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	<title>Ewald Baluch Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Ewald Baluch Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: Remo (4)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 21:51:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese&#160;Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem&#160;Silver Age&#160;ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin&#160;&#8222;Das sagte Nuff&#8220;&#160;(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben. Interview mit Remo (Reinhard Mordek) Fortsetzung vom 1.12.2020 Daniel Wamsler: Die liebevolle &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/03/17090/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/03/17090/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Remo (4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p><em>Diese&nbsp;Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem</em>&nbsp;Silver Age&nbsp;<em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin&nbsp;<strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220;&nbsp;</strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben.</em></p>



<p><strong>Interview mit Remo (Reinhard Mordek)</strong></p>



<p><em>Fortsetzung vom 1.12.2020</em></p>



<p><em>Daniel Wamsler: Die liebevolle Aufmachung der Williams-Superhelden und deren chronologische Veröffentlichung war ein sehr mutiger und riskanter Schritt, da die Zeichnungen der frühen Episoden zum Großteilwesentlich schlechter und „ungeübt“ aussahen (was in den Leserbriefen auch oft bemängelt wurde). Dies spricht für ein enormes Engagement seitens des Verlags und lässt vermuten, dass die verantwortlichen Redakteure selbst Comicfans waren. Trifft diese Annahme zu?<br><br></em>Reinhard Mordek:<em> </em>Maßgeblich &#8211; wie gesagt &#8211; war Andy Cathomas beteiligt. Er als Comic-Ästhet hat Himmel, Hölle und Geld bewegt, um Qualität zu produzieren. Dann kam Hartmut Huff dazu, der sich unglaublich für Authentizität und sprachliche Qualität einsetzte. &#8230; Und ich natürlich in New York. Alles Comicfans &#8222;par excellence&#8220;!<br><br><em>Waren noch weitere Titel im Gespräch, die man 1974 starten wollte? Hätte beispielsweise ein Patriot wie „Captain America“, der es auf nur zwei eher zufällige bsv-/Williams-Veröffentlichungen in einem Zeitraum von dreizehn Jahren brachte, eine reelle Chance gehabt?<br><br>„Captain America“ </em>war im Gespräch, aber für den deutschen Markt vielleicht zu patriotisch. Möglicherweise waren aber auch die Lithos nicht lückenlos zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="440" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?resize=640%2C440&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-17131" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?resize=1024%2C704&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?resize=300%2C206&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?resize=768%2C528&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?resize=1536%2C1056&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?resize=2048%2C1408&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Bester-Horror_Rudolf.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Zwei Objekte aus der Remo-Frühphase. Während „Der beste Horror aller Zeiten“ Kultstatus erlangte, fristet „Rudolf“ als letzte Ausgabe der Reihe „Williams Maxi Album“ ein Dasein fern jeglicher Beachtung durch die<br>Sammlerszene. Das Handlettering besorgte Ursula Mordek.</figcaption></figure>


