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	<title>&quot;The Pink Panther Theme&quot; Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>Der Song des Tages: „Modigliani Blues“</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 13:45:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Betr.: 135. Geburtstag von Amedeo Modigliani Der vielseitige Montparnasse-Maler Amedeo Modigliani, Sohn einer großbürgerlichen Familie sephardischer Juden, blieb durch zwei Tuberkuloseerkrankungen zeitlebens geschwächt und erlag dieser Malaise bereits in seinen Dreißigern. Seit 1909 fertigte er plastische Arbeiten aus Kalkstein, ehe &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/07/12/der-song-des-tages-modigliani-blues/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Betr.: 135. Geburtstag von <strong>Amedeo Modigliani</strong></p>
<p>Der vielseitige Montparnasse-Maler Amedeo Modigliani, Sohn einer großbürgerlichen Familie sephardischer Juden, blieb durch zwei Tuberkuloseerkrankungen zeitlebens geschwächt und erlag dieser Malaise bereits in seinen Dreißigern. Seit 1909 fertigte er plastische Arbeiten aus Kalkstein, ehe er sich nach dem Ersten Weltkrieg ausschließlich der Malerei bzw. Zeichnerei widmete. Der genaue Umfang seines Werkes ist unbekannt.</p>
<p>Die <strong>Louis</strong>&#8211;<strong>de</strong>&#8211;<strong>Funès</strong>-Komödie<strong> „Le Tatoué“</strong> (bei uns <strong>„Balduin das Nachtgespenst“</strong>) spielt mit der Überlieferung, der notleidende Künstler habe regelmäßig in Kneipen Zeichnungen angefertigt, um Spielschulden zu bezahlen, die Zeche zu bezahlen bzw. andere Gäste zu einer großzügigen Geste zu ermuntern. Der im Filmtitel genannte Tätowierte<span id="more-13829"></span> ist ein vom brummigen Altstar Jean Gabin gespielter Ex-Legionär. Auf dessen Rücken soll sich ein echter Modigliani befinden, was Funès als gierigen Kunsthändler auf den Plan ruft.</p>
<p>Die Filmmusik zu dieser Geschichte um die Bemühungen, einem bärbeißigen Schlossbesitzer seine Rückenhaut abzujagen, komponierte Georges Garvarentz, ein gebürtiger Athener. Herzstück der Partitur ist der jazzige „Modigliani Blues“ (streng genommen weder ein Blues noch ein Song, da instrumental), und er kommt uns sogleich überaus vertraut vor. Es handelt sich um eine Parodie auf den berühmtesten Filmvorspann der 60er Jahre und das fünf Jahre zuvor entstandene „Pink Panther Theme“ von Henry Mancini.<br />
Dieses selbst für französische Soundtrack-Verhältnisse kühne Husarenstück – die Franzosen klauen wie die Raben in der gesamten Musikgeschichte und tun das mit Chuzpe, Hingabe, trickreichem Geschick und einem derartigen Charme, dass der Zuhörer nie den üblen Geschmack eines Plagiats auf der Zunge hat – ist nicht typisch für den überaus einfallsreichen Monsieur Garvarentz, aber eine köstliche Einstiegsdroge in seine Arbeit für das Kino. Unbewusst könnten Sie ihm schon auf einem anderen Gebiet gelauscht haben: Garvarentz war der Schwager von Charles Aznavour, für den er zahlreiche Chansons verfasste und arrangierte.<img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/f2ac3c6267574ea891d1bde1cc5eb4e6" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Mr. Joplin und die Seinen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 17:11:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 100. Todestag von Scott Joplin Scott Joplin spielte um die Jahrhundertwende in den Bordellen von New Orleans das Pianola. Er war, so wie achtzig Jahre später der Held von „Fleisch ist mein Gemüse“, ein „Mucker“. Da er noch nicht &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/04/01/mr-joplin-und-die-seinen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 100. Todestag von <strong>Scott Joplin</strong></p>
