<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Adolf Eichmann Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/adolf-eichmann/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/adolf-eichmann/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Dec 2025 13:13:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Adolf Eichmann Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/adolf-eichmann/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Nicht mal sexy, dieser Bösewicht</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 13:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Eichmann]]></category>
		<category><![CDATA[Banalität des Bösen]]></category>
		<category><![CDATA[Eichmann in Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Gershom Scholem]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Arendt]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[NS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=29197</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: 50. Todestag von Hannah Arendt Die Formulierung von der „Banalität des Bösen“ ist einer jener Aussprüche, die es aus einer vereinzelten Situation heraus in den geflügelten Wortschatz geschafft haben. In diesem Fall erinnern sich ungewöhnlicherweise sogar viele an Urheberin &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/">Nicht mal sexy, dieser Bösewicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: 50. Todestag von <strong>Hannah Arendt</strong><br><br>Die Formulierung von der <strong>„Banalität des Bösen“</strong> ist einer jener Aussprüche, die es aus einer vereinzelten Situation heraus in den geflügelten Wortschatz geschafft haben. In diesem Fall erinnern sich ungewöhnlicherweise sogar viele an Urheberin und Anlass: als 1961 dem in Argentinien aufgespürten Kriegsverbrecher <strong>Adolf Eichmann</strong> in Israel der Prozess gemacht wurde – aufgezeichnet und in alle interessierte Welt übertragen -, schrieb die Holocaust-Überlebende Hannah Arendt: &#8222;An diesem Prozess teilzunehmen ist irgendwie, so meine ich, eine Verpflichtung, die ich meiner Vergangenheit gegenüber habe“. Die Redewendung ist der Untertitel ihres Buches <strong>&#8222;Eichmann in Jerusalem&#8220;</strong>.<br><br>Zu Arendts Verblüffung erwies sich der wichtigste Organisator der Ermordung der Juden nicht als Ungeheuer, sondern war blass und spießig, seine Selbstverteidigung alles andere als eloquent.  Dass sie in diesem Zusammenhang von der &#8222;Banalität des Bösen&#8220; sprach, wurde scharf kritisiert. Im Rahmen des regelrechten Kesseltreibens, das nun seinen Lauf nahm, wurde ihr als Jüdin auch mangelnde Liebe zum jüdischen Volk unterstellt. 1963 schrieb sie dazu an den Religionshistoriker <strong>Gershom Scholem</strong>:<br>&#8222;Erstens habe ich nie in meinem Leben irgendein Volk oder Kollektiv ,geliebt&#8216;, weder das deutsche noch das französische, noch das amerikanische, noch etwa die Arbeiterklasse oder was es sonst so noch gibt. Ich liebe in der Tat nur meine Freunde und bin zu aller anderen Liebe völlig unfähig. Zweitens wäre mir aber diese Liebe zu den Juden, da ich selbst jüdisch bin, suspekt. Ich liebe nicht mich selbst und nicht dasjenige, wovon ich weiß, dass es irgendwie zu meiner Substanz gehört.&#8220;<br><br>Die Nachwelt hat Hannah Arendt recht gegeben, indem sie ihr Urteil über Eichmann heute als keineswegs schmeichelhafte Umschreibung weiternutzt. Das Böse muss nicht malerisch oder sexy sein, kein schillerndes Monster, wie wir es in der Literatur oder in der Popkultur so lieben. Das Fehlen solcher Attribute ermöglicht ihm ein unso ungestörteres Wirken. Die meisten Täter des NS-Regimes mussten nicht einmal nach Südamerika flüchten, sie konnten in Deutschland und Österreich sogar ihre Karrieren bruchlos fortsetzen. Unter Klarnamen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/">Nicht mal sexy, dieser Bösewicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2025/12/04/nicht-mal-sexy-dieser-boesewicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">29197</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Eichmann erwischt</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2019/12/15/eichmann-erwischt/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2019/12/15/eichmann-erwischt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2019 15:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Eichmann]]></category>
		<category><![CDATA[Eichmann-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Kessel]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsverbrecherprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Referatsleiter für „Judenangelegenheiten“ im Reichssicherheitshauptamt]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtischtäter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=14721</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: 57. Jahrestag vom Ende des Eichmann-Prozesses Der Schriftsteller Joseph Kessel hatte schon Erfahrung mit großen Kriegsverbrecher-Prozessen, als er 1961 in Jerusalem dabei zusah, wie über Adolf Eichmann zu Gericht gesessen wurde. Was Kessel stets am meisten entsetzte und beschäftigte, &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/12/15/eichmann-erwischt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/12/15/eichmann-erwischt/">Eichmann erwischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 57. Jahrestag vom Ende des <strong>Eichmann-Prozess</strong>es</p>
<p>Der Schriftsteller <strong>Joseph Kessel</strong> hatte schon Erfahrung mit großen Kriegsverbrecher-Prozessen, als er 1961 in Jerusalem dabei zusah, wie über <strong>Adolf Eichmann</strong> zu Gericht gesessen wurde. Was Kessel stets am meisten entsetzte und beschäftigte, war die durchgehend zu beobachtende Reuelosigkeit der Angeklagten. Auch Eichmann, der als &#8222;Referatsleiter für &#8218;Judenangelegenheiten&#8216; im Reichssicherheitshauptamt&#8220; einen millionenfachen Mord organisiert hatte, war sich keiner Schuld bewusst und hatte stets nur &#8222;Befehle ausgeführt&#8220;. Sein Wunsch zu funktionieren und der Bürokratie zu gehorchen war ihm zur alleinigen Religion geworden.<br />
Immerhin einmal beobachtete Kessel in den acht Monaten der Verhandlung in Jerusalem einen deutlich sichtbaren Augenblick der Scham des berüchtigten &#8222;Schreibtischtäters&#8220;.<br />
&#8222;Ein einziges Mal ist er rot geworden und hat sich ertappt gefühlt. Als der Vorsitzende ihm eine Frage stellte und er vergaß aufzustehen. Der Vorsitzende sagte: &#8218;Erheben Sie sich bitte!&#8216;. Dieser ungerührte, bleiche Mann errötete und sagte: &#8218;Entschuldigung!&#8216;. Es war das einzige Mal im ganzen Prozess, dass er sich schuldig fühlte.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/12/15/eichmann-erwischt/">Eichmann erwischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2019/12/15/eichmann-erwischt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">14721</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
