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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>Zeitraffer eingebaut</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 20:58:15 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: <strong>&#8222;X-Men &#8217;97&#8220;</strong> auf <strong>Disney+</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich &nbsp;staune immer wieder, was man im Netz alles <em>nicht</em> findet. Selbst in der Abteilung „der heiße Scheiß“ muss man Abstriche machen. Zu der im März auf Disney+ gestarteten Trickserie „X-Men ‘97“ glaubte ich, mühelos die Inhaltsangaben der ersten Staffel zu finden (wie gewohnt gefertigt von den fleißigen Fans: ausführlich, wenn auch in schlechtem Deutsch). Pustekuchen. Es finden sich wenige Sätze zu den allerersten Episoden, danach nur Satzhülsen von der Sorte „Die X-Men müssen sich zusammenschließen, um einer neuen Bedrohung zu begegnen.“ (Übersetzungen aus der amerikanischen Marvel-Wiki, wo’s genauso trostlos aussieht).<br>Da die Comicheft-Serien um die „seltsamsten Superhelden der Welt“ (wie sie vor 50 Jahren in der deutschen Übersetzung genannt wurden) so zahlreich und vielgestaltig sind wie die Protagonisten selbst, hätte ich mich gern ein wenig orientiert, ehe ich einen Blick auf die Serie werfe.<br>Es war dann aber alles recht zugänglich (barrierefrei, wie man heute sagen würde).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Macher wählten sich einen geeigneten Punkt in der Marvel-Historie für die neue TV-Adaption. Und das <em>Look-and-feel</em>, um neben dem jungen Publikum von heute auch die Fans bestmöglich einzubinden, die vor knapp 30 Jahren die ersten bewegten Bilder der X-Men verfolgt haben: <strong>„X-Men: The Animated Series“</strong> (1992-97, deutsch als „X-Men“). Die <strong>F.A.Z. </strong>dazu im Rückblick: „Die ‚X-Men‘ sind zugleich Beschützer der Menschheit und Ausgestoßene, weil die Gesellschaft sie fürchtet. Die Figuren wurden zur Chiffre für alle möglichen Randgruppen. Aber auch in anderer Hinsicht war die Serie bemerkenswert: Sie war ungewöhnlich komplex und besaß eine fortlaufende Erzählstruktur.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="311" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?resize=640%2C311&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-25655" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?resize=1024%2C497&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?resize=300%2C146&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?resize=768%2C373&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?resize=1536%2C745&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?w=2003&amp;ssl=1 2003w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/07/X-Men-97.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Flammneu, aber ein vertrauter Anbick: die „X-Men ‘97“ Jubilee, Morph, Wolverine, Storm, Cyclops, Rogue, Jean Grey, Gambit, Bishop und Beast auf Disney+. – Bild: Marvel Animation</em><br><br>Die Handlung der neuen Serie setzt da an, wo es damals endete: Ein Jahr nach dem Tod von Prof. Xavier sind die jungen Superhelden noch immer erschüttert und gewöhnen sich nur mühsam daran, nunmehr von Cyclops angeführt zu werden. Doch dieser wird bald Vater werden und bespricht mit seiner Frau Jean Grey, den Rückzug aus dem Team anzukündigen.<br>Als bei den „Freunden der Menschheit“, einer Gruppe von Mutantenjägern (eine hochgerüstete Fascho-Armee, bei der wir sogleich an die „Proud Boys“ und ähnliche Vereine denken müssen) Waffen entdeckt werden, die mit der Sentinel-Technik des verschollenen Verbrechers Bolivar Trusk funktionieren, sind die X-Men wie auch Dr. Cooper von der UNO in großer Sorge.<br>Nun taucht auch noch der Superbösewicht <strong>Magneto</strong> in der Villa auf und präsentiert ein Testament, in dem ihn Prof. Xavier zu seinem Nachfolger bestimmt hat: zum neuen Hausherrn und Anführer der Gruppe. Begreiflicherweise misstrauen ihm die X-Men &#8211; und zweifeln der Richtigkeit dieser Entscheidung ihres toten Mentors.