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	<title>Rolf Kauka Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Auf der Spur von Yinni und Yann</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 14:25:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Die Boomer mal wieder Als Boomer hat man gegenwärtig viel kuratierte Nostalgie im Angebot. Reife Cassettenkinder und Fernsehkult-Fans werden mit Neuveröffentlichungen, Gesamtausgaben und Events zum Thema beglückt. Auch für die Comicfans häufen sich die runden Geburtstage. Voriges Jahr wurde &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/21/yps-yinni-und-yann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/21/yps-yinni-und-yann/">Auf der Spur von Yinni und Yann</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>betr.: Die Boomer mal wieder</p>



<p>Als Boomer hat man gegenwärtig viel kuratierte Nostalgie im Angebot. Reife <strong>Cassettenkinder</strong> und Fernsehkult-Fans werden mit Neuveröffentlichungen, Gesamtausgaben und Events zum Thema beglückt. Auch für die Comicfans häufen sich die runden Geburtstage. Voriges Jahr wurde das berühmte Jugendmagazin „<strong>Yps</strong> (<strong>mit Gimmick!</strong>)“ posthum 50 Jahre alt. Dazu gab es nicht nur ein Extra-Heft, sondern auch ein Jubiläumsbuch „ohne Gimmick“*.<br>Für mich war dieses Magazin weniger wegen der eingeschweißten Spielsachen, sondern hauptsächlich wegen der Comics interessant. Vom besagten Buch erhoffte ich mir nun beim Widersehen mit all diesen Serien (darunter viel spannende europäische Lizenzware) auch Aufschluss über deren Urheber. Wie bei <strong>„Fix und Foxi“</strong> und den vielen anderen <strong>Rolf</strong>&#8211;<strong>Kauka</strong>-Produkten, war man auch bei „Yps“ sehr geheimnisvoll, wenn es um die Autoren und Zeichner der deutschen Eigenproduktionen ging.<br>Ganz besonders neugierig war ich auf die Herkunft von „Yinni und Yann – Die unglaublichen Abenteuer des Yps-Fernseh-Teams“. Darin ging es um drei Jugendliche, die „was mit Medien“ machten, als man so etwas handwerklich noch richtig ernst nahm. Das Format nahm mit seinen zwischen 7 und 10 Seiten mehr Raum ein und lief beständiger als die anderen Serien, daher rechnete ich mit einer prominenten Platzierung im Jubiläumsband. Zwar gibt es eine komplette Geschichte zu lesen, allerdings ist die recht willkürlich ausgewählt.<br>Irgendwo weiter hinten lesen wir zu diesem Thema die einzigen zusammenhängenden Sätze zum Thema:<br>»[<strong>Heinz</strong>] <strong>Körner</strong> war Schöpfer der Reporterserie „Yinni und Yann“, die im direkten Auftrag für „Yps“ entstand und mit einer Laufzeit von nahezu 25 Jahren Rekordhalter im Bereich der eigenständigen, nicht im Zusammenhang mit dem Känguru-Maskottchen stehenden Comics ist. Die in den „Yps“-Ausgaben Nr. 1 bis 1235 erzählten Abenteuer von Fernsehreporterin Yinni, ihrem Kameramann Yann sowie Tontechniker und Beleuchter Yorick nahmen die Leser mit in ferne Länder und an exotische Orte, wo geheimnisvolle Ereignisse zu klären sind oder sich gegen Bösewichte zur Wehr gesetzt werden muss, die unserer Umwelt schaden, die Menschenrechte verletzen oder andere Verbrechen begehen. Aus dem Studio berichtete zunächst Moderator Yack von ihren Erlebnissen, der aber nach wenigen Jahren nicht mehr auftauchte. Dafür entwickelte sich der liebenswerte Tollpatsch Yorick, dessen Missgeschicke oft als Handlungsträger fungierten, zum heimlichen Star der Serie.« &#8211; Hier irrt der Autor: Yack verschwand nicht etwa, er gesellte sich zum Außenteam und blieb eine gleichrangige Figur des Quartetts.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="875" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-749x1024.jpg?resize=640%2C875&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-29945" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?resize=749%2C1024&amp;ssl=1 749w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?resize=220%2C300&amp;ssl=1 220w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?resize=768%2C1049&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?resize=1124%2C1536&amp;ssl=1 1124w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?resize=1499%2C2048&amp;ssl=1 1499w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?w=1874&amp;ssl=1 1874w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_27_Die-Entfuehrung-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p><em>Der Look der frühen Tage: Yinni, Yack, Yann und Yorick (letztes Bild v.l.n.r.) im Heft mit dem Gimmick Nr. 27: Die Detektivuhr mit Geheimfach.</em><br><br>„Yinni und Yann“ wurden zuerst etwas steif und mit feinem Strich, dann nach knapp 40 Abenteuern mit einer an Cavazzano erinnernden Schmissigkeit umgesetzt. Heinz Körner war vermutlich der spätere Zeichner, denn im Buch wird von 1200 Abenteuern gesprochen, die er gestaltet habe. Ich wüsste zu gern, ob er auch der Autor gewesen ist. Als ich diese Geschichten später wiederlas, staunte ich über ihre perfekte Dramaturgie, wie gut sie die wenigen Seiten für ein komplexes Abenteuer nutzten, das auf wechselvollen Recherchen beruhte und stets zu einer hübschen Pointe fand. Ganz besonders in der zweiten Phase blühte ein slapstickreicher Wortwitz, von dem auch der anoraktragende Techniker Yorick (Migrationshintergrund) profitierte.<br>Näheres (hoffentlich) beim 75. Geburtstag von „Yps“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="900" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche.jpg?resize=640%2C900&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-29948" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?resize=728%2C1024&amp;ssl=1 728w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?resize=768%2C1081&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?resize=1092%2C1536&amp;ssl=1 1092w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?resize=1456%2C2048&amp;ssl=1 1456w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?w=1819&amp;ssl=1 1819w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/YinniYann_57_Die-Orchideensuche-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>