<p><span id="more-17090"></span></p>


<p><em>Namensunterschiede bei einzelnen Figuren kamen vor allem zwischen den frühen Williams-Covern und Inhalten vor. Iron Man hieß außen &#8222;Eisenmann&#8220;, wogegen er in den Avengers-Storys &#8222;Der Eiserne&#8220; genannt wurde. Seinen ersten Williams-Auftritt absolvierte der auf dem Titelblatt angekündigte „Dr. Strange“ als &#8222;Dr. Seltsam&#8220; und Blade wurde als &#8222;Klinge&#8220; bekannt. Wurden Cover und Inhalte getrennt voneinander bearbeitet, oder warum kam es zu solchen verwirrenden &#8222;Pannen&#8220;?<br><br></em>Eigentlich waren die Namen der Titelhelden beim<em> </em>Brainstorming festgelegt worden. Die Covers<em> </em>wurden separat gedruckt (Hochglanz). Wie es zu<em> </em>den Abweichungen kommen konnte, war von New<em> </em>York aus nicht festzustellen.<br><br><em>Einer der Bösewichte in „Tales To Astonish“ war The Leader in den Geschichten des Hulk. Während man in bei bsv noch mit &#8222;Führer&#8220; betitelte, nannte ihn Williams &#8222;Spiritus Rektor&#8220;. Zwar eine politisch korrekte und durchaus gelungene Eindeutschung, doch nicht gerade freundlich für den Letterer. Was meinen sie?<br><br></em>Ach, Spiritus Rektor oder nicht &#8211; für einen Letterer<em> </em>sind es nur Buchstaben.<br><br><em>Nach der fünften Monatsproduktion stellte der Verlag den Heftumfang von 36 auf 32 Seiten um. Der Druck erfolgte nicht wie bisher in Italien, sondern in Deutschland. Trotz andersklingender Worte von Seiten der Redaktion wurden die Geschichten zum Teil erheblich gekürzt. Hatten sie darauf Einfluss bzw. mussten sie die Übersetzung schon im Vorfeld den fehlenden Bildern und Seiten anpassen?<br><br></em>Die Umstellung war drucktechnisch sicherlich notwendig<em> </em>und eine Kostenersparnis. Außerdem hatte<em> </em>ich große Schwierigkeiten, die Filme und Vorlagen<em> </em>lückenlos zu bekommen. Die US-Marvels hatten<em> </em>oft Eigenanzeigen, Fortsetzungen etc. Um unsere<em> </em>Seitenanzahl zu erhalten war oft ein großer Balanceakt<em> </em>notwendig und in den Übersetzungen mussten<em> </em>die fehlenden Bilder erklärt werden.<br><br><em>Mit dem Grafik-Büro Ewald Baluch, wo u.a. auch für Bastei gearbeitet wurde war man bei Williams nicht sehr zufrieden. Was können sie dazu verraten?<br><br></em>Baluch war ein toller Mann, kreativ und hatte unter<em> </em>Andy &#8211; ob seines Anspruchs auf Perfektion &#8211;<em> </em>manchmal zu leiden. Auch meine Bemühungen,<em> </em>die Texte grafisch gut in die Sprechblasen einzupassen,<em> </em>brachten Baluch oft zur Verzweiflung. Ich<em> </em>glaube, später wurde es ihm einfach zuviel.<br><br><em>Besonders in der Anfangszeit der Williams-Superhelden gab es kuriose Namensschöpfungen wie Klinge (Blade), Dr. Unheil (Dr. Doom), Dr. Seltsam (Dr. Strange), Silberstürmer (Silver Surfer) und schließlich Prinz Namor (Sub-Mariner). der „Aquarius“ genannt wurde. Mit wenigen Ausnahmen hatten diese Charaktere in den Hit Comics, ihre US-Eigennamen. Waren sie für diese Namensvergabe verantwortlich? Auch Kraven alias „Memrod der Jäger“ hatte seinen ersten Auftritt während Ihrer Tätigkeit für Williams. Steht der Name in irgendeinem Zusammenhang mit der Figur „Nimrod“ bzw. „Nemrod“ aus dem Alten Testament? „Aquarius“ klingt sehr nach Musical …<br><br></em>Die Namen wurden meist in Konferenzen unter der Prämisse der Originalität und des phonetischen Anspruchs festgelegt.<br><br><em>Gerade „Aquarius“ wurde zu Beginn oft „das Wasser abgegraben“. Gleich die zweite Story fehlte (erschienen in Thor Nr. 206 bei bsv), und einige seiner Abenteuer wurden von zwölf auf acht oder neun Seiten Gesamtlänge gekürzt. Waren die Geschichten auf diese Art überhaupt nachvollziehbar?<br><br></em>Das weiß ich nicht mehr. Aber oft war es mir nicht<em> </em>möglich, die Schwarz-Weiß-Lithos zu bekommen.<em> </em>Wie gesagt: Marvel hat die Filme einfach auf einen<em> </em>Haufen geworfen oder anders entsorgt – meist<em> </em>nach dem ersten Nachdruck.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-16433" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=768%2C50&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: Remo (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 20:20:36 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/11/16/17004/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Remo (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p><em>Diese&nbsp;Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem</em>&nbsp;Silver Age&nbsp;<em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin&nbsp;<strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220;&nbsp;</strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben.</em></p>