<br>Als die UNO über Magneto zu Gericht sitzen will, lässt er sich festnehmen und ein Neutralisierungs-Halsband anlegen, um seine Integrität zu beweisen. Die „Freunde der Menschheit“ unter der Führung des wahnhaften X-Cutioner überfallen das UNO-Gebäude, um den wehrlosen Mutanten zu töten. Doch Magneto kann mithilfe der X-Men sich und seine Richter retten. Er wird freigesprochen und sogar in der Xavier-Villa auf seinem Platz akzeptiert.<br>Nachts klopft eine Doppelgängerin von Jean an die Pforte des Hauses und erbittet die Hilfe der X-Men &#8230;<br>Dieser Cliffhanger beschließt die zweite Folge.<br><br>„X-Men ‘97“ ist ein interessantes formales Experiment. Stilistisch orientiert man sich am etwas statischen Design der damaligen Cartoon-Ära (ich musste immerzu an<strong> „He-Man“</strong> denken …), ohne die heutige Eleganz vermissen zu lassen. Das hat drei große Vorteile: „X-Men &#8217;97“ hebt sich von den anderen Serien des Streaming-Angebots mühelos ab, das Team sieht wieder so aus wie zu jener Zeit, als die gedruckten Comics den größten Erfolg hatten und – das Wichtigste! – die Erzählung spielt zu einer Zeit, als wir noch nicht von Handys und anderen Alltagscomputern genervt wurden. Alle Rechner, die hier laufen, sind Profi-Geräte aus der Unterwelt bzw. aus dem Superhelden-Arsenal. Die Monitore sind noch größer als unsere zu Hause.<br>Wer zuletzt eine Live-Action-Serie gesehen hat, wird einen kurzen Moment brauchen, um sich wieder zu erinnern: in klassischen Action-Cartoons wurde ein enormes Erzähltempo vorgelegt. Schlachten, die im Kino oder auf Netflix bis zu einer halbe Stunde dauern, gehen hier ruck-zuck über die Bühne und passen nebst allem Übrigen in eine Episode der nämlichen Länge. Das ist auch diesmal wieder so. Wer das Böse also gern zwischendurch auf’s Kreuz legt, der kann Cyclops‘ Ruf im Titel der ersten Episode folgen: „Zu mir, meine X-Men<strong>“</strong>!</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/6136d40d1dfa421da3420453488b9c30" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/07/03/x-men-97/">Zeitraffer eingebaut</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: Gene Colan (2)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2019/11/26/gene-colan-interview-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 14:56:09 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/11/26/gene-colan-interview-2/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Gene Colan (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Diese&nbsp;Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem</em>&nbsp;Silver Age&nbsp;<em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin&nbsp;<strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220;&nbsp;</strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier leicht aktualisiert wiederzugeben.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Mann ohne Furcht &#8211; Teufelskerl Gene Colan</strong><br>von&nbsp;&nbsp;<strong>Daniel Wamsler</strong><br><a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/</a>&nbsp;<em>(Fortsetzung vom 19.11.2019)</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="852" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Gene-Colan_Selbstportrait.jpg?resize=640%2C852&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14941" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Gene-Colan_Selbstportrait.jpg?resize=769%2C1024&amp;ssl=1 769w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Gene-Colan_Selbstportrait.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Gene-Colan_Selbstportrait.jpg?resize=768%2C1023&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Gene-Colan_Selbstportrait.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Gene Colan inmitten seiner Helden (Captain America, Daredevil, Dr. Strange, Sub-Mariner und Iron Man) <strong>&#8211; </strong>Selbstpotrait aus dem Jahr 1970 für das „Marvelmania“-Magazin.</em> </figcaption></figure>


<p><!--EndFragment--></p>
<p><em>Wer kam auf den Namen &#8222;Adam Austin&#8220;?</em></p>
<p>Adrienne, meine Frau. In den 60ern gab es eine kurze Periode starker Rivalität zwischen Marvel und DC. Mit Hilfe des Pseudonyms hoffte ich, für beide Verlage arbeiten zu können, ohne entdeckt zu werden. Das funktionierte aber nicht besonders lange.</p>