<p><em>Das Finale zeigt uns Yorick als Initiator der überstandenen Dienstreise &#8211; und der nächsten. Aus dem Yps-Heft Nr. 57.</em></p>
<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/00e3820e89d544078407d40d9aea4218" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/21/yps-yinni-und-yann/">Auf der Spur von Yinni und Yann</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Kultfilm Azubis: Strange New Worlds</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 08:54:44 +0000</pubDate>
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<p><strong>Ronald M. Hahn</strong>, Mitautor des Buches „Kultfilme“, der literarischen Vorlage unserer ersten Staffel und damit dieses Podcasts, hat in einem kurzen Schriftwechsel angedeutet, es gäbe da einen recht neuen Film, der nach seiner Einschätzung das Zeug zum Kultfilm alter Definition gehabt hätte, wäre er nicht so spät herausgekommen &#8211; und gefloppt: „Valerian &#8211; Die Stadt der tausend Planeten“. Das ist für mich Grund genug, ihn heute in Augenschein zu nehmen. Ich tue das besonders gern, weil seine Vorlage, ein jugendfreier Comic für Erwachsene, für das Blockbuster–Kino sehr wichtig gewesen ist. Darüber spreche mit einem Fachmann für solche Synergien, der in diesem Podcast kein Unbekannter ist und mit dem ich schon einmal über „Valerian“ nachdachte, als wir bei <strong>Hella von Sinnen</strong> im <strong>Comic-Talk </strong> zusammensaßen: <strong>Volker Robrahn</strong>. Danach beschäftigt uns ein noch durchgeknallterer Film, der seine Ursprünge in der Welt des Kinderbuchs hat.<em><br><br></em><a href="https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/valerian-die-stadt-der-tausend-planeten-the-5-000-fingers-of-dr-t">https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/valerian-die-stadt-der-tausend-planeten-the-5-000-fingers-of-dr-t</a><strong><br><br>Valerian – Die Stadt der tausend Planeten / Valerian and the City of a Thousand Planets</strong><br>Französisches Science-Fiction-Abenteuer von 2017<br><br>Im 28. Jahrhundert hat der junge Major Valerian Visionen vom Planeten Mül und erhält Signale von dort, obwohl diese paradiesische Welt längst untergegangen ist. Bald darauf werden er und seine Partnerin Laureline beauftragt, das letzte Exemplar einer Lebensform dieser Welt herbeizuschaffen, ein wundertätiges kleines Wesen. Es spielt auch in der diplomatischen Mission eine Rolle, auf die sie anschließend geschickt werden. Doch unmittelbar, bevor einen Fünf-Sterne-General eskortieren können, wird er entführt. Bei dem Versuch, ihn zu befreien, kommen Valerian und Laureline einer Verschwörung auf die Spur und werden in die angebliche Todeszone von Alpha verschlagen. Die entpuppt sich als geheime Schutzzone der Pearls, der Überlebenden von Mül.<br><br>Erst ein halbes Jahrhundert nach der Comic-Reihe „Valerian und Veronique“ kam Luc Bessons Verfilmung auf die Leinwand. Zu diesem Zeitpunkt hatten die berauschenden Bilder, Welten und Charaktere von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières längst andere Filmemacher groß und reich gemacht. Als „teuerster europäischer Film aller Zeiten“ musste „Valerian“ beinahe zwangsläufig floppen. Zu einer Serie kam es nicht.</p>



<p><strong>The 5,000 Fingers Of Dr. T</strong><br>Amerikanisches Filmmusical von 1953, <em>keine deutsche Fassung</em><br><br>Der kleine Bart wird von seiner ansonsten recht netten, alleinerziehenden Mutter zum Klavierunterricht gezwungen. So liefert sie ihn dem sadistischen Musikerzieher Dr. Terwilliker aus, der zwei Dinge aus tiefster Seele hasst: kleine Jungs und jedes andere Musikinstrument außer dem Klavier. Er bewirtschaftet ein Spukschloss, wo er eine gewaltige Tastatur aufgebaut hat. Hierhin entführt er Bart, um ihn mit 499 anderen armen Buben sein 5000-Finger-Konzert aufzuführen. Barts letzte Hoffnung ruht auf dem netten Schlossermeister Mr. Zabladowski, doch der will eigentlich nur seine Klempner-Arbeit machen …<br><br>Trotz eines berechtigten Musik-Oscars und seines berühmten Produzenten Stanley Kramer ist dieses amüsante Grusical nicht einmal Fachleuten mehr ein Begriff – immerhin einigen Künstlern. Jim Henson hat aus der Szene im Non-Piano-Players-Dungeon viel für seine „Muppet Show“ herausgeholt, der Stil von Terry Gilliam ist erkennbar inspiriert von diesem Original-Filmprojekt des in den USA bedeutenden Kinderbuch-Anarchisten Theodore Geisel alias Dr. Seuss. „Die Simpsons“ ehrten Dr. T., indem sie einen ihrer Bösewichte nach ihm benannten: Bob Terwilliker alias Tingeltangel-Bob. Der Soundtrack und die bemerkenswerten Songs stammen von der Kabarett-Legende Friedrich Hollaender, der bald darauf aus seinem Exil in die deutsche Heimat zurückkehrte.<br><br><strong>Nächste Woche</strong>: <strong>Die Vögel</strong> und <strong>Spiegelbild im goldenen Auge</strong></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/89edcd0905d04e09ba154714c86d0161" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/06/valerian-die-stadt-der-tausend-planeten-the-5000-fingers-of-dr-t/">Kultfilm Azubis: Strange New Worlds</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Das Känguru mit dem Reißverschluss</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 12:37:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ber.: 50 Jahre &#8222;Yps&#8220; mit Gimmick Das runde, aber nischige Jubiläum der Zeitschrift „Yps“ rührt mich ans Herz, denn viele Jahre lang (aus dem damaligen Zeitgefühl betrachtet) habe ich dem Erscheinungstag (ich glaube, es war der Montag) förmlich entgegengefiebert. Schräg &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/09/04/yps/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>ber.: 50 Jahre <strong>&#8222;Yps&#8220;</strong> mit Gimmick</p>



