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	<title>Gegenargument Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Vom Gendern</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2022 16:13:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was weiterhin ganz wertfrei gegen den pauschalen Zwang zum Gendern spricht, ist, dass seine Regeln von niemandem beherrschbar sind – am allerwenigsten von den Betroffenen.Gestern erzählte mir ein befreundeter Schauspieler, wie sich bei einer ersten Leseprobe eine Person mit den &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/07/03/21012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Was weiterhin ganz wertfrei gegen den pauschalen Zwang zum Gendern spricht, ist, dass seine Regeln von niemandem beherrschbar sind – am allerwenigsten von den Betroffenen.<br>Gestern erzählte mir ein befreundeter Schauspieler, wie sich bei einer ersten Leseprobe eine Person mit den Worten vorstellte: „Ich bin hier die Dramaturg-In.“ Ich fragte sofort nach: „Ist es denn nötig, zu gendern, wenn man von nur einer Person spricht?“ – Ja, antwortete er, denn die Betreffende (sie stellte sich mit einem weiblichen Vornamen vor) ist nicht-binär. Erstmalig leuchtete mir die hörbare Abtrennung der Endsilbe –in wirklich inhaltlich ein – wenn auch erst auf Nachfrage.<br>Aber wollte ich diese Regel nun umsetzen, würde es augenblicklich Missverständnisse geben. Die Anrede „liebe Dramturg-Innen“ würde dann nur für nicht binäre Personen dieses Berufsstandes gelten.</p>
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