<p><span id="more-14940"></span></p>
<p><em>Kürzlich kam jemand mit einer Frage bezüglich des Covers von Daredevil # 48. Verursachte Stan wirklich den sprichwörtlichen &#8222;Pain in the ass&#8220;?</em></p>
<p>Niemals!! Stan war, ist und bleibt der großartigste Herausgeber, den sich ein Comic-Künstler wünschen kann. Ein wahres Juwel in dieser Branche! Ein zuvorkommender Gentleman &#8211; mit einem guten Auge für die Kunst.</p>
<p><em>Bei Marvel arbeitetest du an verschiedensten Charakteren und Serien – teilweise hauptamtlich, teilweise als Einspringer. Welches war dein Lieblingsheld?</em></p>
<p>Die Arbeit an „Daredevil“ habe ich besonders genossen. Es faszinierte mich, die Wahrnehmung eines Superhelden in Szene zu setzen, der seine Umwelt nicht sehen kann.</p>
<p><em>Wie war es für dich, DCs „Batman“ zu zeichnen?</em></p>
<p>Auch „Batman“ machte mir viel Spaß.</p>
<p><em>Deine Arbeit schließt auch Comics aus dem Funny-Bereich wie „Archie“ oder „Howard The Duck“ ein. Gibt es für dich dabei Unterschiede in der Herangehensweise im Vergleich zu den Superhelden-Comics?</em></p>
<p>Nun, es ist immer eine Abwechslung und gleichzeitig auch eine Gelegenheit, sich anders auszudrücken. Mir haben diese humorigen Sachen viel Freude bereitet. Im Rückblick ist mir die Zusammenarbeit mit Steve Gerber bis heute die liebste. Ich lachte mir bei der Umsetzung seiner Skripte für „Howard The Duck“ einen Ast, ein Riesenspaß!</p>


<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="248" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Schlechter-Trip.jpg?resize=640%2C248&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14942" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Schlechter-Trip.jpg?resize=1024%2C397&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Schlechter-Trip.jpg?resize=300%2C116&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Schlechter-Trip.jpg?resize=768%2C298&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Schlechter-Trip.jpg?w=1719&amp;ssl=1 1719w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Schlechter-Trip.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Einer der abgefahrensten Momente in der Comic-Geschichte: Dracula auf seinem ersten Trip (in doppeltem Sinne) in New York, wo er seinen Blutdurst an einem Drogensüchtigen stillt und dadurch selbst abhängig wird. Aus &#8222;Dracula Lives&#8220; # 1 – „A Poison Of The Blood!“ von Gerry Conway, Gene Colan und Tom Palmer (1973).</em> </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dein Stil ist für Inker keine leichte Herausforderung. Bei „Dracula“ hast
du es zuerst selbst versucht, danach Vince Colletta und andere. Letzten Endes
schien es, als könne nur Tom Palmer die Zeichnungen auf die richtige Art und
Weise wiedergeben.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine
Bleistiftzeichnungen sind zugegebenermaßen sehr komplex. Tom schien es
überhaupt nichts auszumachen, dass er sich dafür stärker als üblich ins Zeug legen
musste. Vince Colletta hätte es sicher auch besser machen können, doch der zeitliche
Aufwand war ihm zu groß. Ich kann das durchaus nachvollziehen. Mit seiner
Leistung war ich damals zwar nicht zufrieden, aber ich konnte seine Haltung
verstehen. Zeit ist Geld, und es galt, über die Runden zu kommen &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was kannst Du über die Seiten aus „Tomb Of Dracula“ # 24 sagen, die kurz
vor Drucklegung aus dem Marvel-Büro gestohlen wurden? Und wie war das mit dem
vorgezogenen Ende in ToD # 70, statt der geplanten 72 Ausgaben?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tut mir
leid, aber davon habe ich nichts mitbekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>1991 kamen du, Marv Wolfman, Tom Palmer, John Costanza und sogar Michele Wolfman
noch einmal zusammen, um für Disney die Kurzgeschichte “Tomb Of Goofula“ („Goofy
Adventures“ # 17 / dt. in „Limit“ 07/1995) in Szene zu setzen. Auf wessen
Initiative kam es dazu?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war
Marvs Idee. Er trommelte alle zusammen um diesen Disney-Oneshot zu produzieren.
