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	<title>Heyne Verlag Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Heyne Verlag Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Immer noch der Captain</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 19:18:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 95. Geburtstag von William Shatner Wer hätte das gedacht: weder die unverwüstliche Kritik an seinen schauspielerischen Grenzen (nicht immer berechtigt) noch seine Karriere nur im Fernsehen und weniger im Kino (heute völlig anders bewertet) noch die Zeitzeugenberichte von mangelndem &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/22/william-shatner-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: 95. Geburtstag von <strong>William Shatner</strong><br><br>Wer hätte das gedacht: weder die unverwüstliche Kritik an seinen schauspielerischen Grenzen (nicht immer berechtigt) noch seine Karriere <em>nur</em> im Fernsehen und weniger im Kino (heute völlig anders bewertet) noch die Zeitzeugenberichte von mangelndem Wohlverhalten der Crew gegenüber (von ihm selbst schamvoll eingeräumt) konnten etwas daran ändern, dass William Shatner der einzig wahre <strong>Captain Kirk</strong> und als solcher eine der beliebtesten Typen Hollywoods ist. Zugegeben: dass er die oft an ihn gerichtete Aufforderung <strong>&#8222;Live long and prosper&#8220; </strong>tatsächlich befolgt hat und immer noch da ist, hat dazu beigetragen, dass sein Kirk inzwischen sogar den eigentlich unschlagbaren Mr. Spock als heimlichen Star der Ensembleserie <strong>&#8222;Raumschiff Enterprise&#8220; </strong>abgelöst hat. &#8211; Ich selbst hätte die beiden nie gegeneinander ausspielen wollen, bin aber inzwischen zweimal gefragt worden, ob Kirk nicht der Kultigere ist &#8211; schon das Aufkommen dieser Frage sagt etwas aus &#8230;<br>Inzwischen gibt es sowohl zu <strong>&#8222;Star Trek&#8220;</strong> als auch seinen Helden sowie der Heldin Uhura viel Literatur, darunter sogar allerlei Autobiographisches. Das bei aller Fairness und Ausgewogenheit amüsanteste Buch, das ich über William Shatner bisher gelesen habe, ist längst vergessen und schon wegen seines weit zurückliegenden Erscheinungsdatums mit dem Makel der Nicht-Aktualität behaftet: <strong>&#8222;Der Captain&#8220;</strong>. Ich würde es trotzdem allen empfehlen, die anlässlich des heutigen Datums (oder einfach so) tiefer in das Thema einsteigen möchten. Bis 1995 gibt es keine schönere einschlägige Quelle &#8211; und außerdem bezeugt es die Langlebigkeit seines Gegenstandes.<br>Das Buch von <strong>Dennis W. Hauck</strong> erschien bei Heyne, versteht sich jedoch nicht als Beitrag zur <strong>Heyne</strong>-Filmbuchreihe.</p>
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		<title>Der Film des Tages: &#8222;Robin And The 7 Hoods&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Dec 2024 10:08:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: das Festtagsprogramm im Fernsehen &#8211; und seine Lücken Das Repertoire der zuverlässig alle Jahre im Fernsehprogramm wiederkehrenden Filme und Kabinettstückchen hat sich hauptsächlich  in den 90er Jahren herausgebildet. Bis dahin waren die Programmplaner tatsächlich noch von der Idee geritten, &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/12/24/robin-and-the-7-hoods/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: das<strong> Festtagsprogramm</strong> im Fernsehen &#8211; und seine Lücken</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="987" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB_F.jpg?resize=640%2C987&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-26981" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB_F.jpg?resize=664%2C1024&amp;ssl=1 664w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB_F.jpg?resize=194%2C300&amp;ssl=1 194w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB_F.jpg?resize=768%2C1185&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB_F.jpg?resize=996%2C1536&amp;ssl=1 996w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB_F.