<p>Scott Joplin spielte um die Jahrhundertwende in den Bordellen von<strong> New Orleans</strong> das Pianola. Er war, so wie achtzig Jahre später der Held von „Fleisch ist mein Gemüse“, ein „Mucker“. Da er noch nicht – wie der Romanheld und seine Band – das „Paulchen Panther“-Thema nachspielen konnte, komponierte er selbst und begründete eine Musikrichtung, ohne die es besagtes Paulchen-Thema gar nicht geben würde. Sie wurde zunächst Ragtime genannt und einige Jahre später als Urform einer viel größeren musikalischen Bewegung erkannt, welche – angeblich nach dem Jasminduft der käuflichen Damen an Joplins Arbeitsplatz – den Namen <strong>„Jazz“</strong> erhielt.<span id="more-7693"></span><br />
Scott Joplin starb arm und verwirrt und zu früh, um zu erleben, was er da Grandioses angeschoben hatte. Sein jüngerer Kollege Jelly Roll Morton, die andere große Ragtime-Legende, hat es da etwas besser getroffen.<br />
Ihre Musik kam in den 70er Jahren im Rahmen einer weltweiten Jazz-Nostalgiewelle wieder in Mode, die auch den Dixieland neu belebte. Seither haben Stücke wie Joplins „Entertainer“ und Ray Hendersons „Black Bottom Stomp“ Evergreen- bzw. Klingeltonstatus.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7699" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Entertainer_Theme.jpg?resize=640%2C136&#038;ssl=1" alt="Entertainer_Theme" width="640" height="136" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Entertainer_Theme.jpg?w=1417&amp;ssl=1 1417w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Entertainer_Theme.jpg?resize=300%2C64&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Entertainer_Theme.jpg?resize=1024%2C218&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Entertainer_Theme.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7698" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Black-Bottom-Stomp-Thema.jpg?resize=640%2C185&#038;ssl=1" alt="Black Bottom Stomp-Thema" width="640" height="185" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Black-Bottom-Stomp-Thema.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Black-Bottom-Stomp-Thema.jpg?resize=300%2C87&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Black-Bottom-Stomp-Thema.jpg?resize=1024%2C296&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />Das ungebrochen populäre Thema des &#8222;Entertainer&#8220; von Scott Joplin und die Refrainzeile des &#8222;Black Bottom Stomp&#8220; in der zeitgenössischen Übersetzung.</em></p>
<p>Die Geschichte unserer Popkultur ist reich an schwarzer Kreativität, die sich für ihre Macher nicht ausgezahlt hat. Louis Armstrong war die erste und für lange Zeit einzige Ausnahme.<br />
Als vor einigen Wochen der legendäre Rock’n’Roller Chuck Berry starb, wurde er als einer der wenigen schwarzen Pioniere des Rock gewürdigt, die nicht in Vergessenheit geraten sind. Die Nachkommen der amerikanischen Negersklaven machten vor hundert Jahren nicht nur die neueste Musik, sie entwickelten bis in die Zeit des Rock’n’Roll sämtliche neuen Gesellschaftstänze, so auch den wichtigsten Modetanz der 20er Jahre, den Charleston. Der Musiktitel dazu entstammte wie praktisch jeder Hit des Jazz-Age einer Broadway-Show, dem Musical „Runnin’ Wild“ (1923) von James P. Johnson. Dieser „Original Charleston“ hat seine Karriere als Instrumental gemacht. Chubby Checkers Aufnahme ist eine der wenigen, in denen auch der Text zu hören ist.</p>
<p>Dies ist der noch unbekanntere zeitgenössische deutsche Text, der in einer nunmehr grotesk anmutenden Weise immerhin die Urheberschaft des Tanzes richtig verortet. Vortragen kann man davon heute nur noch die letzte Strophe, aber sowas kommt in den besten Familien bzw. Nationalhymnen vor.</p>