Ein netter Einfall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Letztes Jahr erschien in den USA etwas Ähnliches innerhalb der
Halloween-Ausgabe der </em><em>„Simpsons“-</em><em>Comics. War bei dieser &#8222;Treehouse Of Horror&#8220;- Story erneut das
alte Dracula-Team am Werk – und was hat es mit dieser Geschichte auf sich?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Marv
schrieb eine Dracula-Parodie, bei der die Simpsons-Figuren in die Rollen von
Marvels Dracula-Charakteren schlüpfen. Wir präsentierten die Story auf der San
Diego Comic Con 2005, und es war ein Riesenerfolg. Ein paar meiner Bleistiftzeichnungen
findest du auf meiner Webseite genecolan.com. Wann das Heft in Deutschland erscheint,
kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich wette, dass auch die deutschen Fans
darauf abfahren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Tom Field hat lange und intensiv an deiner Biographie &#8222;Secrets In The Shadows&#8220; gearbeitet. Trotz Ankündigungstermin kam es mehrfach zu Verzögerungen. Bist du zufrieden damit, und aus welchen Gründen sollten deine Fans das Buch erwerben?</em> <br><br>Tom Field, Glen Gold, Dave Gutierrez und Mark Staff Brandl haben bei &#8222;Secrets in the Shadows&#8220; eine erstaunliche Arbeit geleistet. Herausgekommen ist eine Biographie, die auf mehreren Ebenen interessant ist: für Comic-Fans, Kunst-Fans, aber auch einfach für Freunde von Non-Fiction. Es gibt eine Softcover-Variante für 20 US-Dollar, aber die etwas teurere Hardcover-Ausgabe enthält zwanzig weitere Illustrationen, die extra dafür angefertigt wurden. Ich werde den Jungs nie genug für ein Buch danken können, das sowohl mein Leben, als auch mein Werk so wunderbar zusammenfasst. </p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="960" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Dutch-Slah-Page.jpg?resize=640%2C960&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-14944" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Dutch-Slah-Page.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Dutch-Slah-Page.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Dutch-Slah-Page.jpg?resize=768%2C1152&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/11/Dutch-Slah-Page.jpg?w=866&amp;ssl=1 866w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>  <em>„The Scream From Beyond!“ aus „Tower Of Shadows“ # 6. Hier die niederländische Fassung aus &#8222;X-Mannen&#8220; Nr. 27, einem Heft das erschien, als der bsv bzw. Williams nicht mehr dem Europäischen Druckverbund angehörte.</em> </figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/11/26/gene-colan-interview-2/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Gene Colan (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: X-Men / Das X-Team (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 13:29:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; (2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier leicht aktualisiert wiederzugeben.  Die X-Men von  Daniel Wamsler http://dassagtenuff.blogspot.com/ (Fortsetzung vom 17.9.2019) „Ein X für ein &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/09/24/x-men-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/09/24/x-men-2/">Die Marvels wie sie wirklich waren: X-Men / Das X-Team (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem</em> Silver Age <em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220; </strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier leicht aktualisiert wiederzugeben. </em></p>
<p><strong>Die X-Men</strong><br />
von  <strong>Daniel Wamsler</strong><br />
<a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/</a> <em>(Fortsetzung vom 17.9.2019)</em></p>