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Repertoire der zuverlässig alle Jahre im Fernsehprogramm wiederkehrenden Filme und Kabinettstückchen hat sich hauptsächlich  in den 90er Jahren herausgebildet. Bis dahin waren die Programmplaner tatsächlich noch von der Idee geritten, zu diesem Anlass ein paar Überraschungen aus dem großen Sack der „Wiederholungen“ herauszuholen (das Wort galt als despektierlich – aber warum eigentlich?). Auch <strong>Loriot</strong>s Familie-Hoppenstedt-Folge war nicht gleich nach ihrer Entstehung darin enthalten. Das Abschmelzen des rotierenden Spielfilm-Repertoires in den 2000ern folgte, und heute sehen (bzw. verpassen) wir Jahr für Jahr, was übrig geblieben ist.<br>Zu den Filmen, die ich hier vermisse, gehört z.B. das Filmmusical <strong>„Robin And The 7 Hoods“</strong>, der vierte, letzte und beste Kinostreich des <strong>Rat Pack</strong> um Frank Sinatra. Diese <strong>Prohibition</strong>sklamotte kreist nicht um das Thema Weihnachten, doch sie endet so wie <strong>„Ocean’s Eleven“</strong> begonnen hat: mit einer Weihnachtsszene. Seine Hauptdarsteller haben alle berühmte Weihnachtsalben aufgenommen, und in diesem Film ist sogar <strong>Bing Crosby</strong> mit von der Partie, der <strong>„Mr. White Christmas“</strong> schlechthin. Außerdem sind amerikanische Technicolor-Komödien aus den 60er Jahren grundsätzlich durchweht von einer gewissen Festtagsstimmung – spätestens aus heutiger Sicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="886" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB-B.jpg?resize=640%2C886&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-26983" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB-B.jpg?resize=740%2C1024&amp;ssl=1 740w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB-B.jpg?resize=217%2C300&amp;ssl=1 217w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB-B.jpg?resize=768%2C1063&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB-B.jpg?resize=1109%2C1536&amp;ssl=1 1109w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/12/7-gegen-Chicago_TB-B.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die tröstliche Botschaft fehlt nicht. Im Finale singen die drei prominenten Weihnachtsmänner: <strong>„Don’t Be A Do-Badder“</strong>.</p>
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		<title>Vorspiele auf dem Theater (11)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 22:12:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Werkanfänge mit Theater-, Musik oder Medienbezug „Irrgarten der Leidenschaft“ Schon die Vorspanntitel laufen über den Körper einer sich im Scheinwerferlicht suggestiv windenden Tänzerin. Wir sind in einem Milieu. Das Hitchcock immer wieder beschäftigen wird: der Welt der Bühne, der &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/02/03/vorspiele-auf-dem-theater-11/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: Werkanfänge mit Theater-, Musik oder Medienbezug</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Irrgarten der Leidenschaft“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon die Vorspanntitel laufen über den Körper einer sich im Scheinwerferlicht suggestiv windenden Tänzerin. Wir sind in einem Milieu. Das Hitchcock immer wieder beschäftigen wird: der Welt der Bühne, der Show, des Varietés, der Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Illusionen und Wirklichkeit prallen aufeinander, oft mit tödlichem Resultat.<br>Hier ist es zunächst noch nicht der Tod, aber dafür geiler Voyeurismus. Tänzerinnen bieten ihre Körper provokativ in einer Revue dar, im Zuschauerraum ein irritierender Gegenstand, der sich als Opernglas entpuppt. Dem Close-Up einer Tänzerin stellt Hitchcock die Großaufnahme eines vor Erregung schwitzenden Herrn im Parkett gegenüber. In wenigen Bildern, die keiner erklärenden Zwischentitel bedürfen, benennt Hitchcock präzis, um was es geht: käuflicher Sex, Fixierung auf Frauenbeine – da trifft sich der Meister schon im ersten Film mit seinem Schüler <strong>Truffaut</strong>, bei dem auch in jedem Film die Kamera suggestiv auf die Beine der Darstellerinnen schaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Bodo Fründt</strong> in <strong>„Alfred Hitchcock und seine Filme“</strong>, Heyne, März 1986</em></p>
