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	<title>Kriminalhörspiel Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Kriminalhörspiel Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Die schönsten Hörspiele, die ich kenne (27): &#8222;Das Netz&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2024 17:39:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Netz“ &#8211; SfB 1969, 47 min. &#8211; Credits unter: https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1433326&#38;vi=1&#38;SID „Die Vorhänge waren zugezogen. Das Dunkel im Zimmer wurde von kleinen, springenden Blitzen durchbrochen, die in kurzen und unregelmäßigen Abständen mal hier, mal dort aufzuckten. Das Auge musste sich &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/05/19/25312/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>„Das Netz“ &#8211; <strong>SfB</strong> 1969, 47 min. &#8211; Credits unter: <a href="https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1433326&amp;vi=1&amp;SID">https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1433326&amp;vi=1&amp;SID</a></p>



<p>„<em>Die Vorhänge waren zugezogen. Das Dunkel im Zimmer wurde von kleinen, springenden Blitzen durchbrochen, die in kurzen und unregelmäßigen Abständen mal hier, mal dort aufzuckten. Das Auge musste sich erst gewöhnen. Alles geschah an der Längswand. Auf Eisengestellen standen sie sorgsam aneinandergereiht: vier, nein, fünf gläserne Kästen &#8230;“</em></p>



<p>Der sympathische Reflex, einer Dame in Not behilflich zu sein, wird Herrn Auer zum Verhängnis. Als er die weinende und völlig verstörte Fremde nach Hause begleitet, liegt dort ihr ermordeter Ehemann. Die Frau gesteht, ihn mit einem Beil erschlagen zu haben. Auer lässt sich davon überzeugen, dass der Tote ein Sadist war und der eigentlich Schuldige in dieser Angelegenheit ist. Doch eine Leiche verschwinden zu lassen, ist mehr als eine kleine Gefälligkeit &#8230;</p>