<p><strong>Interview mit Remo (Reinhard Mordek)</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="459" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Remo-Gru%C3%9Fwort.jpg?resize=640%2C459&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-17106" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Remo-Gru%C3%9Fwort.jpg?w=709&amp;ssl=1 709w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/12/Remo-Gru%C3%9Fwort.jpg?resize=300%2C215&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Ein typisches Grußwort von Remo mit der stets gleichbleibenden Portrait-Vignette, diesmal an der Seite von Susan Storm, dem &#8222;invisble girl&#8220;. (13. Produktion)</figcaption></figure>



<p>Reinhard Mordek, besser bekannt als Remo, gilt nicht zu Unrecht als Initiator der Williams-Marvels in Deutschland. Als Chefredakteur, zunächst noch unter Verlagsleiter Erwin Heimberger, war er hauptsächlich für die Koordination der deutschen Superhelden-Comics des Bildschriften- bzw. Williams Verlags innerhalb des europäischen Druckverbunds zuständig. Sein Einstieg erfolgte in der Übergangsphase des bsv zu Williams, so dass er u.a. für die letzten sechs „Spinne“-Hefte (Nr. 249 &#8211; 254) verantwortlich zeichnete. Interessant sind hierbei vor allem &#8222;Spinne&#8220; Nr. 252 &#8211; 254, welche bereits den Weg zum Neustart der Superhelden im Januar 1974 aufzeigten. Signet und Schriftzug Inklusive W der <strong>Warner Bros.</strong>, teils handgeletterter Text und „Prinz Namor“ als Zweitheld machten deutlich, wo es hinführen sollte. <span id="more-17004"></span>Mit Klaus Recht als neuem Verlagsleiter hatte Remo u.a. die undankbare Aufgabe, die Druckvorlagen vor Ort in den USA zusammenzusuchen. Dies gestaltete sich nicht immer einfach, denn das Ablagesystem war völlig chaotisch und außerhalb des Marvel-Verlagshauses bei einer anderen Firma, dem Transworld Feature Syndicate, untergebracht. Dennoch gelang es ihm, eine halbwegs vernünftige monatliche Heftproduktion von immerhin sieben Marvel-Titelserien auf die Beine zu stellen.<br>Für deutsche Verhältnisse unüblich, begannen alle Heftreihen mit dem Abdruck des jeweils ersten Abenteuers der Titelhelden. Die deutschen Comics orientierten sich erstaunlich nahe am Original und man setzte, wo es möglich war, auf Handlettering der Texte. Oder nahm eine Schriftart, die so aussah. Für die Bearbeitung wurde jedenfalls ein riesiger Aufwand betrieben. Schriftzüge, Redaktions- und Leserbriefseiten und die beliebte Monatsvorschau der deutschen Marvel Comics zeugten von ungeheurer Liebe zum Detail. Bei seiner Arbeit wurde Remo von seiner damaligen Frau Ursula (&#8222;Uschi Kedrom&#8220;) unterstützt, die zunächst die Redaktionsseiten und später die Sprechblasentexte von Hand letterte. Obwohl Reinhard Mordek schon nach etwa einem Jahr von Kirsten Isele als neue Chefredakteurin abgelöst wurde, arbeiteten er und seine Frau noch eine ganze Weile im Hintergrund mit, indem sie übersetzten und letterten. Für die deutschen Marvel-Fans und Sammler ist Remo eine Kultfigur, denn schließlich war er, zumindest eine zeitlang, eine Art deutscher Stan Lee, der seine Leser in die unendlichen Weiten des Marvel-Universums entführte.