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		<title>Die wiedergefundene Textstelle: Menschheit auf der Flucht</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/05/10/terraforming-staedte-im-weltall/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2022 14:53:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Die ersten und die letzten Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 136. Geburtstag von Olaf Stapledon Um dem Sujet seines launig formulierten Sachbuchs „Terraforming – Städte im Weltall“ den Boden zu bereiten, erzählte Johannes v. Buttlar 1995 zunächst eine kurze Sittengeschichte des Klimawandels. &#8211; Der Begriff Terraforming wurde 1942 vom &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/05/10/terraforming-staedte-im-weltall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: 136. Geburtstag von <strong>Olaf Stapledon</strong><br><br><em>Um dem Sujet seines launig formulierten Sachbuchs „Terraforming – Städte im Weltall“ den Boden zu bereiten, erzählte Johannes v. Buttlar 1995 zunächst eine kurze Sittengeschichte des Klimawandels. &#8211; Der Begriff Terraforming wurde 1942 vom Science-Fiction-Autoren Jack Williamson geprägt, doch das Konzept hat schon zwölf Jahre zuvor Olaf Stapledon in „Die ersten und die letzten Menschen“ propagiert. In diesem Buch legen irdische Kolonisten (in Wirklichkeit nicht existierende) Ozeane auf der Venus trocken, um durch Elektrolyse Sauerstoff zu gewinnen.<br>Aber zurück zu uns …</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast immer stand der Aufstieg von Hochkulturen in Zusammenhang mit günstigen klimatischen und geographischen Bedingungen. Die einst in den fruchtbaren Tälern des Euphrat und Tigris beheimateten Kulturvölker sind dafür der beste Beweis. Ihr Untergang und die Vernichtung der von ihnen begründeten mächtigen Reiche wurde über viele Jahrhunderte neben internen Fehden auch barbarischen Eindringlingen zugeschrieben, die diese Reiche militärisch unterwarfen. Inzwischen setzt sich aufgrund vielfältigen Beweismaterials immer mehr die Überzeugung durch, dass der Untergang vieler einstiger Hochkulturen und ihrer Großreiche zwar sowohl auf inneren Zerfall als auch auf feindliche Überfälle, in ganz bedeutendem Umfang aber auch auf entscheidende klimatische Veränderungen zurückzuführen sein dürfte.<br>Von der Jungsteinzeit an bis vor etwa hundert Jahren hat der Mensch auf bedrohliche Klimaveränderungen immer mit einem Standort wechsel reagiert. Er hat sein Domizil gewechselt und sich auf Wanderschaft begeben. Seine Wanderwege waren schon immer durch Zerstörung gekennzeichnet: Wälder wurden abgeholzt, der Boden bis zur Erschöpfung beackert. Die Folge war, dass das biologische Gleichgewicht aus den Fugen geriet und Klimaveränderungen eintraten: Quellen versiegten, Flüsse trockneten aus, Pflanzen verdorrten. Die überlebende Fauna – und mit ihr der Mensch – machte sich auf die Suche nach einem neuen Lebensraum.<br>(…) Dereinst war auch die Wüste Sahara ein fruchtbarer grüner Landstrich. Noch heute sind vom Flugzeug aus die ausgetrockneten Flussbetten bis ins südliche Äquatorialafrika hinein zu erkennen. Doch die Römer holzten die üppigen Wälder ab und machten Nordafrika zur Kornkammer ihres Weltreichs – bis sich die Böden erschöpften, das Land verdorrte und zur Wüste wurde. Erbarmungslos dringt der Sand noch heute weiter nach Süden vor und wird die küstennahen Weideländer – die Sahel – in absehbarer Zeit verschlungen haben.</p>
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		<title>Ixen für Anfänger: Prima Vista</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 16:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszug]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofonarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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		<category><![CDATA[Lore Strassl]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Matheson]]></category>
