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	<title>Rex Harrison Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Rex Harrison Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Des Hallodris zweite Ehe</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 17:50:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 118. Geburtstag von Rex Harrison Rex Harrison war ungeheuer vielseitig, doch man tut ihm nicht unrecht, wenn man ihn als Charakterkomödianten bezeichnet. Selbst in seiner größten Filmrolle, die er auch auf der Bühne gespielt hat &#8211; dem misogynen Sprecherzieher &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/05/29827/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 118. Geburtstag von<strong> Rex Harrison</strong><br><br>Rex Harrison war ungeheuer vielseitig, doch man tut ihm nicht unrecht, wenn man ihn als Charakterkomödianten bezeichnet. Selbst in seiner größten Filmrolle, die er auch auf der Bühne gespielt hat &#8211; dem misogynen Sprecherzieher<strong> Professor Higgins</strong> in <strong>„My Fair Lady“</strong> –, wirkt er kultiviert und elegant: ein Mann, der sich zu benehmen weiß, wenn er unbedingt muss. Im persönlichen Umgang wurde er eher als ein Flegel beschrieben.<br><br>1943 heiratete Harrison seine zweite Frau, seine deutsche Kollegin<strong> Lilli Palmer</strong>, die nach der Flucht aus ihrer nationalsozialistischen Heimat in England bereits erste Kinoerfolge hatte feiern können. 1954 zogen sie gemeinsam nach Hollywood.<br>Als der Frauenschwarm Harrison seine Affäre mit der Schauspielerin <strong>Carole Landis </strong>beendete, brachte die sich 1948 mit Schlaftabletten um. Es waren Angriffe wie die, die „Sexy Rexy“ daraufhin in der Klatschpresse zu erleiden hatte, die ihn zum Umzug nach New York bewegten. Am Broadway räumten er und Palmer gemeinsam mit Stücken wie „Bell, Book And Candle“ ab. <strong>„The Fourposter“ </strong>(<strong>„Das Himmelbett“</strong>) wurde mit ihnen verfilmt und lässt uns das Zusammenspiel des Paares heute noch nachvollziehen. Als Lilli Palmer für ihre Leistung in dieser Produktion 1953 auf der Biennale in Venedig ausgezeichnet wurde, war ihre Ehe bereits gescheitert, und sie kehrte bald darauf nach Deutschland zurück.<br><br>Harrison hatte seine Ex-Frau für Lilli Palmer verlassen, eine Jüngere. Als sie nun ihrerseits an der Reihe war, aus demselben Grund ausgewechselt zu werden, wusste sie schon bescheid, wie sie später gern erzählte.<br>Beider Karrieren setzten sich glanzvoll fort. Lilli Palmer drehte weiterhin in aller Welt und spielte zuletzt viel im Fernsehen. Ihr Auftritt als Iduna in der Operette<strong> „Feuerwerk“</strong>, wo sie 1954 <strong>„O mein Papa“</strong> sag, dürfte ihr in der Heimat wichtigster Auftritt sein. Rex Harrison blieb der Bühne stets verbunden, obwohl er ein internationaler Filmstar war. Professor Higgins spielte er noch bis in die 80er Jahre.</p>
<img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/847f8864532c4b21ab9e5349e83e0a56" width="1" height="1" alt=""><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/05/29827/">Des Hallodris zweite Ehe</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Sprechstunde bei Dr. Dolittle (2)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 17:24:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fortsetzung vom 25. Juli 2023 Doctor Dolittle &#8211; Das Filmmusical mit Rex Harrison und die Schallplatte von Anthony NewleyAlan J. Lerner, Librettist des Musical-Welterfolges „My Fair Lady“, trat 1965 mit dem Vorschlag an dessen Hauptdarsteller Rex Harrison heran, in einem &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/07/28/23338/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p><em>Fortsetzung vom 25. Juli 2023</em></p>