<p>Das runde, aber nischige Jubiläum der Zeitschrift „Yps“ rührt mich ans Herz, denn viele Jahre lang (aus dem damaligen Zeitgefühl betrachtet) habe ich dem Erscheinungstag (ich glaube, es war der Montag) förmlich entgegengefiebert. Schräg drauf wie ich war, interessierte ich mich im Grunde nie für das Gimmick und trug den dadurch verursachten Mondpreis von 2 Mark 50 dennoch tapfer mit – und das, obwohl ich taschengeldmäßig mehr als kurzgehalten wurde. Eigentlich konnte ich mir diese Dauerbelastung gar nicht leisten, und so ist es mir heute rätselhaft, wie ich zu der beträchtlichen Sammlung gekommen bin, die vor meinem inneren Auge auftaucht. Ich nehme an, ich habe mein „Yps“ netten Leuten wie Mutti und Omi eins ums andere Mal aus den Spendierhosen geleiert. Da ich es neun von zwölf Monaten heftig mit den Atemwegen hatte, mag es sich hier auch um zahlreiche Trostpflaster gehandelt haben. Comics waren damals bekanntlich schundverdächtig, aber es gab wahnsinnig viele davon. „Yps“ war aber auch kein reines Comicheft, sondern irgendwie ein richtiges Jugendmagazin. An <strong>„Eckes Rätselkrimi“</strong>, jeder mit einer herrlichen Illustration versehen, erinnere ich mich besonders gerne.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="876" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/09/Hector-Der-Held-von-Aragon_B.jpg?resize=640%2C876&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-28662" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/09/Hector-Der-Held-von-Aragon_B.jpg?resize=748%2C1024&amp;ssl=1 748w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/09/Hector-Der-Held-von-Aragon_B.jpg?resize=219%2C300&amp;ssl=1 219w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/09/Hector-Der-Held-von-Aragon_B.jpg?resize=768%2C1051&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/09/Hector-Der-Held-von-Aragon_B.jpg?resize=1122%2C1536&amp;ssl=1 1122w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/09/Hector-Der-Held-von-Aragon_B.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Wie ich heute weiß, las ich damals ein von französischen Sozialisten verantwortetes Blatt. Das wäre und ist mir inhaltlich nie aufgefallen, wie auch die dumpf-konservative Ausrichtung von <strong><strong>Rolf Kauka </strong></strong>einer heiter-humanistischen Mentalität von <strong>„Fix und Foxi“</strong> nie im Wege stand.*<br>Apropos: neben den Kauka-Heften (und mit einigem Abstand zu diesen) war „Yps“ mein wichtigster Zulieferer von ausländischen, hauptsächlich europäischen Comics, deren witzige Übersetzungen mich sehr geprägt haben und die mich bis heute bei meiner Arbeit inspirieren – das ist ganz wortwörtlich gemeint. Lange vor dem Carlsen-Verlag hat Kauka Comic-Alben herausgebracht, und wie ich kürzlich im Antiquariat feststellte, hat auch „Yps“ mindestens einen solchen Versuch unternommen (siehe Abbildung). Und wie bei Kauka, gab es auch bei „Yps“ eigenproduziertes Comic-Material. Die Abenteuer des jugendlichen TV-Journalisten-Teams um Yorick, <strong>„Yinni + Yan“</strong> waren nicht von Pappe (wie der Umschlag des Heftes). Als ich kürzlich mal wieder ein paar davon las, war ich verblüfft von der Gagdichte und der meisterlichen Konstruktion der zehnseitigen Geschichten.</p>



<p>Wie gesagt: die Gimmicks waren für mich nicht weiter von Bedeutung. An einem Bastelbogen, der zu einer Roboter-Marionette mit Lamellenbeinen hätte werden sollen, bin ich so sehr verzweifelt, dass meine Mutter ernsthaft darüber nachdachte, ob dieses Magazin das eigentlich Richtige sei, um mich bei Arztbesuchen aufzumuntern. Das hätte verdammt ins Auge gehen können.<br>Irgendwann überließ mir mein großer Bruder seinen Stapel <strong>Marvel-Comics </strong>– und ein neues Zeitalter brach an. Ab jetzt las ich auch Superheldencomics … auch! Und nur die guten, nicht den Mist von DC.<br>__________<br>* Siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/04/09/raffinierte-propaganda-oder-eher-gar-keine-zwei-westdeutsche-jugendmagazine-im-kalten-krieg/">https://blog.montyarnold.com/2017/04/09/raffinierte-propaganda-oder-eher-gar-keine-zwei-westdeutsche-jugendmagazine-im-kalten-krieg/</a></p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/646d3b4816a3487dab4c4cd50ab3779c" width="1" height="1" alt="">
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		<title>Nicht weg-, aber totzukriegen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:26:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Faxgerät war – ebenso wie der MiniDisc-Player – eine großartige Erfindung (ein viel besserer Ersatz für eine ältere Technik), kam aber so spät, dass es bald wieder veraltete und heute den Wenigen als Kuriosität erscheint, die sich überhaupt daran &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/10/23/26510/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/10/23/26510/">Nicht weg-, aber totzukriegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>Das <strong>Faxgerät </strong>war – ebenso wie der MiniDisc-Player – eine großartige Erfindung (ein viel besserer Ersatz für eine ältere Technik), kam aber so spät, dass es bald wieder veraltete und heute den Wenigen als Kuriosität erscheint, die sich überhaupt daran erinnern.<br>In seiner Ausgabe 43 / 1974 widmete der <strong>„Der Spiegel“</strong> dem gerade konkurrenzfähig gewordenen „Fernkopierer“ namens<strong> „Telefax“ </strong>einen Artikel. Dank neuartiger Mikrochips ließen sich durch die bestehende Telefonleitung Schwarzweißbilder „originalgetreu und sekundenschnell über jede Distanz“ übertragen. Das Lob war aber in mehrfacher Hinsicht übertrieben: die Bilder waren in kleine Klötzchen zerstückelt, Grautöne (wie etwa bei Raster-Aufnahmen) gab es nicht, und die Übertragung konnte bis zu mehreren Minuten dauern. Auch musste man das Ergebnis auf sich kringelndem Thermopapier betrachten, das bei längerer Lagerung wieder verblasste. Als die Normal- oder Echtpapier-Faxgeräte Einzug hielten, war die Technologie bereits im Begriff, von der E-Mail verdrängt zu werden, das war Mitte der 90er Jahre.<br><br>Dabei hatte die Technik wirklich etwas für sich. Ihr direkter Vorläufer, der sperrige Fernschreiber, existierte nicht als Heimgerät, sondern war nur auf Polizeiwachen, in Amtsstuben und Zeitungsredaktionen anzutreffen. Jahrzehntelang tat dieser Apparat dort zuverlässig Dienst – mit Lochpapier und ohne die Möglichkeit, Abbildungen zu vermitteln. Die Texte mussten direkt in das absendende Gerät eingetippt werden.   <br>Der Siegeszug des Faxgerätes wurde – wie üblich bei solchen Novitäten – zunächst durch einen Streit der Systeme verzögert. Schließlich setzte sich ein japanisches Modell durch, da <strong>Siemens</strong> nicht an die Technologie glaubte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652.jpg?resize=640%2C480&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-26514" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/10/Faxgeraet_20241025_161652-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p><em>Dieses Technik-Gespenst steht immer noch vielfach herum, ohne länger in Gebrauch zu sein.</em><br><br>Das Wort „Fax“ leitet sich von „Faksimile“ ab. Davor wurde es nur von <strong>Rolf Kauka</strong> verwendet, dessen Helden <strong>„Fix und Foxi“</strong> bei einem Onkel dieses Namens wohnten. (Ausdrücklich zu unterscheiden von dem damals gebräuchlichen Wort „Faxen“ für „Ungebührlichkeiten, Albernheiten, dummes Zeug“, das über keinen Singular verfügt.)</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cfd0f389f04041098f817b7eb59addf5" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/10/23/26510/">Nicht weg-, aber totzukriegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Rinaldi in Sippenhaft</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 22:57:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: „Staying West!“ von Alexander Braun Fortsetzung vom 21.11.2023 Im Kapitel „Karl Mays Enkel“ erklärt Alexander Braun schonungslos, was wir schon wussten oder zumindest ahnten: in puncto Comics ist Deutschland immer ein Entwicklungsland gewesen und ist es bis heute geblieben. &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/11/27/24087/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/11/27/24087/">Rinaldi in Sippenhaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>betr.: <strong>„Staying West!“</strong> von <strong>Alexander Braun</strong></p>