		<category><![CDATA[The Incredible Shrinking Man]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Gronwald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das fließende Lesen vom Blatt kann nur gelingen, wenn man zuerst versteht und dann spricht.*Das gilt nicht nur bei der ersten Lesung (Prima Vista), sondern liegt als Prinzip auch jedem weiteren Vortrag eines nicht auswendig gelernten Textes zugrunde. Auch dann &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/30/prima-vista/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/30/prima-vista/">Ixen für Anfänger: Prima Vista</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das fließende Lesen vom Blatt kann nur gelingen, wenn man zuerst versteht und dann spricht.*<br>Das gilt nicht nur bei der ersten Lesung (Prima Vista), sondern liegt als Prinzip auch jedem weiteren Vortrag eines nicht auswendig gelernten Textes zugrunde. Auch dann weiß man ja vorher, was man als nächstes sagen will, ebenso beim freien Sprechen.<br>Im Grunde erzählt man aus dem Kurzzeitgedächtnis nach, was man zu sagen hat (was man soeben gelesen hat) und nutzt die Formulierung, die man ohnehin in Händen hält.<br><br>Wer seinen Inhalt kennt, kann jeden Text fehlerfrei vom Blatt lesen.<br>Das lässt sich üben, indem man zwei unterschiedliche Fassungen desselben Textes nutzt. Nach der stillen Lektüre von Textfassung A &#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="851" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_Seite-1-1960.jpg?resize=640%2C851&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-18001" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_Seite-1-1960.jpg?resize=770%2C1024&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_Seite-1-1960.jpg?resize=226%2C300&amp;ssl=1 226w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_Seite-1-1960.jpg?resize=768%2C1021&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_Seite-1-1960.jpg?resize=1156%2C1536&amp;ssl=1 1156w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_Seite-1-1960.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Richard Matheson: &#8222;The Incredible Shrinking Man&#8220;, Übersetzung von Werner Gronwald, Heyne Verlag 1960</figcaption></figure>


<p><span id="more-17993"></span></p>


<p class="wp-block-paragraph">&#8230; nimmt man Fassung B zur Hand und liest sie ohne Anlauf in gemessenem Tempo laut vor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="935" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_S.-1-1983.jpg?resize=640%2C935&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-18003" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_S.-1-1983.jpg?resize=701%2C1024&amp;ssl=1 701w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_S.-1-1983.jpg?resize=205%2C300&amp;ssl=1 205w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_S.-1-1983.jpg?resize=768%2C1122&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_S.-1-1983.jpg?resize=1052%2C1536&amp;ssl=1 1052w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/05/Mr.-C_S.-1-1983.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Richard Matheson: &#8222;The Incredible Shrinking Man&#8220;, Übersetzung von Lore Strassl, Heyne Verlag 1983</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">____________________<br>* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/02/28/17612/">https://blog.montyarnold.com/2021/02/28/17612/</a> und andere Beiträge zur Rubrik &#8222;Mikrofonarbeit&#8220;.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/30/prima-vista/">Ixen für Anfänger: Prima Vista</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Kultfilme Nr. 41 bis 46 (nach 1980)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2019 16:18:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist die Fortsetzung des gestrigen Beitrags https://blog.montyarnold.com/2019/07/25/kultfilme/ und versteht sich als Ergänzung zum fabelhaften Buch „Kultfilme“ von Ronald M. Hahn und Volker Jansen, Heyne Verlag 1985, und der dortigen Liste der 40 Kultfilme. 1982 Blade Runner, Regie: Ridley Scott Der &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/26/kultfilme-nr-41-bis-45-nach-1980/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/26/kultfilme-nr-41-bis-45-nach-1980/">Kultfilme Nr. 41 bis 46 (nach 1980)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Artikel ist die Fortsetzung des gestrigen Beitrags</em> <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/25/kultfilme/">https://blog.montyarnold.com/2019/07/25/kultfilme/</a> <em>und</em><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><i> versteht sich als Ergänzung zum fabelhaften Buch „Kultfilme“ von Ronald M. Hahn und Volker Jansen, Heyne Verlag 1985, und der dortigen Liste der 40 Kultfilme.<br />
