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	Kommentare auf Monty Arnold blogt.	</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Apr 2026 21:04:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Einfach weiterspielen! von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/03/20/sein-oder-nichtsein-king-of-comedy/#comment-80674</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 21:04:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=29923#comment-80674</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty, lieber Torben,

das kommt mal wieder davon, wenn Mensch Euren Podcast eklektisch-nichtlinear verfolgt: Beaucoup de moûtarde apres le diner!
 
Dass Ernst Lubitsch das große Vorbild von Billy Wilder war und er sich ungemein geehrt fühlte, als Lohnschreiber bei der Paramount zu Werken seines verehrten Meisters beitragen zu dürfen, dürfte ja bekannt sein; Wilder hat das in diversen Interviews ja auch immer betont.
Wie aber verhält es sich bei Mr Melvyn Kaminsky aus Brooklyn, besser bekannt als Mel Brooks? Immerhin hat der ja 1983 ein Remake von &quot;Sein oder Nichtsein&quot; gedreht und dem Ganzen mit der rotzfrechen Gesangsnummer &quot;To Be Or Not To Be (The Hitler Rap)&quot; samt Musikvideo noch einen draufgesetzt — ob passend oder unpassend soll erstmal dahinstehen...

Vielleicht wäre es ja ein Gedanke, Herrn Lubitsch, seinen Filmen und seinen Auswirkungen eine &quot;Kultfiguren&quot;-Folge zu widmen?

 Entschuldigt bitte die späte Reaktion; danke mal wieder für einen tollen Podcast, und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty, lieber Torben,</p>
<p>das kommt mal wieder davon, wenn Mensch Euren Podcast eklektisch-nichtlinear verfolgt: Beaucoup de moûtarde apres le diner!</p>
<p>Dass Ernst Lubitsch das große Vorbild von Billy Wilder war und er sich ungemein geehrt fühlte, als Lohnschreiber bei der Paramount zu Werken seines verehrten Meisters beitragen zu dürfen, dürfte ja bekannt sein; Wilder hat das in diversen Interviews ja auch immer betont.<br />
Wie aber verhält es sich bei Mr Melvyn Kaminsky aus Brooklyn, besser bekannt als Mel Brooks? Immerhin hat der ja 1983 ein Remake von &#8222;Sein oder Nichtsein&#8220; gedreht und dem Ganzen mit der rotzfrechen Gesangsnummer &#8222;To Be Or Not To Be (The Hitler Rap)&#8220; samt Musikvideo noch einen draufgesetzt — ob passend oder unpassend soll erstmal dahinstehen&#8230;</p>
<p>Vielleicht wäre es ja ein Gedanke, Herrn Lubitsch, seinen Filmen und seinen Auswirkungen eine &#8222;Kultfiguren&#8220;-Folge zu widmen?</p>
<p> Entschuldigt bitte die späte Reaktion; danke mal wieder für einen tollen Podcast, und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Der dankbare Glückspilz von Markus		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/04/09/mario-adorf/#comment-79643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 15:09:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30077#comment-79643</guid>

					<description><![CDATA[Danke für den Doku-Tipp. Auf der Fedora-Bluray ist ebenfalls ein gut viertelstündiges Interview mit ihm. Darin erzählt er auch die „Geschichte mit dem Oh“ nochmal, die er in einem Buch literarisch ausgearbeitet hatte. (Apropos unbekannte Seiten von Billy Wilder : Auf der Disc findet sich noch die famose Doku „Swan Song“ von Robert Fischer, in der die gescholtene Marthe Keller einmal ihre Sicht der Dinge erzählen kann. Man muss sich hier auf keine Seite schlagen, aber es bereichert den Blick auf den Film.)