<p><em>Fortsetzung vom 21.11.2023</em></p>



<p>Im Kapitel<strong> „Karl Mays Enkel“</strong> erklärt Alexander Braun schonungslos, was wir schon wussten oder zumindest ahnten: in puncto Comics ist Deutschland immer ein Entwicklungsland gewesen und ist es bis heute geblieben. Daran ändern weder die Verdienste von <strong>Wilhelm Busch</strong> um die Entwicklung dieser Kunstform etwas noch die Graphic Novels, die es auch bei uns in den Buchhandel geschafft haben.<br>Warum das Schaffen von <strong>Rolf Kauka</strong> und die vielen von ihm verantworteten Serien, Konzepte und Charaktere dagegen ebenfalls nichts ausrichten (ähnlich wie sein Vorbild <strong>Walt Disney </strong>hat Kauka selbst nicht gezeichnet), wird in einer lückenlosen Beweisführung dargelegt. Sie liest sich noch schmachvoller, wenn wir uns die Kreativität unserer Nachbarn Frankreich, Belgien und Italien vor Augen führen. Selbst das ferne Argentinien (das uns in diesem Zusammenhang heute kaum in den Sinn kommt) hat eine kurze aber bedeutsame Glanzzeit der „Neunten Kunst“ aufzuweisen.*</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="696" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S04.jpg?resize=640%2C696&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-24096" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S04.jpg?resize=942%2C1024&amp;ssl=1 942w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S04.jpg?resize=276%2C300&amp;ssl=1 276w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S04.jpg?resize=768%2C835&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S04.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p><em>Diese Abbildungen stammen aus dem Abenteuer <strong>„Die Stadt der lockeren Fäuste“ </strong>von <strong>Riccardo Rinaldi</strong> und zeigen typische Schauplätze und Situationen der Western-Kultur.</em></p>



<p>So findet die Kauka-Serie <strong>„Tom und Biberherz“</strong> (ab 1957, ab 1973 „Tom und Biber“) aus dem <strong>„Fix und Foxi“</strong>-Kosmos als Western-Serie kurz Erwähnung – die Abbildung im Katalog stammt von <strong>Walter Neugebaue</strong>r, der für Kauka eine beeindruckende Karl-May-Bearbeitung vorlegte. Doch obwohl seine zeichnerische Leistung durchaus anerkannt wird, trifft auch ihn Brauns hartes aber gerechtes Urteil: das Vermögen der deutschen Comickünstler war nach dem Kriege schon dadurch gedeckelt, dass keiner von ihnen sich für die Geschichte des Comics interessiert und ausländische Beispiele studiert hat. Somit konnte sich auch niemand an Vorbildern orientieren. Man begann hier praktisch bei null, und die Lernkurve war flach. Viele dieser Zeichner waren außerdem am Medium Comic persönlich uninteressiert und wirkten nur auf diesem Gebiet, weil es sie dorthin verschlagen hatte. Kauka selbst wird als Comic-Banause geschildert, und sogar sein verdienstvoller Redakteur und Autor <strong>Peter Wiechmann</strong> schrieb zu meiner Überraschung kurz vor seinem Tode: „… die weite Welt des Comics ist mir – generell gesehen – fremd geblieben. Heißt: ich habe kein Wissen darum. Mir fehlt das Interesse. Ich las nie Comics, die außerhalb meiner Einfluss-Sphäre existierten oder entstanden.“ &#8211; für seine Fans ein irritierendes Geständnis.**</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="268" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S07.jpg?resize=640%2C268&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-24097" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S07.jpg?resize=1024%2C429&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S07.jpg?resize=300%2C126&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S07.jpg?resize=768%2C322&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S07.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="461" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S08.jpg?resize=640%2C461&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-24098" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S08.jpg?resize=1024%2C737&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S08.jpg?resize=300%2C216&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S08.jpg?resize=768%2C553&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S08.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>So ist es nicht verwunderlich, dass auch Riccardo Rinaldi, der „Tom und Biberherz“ von Neugebauer übernommen hat, mit in den Maelstrom gerät und von Alexander Braun verworfen bzw. übergangen wird.</p>



<p>Rinaldi war der einzige Italiener in Kaukas Münchner Villa, die meisten seiner Kollegen dort stammten aus Jugoslawien. Vielleicht erklärt sich so seine besondere Qualität im Comic der frühen Bundesrepublik. Rinaldi hat außerdem „Fix und Foxi“ gezeichnet und eine Steinzeit-Serie sowie eine erotische Siegfried-Sage gestaltet. Wie alle übrigen Haus-Zeichner blieb er namentlich ungenannt, seine Arbeit firmierte unter „Rolf Kauka“.<br>Ich gehe davon aus, dass Rinaldis Arbeit den in „Staying West!“ gestellten Ansprüchen unbedingt genügt und dass er ausführlich darin gewürdigt worden wäre, hätte er sich in seiner Heimat betätigt. Die hier abgebildeten Zeichnungen (vermutlich) aus dem Jahre 1968 könnten dafür sprechen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="241" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S09.jpg?resize=640%2C241&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-24099" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S09.jpg?resize=1024%2C386&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S09.jpg?resize=300%2C113&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S09.jpg?resize=768%2C290&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/11/abb_S09.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>_________________<br>* Mehr dazu in wenigen Tagen.<br>** Siehe „Primo Premium“, zweibändige Sammleredition, Selbstverlag 2019<br>*** Siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/11/21/staying-west/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2023/11/21/staying-west/</a></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/7026edbfa53a4fe58cba456b72a38033" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/11/27/24087/">Rinaldi in Sippenhaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Interpunktionsvorschlag</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Apr 2023 23:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Schreib- und Mikrofonarbeit Die vielfältigen Wirkungen und Bedeutungen des Fragezeichens haben wir uns an dieser Stelle schon angesehen.*Trotz der enormen Variablität dieses Satzzeichens gibt es Fälle, in denen man als Verfasser zwischen ihm und dem positiven Gegenstück schwankt. Bei &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/04/24/22766/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/04/24/22766/">Interpunktionsvorschlag</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>betr.: Schreib- und Mikrofonarbeit</p>



<p>Die vielfältigen Wirkungen und Bedeutungen des Fragezeichens haben wir uns an dieser Stelle schon angesehen.*<br>Trotz der enormen Variablität dieses Satzzeichens gibt es Fälle, in denen man als Verfasser zwischen ihm und dem positiven Gegenstück schwankt. Bei der Schilderung von Zweifel, Vorahnung, allmählichem Geistesblitz, unerklärlicher Irritation oder sich plötzlich enthüllendem Wahnsinn (solche Situationen ereignen sich häufiger als man denkt) setzt man manchmal mit einem etwas unguten Gefühl ein Fragezeichen, überlegt es sich anders, setzt dann lieber drei Pünktchen &#8211; und auch das fühlt sich nicht völlig richtig an.</p>