</i></span></span></p>
<p><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">1982<br />
</span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Blade Runner,</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"> Regie: <strong>Ridley Scott</strong><br />
Der SF- und Dschungel-erprobte Weltstar <strong>Harrison Ford</strong> jagt in einer weiteren Glanzrolle künstliche Menschen, sogenannte </span></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><strong>Replikant</strong>en</span></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">, und wird zuletzt von einer bösen Ahnung heimgesucht.<br />
Dieser Film, der unterdessen den in solchen Fällen unvermeidlichen Director&#8217;s Cut sowie eine Fortsetzung nach sich gezogen hat, ist genau wie die 80er und wird aus den selben Gründen geliebt: trashig, unansehnlich und nur unfreiwillig komisch. Die literarische Vorlage stammt von <strong>Philip K. Dick</strong>, der durch diesen allmählichen Hit (den er um Haaresbreite nicht mehr erlebte) zum heute neben<strong> Richard Matheson</strong> meistverfilmten Autor der Science-Fiction aufstieg. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">1983<br />
</span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Im Himmel ist die Hölle los</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">, Regie: Helmer von Lützelburg<br />
In dem Maße, in dem Deutschland nicht Amerika (bzw. Hollywood) ist, ist „Im Himmel ist die Hölle los“ nicht die <strong>„Rocky Horror Picture Show“</strong>. Und doch verdient dieses vollkommen schamlose Underground-Musical die Bezeichnung „Kultfilm“ in besonderer Weise. In der Subkultur erlangte er ohne jede Hilfe durch Marketing oder berühmte Fürsprecher immense Popularität. Die Handlung – ein pummeliges Mädchen vom Lande verliebt sich in den Star eines Kabelsenders und steigt gegen alle Widerstände zu seiner Assistentin und Geliebten auf – ist gleichzeitig nostalgisch und prophetisch, entstand der Film doch vor der Einführung des Privatfernsehens. Unter einem Kostüm aus schrillen Song-Einlagen und scheinbar schierem Blödsinn lauert ein Sittengemälde der späten Bonner Republik.</span></span></p>
<p>1984<span id="more-13957"></span><br />
<span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Terminator</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">, Regie: James Cameron<br />
Dieser mit geringem Budget hergestellte Überraschungserfolg ist ein Sonderfall in dieser Auflistung, führte er doch zu einem der besten „zweiten Teile“ der Filmgeschichte und profitierte wiederum von dessen Nachruhm als dem künstlerisch wertvollsten Actionfilm aller Zeiten – bei gleichzeitigem Publikumserfolg. Der notorisch unterschätzte Muskelmann Arnold Schwarzenegger verkörpert eine Kampfmaschine, die aus der Zukunft in die 80er Jahre geschickt wird, um einen Rebellen im Kindesalter abzupassen und zu beseitigen. In der erwähnten Fortsetzung wird Arnie dann zum positiven Charakter heranreifen und die Selbstironie auf die Spitze treiben. „Terminator“ (1 und 2) zeigen sowohl, wozu dieses Genre fähig ist, als auch wie selten es gelingt, mit diesem Pfund zu wuchern.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">1987<br />
</span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Dirty Dancing</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">, Regie: Emile Ardolino<br />
Einige wenige Nostalgiker erinnern sich vielleicht an das süßliche Melodram, in dem sich der Startänzer Gene Kelly nach dem Ende der Filmmusical-Ära im dramatischen Fach bewähren wollte. Er ist der Entertainer-Animateur in einem Ferienresort und bricht das Herz eines Mädchens aus bürgerlichem Hause. Danach beginnt erst die eigentliche Handlung, doch nur diesen ersten Akt übernahm Eleanor Bergstein in ihr Drehbuch für „Dirty Dancing“.<br />
