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	<title>Phobien Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>Die wiedergefundene Textstelle: &#8222;Zeros Ängste&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 11:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Manuskript]]></category>
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		<category><![CDATA[Angststörung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 39. Todestag von Zero Mostel Der jüdische Schauspieler, Komiker und Musicaldarsteller Zero Mostel war ein Opfer der McCarthy-Ära, was dazu führte, dass er in der Blüte seiner künstlerischen Jahre nicht gedreht hat &#8211; ein schrecklicher Verlust. (Zumindest denke ich &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/09/08/die-wiedergefundene-textstelle-zeros-aengste/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 39. Todestag von <strong>Zero Mostel</strong></p>
<p>Der jüdische Schauspieler, Komiker und Musicaldarsteller Zero Mostel war ein Opfer der McCarthy-Ära, was dazu führte, dass er in der Blüte seiner künstlerischen Jahre nicht gedreht hat &#8211; ein schrecklicher Verlust. (Zumindest denke ich das bei der Betrachtung der meisten seiner späten Filmauftritte nach seiner Rückkehr nach Hollywood.)<br />
Sein Auftritt in der <strong>&#8222;Muppet Show&#8220;</strong> zeigt ihn zwar etwas unterhalb seiner Möglichkeiten &#8211; so verdeckt der Vollbart, den er hier leider trägt, kostbare Quadratzentimeter seines Mienenspiels &#8211; doch sein Gedicht über Phobien war ein schöner Vorwand, all die Monster mal in einer Szene gemeinsam auftreten zu lassen und ist im Zeitalter der Volkskrankheit Angststörung ein beziehungsreiches Kabinettstückchen.</p>
<p><strong>Zeros Ängste</strong><br />
Übersetzt von Eberhard Storeck</p>
<p>Es ist spät, spät in der Nacht. Die Welt schläft. Ich bin hier allein! Hierher komme ich oft in der Nacht. Ich komme hierher, um mit meinen Ängsten fertig zu werden.<br />
Oh, sie sind hier. Sie umgeben mich dauernd. Sie sind immer gegenwärtig, sie lauern und verstecken sich und warten. Sie kommen und sie gehen.<br />
Wenn sie weg sind, sind sie niemals weit. Und hier &#8211; alleine in der Nacht -bin ich mit ihnen konfrontiert. Da sind sie, die mich heimsuchenden Ängste.</p>
<p>Angst vor Hunger. Angst vor Schmerz.<br />
Der letzte Zug fährt himmelwärts.<br />
Angst vor dem Zahnarzt der bohren will.<br />
Klopf nicht mein furchtsames Herz, schweige still.<br />
So bleibe ich gebunden in tausendfacher Furcht,<br />
aber sind sie erst mal gezähmt und bezwungen,<br />
so kann man sie bannen mit wütender Zunge.<span id="more-6107"></span><br />
Was bleibt, sind Schleier einer aufgewühlten Phantasie.<br />
Aber schon schleichen sich neue Ängste nach vorne.<br />
In Angst vor Ratten, die Angst vor Mäusen,<br />
vor den Chefkassiererinnen in Bankgehäusen<br />
und dann die unbestimmbare Furcht,<br />
ich werde ein Frosch und bin übergelurcht.</p>
<p>Angst, dass der Fahrstuhl stecken bleibt<br />
und der Steuereintreiber Geld eintreibt.<br />
Und dann die Angst, daß man mich einmauern wird<br />
und daß sich wochenlang keiner verirrt<br />
in den feuchten und dunklen Keller &#8211;<br />
und die Spinnen ihr Netz um mich weben und stricken<br />
und die Würmer mich fressen,<br />
und ich muss sie erblicken,<br />
die Käfer und wimmelnde Kreaturen &#8230;<br />
Mitternacht schlägt es von allen Uhren.<br />
Aber, auch die kann man verdrängen und bannen,<br />
und im Handumdrehen sind sie von dannen.</p>
<p>Schon beschleicht dich neue Furcht.<br />
Angst vor Kugeln die um dich fliegen.<br />
Angst du könntest ´ne Glatze kriegen.<br />
<em>(Mr. Mostel hebt furchtlos sein Toupet hoch &#8230;)</em><br />
Angst, du wachst eines Morgens auf<br />
und schlägst deine Augen im Himmel auf.<br />
Doch auch diese Ängste kann man besiegen.<br />
Man sieht sie wie Gespenster weg fliegen.<br />
Was bleibt, sind Schleier einer überhitzten Phantasie.<br />
Doch dann die nächste Angst dich beschleicht –<br />
genau wenn die vorherige von dir weicht<br />
und ich weiß, das ist dann die letzte Furcht<br />
und ich bin ein Frosch und übergelurcht.</p>
<p>Sie kommt, wenn die Turmuhr zwölfe schlägt<br />
&#8211; auf leisen Sohlen &#8211; und nichts sich bewegt.<br />
Sie besiegt mich dann, sie wird mich bezwingen,<br />
wird mich zum Weinen und Zittern bringen.<br />
Und ich verfehle den Halt und verliere das Steuer,<br />
ich lös&#8216; mich in Luft auf und –<br />
es stutzt das Ungeheuer.</p>
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