<p>Die Sprache – oder besser die Interpunktion – des Comics ist hier weiter. Sie kennt seit jeher noch eine weitere Möglichkeit: die Kombination von Fragezeichen und Ausruf, also „!?“ oder „?!?“ oder „!?!“ (Man beachte den feinen Unterschied!)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="363" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Interpunktionsvorschlag-1.jpg?resize=640%2C363&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-22841" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Interpunktionsvorschlag-1.jpg?resize=1024%2C581&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Interpunktionsvorschlag-1.jpg?resize=300%2C170&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Interpunktionsvorschlag-1.jpg?resize=768%2C436&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Interpunktionsvorschlag-1.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Manche Klassiker schreiben es sogar in die Luft: „Tim und Struppi“ von Hergé, „Pauli“ von Branko Karabajic. (Abbildungen: Carlsen / Rolf Kauka)</figcaption></figure>



<p>Im allgemein üblichen Schriftbild ist dieses wie ich finde auf Anhieb einleuchtende Modell nicht üblich, weder in Druckform noch in Manuskripten oder Dialogbüchern noch in Untertiteln. Ich glaube, auch ich selbst habe es noch nie gewagt, diesen wundervollen Akkord anzustimmen – wie ich gerade&nbsp; beim Verfassen dieser Zeilen schamvoll feststelle.<br>Einer muss damit anfangen!<br>Der gute Vorsatz ist hiermit gefasst!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="838" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Stage-Fright_Finale.jpg?resize=640%2C838&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-22842" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Stage-Fright_Finale.jpg?resize=782%2C1024&amp;ssl=1 782w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Stage-Fright_Finale.jpg?resize=229%2C300&amp;ssl=1 229w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Stage-Fright_Finale.jpg?resize=768%2C1005&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Stage-Fright_Finale.jpg?resize=1174%2C1536&amp;ssl=1 1174w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Stage-Fright_Finale.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Man wird mir nicht glauben, dass ich verrückt bin! … außer wenn ich einen dritten Mord begehe! Einen Mord, der ganz&nbsp; sinnlos ist?!?“ &#8211; Besser als drei Fragezeichen: Finale aus einem Hitchcock-Film.</figcaption></figure>


<p>_____________________<br />* Siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/09/16/ixen-fuer-anfaenger-vom-umgang-mit-dem-fragezeichen/">https://blog.montyarnold.com/2017/09/16/ixen-fuer-anfaenger-vom-umgang-mit-dem-fragezeichen/</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/3b28c212f7d34a46b426c1b4735a27d2" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/04/24/22766/">Interpunktionsvorschlag</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Erinnerungen an Dirk Bach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 17:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: &#8222;Dear Dicki&#8220; (rororo) In gut zwei Wochen ist es zehn Jahre her, dass eines der beliebtesten TV-Gesichter uns jählings verlassen hat: Dirk Bach. Ein Mann, der für die Sachen, die er da auf dem Bildschirm trieb, im Grunde total &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/09/13/dear-dicki/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/09/13/dear-dicki/">Erinnerungen an Dirk Bach</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>betr.: <strong>&#8222;Dear Dicki&#8220;</strong> (<strong>rororo</strong>)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="385" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/09/Crazy-Race.jpg?resize=640%2C385&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-21411" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/09/Crazy-Race.jpg?w=761&amp;ssl=1 761w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/09/Crazy-Race.jpg?resize=300%2C181&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>&#8222;Crazy Race&#8220; &#8211; mit Dirk Bach unterwegs im Reich der Klamotte &#8211; Bild: RTL / Universum Film</figcaption></figure>



<p>In gut zwei Wochen ist es zehn Jahre her, dass eines der beliebtesten TV-Gesichter uns jählings verlassen hat: Dirk Bach. Ein Mann, der für die Sachen, die er da auf dem Bildschirm trieb, im Grunde total überqualifiziert war.<br>Dass er zuallererst ein „richtiger Schauspieler“ gewesen ist, haben viele noch miterlebt. Und auch wer erst durch seine <strong>„Dirk Bach Show“</strong> auf<strong> RTL </strong>an ihn geriet, die inzwischen dreimal so weit zurückliegt, wird etwas in dieser Richtung geahnt haben. Aber Dirks Charme wirkte jenseits solcher Einordnungen. Die gleiche Herzensgüte (ich möchte von „Knuffigkeit“ sprechen), die ihn persönlich auszeichnete, galt auch seinem Publikum – und umgekehrt.<br>Es war ein seltener Glücksfall. Dirk war echt.</p>



<p>Drei Freunde, die nun Hinterbliebene sind, haben das letzte Jahr damit zugebracht, unzählige Briefe anzuregen und einzusammeln, die andere ihm nun geschrieben haben: <strong>Hella von Sinnen </strong>(einst Dirks Mitbewohnerin), <strong>Cornelia Scheel </strong>und <strong>Pelle Pershing</strong>. Die Liste der Rückläufe ist beachtlich und reicht von Sandkastenfreundschaften über den Kölner Underground der 80er Jahre bis in unsere mediale Gegenwart. Irgendwo dazwischen tummeln sich ehrenvolle Kabarett-Größen, denn die Kleinkunst war eine, die Dirk ebenfalls beherrschte.<br>Für die vielen Fans des früh verstorbenen Komödianten versteht sich von selbst, warum sie sich dieses Buch – es ist eine richtige Schwarte geworden – sogleich besorgen werden. Aber obwohl ich ja gewissermaßen zu den Befangenen gehöre, glaube ich noch etwas darin gefunden zu haben, was uns alle angeht. Sogar die, die Dirk Bach erst noch entdecken müssen &#8211; zehn Jahre sind ja eine verdammt lange Zeit …<br><br>Die schriftlichen Souvenirs (die von unzähligen Fotos aus sämtlichen Lebensabschnitten des Helden begleitet werden) ergänzen sich auf verblüffende Weise zu einer biographischen Großaufnahme. Sie lassen sich in drei Gruppen aufteilen. Da sind einmal die zumeist großen Namen, die fast eine Auditoriumsperspektive einnehmen und denen Geschliffenes, aber nicht unbedingt Persönliches einfällt („Wäre schön, wenn du jetzt bei uns wärst. Gerade in diesen komplett verrückten Zeiten.“). Einige räumen das auch erfrischend ein („… ich will hier gar nicht unken und auf Kumpel machen; denn im Grunde kannten wir uns gar nicht.“).<br>Es gibt auch das verschwindende Grüppchen derer, die all die Jahre immer nur von sich selbst geredet haben und die es weiterhin tun („… ich hatte eine Affäre mit dem Darsteller des Jochanaan“).<br>Der weitaus größte Teil der Briefe jedoch erzeugt durch seine Wärme und Subjektivität diese übergreifende Wirkung, die ich meine.<br>Wenn man mehrere davon hintereinander liest, kann man auf den Gedanken kommen: schade, dass all das erst jetzt geschrieben wurde. Und dann fallen einem all die lebenden Mitmenschen ein, denen man vielleicht schon länger nicht mehr gesagt hat, wie lieb man sie hat oder wie gut man findet, was sie machen. – Nicht wenige sind in diesem Buch versammelt.</p>