Gruß 
Markus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Doku-Tipp. Auf der Fedora-Bluray ist ebenfalls ein gut viertelstündiges Interview mit ihm. Darin erzählt er auch die „Geschichte mit dem Oh“ nochmal, die er in einem Buch literarisch ausgearbeitet hatte. (Apropos unbekannte Seiten von Billy Wilder : Auf der Disc findet sich noch die famose Doku „Swan Song“ von Robert Fischer, in der die gescholtene Marthe Keller einmal ihre Sicht der Dinge erzählen kann. Man muss sich hier auf keine Seite schlagen, aber es bereichert den Blick auf den Film.)</p>
<p>Gruß<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Schimpfwortverzeichnis von Ulrich		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/03/27/20321/#comment-78048</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ulrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 20:03:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Doofmannsgehilfe

Tiefer geht es ninner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doofmannsgehilfe</p>
<p>Tiefer geht es ninner</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Angebote an den Volksmund von DirkNB		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/03/07/marionettenfalten/#comment-77128</link>

		<dc:creator><![CDATA[DirkNB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 19:03:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=29835#comment-77128</guid>

					<description><![CDATA[Immerhin wurden die Irritationen gebügelt. Es ist zu vermuten, dass im Verkaufsfernsehen gegen ehrlich erworbene Lachfalten mehr agitiert wird als gegen künstlich verspachelte Faltenfreiheit, liegt wohl in der Natur der Sache, da man an Natürlichkeit nix verdienen kann. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin wurden die Irritationen gebügelt. Es ist zu vermuten, dass im Verkaufsfernsehen gegen ehrlich erworbene Lachfalten mehr agitiert wird als gegen künstlich verspachelte Faltenfreiheit, liegt wohl in der Natur der Sache, da man an Natürlichkeit nix verdienen kann. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Sprechen am Mikrofon &#8211; Die Wahrheit von DirkNB		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/03/03/29816/#comment-76949</link>

		<dc:creator><![CDATA[DirkNB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:18:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nichts gegen eigene Entfaltung, aber was da alles zum Vorschein kommt, sollte von &quot;außen&quot; doch durchaus auf Sinnvolligkeit und Qualität kommentiert werden. Die Regie-Aufgabe ist schon praktisch. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts gegen eigene Entfaltung, aber was da alles zum Vorschein kommt, sollte von &#8222;außen&#8220; doch durchaus auf Sinnvolligkeit und Qualität kommentiert werden. Die Regie-Aufgabe ist schon praktisch. 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Alle an Bord! von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/10/24/die-unglaubliche-reise-in-einem-verrueckten-flugzeug-das-letzte-ufer/#comment-73617</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 21:18:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=28952#comment-73617</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty, lieber Torben,

was dabei rauskommt, wenn man sich die &#039;Kultfilm-Azubis&#039; häppchenweise-nichtlinear zu Gemüte führt...

SENF!!!

Ich gestehe, dass die &#039;Kentucky Fried&#039;-Filme von Zucker/Zucker/Abrahams sowohl in meinen Schultagen, in Zeiten erhöhten Eskapismusbedarfs während des Zwangsurlaubs mit Ypsilon Tours, als auch als Student komplett an mir vorbeigerauscht sind. Reden hören hatte ich reichlich von ihnen, ein paar Titel sind, samt ihren schrägen Filmplakaten, noch aus der Kino-Werbung und dem einen oder anderen Trailer in Erinnerung, doch den Weg in eine Vorstellung fand ich BEWUSST nie. Nicht einmal in aktuellen Streaming-Zeiten habe ich was von denen gesehen...

Aufgrund eurer Inhaltsangabe werde ich aber den Verdacht nicht los, dass der Plot von &#039;Airplane!&#039; eine gepflegte Verhohnepiepelung des Thrillers &#039;Flight Into Danger&#039; aus den Spät-Fünfzigern von Arthur Bailey sein muss. Diese Vorlage hat noch zu Schwarzweiß-Zeiten der Südfunk Stuttgart unter der Regie von Theo Mezger zu einer der frühen Fernseh-Sternstunden (&quot;Straßenfeger&quot;) drittverwertet (Erstverwertung durch das Kanadische Fernsehen CBC, Zweitverfilmung durch die Paramount).
In dem weitgehend kammerspielartig angelegten Fernsehfilm &#039;Flug in Gefahr&#039; agieren u.a. die beiden schauspielernden Brüder Günther und Hanns Lothar Neutze, die den Tag retten müssen, Benno Sterzenbach als bärbeißiger Doktor, der alles andere als seine erhoffte Ruhe auf dem Transkontinentalflug bekommt, ein hektisch-besorgter Klaus Schwarzkopf als Repräsentant der Fluggesellschaft, Wolfgang Stumpf als gezwungen-beherrschter Leiter der Flugsicherung, sowie Ingmar Zeisberg als Stewardess, die dabei assistieren muss, die Maschine nicht zu Klump zu fliegen.

