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	<title>“Iron-Man” (Film 2008) Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>“Iron-Man” (Film 2008) Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: Iron Man (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2019 10:30:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Iron Man – ein gepanzertes Erfolgsmodell Aus dem Comic auf die Leinwand und wieder zurück: Iron Man als Star einer frischen Anthologie von Panini. Iron Man hat sich zum beliebtesten Solisten unter den Marvel-Helden gemausert. Im Kino, als Speerspitze des Marvel &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/22/iron-man-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Iron Man – ein gepanzertes Erfolgsmodell</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13389" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/1551362630_DOSMA192_min.jpg?resize=640%2C952&#038;ssl=1" alt="1551362630_DOSMA192_min" width="640" height="952" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/1551362630_DOSMA192_min.jpg?w=1345&amp;ssl=1 1345w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/1551362630_DOSMA192_min.jpg?resize=202%2C300&amp;ssl=1 202w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/1551362630_DOSMA192_min.jpg?resize=689%2C1024&amp;ssl=1 689w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/1551362630_DOSMA192_min.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Aus dem Comic auf die Leinwand und wieder zurück: Iron Man als Star einer frischen Anthologie von Panini.<strong><br />
</strong></em><br />
Iron Man hat sich zum beliebtesten Solisten unter den Marvel-Helden gemausert. Im Kino, als Speerspitze des <em>Marvel Cinematic Universe</em>, dürfte er Spider-Man gegenwärtig den Rang abgelaufen haben. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wie im Leben geht es auch bei den Marvel-Charakteren immer auf und ab.<br />
Iron Man folgt der alten Schelmenweisheit, dass die Oberfläche der ideale Ort ist, um etwas zu verstecken. Der Superheld in der goldenen Rüstung und Leibwächter des Industriellen und Erfinders <strong>Tony Stark</strong> ist in Wahrheit Tony Stark selbst.<br />
Zu Beginn der Geschichte (die unter <a href="http://www.mycomics.de/comic-pages/11121-die-iron-man-anthologie.html#page/1/mode/2up">http://www.mycomics.de/comic-pages/11121-die-iron-man-anthologie.html#page/1/mode/2up</a> als Leseprobe verfügbar ist) treffen wir auf einen Protagonisten, der alles hat, was sich Männer so wünschen: beruflichen Erfolg, Reichtum, Talent und gutes Aussehen („Neben Rock Hudson der tollste Mann!“ flötet eine Dame am Pool) und Talent &#8211; und dann ist er auch noch Junggeselle. Tony Stark hat es als (Vietnam-)Kriegsgewinnler soweit gebracht und bedarf in <strong>Stan Lee</strong>s humanistischem Kosmos somit dringend einer Katharsis <span id="more-13388"></span>(ähnlich wie Spider-Man und auf ähnliche Weise wie der zynische Chirurg, der sich an anderer Stelle zu Dr. Strange wandeln sollte). Sie ereilt ihn, als er in Südostasien in eine Sprengfalle des örtlichen Diktators Wong-Chu läuft. Ein Schrapnellsplitter bohrt sich in Starks Brust und arbeitet sich zu seinem Herzen vor, so dass er binnen einer Woche ein toter Mann sein wird. In Gefangenschaft soll er dem Diktator zuvor noch eine Superwaffe konstruieren, doch stattdessen baut er sich eine Rüstung, die ihn nicht nur am Leben hält, sondern auch seine Flucht ermöglicht. Der Rest ist Comic-Geschichte.</p>
<p>Für die Filmversion fand man in Robert Downey Jr. die ideale Verkörperung für den leichtlebigen Tony Stark: einen coolen Hollywoodstar, der seine Arbeit häufiger unterbrechen musste, um Gefängnisstrafen wegen diverser Drogendelikte anzutreten. Auch bei der Übertragung der Ursprungserzählung in unsere Tage bewiesen die Produzenten ein gutes Gespür: nun sind es afghanische Terroristen, die Stark in ihre Gewalt bringen.<br />