<p><strong>„Ein X für ein U“ &#8211; Von X-Männern zu X-Menschen</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14427" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Men-56_rejected.jpg?resize=640%2C942&#038;ssl=1" alt="X-Men 56_rejected" width="640" height="942" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Men-56_rejected.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Men-56_rejected.jpg?resize=204%2C300&amp;ssl=1 204w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Men-56_rejected.jpg?resize=696%2C1024&amp;ssl=1 696w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><em>Von Marvel USA abgelehntes Cover für „X-Men“ # 56, gezeichnet von <strong>Neal Adams</strong>. Die Verlagsleitung war der Meinung, der Schriftzug wäre zu sehr verfremdet.</em></p>
<p>Die deutsche Chronologie der X-Men verlief mehr als unglücklich, wenn auch nicht ganz so extrem wie bei den FV, <strong>Sub-Mariner</strong> oder <strong>Iron Man</strong>. Angefangen mit der 19. US-Ausgabe in Hit Comics Nr. 24 &#8211; immerhin eine in sich abgeschlossene Episode um Calvin Rankin alias Mimic, der die Stärken und Kräfte derjenigen annimmt, die sich in seiner Nähe aufhalten – hatten die „X-Männer“, wie sie damals genannt wurden (an Marvel Girl oder die Frauenquote hatte man Mitte der 60er Jahre wohl noch nicht gedacht), einen guten Start. Die angekündigte Fortsetzung erfolgte allerdings erst im letzten X-Men-Heft des bsv, diesmal als „X-Menschen“, in Hit Comics Nr. 220. Im Gegensatz zu den <strong>„Tales To Astonish“</strong>-Geschichten mit dem Hulk und dem Sub-Mariner gab es bei den X-Men keine Wiederholungen, und ähnlich wie bei Spider-Man und den FV, wurden im Nachhinein zuvor ausgelassene Originalhefte abgedruckt. Ob nun Zufall oder Absicht, jedenfalls reichte man die US # 17 und 18 als Hit Comics Nr. 218 und 219 nach, während die in schwarzweiß erschienene # 19 (Hit Comics Nr. 24) übersprungen wurde und schließlich X-Men # 20 folgte.<span id="more-14426"></span></p>
<p>Die Übersetzung von Hit Comics Nr. 24 jedenfalls war recht gut und sogar „Nuff said!“ wurde einigermaßen korrekt mit „Das sagt genug!“ eingedeutscht. In Hit Comics Nr. 7 lautete dieselbe Phrase noch „&#8230;und das sagte Nuff!“ (wie inzwischen hinlänglich bekannt). Dem Aussehen nach wurden die Deutschen Texte vermutlich direkt per mechanischer Schreibmaschine in die Vorlagen „gesetzt“. Zumindest scheinen die Buchstaben Marke „Courier“ zu sein. Der bsv ließ eine Lücke von sechs Originalfolgen, um mit X-Men # 31 bzw. Hit Comics Nr. 31 fortzufahren. Die X-Männer stürzten sich in den Kampf gegen El Tigre, der sich &#8211; nachdem er ein antikes Maya-Amulett gestohlen und zusammengesetzt hatte, in den Gott Kukulcan verwandelte. Dies erfuhr der Leser aus einem ausführlichen Einleitungstext von Roy Thomas. Somit war auch der Wiedereinstieg direkt in der Mitte des Zweiteilers kein allzu großes Problem. Im Anschluss daran folgte ein nahtloser Übergang zu „X-Men“ # 27 in Hit Comics Nr. 39 mit jeder Menge bekannter Gaststars: Mimic, Puppet Master (mit einem Hinweis auf die FV), Quicksilver und Wanda die „Rote Hexe“ und nicht zu vergessen, der obligatorische Spider-Man-Cameo (kurzer Gastauftritt). Die kontinuierliche Fortsetzung hielt sich bis zum Ende der schwarzweißen Hit-Comics mit Nr. 146 (X-Men # 50) mit nur einer ausgelassenen Episode zwischen Hit Comics Nr. 95 und 103 (US # 40). Die während dieser Zeit erschienenen fünfseitigen Zweitstorys brachte der Condor Verlag zum Teil erneut (X-Men # 47 &#8211; 48 in Spinne Nr. 34- 35) und setzte mit der Erstveröffentlichung von „X-Men“ # 53 sogar noch eins drauf.</p>
<p>Eine wirklich große Lücke klaffte zwischen den s/w und den farbigen Hit-Comics der X-Men. Nach der # 50 folgten # 58 und 59, um danach mit X-Men # 17, 18 und 20 abzuschließen. War die Chronologie der bisherigen Ausgaben nahezu beispielhaft, zog der bsv hier noch einmal alle Register. Es ist anzunehmen, dass bei einer Fortführung der 52-seitigen Hit Comics die letzten Ausgaben mit den älteren Folgen als Zweitstorys erschienen wären, ähnlich wie bei der Spinne und den FV. Immerhin konnten die Lücken zwischen den Williams-Veröffentlichungen der X-Men in „Hulk“ Nr. 1 &#8211; 32 und den originalchronologisch daran anschließenden bsv-Ausgaben, ebenso wie die zuvor auf Deutsch fehlenden X-Men # 21-25 durch Marvel Deutschlands bzw. Paninis Reihe „Marvel Klassik“ geschlossen werden.</p>
