agitiert wird als gegen künstlich verspachelte Faltenfreiheit, liegt wohl in der Natur der Sache, da man an Natürlichkeit nix verdienen kann. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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