In seiner knapp über einstündigen Kompaktheit immer noch fesselndes Stück Fernsehgeschichte mit sehenswerter Ensembleleistung (und nostalgischen Aufnahmen vom ländlichen, noch nicht metastasierten &quot;Landesflughafen&quot; Stuttgart-Echterdingen Anfang der 60er). Zu finden in einer der öffentlich-rechtlichen Mediatheken, auf DVD von den üblichen Klassiker-Verwertern, und als Ripoff irgendwo auf DuTube!

SENF ENDE — und viele Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty, lieber Torben,</p>
<p>was dabei rauskommt, wenn man sich die &#8218;Kultfilm-Azubis&#8216; häppchenweise-nichtlinear zu Gemüte führt&#8230;</p>
<p>SENF!!!</p>
<p>Ich gestehe, dass die &#8218;Kentucky Fried&#8216;-Filme von Zucker/Zucker/Abrahams sowohl in meinen Schultagen, in Zeiten erhöhten Eskapismusbedarfs während des Zwangsurlaubs mit Ypsilon Tours, als auch als Student komplett an mir vorbeigerauscht sind. Reden hören hatte ich reichlich von ihnen, ein paar Titel sind, samt ihren schrägen Filmplakaten, noch aus der Kino-Werbung und dem einen oder anderen Trailer in Erinnerung, doch den Weg in eine Vorstellung fand ich BEWUSST nie. Nicht einmal in aktuellen Streaming-Zeiten habe ich was von denen gesehen&#8230;</p>
<p>Aufgrund eurer Inhaltsangabe werde ich aber den Verdacht nicht los, dass der Plot von &#8218;Airplane!&#8216; eine gepflegte Verhohnepiepelung des Thrillers &#8218;Flight Into Danger&#8216; aus den Spät-Fünfzigern von Arthur Bailey sein muss. Diese Vorlage hat noch zu Schwarzweiß-Zeiten der Südfunk Stuttgart unter der Regie von Theo Mezger zu einer der frühen Fernseh-Sternstunden (&#8222;Straßenfeger&#8220;) drittverwertet (Erstverwertung durch das Kanadische Fernsehen CBC, Zweitverfilmung durch die Paramount).<br />
In dem weitgehend kammerspielartig angelegten Fernsehfilm &#8218;Flug in Gefahr&#8216; agieren u.a. die beiden schauspielernden Brüder Günther und Hanns Lothar Neutze, die den Tag retten müssen, Benno Sterzenbach als bärbeißiger Doktor, der alles andere als seine erhoffte Ruhe auf dem Transkontinentalflug bekommt, ein hektisch-besorgter Klaus Schwarzkopf als Repräsentant der Fluggesellschaft, Wolfgang Stumpf als gezwungen-beherrschter Leiter der Flugsicherung, sowie Ingmar Zeisberg als Stewardess, die dabei assistieren muss, die Maschine nicht zu Klump zu fliegen.</p>
<p>In seiner knapp über einstündigen Kompaktheit immer noch fesselndes Stück Fernsehgeschichte mit sehenswerter Ensembleleistung (und nostalgischen Aufnahmen vom ländlichen, noch nicht metastasierten &#8222;Landesflughafen&#8220; Stuttgart-Echterdingen Anfang der 60er). Zu finden in einer der öffentlich-rechtlichen Mediatheken, auf DVD von den üblichen Klassiker-Verwertern, und als Ripoff irgendwo auf DuTube!</p>
<p>SENF ENDE — und viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kultfilm Azubis: Und ewig schleichen die Erben von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/11/28/double-idemnity-die-strohpuppe/#comment-73615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 19:58:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=29162#comment-73615</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Monty, lieber Torben,

was beim nichtlinear-häppchenweisen Hören der &#039;Kultfilm-Azubis&#039; so alles herauskommt:

Nörgel, nörgel...