<p>Die Ausgaben der nach „Giant-Size X-Men“ # 1 in „Uncanny X-Men“ (offiziell erst mit dem 114. Cover bzw. 141. Impressum) umbenannten Helden packte Panini in die aufwändige Schuber-Reihe „X-Men Archiv“. Diese umfasst die Ausgaben # 94-167 in Heftform in fünf Einzelschubern. Hauptverantwortliche Schöpfer der Originalhefte waren Chris Claremont, Dave Cockrum und John Byrne. Ein Genuss vor allem für die Fans, die sich jahrelang mit demselben Stoff im Condor Taschenbuchformat begnügen mussten.<br />
<em><br />
</em><strong>X-Men – Verlorene Jahre</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14428" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-M%C3%A4nner-Specials.jpg?resize=640%2C484&#038;ssl=1" alt="X-Männer Specials" width="640" height="484" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-M%C3%A4nner-Specials.jpg?w=2067&amp;ssl=1 2067w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-M%C3%A4nner-Specials.jpg?resize=300%2C227&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-M%C3%A4nner-Specials.jpg?resize=1024%2C775&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-M%C3%A4nner-Specials.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-M%C3%A4nner-Specials.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><em>Zwei fein ausgewählte Stories wurden im bsv-Look (incl. schräger Titelübersetzung) für besondere Anlässe neu aufgelegt: Die Begegnung mit dem Frankenstein-Monster zur „Comic Action 2008“ und das Team-Up mit der Spinne  als „Messe-Exklusivtitel&#8220; im Oktober 2015. Das Monster entpuppt sich als Androide und hat nichts mit der betreffenden Marvel-Serie zu tun – „The Frankenstein Monster“ erschien erst knapp fünf  Jahre später.</em></p>
<p>In „Comic Book Marketplace“ #64 vom November 1998 verfasste Rich Donnely nicht nur einen Bericht über die Zeit zwischen März 1970 und August 1975 (X-Men # 66 &#8211; 94), sondern erstellte auch eine genaue Zeitlinie mit Auflistung der diversen US-Hefte in chronologischer Reihenfolge. Dabei kommt er immerhin auf zweiundzwanzig Episoden und Gastauftritte mit X-Men-Charakteren innerhalb, sowie zehn zusätzliche Soloauftritte außerhalb der Continuity.</p>
<p>Über ein Jahr ehe Beast seine eigene Heftreihe (Amazing Adventures # 1 &#8211; 17) bekam, jagte Iceman unserem allseits beliebten Wandkrabbler hinterher (ASM # 92 bzw. Spinne Williams Nr. 93). Die Story funktioniert nach dem üblichen Superhelden-Raster. Ein Missverständnis führt zum Kampf der beiden gegeneinander. Im Selbstgespräch merkt Iceman an, dass bei den X-Men schon zu lange nichts los ist. Dies erinnert an die frühen Kämpfe und Team-Ups zwischen Spider-Man und der Menschlichen Fackel.</p>
<p>Von März 1972 bis März 1973 sollte Hank McCoy alias Beast seine Solo-Abenteuer in „Amazing Adventures“ erleben. Im Zuge der Comic Code-Lockerung Anfang der Siebziger Jahre und der damit aufkeimenden Welle von Monster-, Vampir- und Werwolfcharakteren, ließ man Beasts Alter Ego gentechnische Selbstexperimente vollführen. Diese machten den Mutanten zu einem „richtigen“ Biest, zuerst mit grauem und später blauem Fell. Mehr Informationen liefern die Anmerkungen zur „X-MEN &#8211; The Lost Years“-Timeline, die hier als PDF folgt.</p>
<p><a href="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/Nuff009_X-Men_Lost-Years_Checklist.pdf">Nuff009_X-Men_Lost Years_Checklist<br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: X-Men / Das X-Team (1)</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 14:36:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; (2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier leicht aktualisiert wiederzugeben.  Die X-Men von  Daniel Wamsler http://dassagtenuff.blogspot.com/  Aus heutiger Sicht kam mit den &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/09/17/x-men-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem</em> Silver Age <em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220; </strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier leicht aktualisiert wiederzugeben. </em></p>