<p style="padding-left: 90px;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7697" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Original-Charleston-DTrm.jpg?resize=640%2C951&#038;ssl=1" alt="Original Charleston DTrm" width="640" height="951" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Original-Charleston-DTrm.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Original-Charleston-DTrm.jpg?resize=202%2C300&amp;ssl=1 202w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/04/Original-Charleston-DTrm.jpg?resize=689%2C1024&amp;ssl=1 689w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Der „Original Charleston“ von Cecil Mack und Jimmy Johnson hat ein besonderes Kunststück vollbracht: er blieb bis zuletzt der wichtigste Beitrag zu seinem Genre, bis alle übrigen vergessen waren. Wer heute im musikalischen Kontext „Charleston“ sagt, der meint damit immer diesen „Original Charleston“ – so wie mit „der Bolero“ stets der von Ravel und mit „Barcarole“ fast immer die von Offenbach gemeint ist.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/8ecd21072e3b46358861c68c94615599" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>The Hippest Cat</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 20:56:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 22. Todestag von Henry Mancini Zu den größten internationalen Kino-Schlagern des 20. Jahrhunderts &#8211; Das 21. wird in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr spielen, woll&#8217;n wir wetten? &#8211; gehört &#8222;The Pink Panther Theme&#8220; von Henry Mancini. Mancinis Kompositionen sind &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/14/the-hippest-cat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/14/the-hippest-cat/">The Hippest Cat</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 22. Todestag von<strong> Henry Mancini</strong></p>
<p>Zu den größten internationalen Kino-Schlagern des 20. Jahrhunderts &#8211; Das 21. wird in diesem Zusammenhang keine Rolle mehr spielen, woll&#8217;n wir wetten? &#8211; gehört <strong>&#8222;The Pink Panther Theme&#8220;</strong> von Henry Mancini.<br />
Mancinis Kompositionen sind nicht zu zählen, und es sind einige Ohrwürmer darunter &#8211; <strong>&#8222;Moon River&#8220;</strong>, der Elefantenbaby-Marsch aus <strong>&#8222;Hatari!&#8220;</strong> oder<strong> &#8222;Die Dornenvögel&#8220;</strong>, um nur drei weitere zu nennen.<strong> &#8222;Der rosarote Panther&#8220;</strong> hat von allen die bewegteste Geschichte. Sie sei hier kurz wiedergegeben.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5398" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Pink-Panther-mit-Autogramm_F.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="Pink Panther mit Autogramm_F" width="640" height="640" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Pink-Panther-mit-Autogramm_F.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Pink-Panther-mit-Autogramm_F.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Pink-Panther-mit-Autogramm_F.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Pink-Panther-mit-Autogramm_F.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Autogrammstunde in Hollywood</em></p>
<p>Im Jahre 1961 begann Mancinis Karriere mit einem doppelten Paukenschlag. Er hatte bisher für einige Mutations-Horrorfilme des Paranoia-Kinos* Szenemusik komponiert und den Orson-Welles-Film &#8222;Touch Of Evil&#8220; betreut, da heimste er auf einen Streich zwei Oscars ein: &#8222;Bester Soundtrack&#8220; für &#8222;Breakfast At Tiffany&#8217;s&#8220; und &#8222;Bester Song&#8220; für &#8222;Moon River&#8220; aus ebendiesem Film. Es war eine Filmmusik, die sich erstmals deutlich vom Tschaikowski-Idiom absetzte, ohne vollständig in den Jazz oder Rock&#8217;n&#8217;Roll abzutauchen. Sie balancierte genau dazwischen und hatte schon etwas von jenem lebensfrohen, federleichten Swing, der kurz darauf von jungen britischen Musikern in der Popmusik etabliert werden sollte.<span id="more-5387"></span><br />
In einer Szene des Films schleichen Audrey Hepburn und ihr Verehrer durch einen Laden, um etwas zu stehlen. Sie tragen Tiermasken. Darunter stampft eine nicht ganz ernstgemeinte Jazzmucke. Hier &#8211; so sollten später einige Filmhistoriker feststellen &#8211; kündigt sich der rosarote Panther schon machtvoll an.</p>
