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	<title>Synchronstimmen Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Synchronstimmen Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Die Stimme aus der Nebenwelt</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2020 16:15:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 84. Geburtstag von Manfred Schott Manfred Schott war eine der meistgehörten deutschen Synchronstimmen im Fernsehprogramm meiner Jugend. Er sprach den Dr. McCoy in „Raumschiff Enterprise“* und war der Stammsprecher für Dustin Hoffmann und Jack Nicholson (welchen er sich mit &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/02/01/manfred-schott/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p> betr.: 84. Geburtstag von <strong>Manfred Schott</strong><br><br> Manfred Schott war eine der meistgehörten deutschen Synchronstimmen im Fernsehprogramm meiner Jugend. Er sprach den <strong>Dr. McCoy</strong> in <strong>„Raumschiff Enterprise“</strong>* und war der Stammsprecher für <strong>Dustin Hoffmann</strong> und <strong>Jack Nicholson</strong> (welchen er sich mit dem eleganteren <strong>Hansjörg Felmy </strong>teilen musste). Dass Manfred Schott mir so häufig auffiel, hatte auch einen delikaten Grund: sein Sound passte in meinen Ohren räumlich niemals zu dem der übrigen Mitwirkenden. Er wirkte &nbsp;stets wie eine Erzählerstimme, die sich in den Dialog verirrt hatte, was sowohl an seiner Sprechweise als auch am schieren Klang seiner Stimme lag. (Mit der Stimme von <strong>Helga Trümper</strong> hatte ich oft das gleiche Problem …) War dieser Irritationsfaktor überwunden, fühlte ich mich für den Rest des Films aber immer ganz wohl mit ihm.<br><span id="more-15326"></span><br> Obwohl Manfred Schott einer der Größten seiner Zunft war, war wenig Biographisches über ihn herauszubekommen, als er 46jährig unweit der Unterföhringer Synchronstudios in der Blüte seiner Schaffenskraft bei einem Autounfall ums Leben kam, den er nicht selbst verschuldet hatte. Als Bühnenschauspieler hatte er in Lübeck gewirkt und in TV-Serien kleine Auftritte absolviert. Derjenige davon, der am solidesten in der Wiederholungsschleife unseres TV-Angebots bewahrt ist, ist wiederum angemessen mysteriös: in der Folge „Der Geigenspieler“ der klassischen Krimiserie „Der Kommissar“ erleben wir ihn als ungenannte Stimme eines Zugschaffners.<br> ___________________<br> * Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/01/20/wer-war-dr-mccoy/">https://blog.montyarnold.com/2020/01/20/wer-war-dr-mccoy/</a></p>


<p><img decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/9eb3c7c054704bc283c8cf3c3adff365" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/02/01/manfred-schott/">Die Stimme aus der Nebenwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Im Dunkeln noch eins drauflegen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 May 2019 14:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 111. Geburtstag von Robert Morley Gegenwärtig wird mehr synchronisiert als je zuvor und so viel wie seit dem Siegeszug des Privatfernsehens vor gut 30 Jahren nicht mehr. Parallel dazu mehrt sich in privater Runde der Slogan „Ich kucke sowieso &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/26/robert-morley/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/26/robert-morley/">Im Dunkeln noch eins drauflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">betr.: 111. Geburtstag von </span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Robert Morley</b></span></span></p>
<p>Gegenwärtig wird mehr <span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>synchronisiert </b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">als je zuvor und so viel wie seit dem Siegeszug des Privatfernsehens vor gut 30 Jahren nicht mehr. Parallel dazu mehrt sich in privater Runde der Slogan </span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>„Ich kucke sowieso alles im Original!“</b></span></span><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;"> – was freilich in erster Linie daran liegt, dass wir erst heute fast bei jedem ausländischen Film- und TV-Ereignis eine Wahlmöglichkeit haben. Dieser Satz wird selten sehr leidenschaftlich vorgetragen. Vielfach ist er eine Sottise, ein allzeit griffbereites Wischiwaschi-Statement, das in unserer notorisch gesinnungslosen Zeit einen Hauch von nebensächlichem Individualismus vortäuschen hilft. Besonders strapaziert wird er von jüngeren Menschen, die die deutsche Synchronisation (wenn überhaupt) nur aus ein paar zufällig erspähten Beispielen kennen, die nicht repräsentativ sein müssen. Schon gar nicht ein <span id="more-13426"></span>künstlerisches Handwerk betreffend, das seit mehr als 70 Jahren intensiv betrieben wird und zu einigen grandiosen Leistungen und sogar Neuerfindungen geführt hat.</span></span></p>
<p>Die Grundsatzdiskussion, ob es überhaupt vertretbar sei, Schauspieler zu synchronisieren, erlebe ich immer wieder, aber ich führe sie nicht mehr. Ich entwinde mich dieser von vorneherein sinnlosen Debatte jeweils so rasch es geht. Natürlich bringt die heutige Massenproduktion deutscher Tonspuren auch neue Tiefpunkte mit sich, aber auf der anderen Seite gibt es leuchtende Gegenbeispiele, zumindest für mich.<br />
Einem meiner Lieblingsschauspieler mag ich im Original einfach nicht gern zuhören: Peter Falk. Ich habe es über die Jahre immer wieder versucht und bin sicher, ich wäre niemals in den ungetrübten und derart erschöpflichen Genuss seines komödiantischen Genies gekommen, hätten ihn nicht Glücksfälle wie Harald Juhnke und Horst Sachtleben (der beste der fünf „Columbo“-Synchronsprecher) stimmlich vertreten. Selbst Falks schlimmste Fehlbesetzung &#8211; der sonst große Uwe Friedrichsen &#8211; lässt mich der Geschichte besser folgen als das Original.</p>
<p>Ein anderer unbezahlbarer Komödiant, der seiner deutschen Stimme ebensoviel verdankt wie ich als Zuseher, ist Robert Morley. In der ersten Hälfte der 60er Jahre hat er in seiner englischen Heimat wie auch in Hollywood eine solche Unzahl von Filmen gedreht, dass er in meiner Fernsehkindheit allgegenwärtig war. Fast immer hat ihn der melodisch-kullernde Sound von Erich Fiedler begleitet. Robert Morley hat in Wirklichkeit eine angenehme und überaus sympathische Stimme, aber wenn ich sie höre, verspüre ich unweigerlich den Verdacht, einer Fälschung aufzusitzen.<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/dfb6602aac2148f5a03028f1306ae084" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/26/robert-morley/">Im Dunkeln noch eins drauflegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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