Die zunächst notdürftig gefertigte Rüstung wird – im Comic wie im Film – mehrmals überarbeitet, aufgehübscht und mit immer neuen technischen Gimmicks ausgerüstet. Tony Stark wird selbst zur effizientesten Waffe seiner Ingenieurskarriere. Der klobige Roboter-Look weicht einem rotgoldenen, fast hautengen Kostüm, an dessen Ausarbeitung Steve Ditko einigen Anteil hatte.</p>
<p><strong>Der Eiserne</strong><br />
von  <strong>Daniel Wamsler</strong><br />
<a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/<br />
</a> <strong><br />
</strong><em><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13392" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Iron-Man_Cresando_bsv.jpg?resize=640%2C940&#038;ssl=1" alt="Iron Man_Cresando_bsv" width="640" height="940" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Iron-Man_Cresando_bsv.jpg?w=862&amp;ssl=1 862w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Iron-Man_Cresando_bsv.jpg?resize=204%2C300&amp;ssl=1 204w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Iron-Man_Cresando_bsv.jpg?resize=697%2C1024&amp;ssl=1 697w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />„CRESCENDO!“ &#8211; Der Start des Eisernen in Hit Comics Nr. 8 von 1966/67 war nicht das Gelbe vom Ei. Die Episode zog sich hin und wimmelte nur so von bsv-typischen Stilblüten.</em><strong><br />
</strong><br />
In gedruckter Form hatte Iron Man bei uns einen verstolperten Einstand. Sein erstes Abenteuer „Crescendo!“ (ToS # 78) lief über drei Hit Comics-Ausgaben der „Fantastischen Vier“ und zog sich dadurch von Dezember 1966 bis März 1967. Aufgeteilt in jeweils vier Seiten pro Heft vergab der Verlag für jedes der Fragmente einen separaten Titel: „Cresando“, „Ersatzgeschworene der Ungewissheit“ und „Auf dem Flugplatz von Rot-China“. Die Übersetzung, sofern man davon sprechen kann, war nahezu unlesbar. Besser erging es da schon „Eisenmanns“ nächstem Abenteuer. Erneut dreigeteilt und durchaus ordentlich übersetzt, kämpft Iron Man gegen den Erzfeind des Sub-Mariners: Krang.* Leider entfernte der bsv einige Panels, um seine erklärenden Einleitungstexte für die Fortsetzungen unterzubringen. Zudem wurde Iron Man etwas allzu wörtlich mit &#8222;Erzkämpfer&#8220; übersetzt. Zur vollendeten Verwirrung der Leser vergaben die Verantwortlichen für die dritte Fortsetzung den Titel „Prinz Namor &#8211; Bis zum Tode“.* Die entsprechende Episode des Sub-Mariners lief aber bereits als Zusatzstory in Hit Comics Nr. 20, 22 und 26. Nach diesem Wirrwarr brach der bsv ab und setzte erst wieder mit der Nr. 10 von Iron Mans eigener US-Serie ein. Die reale zeitliche Lücke von mehr als zweieinhalb Jahren vermochte auch der Williams Verlag nie ganz zu schließen. Williams brachte den „Eisernen“ chronologisch korrekt mit einer eigenen Heftreihe ab Oktober 1975. Nach zwölf Ausgaben wechselte sein Standort auf die hinteren Seiten der „Rächer“-Hefte. Somit kam der Eiserne immerhin auf 48 Abenteuer am Stück. Trotz hervorragender Präsentation mit guter Übersetzung und Handlettering kam der Verlag nicht umhin, hier und dort zu kürzen. Von siebzehn Episoden fehlte meist eine Seite, damit die Rächer und der Eiserne gemeinsam in ein deutsches Heft passten.</p>
<p><a href="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Iron-Man_Der-Eiserne_Checkliste.pdf">Iron Man_Der Eiserne_Checkliste</a></p>
<p>Die Details von Iron Mans Karriere als deutscher Serienstar beschäftigen uns in der nächsten Folge.<br />
__________________<br />
* Zu diesem Abenteuer sowie zur Geschichte des Prinzen Namor siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/">https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/<br />