<p>Obwohl ich nicht zu denen gehört habe, die Dirk „Dicki“ nannten (hätten nennen dürfen?), habe ich damals und auch danach immer wieder erlebt, wie üppig ihm die Liebe der Seinen schon zu Lebzeiten zuteilwurde, gerade von Hella.<br>Also: schon alles in Ordnung. Aber natürlich komme ich ins Nachdenken.<br>Ich habe lange auf einem Planeten gelebt, auf dem die Menschen einander einfach mal angerufen oder besucht (!) haben, weil sie sich mal wieder sehen wollten – ohne einen weiteren Grund. Das ist für uns Heutige außerhalb ganz enger Freundschaften schon beinahe Aberwitz. Meine Komplimente – egal ob menschlich oder professionell – sind den Adressaten meistens eher peinlich. Im Zweifelsfalle muss ich noch ein bisschen üben.<br>Allgemein löst spontane Zustimmung in unseren optimierten virtuellen Abläufen häufig Misstrauen aus – Was will der von mir? Aber all das kann ja keine Ausrede sein!<br>Auch davon handelt „Dear Dicki“. Es ist ein „kugellustiges“ Fanbuch (ich liebe dieses Wort aus Rolf Kaukas Zeiten) und eine Biographie, die bisher vermisst wurde.<br>Und es ist noch weitaus mehr. </p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/bd8d89b68b0e48c699af7a4e80f2845f" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/09/13/dear-dicki/">Erinnerungen an Dirk Bach</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Eine Neubewertung bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 18:33:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Rolf Kauka In diesen Tagen beglückt mich die Lektüre der Künstlerbiographie „Fürst der Füchse“, das erste Buch, das die Privatperson Rolf Kauka in den Blick nimmt, jenen deutschen Comicpionier, der gern als der „Deutsche Disney“ bezeichnet wurde. Spätestens nach &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/05/02/rolf-kauka-fuerst-der-fuechse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>betr.: <strong>Rolf Kauka</strong></p>



<p>In diesen Tagen beglückt mich die Lektüre der Künstlerbiographie <strong>„Fürst der Füchse“</strong>, das erste Buch, das die Privatperson Rolf Kauka in den Blick nimmt, jenen deutschen Comicpionier, der gern als<strong> der „Deutsche Disney“</strong> bezeichnet wurde. Spätestens nach der Lektüre dieser Biographie (und der zunehmend freimütigen Bücher, die in den letzten Jahren über den Menschen Walt Disney erschienen sind) wird man diesem Vergleich umfänglich zustimmen.</p>



<p>„Fürst der Füchse“ ist fair, gut recherchiert und klug in der Auswahl und Einordnung der relevanteren Boulevardmeldungen aus dem Leben des Hobby-Polit-Pädagogen und Münchner Schickeria-Löwen Rolf Kauka. Seine Prägung als Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg sollte man hinsichtlich seines Werkes nicht überbewerten: Als ich in den 70er Jahren begann, mit großem Gewinn „Fix und Foxi“ zu lesen, war von Kaukas nationalkonservativen Ansichten in den Comics längst nichts mehr zu finden &#8211; ebensowenig wie es <strong>„Yps mit Gimmick“ </strong>versucht oder gar vermocht hätte, mich dem Sozialismus zu öffnen.*</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="469" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Ballade-fuer-einen-Giftick_Kauka-Piredda.jpg?resize=640%2C469&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20569" style="width:665px;height:486px" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Ballade-fuer-einen-Giftick_Kauka-Piredda.jpg?resize=1024%2C750&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Ballade-fuer-einen-Giftick_Kauka-Piredda.jpg?resize=300%2C220&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Ballade-fuer-einen-Giftick_Kauka-Piredda.jpg?resize=768%2C562&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Ballade-fuer-einen-Giftick_Kauka-Piredda.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Ballade für einen Giftick“ bei Kauka und in der Gesamtausgabe des Piredda-Verlags. Wie schon bei <strong>„Die Schlümpfe“</strong> blieb Kaukas deutscher Titel <strong>„Die Gifticks“</strong> (für „Les Krostons“) erhalten.</figcaption></figure>



<p>In der aktuellen Ausgabe der <strong>„Comixene“</strong> wird die Fürsten-Biographie ausführlich besprochen, zu der nächsten darf ich einen Artikel beisteuern, der eines der dunkleren Kapitel der Kauka-Verlagsgeschichte weiterspinnt und aufhellt: die Qualitäten Rolf Kaukas (bzw. seiner zuständigen Mitarbeiter) als Comic-Übersetzer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="343" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Schluempfe_Kauka-Toonfish.jpg?resize=640%2C343&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20571" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Schluempfe_Kauka-Toonfish.jpg?resize=1024%2C548&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Schluempfe_Kauka-Toonfish.jpg?resize=300%2C161&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Schluempfe_Kauka-Toonfish.jpg?resize=768%2C411&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Schluempfe_Kauka-Toonfish.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gerade wenn es um märchenhafte Eigennamen und Fachausdrücke geht, sieht die Neuübersetzung regelmäßig sehr alt aus … &#8211; Ein Beispiel aus „Schlumpfonie in C“ (Kauka / Toonfish)</figcaption></figure>


<p><span id="more-20568"></span></p>


<p>Für seinen skandalösen Umgang mit „Asterix“** hat Kauka hinreichend Dresche bezogen (Gudrun Penndorf, die „Asterix“ hernach für die Album-Version übersetze, geißelte ihn als „stockreaktionär“ und „deutschnational“), und er bezieht sie noch immer. Er verdarb sich damit außerdem ein Riesengeschäft, nämlich das mit Asterix. Dafür dürfte sich der millionenschwere Selfmademan für den Rest seines langen Lebens den Hintern zerbissen haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="494" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Pips-Apfelwein-fuer-Xorien_Kauka_Carlsen.jpg?resize=640%2C494&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20572" style="width:502px;height:387px" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Pips-Apfelwein-fuer-Xorien_Kauka_Carlsen.jpg?w=945&amp;ssl=1 945w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Pips-Apfelwein-fuer-Xorien_Kauka_Carlsen.jpg?resize=300%2C232&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/Pips-Apfelwein-fuer-Xorien_Kauka_Carlsen.jpg?resize=768%2C593&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Auftritt von Pips aus &#8222;Apfelwein für Xorien&#8220; (Carlsen, rechts) &#8211; bei Kauka war noch Apfel<em>saft </em>in der Flasche.</figcaption></figure>