Der Billy-Wilder-Film Noir heißt mit originalem Titel &#039;Double INdemnity&#039;, und  nicht etwa Double &quot;Idemnity&quot;, wie ihr beiden beharrlich behauptet (und zwar  nicht nur in dieser Folge eures Blogs). Aber ihr kriegt von mir selbstverständlich mildernde Umstände, denn ich weiß nur zu gut, wie hartnäckig sich historische Erst-&quot;Verleser&quot; in einer Fremdsprache im Gedächtnis festfressen können... (Fragt mich bloß nicht, was ich z.B. anstellen musste, und wie lange es dauerte, um &quot;kind of a&quot; aus meinem Sprachzentrum zu tilgen und durch &quot;A kind of&quot; wirksam zu ersetzen...😁)

Der Begriff &#039;Double Indemnity&#039; wurde, darf man annehmen, mit voller Absicht als Filmtitel gewählt – bezeichnet er doch ein Element von US-Lebensversicherungen, wonach der Versicherer bei Tod des/der Versicherten infolge zufälliger Umstände die doppelte Versicherungssumme auszahlt. Gleichzeitig stenografiert er sozusagen die Kernhandlung aufs Filmplakat und in den Vorspann: Als mindestens unterstützendes Element geht dieser Umstand nämlich mit in die Motivation der beiden &#039;schleichenden Erben&#039; Stanwyck und MacMurray ein. Ausgeschlossen ist besagte doppelte Versicherungsleistung u.a. bei Tod des/der Versicherten durch Selbsttötung, Tötung durch den/die Begünstigte/n (!) oder Naturereignisse.
Versicherungsmathematisch betrachtet scheint es sich für die Versicherer um ein geringes, &quot;beherrschbares&quot; Risiko zu handeln; entsprechende Klauseln in den Versicherungsbedingungen machen sich gut als Augenfänger und lassen sich aggressiv bewerben.

Im Deutschen gibt es wohl nur die Möglichkeit, diesen ganzen Sachverhalt relativ weit ausholend zu umschreiben, aber jedenfalls keinen ähnlich griffigen und sprachrhythmisch eingängigen Sechssilber, was den deutschen Verleihtitel &#039;Frau ohne Gewissen&#039; — immerhin auch sechs Silben— erklärt, jedoch keineswegs entschuldigt in seiner dumm-reißerischen Spoilerhaftigkeit. Aber mit deutschen Titeln ist es ja bekanntlich ohnehin so eine Sache...

Ansonsten gehe ich mit eurer Beurteilung des Films weitestgehend d&#039;accord. Barbara Stanwyck liefert hier sicherlich eine der besten darstellerischen Leistungen ihrer an Glanzlichtern gewiss nicht armen Karriere. Interessieren würde mich, wie genau der zum Entstehungszeitpunkt des Films noch verhältnismäßig &quot;junge&quot; Wilder beim Dreh mit der Eigenheit der Stanwyck zurande kam, jeweils gleich in der ersten Aufnahme ihre beste, d.h. lebendigste Leistung abzuliefern und mit wachsender Zahl an Wiederholungen zunehmend an Farbe zu verlieren – während doch die Mehrzahl ihrer Kolleg/inn/en eher &quot;Wiedeholungstäter/ innen&quot; sind.
Herr Wilder, wie haben Sie das gemacht?

Auch der Pyramid Folly mit Nicht-James-Bond Sean Connery als durchtriebenen &#039;smooth operator&#039; neben Gina Nazionale war ein sauber konstruierter Hingucker, der als &quot;Sittengemählde aus dem gebirgichten Mittel-England&quot; 😉 und Studie zur Wohlstandsverwahrlosung des Establishments im Spät-Empire ein interessantes Zeitdokument abgibt. Und imho sind ja die meisten der frühen Filme, in denen Connery NICHT Bond spielt, sehenswert.
Allerdings pflichte ich Torben darin bei, dass man nach den Vorfällen auf der Seereise die unbeglichene Rechnung meilenweit aus der Handlung herausragen und die arg konventionell ausgleichende Gerechtigkeit in Form tätiger Solidarität der Unterprivilegierten ebenso meilenweit kommen sieht...