Der Film ist wahrlich kein Kunstwerk, doch etwas so Schauerliches wie die Musical-Umsetzung hat er nicht verdient: die Autorin bestand darauf, dass jede Kleinigkeit, jeder Dialogsatz 1 zu 1 adaptiert wurde.</span></span></p>
<p>1990<br />
<span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Pretty Woman</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">, Regie:<br />
Julia Roberts als „Dirne mit dem goldenen Herzen“ und der graumelierte Richard Gere, der sich mit ihrer Hilfe vom reichen Freier zum Märchenprinzen upgradet.</span></span></p>
<p>1994<br />
<span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Pulp Fiction</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">, Regie: Quentin Tarantino<br />
Der Ruhm, der den ehemaligen Videocassetten-Verleiher Quentin Tarantino nach diesem Coup ereilte, dauert an und entbindet ihn bis heute von allzugroßer Anstrengung. Er hat es sich verdient. Die Raffinesse, mit der er Sympathien für schreckliche Elemente in uns weckt – allen voran für das Killer-Duo Samuel L. Jackson und John Travolta – ist in der Tat ein ganz großer Wurf. Damit revolutionierte Tarantino nicht nur den Gangsterfilm, sondern das Kino an sich. Drehbuchautor Paul Schrader („Taxi Driver“) seufzte, alles, was er je geschrieben habe sei nun mit einem Schlag veraltet.<br />
Für den Rest der 90er Jahre brach eine Flut von Nachahmungsversuchen über das Publikum herein (nach dem Motto: labernde Gangster &#8211; das kann doch nicht so schwer sein!), und scheiterten sämtlich (besonders die deutschen Produkte).<br />
Unterdessen war jeder gespannt, was Tarantino nachlegen würde. Bereits ein Jahr später folgte „Jackie Brown“, ein ähnlicher künstlerischer Triumph, der doch ganz anders war.</span></span></p>
<p style="padding-left: 270px;">+*+*+*+</p>
<p><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">Natürlich hat mich der merkwürdige Umstand nicht losgelassen, dass mir in den letzten 25 Jahren allenfalls noch Lieblings-, aber eben keine Kultfilme mehr untergekommen sind. Ich fragte Peter Clasen von „TV Spielfilm“ danach, den leidenschaftlichsten mir persönlich bekannten Filmhistoriker. Ihm ging es ähnlich, und er fand das Thema „heikel“:</span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"> „</span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">Großflächig entwickeln können sich potenzielle Kultfilme wohl nicht mehr. Ich sehe drei Gründe: </span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">1) Es gibt viel zu viele Titel, das Feld ist ein riesiger Abgrund, wen kümmert da eine Handvoll Perlen? &#8211; 2) Alles ist immer und überall verfügbar, nichts ist mehr besonders. &#8211; 3) Alle Geschmäcker werden bedient, niemand muss darben oder auf etwas warten, die Gemüter werden sanft.<br />
Wenn man heute von Kult sprechen kann, sind das m. E. keine Filme mehr, sondern Serien. Denn da gibt es noch den Mainstream und die kleinen, schrägen Dagegen-an-Stinker, die eine Fangemeinde hochzuhalten versucht.“</span></span><br />
______________________<br />
* Näheres dazu auch unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/07/17/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-33-im-himmel-ist-die-hoelle-los/">https://blog.montyarnold.com/2017/07/17/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-33-im-himmel-ist-die-hoelle-los/</a><br />
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/29c88f0f94524240a9a1e1c7626b82df" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/26/kultfilme-nr-41-bis-45-nach-1980/">Kultfilme Nr. 41 bis 46 (nach 1980)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Die Freuden der guten Fachliteratur</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 09:47:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Kultfilme / „Heyne Filmbibliothek“ Es gab eine Zeit, da informierte sich der Filmfreund über die Schauspielgrößen vor allem der amerikanischen Welt aus einer weißen Taschenbuchreihe aus dem Heyne-Verlag. Die meisten dieser Fibeln beschränkten sich darauf, die jeweilige Filmographie durchzugehen und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/25/kultfilme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/25/kultfilme/">Die Freuden der guten Fachliteratur</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: Kultfilme / <strong>„Heyne Filmbibliothek“</strong></p>