<p><strong>Doctor Dolittle &#8211; Das Filmmusical mit Rex Harrison und die Schallplatte von Anthony Newley<br></strong><br><strong>Alan J. Lerner</strong>, Librettist des Musical-Welterfolges <strong>„My Fair Lady“</strong>, trat 1965 mit dem Vorschlag an dessen Hauptdarsteller Rex Harrison heran, in einem Film den „Dr. Dolittle“ zu spielen. <strong>André Previn</strong> sollte die Musik komponieren. Harrison sagte zu. Hinter der Idee steckte ganz offensichtlich der Wunsch, Harrisons Paraderolle des Professor Henry Higgins neu aufzubereiten: nur dass aus dem frauenfeindlichen Sprecherzieher ein insgesamt misantropher Tierarzt gemacht wurde. Beides mag übrigens dem Charakter und Temperament des Schauspielers Rex Harrison entsprochen haben, der in sämtlichen seriösen Quellen als cholerischer Lümmel beschrieben wird.<br><br>Die Arbeit an diesem Filmmusical erwies sich als problematisch. Sowohl Lerner als auch Previn gaben auf, stattdessen wurde <strong>Leslie Bricusse </strong>engagiert, der vom Londoner Westend aus internationale Musical-Erfolge gestartet hatte. Harrison drohte mit Ausstieg, denn er traute Bricusse den Job nicht zu. Man verdoppelte seine Gage, und er blieb.<br>Leslie Bricusse schrieb die Songs und Texte gemeinsam mit seinem Partner, dem Sänger und Schauspieler <strong>Anthony Newley</strong>, der im Film als Dolittles Assistent auftritt.<br>Das Projekt blieb schwierig, Drehplan und Budget wurden mächtig überzogen. Doch Bricusse fand im Rückblick süße Worte. „Doctor Dolittle“ brachte ihm seinen ersten Oscar – für den Song <strong>„Talk To The Animals“</strong>. Für den Chart-Erfolg sorgte <strong>Sammy Davis jr.</strong>, der das ganze Repertoire auf einem Album verewigte. Das Studio <strong>20th Century Fox</strong> war mit dem Misserfolg des eigentlichen Films weniger glücklich. Lange bevor ich den Film sah, ist mir eine vergnügliche LP in die Hände gefallen, auf der wiederum Anthony Newley die Songs des Films als Solonummern vorträgt, darunter auch die Aufnahme von „Talk To The Animals“, die sich als die definitive Version erwiesen hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="499" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Talk-To-The-Animals_Roger-Moore-Muppet-Show.jpg?resize=640%2C499&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-23347" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Talk-To-The-Animals_Roger-Moore-Muppet-Show.jpg?w=735&amp;ssl=1 735w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Talk-To-The-Animals_Roger-Moore-Muppet-Show.jpg?resize=300%2C234&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p><strong>Roger Moore</strong> talks to the animals in der letzten Folge der <strong>&#8222;Muppet Show&#8220;</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-16433" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=768%2C50&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/d671d64886a14b10832796d5f865d557" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/07/28/23338/">Sprechstunde bei Dr. Dolittle (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der nicht-heterosexuelle Film</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 20:50:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Jahreswechsel präsentiert das Hamburger Programmkino Metropolis eine nicht-heterosexuelle Filmreihe mit den Titel „Queer In The Eighties“; Näheres wird hier rechtzeitig zu lesen sein. Diese Dekade ist insofern eine sinnvolle Klammer als vor knapp 40 Jahren die ersten Filme entstanden, &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/09/20/der-nicht-heterosexuelle-film/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Zum Jahreswechsel präsentiert das Hamburger Programmkino <strong>Metropolis</strong> eine nicht-heterosexuelle Filmreihe mit den Titel <strong>„Queer In The Eighties“</strong>; Näheres wird hier rechtzeitig zu lesen sein. Diese Dekade ist insofern eine sinnvolle Klammer als vor knapp 40 Jahren die ersten Filme entstanden, in denen homosexuelle Charaktere nicht ausschließlich für Angst, Schrecken und Selbstzerstörung standen. Das europäische Kino, das stets etwas wagemutiger und aufgeweckter war als das amerikanische, präsentierte ab Mitte der der 80er in schöner Regelmäßigkeit homosexuelle Figuren, die ganz selbstverständlich im Mittelpunkt des Geschehens standen, und ihre Abenteuer fanden sogar ein breites, amüsierwilliges Publikum.