Insgesamt wieder ein sehenswertes Kultfilm-Azubi-Pärchen: Danke dafür — und nix für ungut...!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty, lieber Torben,</p>
<p>was beim nichtlinear-häppchenweisen Hören der &#8218;Kultfilm-Azubis&#8216; so alles herauskommt:</p>
<p>Nörgel, nörgel&#8230;</p>
<p>Der Billy-Wilder-Film Noir heißt mit originalem Titel &#8218;Double INdemnity&#8216;, und  nicht etwa Double &#8222;Idemnity&#8220;, wie ihr beiden beharrlich behauptet (und zwar  nicht nur in dieser Folge eures Blogs). Aber ihr kriegt von mir selbstverständlich mildernde Umstände, denn ich weiß nur zu gut, wie hartnäckig sich historische Erst-&#8222;Verleser&#8220; in einer Fremdsprache im Gedächtnis festfressen können&#8230; (Fragt mich bloß nicht, was ich z.B. anstellen musste, und wie lange es dauerte, um &#8222;kind of a&#8220; aus meinem Sprachzentrum zu tilgen und durch &#8222;A kind of&#8220; wirksam zu ersetzen&#8230;😁)</p>
<p>Der Begriff &#8218;Double Indemnity&#8216; wurde, darf man annehmen, mit voller Absicht als Filmtitel gewählt – bezeichnet er doch ein Element von US-Lebensversicherungen, wonach der Versicherer bei Tod des/der Versicherten infolge zufälliger Umstände die doppelte Versicherungssumme auszahlt. Gleichzeitig stenografiert er sozusagen die Kernhandlung aufs Filmplakat und in den Vorspann: Als mindestens unterstützendes Element geht dieser Umstand nämlich mit in die Motivation der beiden &#8217;schleichenden Erben&#8216; Stanwyck und MacMurray ein. Ausgeschlossen ist besagte doppelte Versicherungsleistung u.a. bei Tod des/der Versicherten durch Selbsttötung, Tötung durch den/die Begünstigte/n (!) oder Naturereignisse.<br />
Versicherungsmathematisch betrachtet scheint es sich für die Versicherer um ein geringes, &#8222;beherrschbares&#8220; Risiko zu handeln; entsprechende Klauseln in den Versicherungsbedingungen machen sich gut als Augenfänger und lassen sich aggressiv bewerben.</p>
<p>Im Deutschen gibt es wohl nur die Möglichkeit, diesen ganzen Sachverhalt relativ weit ausholend zu umschreiben, aber jedenfalls keinen ähnlich griffigen und sprachrhythmisch eingängigen Sechssilber, was den deutschen Verleihtitel &#8218;Frau ohne Gewissen&#8216; — immerhin auch sechs Silben— erklärt, jedoch keineswegs entschuldigt in seiner dumm-reißerischen Spoilerhaftigkeit. Aber mit deutschen Titeln ist es ja bekanntlich ohnehin so eine Sache&#8230;</p>
<p>Ansonsten gehe ich mit eurer Beurteilung des Films weitestgehend d&#8217;accord. Barbara Stanwyck liefert hier sicherlich eine der besten darstellerischen Leistungen ihrer an Glanzlichtern gewiss nicht armen Karriere. Interessieren würde mich, wie genau der zum Entstehungszeitpunkt des Films noch verhältnismäßig &#8222;junge&#8220; Wilder beim Dreh mit der Eigenheit der Stanwyck zurande kam, jeweils gleich in der ersten Aufnahme ihre beste, d.h. lebendigste Leistung abzuliefern und mit wachsender Zahl an Wiederholungen zunehmend an Farbe zu verlieren – während doch die Mehrzahl ihrer Kolleg/inn/en eher &#8222;Wiedeholungstäter/ innen&#8220; sind.<br />
Herr Wilder, wie haben Sie das gemacht?</p>
<p>Auch der Pyramid Folly mit Nicht-James-Bond Sean Connery als durchtriebenen &#8217;smooth operator&#8216; neben Gina Nazionale war ein sauber konstruierter Hingucker, der als &#8222;Sittengemählde aus dem gebirgichten Mittel-England&#8220; 😉 und Studie zur Wohlstandsverwahrlosung des Establishments im Spät-Empire ein interessantes Zeitdokument abgibt. Und imho sind ja die meisten der frühen Filme, in denen Connery NICHT Bond spielt, sehenswert.<br />
Allerdings pflichte ich Torben darin bei, dass man nach den Vorfällen auf der Seereise die unbeglichene Rechnung meilenweit aus der Handlung herausragen und die arg konventionell ausgleichende Gerechtigkeit in Form tätiger Solidarität der Unterprivilegierten ebenso meilenweit kommen sieht&#8230;</p>
<p>Insgesamt wieder ein sehenswertes Kultfilm-Azubi-Pärchen: Danke dafür — und nix für ungut&#8230;!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Viel Knef für&#8217;s Auge, noch mehr für die Ohren! von Hans-Bernhard Barth		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/12/28/hildegard-knef/#comment-73556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans-Bernhard Barth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 17:32:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Monty,