<p><strong>Die X-Men</strong><br />
von  <strong>Daniel Wamsler</strong><br />
<a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/</a> <strong><br />
</strong><br />
Aus heutiger Sicht kam mit den X-Men alles so richtig in Fahrt – jedenfalls der Erfolg im Kino, der inzwischen auf Umwegen zum <em>Marvel Cinematic Universe</em> geführt hat. Bereits in gedruckter Form waren „die seltsamsten Superhelden der Welt“ zeitweise die erfolgreichste Serie des Verlags. Doch das gelang erst nach Startschwierigkeiten und einer Generalüberholung.</p>
<p><strong>X-Men – X-traordinäre Mutanten mit x-tremen X-tras</strong></p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14422" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Team-2.jpg?resize=640%2C888&#038;ssl=1" alt="X-Team 2" width="640" height="888" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Team-2.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Team-2.jpg?resize=216%2C300&amp;ssl=1 216w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/09/X-Team-2.jpg?resize=738%2C1024&amp;ssl=1 738w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Das Original-Coverartwork zu „X-Men“ # 1 brachte Williams zur Fortsetzung in <strong>„Hulk“</strong> Nr. 2. Man beachte die Preisangabe von 1,20 DM mitten im Heft, die sonst weggelassen wurde (vgl. Hulk Nr. 2, Seite 25).</em><strong><br />
</strong></p>
<p><span style="font-family: Cambria, serif;"><span style="font-size: medium;">Nachdem <strong>Stan Lee</strong> seine bisherigen Superhelden fast ausnahmslos irgendwelchen Strahlen ausgesetzt hatte, um ihnen Superkräfte zu verschaffen, überlegte er, wie er eine übermenschliche Heldentruppe auf andere Art zusammenstellen konnte. Seine Lösung war simpel, die neuen Helden waren schon so auf die Welt gekommen: </span></span>Mutanten! In einem Interview (&#8222;Stan Lee&#8217;s Mutants, Monsters &amp; Marvels&#8220;, 2002) meinte der Autor: „Wir hatten die unterschiedlichsten Arten von Strahlung: <strong>die Fantastischen Vier</strong> wurden kosmischen Strahlen ausgesetzt, <strong>Spider-Man</strong> biss eine radioaktive Spinne und der Hulk entstand, als Dr. Bruce Banner eine Ladung Gammastrahlen abbekam. Der Witz an der Sache ist, dass ich nicht den blassesten Schimmer von Wissenschaft hatte, geschweige denn von den Auswirkungen irgendwelcher Strahlung. Ich schätze, ich bin der größte Blender aller Zeiten!“.<span id="more-14419"></span></p>
<p>Eigentlich sollte das Team „The Mutants“ heißen, was von Verlagsseite jedoch mit der Begründung abgelehnt wurde, dass niemand wisse, was ein Mutant sei und was man sich darunter vorzustellen hatte. Aus diesem Grund änderte Stan Lee den Namen in X-Men, nach ihrem Lehrmeister Professor Xavier. Aber auch wegen ihrer zusätzlichen Eigenschaften, den sogenannten X-tras. Zusammen mit seinem Starzeichner Jack Kirby machte Lee sich daran, die FV neu zu erfinden, ohne sich zu wiederholen. Am auffälligsten ist dies bei den Charakteren Fackel und Iceman, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Beast war aufgrund seiner Stärke am ehesten mit dem Ding zu vergleichen und die telekinetischen Fähigkeit von Marvel Girl ähneln denen der Unsichtbaren. Auch die Führungsqualitäten von Prof. Xavier und Reed Richards sind analog zueinander, selbst wenn deren Kräfte vollkommen differieren. Angels Vorbild hingegen, war ein Marvel-Charakter aus dem Golden Age, welcher bereits 1939 in „Marvel Comics  # 1“ auftauchte. Cyclops vervollständigte die Gruppe und war der einzige vollkommen neu erfundene X-Man.</p>