<img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/22/iron-man-1/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Iron Man (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: The Avengers / Die ruhmreichen Rächer (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2019 13:24:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: „Avengers: Endgame“ Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; (2005-10). Aus aktuellem Anlass stammt die heutige Folge aus eigener Fertigung. Die ruhmreichen Rächer (The Avengers) (Fortsetzung vom 1.5.2019) Das von John Buscema &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/08/the-avengers-die-ruhmreichen-raecher-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/08/the-avengers-die-ruhmreichen-raecher-2/">Die Marvels wie sie wirklich waren: The Avengers / Die ruhmreichen Rächer (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: <strong>„Avengers: Endgame“</strong></p>
<p>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age <em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220; </strong>(2005-10). Aus aktuellem Anlass stammt die heutige Folge aus eigener Fertigung.</em></p>
<p><strong>Die ruhmreichen Rächer (The Avengers)</strong> (Fortsetzung vom 1.5.2019)</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13278" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?resize=640%2C956&#038;ssl=1" alt="Nuff04S.04.cdr" width="640" height="956" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?w=1654&amp;ssl=1 1654w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?resize=201%2C300&amp;ssl=1 201w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?resize=685%2C1024&amp;ssl=1 685w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Das von <strong>John Buscema</strong> in Szene gesetzte und von <strong>Daniel Gramsch</strong> colorierte Cover in der Nuff-Version. Eine Druckvorlage </em><em>von solcher Qualität existiert nicht einmal in den USA. Coverboy ist der Androide Vision, der in Deutschland erst im vierten Jahr eingeführt wurde, aber irritierenderweise von Anfang im Logo der &#8222;ruhmreichen Rächer&#8220; zu sehen war.<br />
</em><em><br />
</em><strong>The Avengers &#8211; Eine einzige große Party<br />
</strong><br />
Dieser Tage geht mit „Avengers: Endgame“ alle Einnahmerekorde brechend das große Marvel-Superheldenepos zuende, das 2008 mit <strong>„Iron Man“</strong> begonnen hat. Dieses gewinnträchtige Konzept einer miteinander verzahnten Serienfamilie voller individualistischer Superhelden gab es schon ganz zu Beginn der <strong>Marvel-Comics</strong> vor bald 60 Jahren. Immer wieder begegneten die Helden einander bei Gastauftritten. <strong>„Marvel Team-Up“</strong> nannte sich das, und es war stets ein kleines Fest für die Leser. Doch bereits im ersten Heft der „Avengers“ vom 1. September 1963* wurde der Grundstein einer nicht enden wollenden Party gelegt. Es waren Verlegenheiten, die<strong> Stan Lee</strong> zu dieser Idee antrieben: Terminprobleme und Planänderungen sowie die Tatsache, dass ein paar vielversprechend gestartete Marvel-Helden gerade keine dauerhafte Serie hatten:<strong> Thor</strong>, <strong>Iron-Man</strong>, der <strong>Hulk</strong> (der soeben nach sechs Heften wieder eingestellt worden war) sowie <strong>Ant-Man</strong> (nebst seiner Partnerin the Wasp), der eigentlich nur ein einziges kurzes, in sich abgeschlossenes Abenteuer in <strong>„Tales To Astonish“</strong> hatte bestehen sollen** und der dann zu großes Potenzial zeigte, um ihn einfach umzublättern. <span id="more-13277"></span>Bereits am Ende der zweiten Avengers-Ausgabe stieg der unleidliche Hulk wieder aus (was im Kino unserer Tage nochmals korrigiert wurde). Dafür kam in #4 ein Marvel-Held des Golden Age zu neuen Ehren und übernahm die Führung der jungen Formation: Captain America**. Er war einst der Topseller von Timely gewesen, des Marvel-Vorgängerverlags. Ausgerechnet der streitbare atlantäische Prinz Namor*** – auch er ein Golden-Age-Charakter – hatte „Cap“, den tiefgefrorenen Veteranen des Zweiten Weltkriegs, versehentlich wiedererweckt.<br />