<br>Zur Zeit sitze ich an den Texten für das Programmheft und nehme ein paar Bücher zur Hand, in denen ich eigentlich nur ein paar Details nachschlagen möchte. Doch immer wieder lese ich mich fest. Was gibt es schließlich Amüsanteres als gute Sekundärliteratur?<br>In einem besonders erquicklichen Buch – <strong>Vito Russo</strong>s Quellenwerk <strong>„The Celluloid Closet“ </strong>– fand ich diese hübsche Pinnwand. Die zitierten Filmschaffenden (fast alle), prominente Leute allesamt, quälen sich um das Eingeständnis herum, dass sie gerade in einen Film mit homosexueller Thematik aufgetreten sind. Da die 80er Jahre noch längst nicht angebrochen sind, handelt es sich um Filme, die ihren Gegenstand sehr finster ausleuchten.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="625" height="1024" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/Celluloid-Closet_Pinnwand.jpg?resize=625%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-18953" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/Celluloid-Closet_Pinnwand.jpg?resize=625%2C1024&amp;ssl=1 625w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/Celluloid-Closet_Pinnwand.jpg?resize=183%2C300&amp;ssl=1 183w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/Celluloid-Closet_Pinnwand.jpg?resize=768%2C1257&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/Celluloid-Closet_Pinnwand.jpg?resize=938%2C1536&amp;ssl=1 938w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/Celluloid-Closet_Pinnwand.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/09/20/der-nicht-heterosexuelle-film/">Der nicht-heterosexuelle Film</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Song des Tages: „Gaston’s Soliloquy“</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 19:53:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 146. Geburtstag der Colette Als Großmeister der Soliloquy – des als Selbstgespräch angelegten Theatersongs – haben sich Lerner &#38; Loewe bewährt, nachdem Rodgers &#38; Hammerstein* und Lerner gemeinsam mit Kurt Weill** in den 40er Jahren wahrhaft meisterliche Beispiele dieser Liedgattung vorgelegt hatten. Meistens &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/01/28/der-song-des-tages-gastons-soliloquy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/01/28/der-song-des-tages-gastons-soliloquy/">Der Song des Tages: „Gaston’s Soliloquy“</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 146. Geburtstag der <strong>Colette<br />
</strong></p>
<p>Als Großmeister der Soliloquy – des als Selbstgespräch angelegten Theatersongs – haben sich Lerner &amp; Loewe bewährt, nachdem <strong>Rodgers &amp; Hammerstein</strong>* und Lerner gemeinsam mit <strong>Kurt Weill</strong>** in den 40er Jahren wahrhaft meisterliche Beispiele dieser Liedgattung vorgelegt hatten.<br />
Meistens wird ein solcher Song im 3. Akt vorgetragen, um einen Zweifel zu säen und das Happy End noch einmal durch eine nachdenkliche Abwägung in Frage zu stellen.<br />
In <strong>„My Fair Lady“</strong>, dem größten Hit von <strong>Alan J. Lerner</strong> und<strong> Frederick Loewe</strong> sowie des Broadway, ist es <strong>Henry Higgins</strong>, der sich fragt, ob er Eliza verzeihen sollte, wenn sie wieder an seine Türe klopft, oder ob er sie rausschmeißen sollte, wie es zwar seinem frauenfeindlichen Naturell, nicht aber seinen liebenden Gefühlen entspräche. Der Titel <strong>„Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht“</strong> weist schon darauf hin, wie er seine Wahl treffen wird &#8211; obschon der Schlusssatz des Abends „Wo zum Teufel sind meine Pantoffeln?“ ein ironisiertes offenes Ende bedeutet. Dieser Song ist beinahe ein Sprechgesang, was den reduzierten gesanglichen Neigungen des Darstellers <strong>Rex Harrison</strong> entgegenkommt, der den Prof. Higgins sowohl in der Originalinszenierung als auch im Film gespielt hat.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit Louis Jourdan, der wenig später eine Lerner-&amp;-Loewe-Soliloquy vorzutragen hatte. In <strong>„Gigi“</strong>, einem Filmmusical nach dem Roman der Colette, <span id="more-12411"></span>ist auch er ein fehlbarer männlicher Hauptdarsteller, der auf das Ende des Stückes und auf seine moralische Läuterung zusteuert.<br />