<p>Diese Kriminalgeschichte von <strong>Hans Kasper</strong> holt uns im Alltag ab, wie es immer so schön heißt, und führt uns zielstrebig in eine zunehmend durchgeknallte Situation. Dass wir überhaupt bereit sind, sie zu kaufen und mit dem Ich-Erzähler gemeinsam durchzustehen, liegt zu einem erheblichen Teil am Medium (in einem Film würde sie nicht funktionieren) und am Hauptdarsteller <strong>Joachim Nottke</strong>. Seit ich ihn in seiner kleinen Rolle in der deutschen Fassung von <strong>„Fenster zum Hof“</strong> erlebte, wo er mit seiner stabilen Redlichkeit dem mordenden Nachbarn von gegenüber zu besonderer Glaubwürdigkeit verhalf, wartete ich sehnsüchtig auf größere Auftritte von ihm – und sah und hörte lange keinen einzigen. Als Fan von <strong>„Benjamin Blümchen“</strong>-Hörspielen hätte ich ihm regelmäßig begegnen können, schließlich erlebte ich ihn als <strong>Kommissar Maigret </strong>in einer historischen Funkreihe. Aber in der Tat hat Joachim Nottke vor allem auf dem flüchtigen Feld des Kinotrailers gewirkt.</p>
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		<title>Die schönsten Hörspiele, die ich kenne (10): &#8222;Der Maulwurf&#8220;</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 12:56:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Maulwurf“ &#8211; BBC-Hörspiel von Rodney David Wingfield, übersetzt von Marianne de Barde, Regie: Manfred Marchfelder – Produktion: SDR 1980 – Credits unter http://xn--hrdat-jua.de/pdf.pl?a=Wingfield&#38;b=Der+Maulwurf&#38;c=SDR „Der Dreck lag meterhoch. Als sich die Arbeiter bis zu dem alten Schrank durchgearbeitet hatten und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/11/02/14788/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Der Maulwurf“ &#8211; <strong>BBC</strong>-Hörspiel von <strong>Rodney David Wingfield</strong>, übersetzt von <strong>Marianne de Barde</strong>, Regie: <strong>Manfred Marchfelder</strong> – Produktion: SDR 1980 – Credits unter <a href="http://xn--hrdat-jua.de/pdf.pl?a=Wingfield&amp;b=Der+Maulwurf&amp;c=SDR">http://xn--hrdat-jua.de/pdf.pl?a=Wingfield&amp;b=Der+Maulwurf&amp;c=SDR</a></p>
<p><em>„Der Dreck lag meterhoch. Als sich die Arbeiter bis zu dem alten Schrank durchgearbeitet hatten und ihn von der Wand abrücken wollten, fanden sie dahinter die Tür zu dieser winzigen Kammer hier, die auf keinem der Baupläne eingezeichnet ist.“ – „Die reinste Gruft.“ – „Ja, Mr. Roberts. Denn hier haben wir Paul Egan gefunden. Beziehungsweise, was noch übrig war von ihm … nach 35 Jahren.“</em></p>
<p>Frank Piccart kommt zu einem vermeintlichen Geschäftstermin nach London. Er ist überrascht, in seinem alten Kollegen Bill Spence (der köstliche Joachim Wichmann), den er im Foyer trifft, einen Mitbewerber um den angestrebten Job vorzufinden. Beide dienten 35 Jahre zuvor in einer Spezialeinheit des britischen Geheimdienstes, die den französischen Widerstand gegen die Nazis organisierte.<span id="more-14788"></span><br />
Kaum hat der Termin begonnen, verliert Pickert das Bewusstsein und wacht wenig später stark benommen in einem Kellerverlies auf, wo er Spence und Jack Roberts, einen weiteren Ex-Spion, wiedertrifft. Wie sich herausstellt, sind die drei in eine Falle gelockt worden. Alle sind sie verdächtig, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs einen vierten Kollegen umgebracht zu haben. Der Täter war ein Doppelagent, und er ist noch immer aktiv …</p>
<p>Vielleicht haben Krimis aus dem Kalten Krieg heute &#8211; in der Zeit des völlig absichtslosen Terrors und der unübersichtlich gewordenen politischen Lagerverläufe – generell etwas Plüschiges, Anheimelndes. Dieser hier, er entstand und spielt im Jahre 1980, dämpft das Wohlbehagen etwas mit seiner klaustrophobischen Atmosphäre, die sich besonders gut entfaltet, wenn man das Stück im Dunkeln anhört. Die Geschichte braucht nur wenig Platz und (wundervolles) Personal.<br />
Die Methode, mit der die Agenten genarrt werden, gleicht dem Kniff in „36 Hours“, einem besonders hübsch konzipierten Film aus der Blütezeit der Agenten-Thriller.<img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/4ece1f33b8204c3ab50d334faf3f4a7c" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/11/02/14788/">Die schönsten Hörspiele, die ich kenne (10): &#8222;Der Maulwurf&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Die schönsten Hörspiele, die ich kenne (11): &#8222;Nachruf auf einen Spion&#8220;</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/10/19/nachruf-auf-einen-spion-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2018 12:06:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Nachruf auf einen Spion“ von Eric Ambler – 1. Der Staatenlose, 2. Das Gute und das Böse, 3. Schlangen, Wölfe und Ratten, Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler, WDR 1992 (3 x 54 min.) – Besetzung und weitere Infos unter http://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1377936&#38;vi=6&#38;SID &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/10/19/nachruf-auf-einen-spion-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Nachruf auf einen Spion“ von <strong>Eric Ambler</strong> – 1. Der Staatenlose, 2. Das Gute und das Böse, 3. Schlangen, Wölfe und Ratten, Hörspielbearbeitung und Regie: <strong>Walter Adler</strong>, <strong>WDR</strong> 1992 (3 x 54 min.) – Besetzung und weitere Infos unter <a href="http://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1377936&amp;vi=6&amp;SID">http://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1377936&amp;vi=6&amp;SID</a></p>
<p><em>„Wieder einmal stand die lange und umständliche Darlegung meiner Staatsangehörigkeit bevor. Oder vielmehr die Tatsache, dass ich eigentlich keine besaß.“</em></p>
<p>Es ist das Jahr 1937. Der Ungar Joseph Vadassy verbringt seine Ferien an der französischen Rivera. Da er unbeabsichtigt etwas Verdächtiges mitfotografiert, beschuldigt man ihn, die Sicherheit des Staates zu gefährden. Da er „der Polizei weiterhin zur Verfügung stehen&#8220; muss, also über das baldige Ende seines Urlaubs hinaus, fürchtet er, seine Stellung als Sprachlehrer in Paris zu verlieren. Doch es könnte noch schlimmer kommen. Falls er den Verdacht nicht entkräften kann, droht ihm – einem Staatenlosen &#8211; gar die Deportation in ein ungarisches Gefängnis.<br />
Vadassy hat einen persönlichen Feind: den Ermittler Beghin, der ihn mit Wollust schikaniert und geradezu darwinistisch Verachtet. Beghin bietet ihm an, sich reinzuwaschen, indem er in seinem Hotel unter den Gästen herumschnüffelt, denn dort befänden sich die wirklich die interessanten Hintermänner des Komplotts. Vadassy wird zu regelmäßigen telefonischen Berichten genötigt und beauftragt, dem Feind eine Falle zu stellen. Der schüchterne Bücherwurm versemmelt diesen Auftrag gründlich – doch er gibt mich auf &#8230;</p>
<p>Eric Ambler gehört dem recht großen, aber erlesenen Zirkel an: als Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes hat er über die Arbeit desselben Romane geschrieben und damit große Berühmtheit erlangt. <span id="more-11574"></span>Der Autor, Student der Ingenieurwissenschaft und als Elektroingenieur während des Zweiten Weltkriegs in der Artillerie eingesetzt, kennt aber nicht nur das Metier, er versteht es auch, menschliche Schicksale in köstliche Dialoge umzusetzen. Die Hotelgesellschaft hat etwas von Agatha Christie, doch die historischen Ereignisse – in diesem Fall der dräuende Zweite Weltkrieg – sind näher und spürbarer als in ihren Büchern, und es gibt keine schlaue Detektivfigur, von der wir wissen, dass sie das Kind schon schaukeln wird.<br />
Der Held und Ich-Erzähler schildert die Ereignisse aus der Froschperspektive seines ohnehin geringen Selbstwertgefühls und einer zusätzlichen Bedrohung, die ihn völlig überfordert. Aber wir bleiben bei ihm und lernen mit ihm gemeinsam das Fürchten.</p>
<p>Kein Sommer vergeht, ohne dass ich mir „Nachruf auf einen Spion“ noch einmal zu Gemüte führe. Es ist ganz großes Kino.<img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/fc153775e1aa4af09a1638a0a1e5841f" width="1" height="1" alt=""></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/10/19/nachruf-auf-einen-spion-2/">Die schönsten Hörspiele, die ich kenne (11): &#8222;Nachruf auf einen Spion&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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