Wie man sieht, verfügte Stan Lee praktisch von Anfang an über ein pralles Superheldenensemble, das sich parallel zu den regulären Serien in lustvolle Happenings verstricken ließ.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13309" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?resize=640%2C2087&#038;ssl=1" alt="RÄCHER-Leiste" width="640" height="2087" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?w=886&amp;ssl=1 886w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?resize=92%2C300&amp;ssl=1 92w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?resize=314%2C1024&amp;ssl=1 314w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Auch in den folgenden Jahren plagten sich „Die ruhmreichen Rächer“ mit personellen Umbrüchen, die sehr viel häufiger und tiefgreifender waren als etwa die der „X Men“**.  Als Konstanten in diesem beständigen Wandel erwiesen sich Captain America &#8211; den bald die Marvel-typischen Selbstzweifel quälten, die Trauer um den Verlust seines jugendlichen Gefährten Bucky sowie die Verwirrung über das plötzliche Überspringen von knapp zwanzig Jahren Weltgeschichte – sowie die Stark-Villa nebst Butler Jarvis als Hauptquartier. Die kommenden und wieder gehenden Mitglieder waren Superhelden-Newcomer, verdiente Helden und Nebendarsteller des Marvel-Kosmos und sogar geläuterte Schurken. Ein weiterer Mythos des Golden Age wurde in Ausgabe 56 wiederbelebt: die erste „menschliche Fackel“ – ein Androide, den wir nicht mit Johnny Storm von den Fantastischen Vier verwechseln wollen. Er wurde zu „Vision“ umgestaltet (siehe Abbildung oben). Endlich erfuhren die deutschen Leser nun, wer der grimmige Kerl in dem roten Logo auf der Titelseite sein mochte.</p>
<p>Mit „The Avengers“ etablierte Stan Lee, der alte Fuchs, noch etwas, was wir heute als obligatorische Tugend ansehen: eine epische Erzählweise. Die Faszination dieser Serie speiste sich zu gleichen Teilen aus der jeweiligen (mitunter mehrteiligen) Episode und aus der langfristigen Entwicklung einer Gruppe, die mich mit ihren Versammlungen und internen Konflikten immer ein wenig an einen eigetragenen Verein erinnerte.<br />
Für mich als jugendlichen Heftchenleser waren die „Rächer“ deshalb weniger aufregend als „Die Spinne“ oder „Die fantastischen Vier“: die besagte 2. Ebene fiel weg. Mir fehlten noch viele Ausgaben, die ich mir nach und nach auf Flohmärkten zusammensuchte und von Jungs übernahm, die sich aus Gründen zunehmender Reife von der Lektüre der Marvels abwandten.<br />
Als ich mit 16 meine Mittlere Reife gemacht hatte, tat sich bis zum Beginn meiner Lehre eine Freizeit von drei Monaten auf. Meine „Rächer“-Sammlung war inzwischen bis auf wenige Nummern komplett, und ich beschloss, die Zeit für eine systematische (Wieder-)Lektüre zu nutzen. Nun kam der lange erzählerische Atem voll zur Geltung. Die Schwierigkeiten der Rächer untereinander erwiesen sich als das eigentliche Vergnügen und als einen Abschluss meiner Jugend, wie ich mir einen schöneren nicht hätte wünschen können. Mit der letzten deutschen Ausgabe, der Nr. 100, befiel mich eine ähnliche Wehmut wie sie die heutigen Kinofans bei „Avengers: Endgame“ erleben dürften. (Heute weiß ich, dass zugleich mit den Marvel-Comics des Williams-Verlags auch das <em>Silver Age</em> zuendegegangen war.)<br />
Doch wir müssen nicht traurig sein. Für uns alle heißt es ja zum Glück: die Party wird weitergehen – auf die eine oder andere Weise.</p>
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* Siehe voriges Kapitel: <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/01/marvel-the-avengers-1/">https://blog.montyarnold.com/2019/05/01/marvel-the-avengers-1/</a><br />
** Dazu mehr in den folgenden Kapiteln von „Das sagte Nuff“.<br />
*** Zu meinem persönlichen Liebling siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/">https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/</a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7e9c1033b06d4927b09297c8f6d1c185" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/08/the-avengers-die-ruhmreichen-raecher-2/">Die Marvels wie sie wirklich waren: The Avengers / Die ruhmreichen Rächer (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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