Der Refrain von „Gaston’s Soliloquy“ ist der Titelsong der Show und geht in deren Finale über. Ohne den nachdenklichen Vers wurde daraus „Gigi“, ein Titel, der in Songbooks und Musical-Galas eine Zeitlang zum Standard-Repertoire gehörte. Die Kunst bestand darin, ihn so zu verfassen, dass er sowohl im Sprechgesang als auch bei ambitionierterer Umsetzung funktioniert. Das ist geglückt, wenn auch „Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht“ – gemeinsam mit dem Werk rundherum – der größere Evergreen geworden ist.<br />
___________________<br />
* In &#8222;Carousel&#8220; &#8211; siehe dazu auch <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/12/10/broadways-like-that-36-youll-never-walk-alone/">https://blog.montyarnold.com/2016/12/10/broadways-like-that-36-youll-never-walk-alone/</a><br />
**  Siehe dazu auch <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/10/07/the-glorious-theater-lyrics-of-monty-arnold-21-this-is-the-life/">https://blog.montyarnold.com/2017/10/07/the-glorious-theater-lyrics-of-monty-arnold-21-this-is-the-life/</a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/50ace457c89c46ca8d818821d9666462" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/01/28/der-song-des-tages-gastons-soliloquy/">Der Song des Tages: „Gaston’s Soliloquy“</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Wo nie ein Taktstock zuvor gewesen ist &#8211; Der Komponist Bernard Herrmann (5)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/07/18/wo-nie-ein-taktstock-zuvor-gewesen-ist-der-komponist-bernard-herrmann-5/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 09:19:40 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fortsetzung vom 10.7. 2018</em></p>
<p>betr.: Arbeit an der Oper<strong> „Wuthering Heights“</strong></p>
<p>Im Jahre 1946 bekam Bernard Herrmann es erstmals mit einem exotischen Sujet zu tun. <strong>Irene Dunne</strong> und ein ungewohnt jugendlicher <strong>Rex Harrison</strong> spielen die Geschichte von <strong>„Anna And The King Of Siam“</strong>, die fünf Jahre später als Musical um die Welt gehen sollte.<br />
Herrmann arbeitete Tonleitern und Klangmuster indonesischer Gamelanmusik (Glöckchen, Sorons, Xylophon) in seine Partitur ein. Als er später hörte, dass <strong>Richard Rodgers</strong> an der Musicalfassung <strong>„The King And I“</strong> arbeitete, schickte er ihm ungefragt die Ergebnisse seiner folkloristischen Studien, damit sie diesem helfen mögen, einen möglichst authentischen Sound zu treffen. Rodgers – längst eine Legende des Broadway – dürfte darüber nur den Kopf geschüttelt haben. Zu Herrmanns Enttäuschung blieb eine Reaktion aus. (Filmmusik war Rogers aber keineswegs gleichgültig: das Female-Monster-Motiv aus <strong>Franz Waxman</strong>s <strong>„Bride Of Frankenstein“</strong> bildete &#8211; unaufgefordert &#8211; die Grundlage für die Eröffnungsnummer <strong>„Bali Ha‘i“</strong> in <strong>„South Pacific“</strong>.)<span id="more-10886"></span><br />
Das Hauptthema aus „Anna And The King Of Siam“ lebte trotzdem noch einmal auf: Herrmann recycelte es 1953 in „King Of The Khyber Rifles“, begraben unter tosendem Schlagwerk, passend zu den kriegerischen Ereignissen im kolonialen Afghanistan.<br />
Nach „Anna And The King Of Siam“ arbeite Herrmann wieder vermehrt als Dirigent in New York und an seiner Oper. Das Projekt, das ihn im folgenden Jahr wieder noch Hollywood locken sollte, passte sehr gut dazu: es fügte dem englischen Fin-de-Siecle-Schauplatz noch einen übersinnlichen Touch hinzu: „The Ghost And Mrs. Muir“.<br />