mit dem Link zum MDR, bzw. &#039;über die Bande&#039; zur ARD-Audiothek, hast Du ein gutes Werk getan: Die Lesung der Knef aus ihrer Autobiographie ist ein Erlebnis! {Umso mehr, als ich schon als 17-jähriger Halbwüchsiger auf der Suche nach Berichten und Antworten aus erster Hand — die Eltern waren nur wenig älter bzw. jünger als Frau K., aber wenig mitteilsam — ihren &#039;Geschenkten Gaul&#039; aus der örtlichen Stadtbücherei auf einen Sitz weggelesen hatte und schwerst beeindruckt zurückblieb.
Jetzt entscheidende Passagen davon noch einmal aus berufenstem Munde zu hören, hat mich in der Silvesternacht gut fünf Stunden lang am Lautsprecher festgenietet...) Bei sowas verstummt auch die Frage nach Sinn &#038; Zweck des Rundfunkbeitrags für eine ziemliche Weile.

Herzlichen Dank auch für ein weiteres Jahr St.George Gerald und Kultfilm-Azubis, und Dir ein frohes neues Jahr und alles Gute!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Monty,</p>
<p>mit dem Link zum MDR, bzw. &#8218;über die Bande&#8216; zur ARD-Audiothek, hast Du ein gutes Werk getan: Die Lesung der Knef aus ihrer Autobiographie ist ein Erlebnis! {Umso mehr, als ich schon als 17-jähriger Halbwüchsiger auf der Suche nach Berichten und Antworten aus erster Hand — die Eltern waren nur wenig älter bzw. jünger als Frau K., aber wenig mitteilsam — ihren &#8218;Geschenkten Gaul&#8216; aus der örtlichen Stadtbücherei auf einen Sitz weggelesen hatte und schwerst beeindruckt zurückblieb.<br />
Jetzt entscheidende Passagen davon noch einmal aus berufenstem Munde zu hören, hat mich in der Silvesternacht gut fünf Stunden lang am Lautsprecher festgenietet&#8230;) Bei sowas verstummt auch die Frage nach Sinn &amp; Zweck des Rundfunkbeitrags für eine ziemliche Weile.</p>
<p>Herzlichen Dank auch für ein weiteres Jahr St.George Gerald und Kultfilm-Azubis, und Dir ein frohes neues Jahr und alles Gute!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Nicht mal sexy, dieser Bösewicht von Christian Görgen		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/#comment-71625</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Görgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 06:12:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=29197#comment-71625</guid>

					<description><![CDATA[Dazu
Autor: Klee, Ernst
Voller Titel: Was sie taten – Was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord
Verlag (Taschenbuch): Fischer Taschenbuch Verlag
Erscheinungsort: Frankfurt am Main
Jahr (Erstausgabe Taschenbuch): 1986 (spätere Auflagen, z.B. 11. Auflage 2001, sind ebenfalls gängig)
ISBN (für die Ausgabe von 1986): 978-3596243648]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu<br />
Autor: Klee, Ernst<br />
Voller Titel: Was sie taten – Was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord<br />
Verlag (Taschenbuch): Fischer Taschenbuch Verlag<br />
Erscheinungsort: Frankfurt am Main<br />
Jahr (Erstausgabe Taschenbuch): 1986 (spätere Auflagen, z.B. 11. Auflage 2001, sind ebenfalls gängig)<br />
ISBN (für die Ausgabe von 1986): 978-3596243648</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Hörspielfreunde auf Diät von Markus		</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/06/16/28149/#comment-68097</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 10:36:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=28149#comment-68097</guid>

					<description><![CDATA[„Kein Mucks!“ geht weiter, allerdings erst im Frühjahr 2026 :-(
Quelle: https://www.radioszene.de/203910/5-jahre-krimipodcast-kein-mucks.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Kein Mucks!“ geht weiter, allerdings erst im Frühjahr 2026 🙁<br />
Quelle: <a href="https://www.radioszene.de/203910/5-jahre-krimipodcast-kein-mucks.html" rel="nofollow ugc">https://www.radioszene.de/203910/5-jahre-krimipodcast-kein-mucks.html</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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