<p>Wie famos sein sonstiges Wirken auf dem Gebiet der Verbreitung frankobelgischer Comics gewesen ist, wie munter und inspirierend sich seine deutschen Fassungen solcher Serien wie „Die Schlümpfe“ und „Lucky Luke“ noch immer (und– im Angesicht späterer Bearbeitungen &#8211; mehr denn je) lesen, davon mehr im ST. GEORGE HERALD*** und in der nächsten „Comixene“. Gerade weil mich diese Sprechblasen stets vergessen ließen, dass es sich überhaupt um Übersetzungen handelte, wurde in mir eine große Vorfreude geschürt: ich wollte ich unbedingt französisch lernen und konnte den Augenblick kaum erwarten, Frankreich und Belgien tatsächlich zu besuchen. (Die Qualität des saarländischen Französischunterrichts hat meine Entschlossenheit ein wenig ausgebremst.)</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="371" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/QRN-ruft-Bretzelburg_Kauka_Carlsen-1.jpg?resize=640%2C371&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20575" style="width:670px;height:388px" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/QRN-ruft-Bretzelburg_Kauka_Carlsen-1.jpg?resize=1024%2C594&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/QRN-ruft-Bretzelburg_Kauka_Carlsen-1.jpg?resize=300%2C174&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/QRN-ruft-Bretzelburg_Kauka_Carlsen-1.jpg?resize=768%2C445&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/05/QRN-ruft-Bretzelburg_Kauka_Carlsen-1.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Serientitel „Pit und Pikkolo“ für „Spirou und Fantasio“ wirkt spätestens im Rückblick etwas gewöhnungsbedürftig. In dieser Serie stehen Atmosphäre und Action im Vordergrund, weniger die verbalen Gags, dennoch gibt es feine Unterschiede. &#8211; Eine Szene vom Anfang des Klassikers „QRN ruft Bretzelburg“ (Kauka / Carlsen).</figcaption></figure>



<p>_______________________<br>* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/04/09/raffinierte-propaganda-oder-eher-gar-keine-zwei-westdeutsche-jugendmagazine-im-kalten-krieg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2017/04/09/raffinierte-propaganda-oder-eher-gar-keine-zwei-westdeutsche-jugendmagazine-im-kalten-krieg/</a><br>** Näheres unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/01/10/rolf-kaukas-suendenfall/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2015/01/10/rolf-kaukas-suendenfall/</a><br>*** Zuletzt unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/11/05/19238/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2021/11/05/19238/</a></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e9a9572700f6482fbd93a1725e65eddf" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/05/02/rolf-kauka-fuerst-der-fuechse/">Eine Neubewertung bitte!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Dr. Vultus – Ein wirklicher Gesetzloser</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 19:03:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Vultus (Dr. Affus) ist einer der ersten modernen Superschurken in der Geschichte der Popkultur. Er trat erstmalig von September 1935 bis Januar 1936 in einem von Walt Disneys klassischen Zeitungs-Comicstrips auf: „Mickey Mouse And The Pirate Submarine“ von Floyd &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/04/20/20479/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/04/20/20479/">Dr. Vultus – Ein wirklicher Gesetzloser</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>Dr. Vultus (Dr. Affus) ist einer der ersten modernen Superschurken in der Geschichte der Popkultur. Er trat erstmalig von September 1935 bis Januar 1936 in einem von Walt Disneys klassischen Zeitungs-Comicstrips auf: „Mickey Mouse And The Pirate Submarine“ von Floyd Gottfredson. Mit seinem U-Boot, aus dem eine gewaltige Magnetklaue herausfährt, tyrannisierte er die Christliche Seefahrt. Dr. Vultus ist ein monokeltragender Orang-Utan in Admiralsuniform, die von einem Cape komplettiert wird. (Die Fan-Wikipedia vermutet, die bösen Nazi-Deutschen könnten hier Pate gestanden haben, doch das scheint mir verfrüht. Ich halte eher den Hollywoodfiesling <strong>Erich von Stroheim</strong> für das neben <strong>Käpt’n Nemo</strong> wichtigste Vorbild.)</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Gottfredson-1935.jpg?resize=640%2C448&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20511" width="640" height="448" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Gottfredson-1935.jpg?resize=1024%2C718&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Gottfredson-1935.jpg?resize=300%2C210&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Gottfredson-1935.jpg?resize=768%2C539&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Gottfredson-1935.jpg?w=1296&amp;ssl=1 1296w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Micky Maus macht Bekanntschaft mit einem Hightech-Piraten. Die Übersetzung erschien 1973 im Melzer-Verlag.</em></figcaption></figure>



<p>Sowohl Dr. Vultus selbst als auch sein Werkzeug sehen wirklich eindrucksvoll aus. Wäre er nicht ausgerechnet in einem Kontext erschienen, dessen Unterwelt hauptsächlich von Kater Karlo und der Panzerknackerbande bestritten wird, hätte man ihm eine solide Karriere als wiederkehrender Bösewicht zutrauen können. In den USA ist er nicht wieder auffällig geworden. Die italienische Disney-Comicproduktion belebte ihn nach mehr als 20 Jahren Pause für <strong>„Die Magnetklaue schlägt wieder zu“</strong>. Seither hat er – wiederum in Europa – sehr sporadische Auftritte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Kaeptn-Orang_FF-TB-6_Januar-1970.jpg?resize=640%2C322&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20512" width="640" height="322" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Kaeptn-Orang_FF-TB-6_Januar-1970.jpg?resize=1024%2C516&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Kaeptn-Orang_FF-TB-6_Januar-1970.jpg?resize=300%2C151&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Kaeptn-Orang_FF-TB-6_Januar-1970.jpg?resize=768%2C387&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Kaeptn-Orang_FF-TB-6_Januar-1970.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Die Wiederkehr von „Pirata Orango“ in „Walt Disneys Lustigem Taschenbuch“ Nr. 67 „Micky Maus Superstar“ (1980).</em> <em>„Topolino e il ritorno dell&#8217;artiglio magnetico“ erschien erstmals am 10. Januar 1959 in „Topolino“ #212, Szenario: Guido Martina, Zeichnungen: Giulio Chierchini.</em></figcaption></figure>



<p>Immerhin handelt es sich bei Dr. Vultus um eine Disney-Figur, und die stehen unter dem besonderen Schutz von für ihre Wachsamkeit gefürchteten Urheberrechtsschützern. Ausgerechnet beim „Deutschen Disney“ <strong>Rolf Kauka</strong> trieb im Januar 1970 ein freches Plagiat sein Unwesen, das offensichtlich keine juristischen Folgen hatte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="988" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Admiral-Lucider-im-FFTB.jpg?resize=640%2C988&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20513" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Admiral-Lucider-im-FFTB.jpg?resize=663%2C1024&amp;ssl=1 663w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Admiral-Lucider-im-FFTB.jpg?resize=194%2C300&amp;ssl=1 194w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Admiral-Lucider-im-FFTB.jpg?resize=768%2C1186&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Admiral-Lucider-im-FFTB.jpg?resize=995%2C1536&amp;ssl=1 995w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/Admiral-Lucider-im-FFTB.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Nur echt mit vier Fingern: auch die Magnetklaue wird auf die Serienhelden „Fix und Foxi“ losgelassen. Die Zeichnungen stammen von Branco Karabajić.</em></figcaption></figure>