Die junge Witwe Lucy Muir (Gene Tierney) bezieht ein einsam gelegenes Haus am Meer, genannt „Gull Cottage“, in dem der verstorbene Vorbesitzer spukt: Captain Gregg (wiederum Rex Harrison). Zwischen der Witwe und dem ruhelosen Seebären entwickelt sich eine gewisse Zuneigung. Zur Lösung ihrer finanziellen Probleme schlägt Gregg Lucy vor, ihr seine Seemannsabenteuer für ein Buchmanuskript zu diktieren. Dabei verliebt er sich in sie – doch er ist und bleibt nunmal ein Geist. Beim Verleger in London lernt  Lucy den Kinderbuchautor Miles Fairley kennen, und sie verlieben sich. Käpt’n Gregg zieht sich zurück, um nicht im Wege zu sein – und Lucy wird mit ihrer Liebe scheitern.<br />
Erst als sie hochbetagt auf „Gull Cottage“ stirbt, kehrt er zurück. Nun können sie sich in einer gemeinsamen Welt  vereinen. Gemeinsam gehen sie in die Ewigkeit.<br />
Solo-Klarinetten, Flöte, Oboe, Harfe und Glocken weben dazu eine sphärisch-schwebende Musik in Fis-Dur. In den folgenden vier Jahren sollte Bernard Herrmann in dieser Stimmung seine Oper „Wuthering Heights“ vollenden.</p>
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		<title>Broadway&#8217;s Like That (41): Der Welterfolg von &#8222;My Fair Lady&#8220;</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2017/01/18/broadways-like-that-41-der-welterfolg-von-my-fair-lady/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 17:14:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>14. Operetten-Revival am Broadway (2)  Auch das wichtigste Broadway-Musical der 50er Jahre sollte noch der alten Operettenseligkeit verpflichtet sein, das Meisterwerk von Alan Jay Lerner &#38; Frederick Loewe. Ihr am 15. März 1956 erstmals in New York aufgeführtes Werk „My &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/01/18/broadways-like-that-41-der-welterfolg-von-my-fair-lady/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>14. Operetten-Revival am Broadway (2) </strong></p>
<p>Auch das wichtigste Broadway-Musical der 50er Jahre sollte noch der alten Operettenseligkeit verpflichtet sein, das Meisterwerk von <strong>Alan Jay Lerner &amp; Frederick Loewe</strong>. Ihr am 15. März 1956 erstmals in New York aufgeführtes Werk „My Fair Lady“ brach die Rekorde von „Oklahoma!“, ist bis heute eines der weltweit meistgespielten Stücke und für viele der Inbegriff des Musicals geblieben. Zwei Lieder – <strong>„I Could Have Danced All Night“</strong> und<strong> „On The Street Where You Live“</strong> – standen schon vor der New Yorker Premiere in den Hitparaden. Bei der Vergabe der Antoinette Perry Awards erhielt “My Fair Lady” insgesamt neun Tonys, darunter auch den für das beste Musical der Spielzeit. Binnen weniger Jahre lief das Stück in allen Metropolen der westlichen Welt – die Berliner Bühnenfassung von <strong>Günter Neumann</strong> war nach dem Krieg die erste Musicalübertragung ins Deutsche überhaupt – der Cockney-Akzent des Blumenmädchens wird hier durch den berlinerischen ersetzt. Selbst in Moskau, wo „My Fair Lady“ im Rahmen eines Kulturaustauschs gezeigt wurde, fand das Werk so großen Anklang, dass sogleich eine russische Version davon produziert und unter dem Titel „Mya Prekrasnaja Lady“ gespielt wurde. Die aufwändige Verfilmung mit <strong>Rex Harrison</strong> und <strong>Audrey Hepburn</strong> – die <strong>Julie Andrews</strong>’ Part übernahm – erwies sich 1964 ebenfalls als Kassenschlager.<span id="more-7158"></span></p>
<p>Die Geschichte spielt im edwardianischen London des Jahres 1912. Der misogyne Sprachwissenschaftler Henry Higgins wettet mit seinem Bekannten Oberst Pickering, dass er eine 18jährige Blumenverkäuferin namens Eliza Doolittle trotz ihres derben Dialektes und ihrer unfeinen Ausdrucksweise in Kürze zu einer Dame der Gesellschaft machen kann, die gepflegt zu parlieren versteht. Als die Rechnung nach großer Mühsal schließlich aufgeht und Eliza zum glanzvollen Mittelpunkt eines Diplomatenballs wird, behandelt er seine Schülerin weiterhin mit der gehabten Herablassung. Erst nachdem sie ihn wutentbrannt verlassen hat, erkennt er, was sie ihm bedeutet – zu seiner Überraschung und Freude kehrt sie zu ihm zurück.</p>