<br>Mutig stellte sich Remo den zahlreichen Fragen, um nach über 35 Jahren etwas mehr Licht in die wenig bekannten Hintergründe des Williams Verlags zu bringen.<br><br><em>Daniel Wamsler: Herr Mordek, sie arbeiteten Anfang bis Mitte der70er Jahre für den Williams Verlag und waren u.a.für die letzten Ausgaben der Hit Comics unter demTitel &#8222;Superhelden&#8220; verantwortlich. Wie kamen SieZu Williams und was waren Ihre Aufgaben?<br><br></em>Reinhard Mordek: 1963 wanderte ich mit 19 Jahren nach Australien aus und kehrte 1970 mit meiner späteren Ehefrau Ursula nach Deutschland (Dortmund) zurück. Bei der NRZ – „Neue Ruhr Zeitung“ &#8211; wurde ich Redakteur und 1972 von Erwin Heimberger als Comic-Manager des Bildschriftenverlags eingestellt &#8211; obwohl die Anzeige in der FAZ schon mit „Williams Verlag Deutschland“ firmiert wurde. Meine Aufgabe als Ressortleiter Comics mit englischen Sprachkenntnissen war u.a. die inhaltliche und terminliche Koordinierung mit den 14 europäischen Verlagshäusern der Williams-Gruppe sowie die Produktion der 25 Comic-Titel wie „Tarzan“, „Dick und Doof“, Marvel, „Horror“, „Top“, „Illustrierte Klassiker“, „Calimero“ etc.in Alsdorf (Redigieren, terminliche Planung mit Übersetzern und Pflege des engen Kontakts mit dem Grafik-Atelier Ewald Baluch).<br><br><em>Wie war ihr Bezug zu Comics bevor sie sich beimbsv bewarben? In ihrer Kindheit müssen dieComics des Lehning Verlages wie “Sigurd“, „Falk“, „Tibor“usw. die größte Verbreitung gehabt haben.Wie sah Ihre &#8222;Comic-Jugend&#8220; aus?<br><br></em>Wie jeder Junge zu der Zeit ohne Computer, Handy und kaum Fernsehen, habe ich die Comics verschlungen &#8211; bis spät in die Nacht mit Taschenlampe unter der Bettdecke. Glücksgefühl „hoch drei“, wenn ich mit einem Stapel Comics, ausgeliehen von etwas betuchteren Freunden, nach Hause kam.<br><br><em>Wie lief die Zusammenarbeit innerhalb der bsv-Redaktion ab? Reinhard Taubert ließ einmal ineinem Interview verlauten, dass er mit einer HandvollMitarbeitern, darunter Übersetzer (z.B. DirkHess und Wolfgang J. Fuchs) und ein paar weitereLeute mit unterschiedlichen Aufgabengebieten, inder Hauptsache für die Koordination und daspünktliche Erscheinen der Hefte verantwortlichwar.<br><br></em>Innerhalb der Redaktion gab es damals so gut wie keine Zusammenarbeit. Reinhard Taubert war nach ein paar Wochen plötzlich verschwunden und unser „Chefredakteur“ Wolfdieter Böhmer war total überfordert. Dann waren da noch eine junge Dame, die die Malbücher zusammenstellte, Bodo Baumann &#8211; verantwortlich für die Taschenbücher, Hartmut Huff, der „MAD“ koordinierte und ein Redakteur, der den monatlichen Liebesroman schrieb &#8211; (ich glaube „Julia“. Vor meiner Zeit wurde an den Texten nicht redigiert. Die Übersetzungen wurden 1:1 übernommen. Daher auch die häufigen Variationen der Schriftgröße in den Sprechblasen. Dem Atelier Baluch war es auch nicht möglich, bei dieser Menge an Titeln effizienter zu arbeiten. Ich habe versucht, die Übersetzer anzuhalten, die Arbeiten früher abzugeben, damit ich mehr Zeit hatte, die deutschen Texte mit den amerikanischen Originalen zu vergleichen &#8211; und etwas spritziger-witziger zu formulieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4804" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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