<p>Es gab eine Zeit, da informierte sich der Filmfreund über die Schauspielgrößen vor allem der amerikanischen Welt aus einer weißen Taschenbuchreihe aus dem<strong> Heyne-Verlag</strong>. Die meisten dieser Fibeln beschränkten sich darauf, die jeweilige Filmographie durchzugehen und flapsig zu bewerten, einige waren Übersetzungen, manche „Originalausgaben“. Jene Nummern, die sich keiner Person sondern eines Themas annahmen, wurden ihrem Gegenstand zumeist schon aus Gründen ihres Umfangs nicht gerecht, aber sie rundeten die Sammlung ab. Ende der 80er wurden die Bücher etwas dicker und ambitionierter und bekamen einen versilberten Look. Zunehmend fanden nun auch Taschenbuchausgaben existierender Biographien Eingang ins Angebot, 2000 erschien der 276. und letzte Band.</p>
<p>Besonderes Vergnügen bereitete 1985 die Nr. 73: „Kultfilme“. Ronald M. Hahn und Volker Jansen erklärten im Vorwort, was dieser Begriff bedeutet* (und worin der Unterschied z.B. zum Klassiker besteht) und beschrieben dann ausführlich 40 Beispiele zwischen 1927 (<strong>„Metropolis“</strong>) und 1980 (<strong>„Blues Brothers“</strong>).<br />
Obschon sich obligatorisch bei all den Lesern entschuldigt wurde, die „ihren“ Kultfilm vermissten, verblüffte mich, wie ausgewogen, ja wie vollständig mir die Liste erschien. Das ging wohl auch dem Verlag so: die zum Trost scherzhaft in Aussicht gestellte Fortsetzung unterblieb ebenso wie eine Erweiterung der Neuauflage.<br />
Ich gebe die Auswahl der Autoren hier nicht wieder, brächte ich Sie damit doch um ein lustvolles Gedankenspiel. Außerdem ist dieses Buch unverändert ein derartiges Vergnügen, dass ich die antiquarische Anschaffung unbedingt empfehlen möchte – auch für Filmfreunde, die sonst keine einschlägige Fachliteratur lesen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13950" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/07/Kultfilme.jpg?resize=640%2C1006&#038;ssl=1" alt="Kultfilme" width="640" height="1006" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/07/Kultfilme.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/07/Kultfilme.jpg?resize=191%2C300&amp;ssl=1 191w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/07/Kultfilme.jpg?resize=651%2C1024&amp;ssl=1 651w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><em>Schon die Inhaltsangaben und Bildunterschriften sind das pure Vergnügen. Für den Coverboy Jean-Paul Belmondo in &#8222;Außer Atem&#8220; finden die Autoren die treffliche Bezeichnung &#8222;New-Wave-Bogart&#8220;.<span id="more-13949"></span></em></p>
<p>Ich habe mir in der langen Zeit, die seit meiner ersten Lektüre klammheimlich vergangen ist, immer mal wieder überlegt, ob die Liste inzwischen aus Gründen der Aktualität verlängert werden müsste.<br />
Hier kommen die wenigen Filme, die mir seither eingefallen sind (zwei davon existierten schon zur Zeit der Erstauflage, mussten sich aber noch bewähren). Der jüngste davon ist auch schon süße 25 Jahre alt.<br />
Der Kultfilm als Phänomen scheint ebenso aus unserem Leben verschwunden zu sein wie die „Heyne Filmbibliothek“.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/26/kultfilme-nr-41-bis-45-nach-1980/">https://blog.montyarnold.com/2019/07/26/kultfilme-nr-41-bis-45-nach-1980/</a>)<br />
______________<br />
* Näheres dazu auch unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2014/09/21/was-ist-kult/">https://blog.montyarnold.com/2014/09/21/was-ist-kult/</a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/3835547d46a54906bb6119847b7f4410" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/25/kultfilme/">Die Freuden der guten Fachliteratur</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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