<p>1964 produzierten die Mirisch-Brüder eine Art Caper-Movie, gewissermaßen die abendfüllende Version des Ladendiebstahls aus &#8222;Breakfast At Tiffany&#8217;s&#8220;. Der Schurke war ein schnieker Gentleman-Ganove mit kleinem Bärtchen, der (selbstverständlich!) von David Niven gespielt wurde. Ihm war das Eröffnungsmotiv gewidmet &#8211; aber das merkte niemand mehr, als der Film herauskam. Die Filmemacher um den Regisseur Blake Edwards waren auf die Idee gekommen, dem titelgebenden &#8222;rosaroten Panther&#8220;, einem geheimnisvoll schimmernden indischen Diamanten, eine Trickfigur zu widmen. Dieser Vorspann war nach Meinung einiger Kritiker &#8222;witziger als der eigentliche Film&#8220;**. In jedem Falle war mitverantwortlich für die Fortsetzung der Filmreihe, als deren Held sich der schusselige Ermittler Clouseau emanzipieren sollte. &#8222;The Pink Panther Theme&#8220; wurde seine Erkennungsmelodie, und Zeichentrickvorspänne kamen allgemein groß in Mode.</p>
<p>Noch vor Inspektor Closeau machte das Panthertier Solo-Karriere &#8211; zunächst in dem oscargekrönten Kurzfilm &#8222;The Pink Phink&#8220; (auch 1964), bald darauf in einer TV-Reihe, in der unzählige solcher Panther-Cartoons mit Mancinis Saxophonthema (eigentlich Vorfilme fürs Kino) zu 25minütern zusammgefügt wurden. Ab 1973 lief diese Serie unter dem Titel &#8222;Der rosarote Panther &#8211; Zu Gast bei Paulchens Trickverwandten&#8220; im ZDF-Vorabendprgramm. Der Synchron-Autor, -Sprecher und Regisseur Eberhard Storeck textete dazu eine Abspannmusik, die mit der berühmt gewordenen Frage begann: &#8222;Wer hat an der Uhr gedreht?&#8220; und mit dem legendären Versprechen endete &#8222;Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder &#8211; keine Frage!&#8220; Storeck dichtete auch eine Erzählerspur über alle Cartoons, von denen einige (nicht nur mich) geradezu an Wilhelm Busch erinnerten.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5396" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Feierabend-Paulchen.jpg?resize=640%2C646&#038;ssl=1" alt="Feierabend-Paulchen_" width="640" height="646" />Auch ohne Film wirkliche Poesie: Beginn eines gereimten Panther-Abenteuers von Eberhard Storeck.</em></p>
<p>Seither heißt der Panther &#8211; wenn auch nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz &#8211; Paulchen und das &#8222;Pink Panther Theme&#8220; die Paulchen-Panther-Melodie. Es wird gelegentlich mit der Serien-Erkennungsmelodie von Fred Strittmatter verwechselt, der Instrumentalversion von &#8222;Wer hat an der Uhr gedreht?&#8220;</p>
<p>In den 70er Jahren nahm die Clouseau-Filmreihe Fahrt auf, und das &#8222;Pink Panther Thema&#8220; lag unter immer neuen Trickfilm-Kinovorspännen &#8211; zuletzt mit Steve Martin als Clouseau. Es stieg als letzter Tune ins klassische Jazz-Repertoire auf und erlebte Dutzende Cover-Versionen. Der Autor Heinz Strunk machte es quasi zur Titelmusik seines Bucherfolges &#8222;Fleisch ist mein Gemüse&#8220;: die lausige Tanzkapelle, in der er seine picklige Landjugend zubrachte, spielt diese Nummer als Auftrittsmusik. Jetzt ist es amtlich: Mancinis Klassiker ist endgültig im Trash angekommen.</p>
<p>Im November 2011 wird der NSU öffentlich bekannt, der bis dato mindestens zehn Menschen ermordet und in selbstgebastelten Videoclips verhöhnt hat. Diese Videoclips basieren auf den Paulchen-Panther-Filmen und verwenden Bild- und Tonmaterial daraus mit rassistischen Verfremdungen.<br />
Das ist ein herber Schlag sowohl für die schicke Raubkatze als auch für den Musiktitel. Das könnte sein Ende sein &#8211; möglicherweise.<br />
Es könnte aber auch sein, dass Paulchen-Panther und seine Erkennungsmelodie auch diese Schändung überleben und weiterswingen. Oder -grooven.</p>
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* siehe dazu den Blog vom 14. Oktober 2015<br />
** <span class="st">Friz Freleng und David H. DePatie waren seine Schöpfer</span><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/9f579373091a4b5685a1833e050799b7" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/14/the-hippest-cat/">The Hippest Cat</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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