<p>Nach jedem seiner raren, plötzlichen Raubzüge unter diversen Pseudonymen („Admiral X“, „Pirat X“, „Käpt’n Orang“ …) verschwindet der irre Affe wieder irgendwo in all den Büchern, zwischen den Zeilen. Ein bemerkenswerter Verbrecher!*<br>__________________<br>* Ein anderer raffinierter Untersee-Bösewicht wird hier beschrieben: <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/01/07/die-schoensten-comics-die-ich-kenne-10-tom-patapom/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2017/01/07/die-schoensten-comics-die-ich-kenne-10-tom-patapom/</a>.<br><br></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/e9a9572700f6482fbd93a1725e65eddf" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/04/20/20479/">Dr. Vultus – Ein wirklicher Gesetzloser</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>&#8222;Doc Savage &#8211; Die Festung der Einsamkeit&#8220; (5)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2021 09:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine phantastische Erzählung von Kenneth RobesonSiehe dazu: https://blog.montyarnold.com/2021/10/06/19056/ Fortsetzung vom 30. Oktober 2021 Von einer Sekunde zur anderen hatte sich Sunlight wieder in der Gewalt. Er ließ sich keine Überraschung anmerken, obwohl ein Einheimischer wirklich das Letzte war, was er &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/11/06/doc-savage-die-festung-der-einsamkeit-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/11/06/doc-savage-die-festung-der-einsamkeit-5/">&#8222;Doc Savage &#8211; Die Festung der Einsamkeit&#8220; (5)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>Eine phantastische Erzählung von <strong>Kenneth Robeson<br></strong><br>Siehe dazu: <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/10/06/19056/">https://blog.montyarnold.com/2021/10/06/19056/</a></p>



<p><em>Fortsetzung vom 30. Oktober 2021</em></p>



<p>Von einer Sekunde zur anderen hatte sich Sunlight wieder in der Gewalt. Er ließ sich keine Überraschung anmerken, obwohl ein Einheimischer wirklich das Letzte war, was er hier erwartet hatte. Der Fremde war wohlgenährt und rund, er lächelte fröhlich und hatte einen Fetzen Robbenfleisch in der Hand.<br>„Hallo, Eskimo&#8220;, sagte Sunlight. „Ich mich freuen, dass du mich finden.&#8220; Er sprach Primitiv-Englisch; er hoffte, dass der Eskimo vielleicht einmal mit englischen oder amerikanischen Seeleuten zusammengekommen war und ein paar Brocken aufgeschnappt hatte. Der Eskimo grinste breit. Dann sprach er ebenfalls Englisch – und zwar perfekt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="454" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/11/John-Sunlight-Aput.jpg?resize=640%2C454&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-19244" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/11/John-Sunlight-Aput.jpg?resize=1024%2C726&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/11/John-Sunlight-Aput.jpg?resize=300%2C213&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/11/John-Sunlight-Aput.jpg?resize=768%2C544&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/11/John-Sunlight-Aput.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Originalillustration von Paul Orban</figcaption></figure>



<p>„Wie geht es Ihnen?&#8220; erkundigte er sich höflich. „Einer meiner Brüder hat mir gesagt, dass Sie hier liegengeblieben sind. Er meinte, Sie könnten vielleicht Verpflegung brauchen. Da habe ich Ihnen ein Stück Robbenfleisch mitgebracht.&#8220;<br>Sunlights hageres, ausgemergeltes Gesicht veränderte sich nicht. Er war daran gewöhnt, seine Gedanken zu verbergen.„Lebt ihr hier in der Nähe?&#8220; fragte er.<br>Der Eskimo nickte und hob den Arm. „Dort drüben, einige hundert Meter entfernt&#8220;, sagte er.<br>„Wie viele Eskimos sind dort im Lager?&#8220; wollte Sunlight wissen.<br>„Mit mir ein Dutzend&#8220;, erwiderte der Eskimo. Sunlight deutete auf die große Blaue Kuppel. „Was ist das für ein Ding?&#8220; fragte er.<br>Der Eskimo starrte auf die blaue Halbkugel, er wirkte plötzlich verwirrt.<br>„Welches Ding?&#8220; fragte er. „Ich sehe nichts.&#8220;<br>Sunlight erschrak. Vor der Idee, den Verstand zu verlieren, hatte er tatsächlich Respekt. Für einen schrecklichen Augenblick fürchtete er, dass da wirklich nichts war und er sich alles nur einbildete.<br>„Du siehst keine große, blaue Kuppel?&#8220; Der Eskimo schüttelte energisch den Kopf. Sunlight nagte an seiner Unterlippe – wenn er sein ungewöhnlich großes, weißes Gebiss zeigte, hatte er etwas von einem Totenschädel.<br>„Was siehst du?&#8220; fragte er.<br>„Nur Schnee&#8220;, sagte der Eskimo ruhig.<br>Sunlight packte blitzschnell zu. Der Mann war kräftig und wohlgenährt, aber das war kein Hindernis für seine irre Körperkraft. Er schleuderte den Eskimo gegen die blaue Halbkugel, der Eskimo stöhnte und sackte bewusstlos zu Boden. „Vielleicht siehst du die Halbkugel nicht&#8220;, sagte Sunlight leise, „aber bestimmt hast du sie gespürt.&#8220; Er klemmte sich den Fetzen Robbenfleisch unter den Arm und schleifte den Eskimo zum Lagerplatz der Schiffbrüchigen. Das Fleisch reichte  nicht für alle, daher verteilte Sunlight es an diejenigen, die am wenigsten ausgezehrt waren; er brauchte sie, um mit ihnen das Eskimolager zu überfallen. Er sah zu, wie das Fleisch gekocht wurde. Die Schwachen und Kranken hockten abseits und schielten gierig auf die Mahlzeit, von der sie nichts bekamen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-16433" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Forts.-folgt1-1024x67-1.jpg?resize=768%2C50&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Nachtrag zum gestrigen Beitrag: <br>Es gilt wie so oft: die Kauka-Übersetzung mag anfechtbar sein und zu jeglicher Art der Spielverderberei einladen, aber: welch ein Lesevergnügen! Daneben liest sich die neue Fassung wie ausdiskutiert – und das selbst bei einer so guten Übersetzerin.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/11/06/doc-savage-die-festung-der-einsamkeit-5/">&#8222;Doc Savage &#8211; Die Festung der Einsamkeit&#8220; (5)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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