<p>Der ungarische Filmproduzent Gabriel Pascal, der jahrelang um Rechte und Realisierung seines Projektes gekämpft hatte, erlebte den triumphalen Erfolg nicht mehr – er war 1954 verstorben. Zwei Jahre zuvor hatte er Lerner &amp; Loewe erstmals vorgeschlagen, aus George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ ein Musical zu entwickeln. Das Duo arbeitete sechs Monate an dem Stoff und gab schließlich auf – wie auch Rodgers &amp; Hammerstein, die Pascal ebenfalls darauf angesetzt hatte. Erst 1954 gelang Lerner &amp; Loewe in einem zweiten Anlauf die Adaption, indem sie in bis dahin ungekannter Werktreue Shaws Dialoge weitestgehend übernahmen. Dessen Schauspiel geht auf ein von Ovid in seinen „Metamorphosen“ überliefertes griechisches Sagenmotiv zurück, das von einem Bildhauer berichtet, der sich in eine von ihm geschaffene Frauenstatue verliebt und sie zum Leben erweckt. War in der Schauspielfassung die Eliza meist von 30- bis 50jährigen Darstellerinnen gespielt worden, wurde bei der Produktion des Musicals Shaws Altersangabe ernst genommen und die junge Engländerin Julie Andrews engagiert. Dass der britische Higgins-Darsteller Rex Harrison über keine Gesangsstimme verfügte, störte niemanden: sein Sprechgesang war idealer Ausdruck für Higgins’ Unfähigkeit, Gefühle zu zeigen und ermöglichte einen nahtlosen Übergang vom Sprechen zum musikalischen Räsonnieren, z.B. wieso eine Frau nicht wie ein Mann sein kann. (In Leslie Bricusses „Doctor Doolittle“ hat Harrison dieses Konzept sogar noch einmal eingesetzt.)<br />
Die Film-Eliza Audrey Hepburn durfte im Film nicht selbst singen – obwohl sie das ja in „Breakfast At Tiffanys“ schon einmal kurz auf der Leinwand getan hatte. Ihre Stimme wurde von Marni Nixon gedoubelt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Song des Tages: &#8222;Talk To The Animals&#8220;</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2016/09/25/der-song-des-tages-talk-to-the-animals/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2016 12:33:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA["Dr. Dolittle"]]></category>
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		<category><![CDATA["Talk To The Animals" german Lyrics]]></category>
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		<category><![CDATA[Leslie Bricusse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 69. Todestag von Hugh Lofting* Der Song &#8222;Talk To The Animals&#8220; aus dem Musical &#8222;Dr. Dolittle&#8220; dürfte der letzte gewesen sein, den ein Gaststar in der &#8222;Muppet Show&#8220; gesungen hat &#8211; es war Roger Moore. &#8222;Dr. Dolittle&#8220; nach den &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/09/25/der-song-des-tages-talk-to-the-animals/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/09/25/der-song-des-tages-talk-to-the-animals/">Der Song des Tages: &#8222;Talk To The Animals&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 69. Todestag von <strong>Hugh Lofting</strong>*</p>
<p>Der Song &#8222;Talk To The Animals&#8220; aus dem <strong>Musical &#8222;Dr. Dolittle&#8220;</strong> dürfte der letzte gewesen sein, den ein Gaststar in der <strong>&#8222;Muppet Show&#8220;</strong> gesungen hat &#8211; es war <strong>Roger Moore</strong>. &#8222;Dr. Dolittle&#8220; nach den Kinderbüchern von Hugh Lofting war ursprünglich ein Filmmusical, in dem <strong>Rex Harrison</strong> abermals einen verschrobenen Akademiker spielen konnte. War er in seiner berühmten Rolle als Henry Higgings in <strong>&#8222;My Fair Lady&#8220;</strong> lediglich ein Frauenfeind gewesen, geriert er sich hier noch übler. Bevor er den berühmten Song (er bekam 1968 den Oscar) vorträgt, erklärt er uns, dass er Tierarzt geworden sei, weil er Menschen im Allgemeinen nicht besonders mag (siehe unten). Dann erklärt er uns, wie er es schaffte, die Sprache der Tiere zu erlernen: sein Schlüssel zum Weltruhm.<br />
Harrisons Dialogpartner und Mitautor des Liedes war <strong>Anthony Newley </strong>(mit Leslie Bricusse), der es sich nicht nehmen ließ, ein Solo-Album zum Film vorzulegen; und so ist seine Version von &#8222;Talk To The Animals&#8220; die bis heute meist gespielte.<span id="more-6263"></span></p>
<p style="padding-left: 60px;">       <em><strong>Dr. Dolittle:</strong></em> Weißt du, Matthew, ich habe heute eine große Entdeckung gemacht: Ich bin ein ganz miserabler Arzt. Ich bin wahrscheinlich der miserabelste Arzt der Welt. Ich habe absolut kein Interesse an der Gesundheit und am Wohlbefinden meiner Patienten. Ich kann einfach keine Verbindung zu ihnen herstellen. Ich will mit ihnen auch gar keine Verbindung herstellen können. So bin ich zu dem Schluss gekommen, ich habe &#8211; dich vielleicht ausgenommen &#8211; gar kein Verhältnis zur menschlichen Rasse. Ich meine, man hat doch von Tieren auch viel mehr als von Menschen, oder??<br />
Neulich sagte Polynesia zu mir, ich solle doch Tierdoktor werden. Als Papagei hat sie natürlich gut reden – das ist ja der Witz an der Sache.<br />
Tierdoktor, frage ich? Wie kommst Du denn darauf?<br />
„Aber John! Sie wissen doch mehr über Tiere, als jeder andere Mensch, den ich kenne! Und das Praktische ist: ich könnte alle kranken Viecher aus der ganzen Gegend zu Ihnen schicken. In ganz England gibt es keinen einzigen guten Tierdoktor. Farmer Greens Kuh hat mir neulich erst gesagt, dass sie sich weigere, auch nur noch ein einziges Kalb zu bekommen ehe sie nicht einen anständigen Arzt habe!&#8220;<br />
Da war ich wirklich platt, und sie erzählte mir, daß alle Tiere miteinander sprechen können. Wußtest Du das? Sie als Papagei könne über 2000 Sprachen &#8211; inklusive die der Dinosaurier und der Einhörner – alte Angeberin.<br />
„Kann ich das nicht auch lernen?“, habe ich sie gefragt. „Nun“, meinte sie: „Das ist zwar ganz schön schwierig, aber mit etwas reduzierter Redlichkeit &#8211; das schaffen wir schon!“<br />
Wenn mir das gelingen würde dann wäre ich vielleicht der größte Tierdoktor auf der Welt. Mathew stell dir das bloß mal vor!</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Song:</em><br />
Das wird ein Tag an dem der erste Mensch mit den Tieren spricht,<br />
der Schimpansisch wie Schimpansen kann.<br />
Ein kleiner Tratsch mit einem Tiger<br />
Über seine Schwieger-<br />
Mutter zum Kaffee so dann und wann.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Das wird ein Tag, an dem der erste Mensch mit den Tieren spricht,<br />
manchmal hoffe ich, es wär schon so.<br />
Ich könnte etwas Pinguinisch,<br />
Fließend Hermelienisch,<br />
Alligator, Leopard und Floh.<br />
Ich könnt’ perfekt die Mäusesprache piepen,<br />
die Dialekte vieler Kängurus.<br />
Wenn man mich fragte: “Sprichst du auch Rhinozisch!“<br />
Sag ich, na logisch! &#8211; Und Du?<br />
Ich könnt&#8216; mit meinem Kater diskutieren,<br />
große Reden führen über Frauen so von Mann zu Tier.<br />
Ein Mensch der gurr’n wie die Tiere kann,<br />
schnurr’n wie die Tiere kann,<br />
gackern, quaken, knurr’n wie die Tieren kann,<br />
und sie tu es auch mir.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Wer mit den Tieren als erster spricht,<br />
ist ein Wundertier,<br />
und mein Wort: bevor ein Jahr vergeht,<br />
da spiel ich Schach mit den Kamelen,<br />
lehr das Faultier zählen<br />
und bin mehr als nur ein Doktor med.<br />
Von jedem Tier will ich die Sprache lernen.<br />
Ich will versteh’n wovon ihr Tiere sprecht.<br />
Fragt jemand: “Kann er reden mit dem Pelikan?“<br />
Sagt ihr: “Oh ja, er kann!“<br />
Und ihr habt recht!<br />
Ja irgendwann krieg ich dann, wer weiß<br />
Den Könignobelpreis<br />
und den Adlerorden noch dafür.<br />
Als der, der gurr’n wie die Tiere kann,<br />
schnurr’n wie die Tiere kann,<br />
gackern, quaken, knurr’n, wie die Tiere kann &#8211;<br />
und was tun sie?<br />
Sie gurr’n und murr’n und schnurr’n mit mir!</p>
<p>_____________________________<br />
* siehe dazu auch den Blog vom 27. Oktober 2014</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/09/25/der-song-des-tages-talk-to-the-animals/">Der Song des Tages: &#8222;Talk To The Animals&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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