<p>Ebenfalls neu: Die X-Men waren Teenager, geführt von ihrem Lehrer, der eine Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen leitete. Gemeinsam kämpften sie, um die Welt vor anderen bösen Mutanten wie dem üblen Magneto zu schützen. Ständig erfüllt von der Angst, geoutet und entdeckt zu werden, da die Menschen alles ihnen Unbekannte zunächst einmal fürchten. Die fünf Schüler, Scott „Cyclops“ Summers, Jean „Marvel Girl“ Grey, Hank „Beast“ McCoy, Warren „Angel“ Worthington III und Bobby „Iceman“ Drake wurden von Professor X telepatisch instruiert. Dies zeigt sich bereits auf der Eröffnungsseite von X-Men # 1 vom September 1963 bei der berühmten Trainingsraumszene. Jean Grey alias Marvel Girl stößt erst einige Seiten später dazu. Aufgrund einer weltweiten Bedrohung kommt es unweigerlich zum Kampf gegen den gefährlichsten Gegner der X-Men: Magneto! Dieser will mit Hilfe seiner Magnetkraft und dem Einsatz der Bruderschaft der „Evil Mutants“ (bösen Mutanten), die Weltherrschaft an sich reißen. Den X-Men gelingt es, diese Pläne zu vereiteln, um am Schluss der Story (zunächst) als Helden dazustehen.</p>
<p>Im Verlauf der Serie nimmt das tragische Moment &#8211; die Angst entdeckt und verfolgt zu werden &#8211; zu und die Qualität von Story und Zeichnungen durch den Wegfall von Lee und Kirby, die sich aufgrund allgemeiner Arbeitsüberlastung ihren anderen Projekten widmen, ab. Nach elf Ausgaben gestaltete Jack Kirby nur noch Titelbilder und Layouts. Mit einer Übergangsnummer von Alex Toth zeichneten nacheinander Werner Roth unter dem Pseudonym Jay Gavin und später Don Heck hauptverantwortlich für die X-Men. Ab # 20 stammten die Texte von Roy Thomas, bereits zwei Ausgaben zuvor hatte Jack Kirby die Reihe komplett abgegeben. Obwohl ab „X-Men“ # 56 Innovation und Dynamik unter Neal Adams&#8216; Federführung Einzug hielten, blieben die Verkaufszahlen ernüchternd, so dass Marvel mit # 67 auf zweimonatliches Erscheinen umstellte und gleichzeitig mit Reprints der Ausgaben # 12-45 startete. Ein Erfolg stellte sich erst mit einem Team neuer und internationaler Mutanten, sowie neuen Autoren und Zeichnern ab „Giant Size X-Men“ # 1 ein. Ungebremst brachten es die X-Men in den Folgejahren zum Marktführer unter den amerikanischen Comic-Serien und schließlich zu erfolgreichen Kinofilmen in denen Prof. Xavier von Sir Patrick Stewart und James MacAvoy sowie Magneto von Sir Ian McKellen verkörpert werden sollten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/09/17/x-men-1/">Die Marvels wie sie wirklich waren: X-Men / Das X-Team (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: Fantastic Four / Die Fantastischen Vier (4)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 10:40:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; (2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben.  Die Fantastischen Vier auf dem deutschen Comicmarkt von  Daniel Wamsler http://dassagtenuff.blogspot.com/ (Fortsetzung vom 12.8.2019) Teil &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/08/19/fantastic-four-4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/08/19/fantastic-four-4/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Fantastic Four / Die Fantastischen Vier (4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem</em> Silver Age <em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220; </strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben. </em></p>
<p><strong>Die Fantastischen Vier auf dem deutschen Comicmarkt</strong><br />
von  <strong>Daniel Wamsler</strong><br />
<a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/</a> <em>(Fortsetzung vom 12.8.2019)<br />
</em></p>
<p>Teil III A<br />
<strong>Fantastische Kürzungen, Formate und die</strong> <strong>Frage nach der inneren Kontinuität (1)<br />
</strong>Eine fantastische Chronologie in 47 Bänden<br />
(Condor 1979-1996)</p>
<p>Nachdem der Williams-Verlag sein Marvelprogramm hatte auslaufen lassen, sicherte sich Herausgeber und Chef des <strong>Condor Verlag</strong>s<strong> Wolfgang M. Biehler</strong> die deutschen Abdruckrechte. Zwar erschienen die beliebten Helden nun wieder regelmäßig, doch brachte der Verlagswechsel einiges an Umstellungen, welche sich für die Fans als äußerst gewöhnungsbedürftig darstellten. <strong>Willlliams</strong> hatte nach etwaigen Anfangsschwierigkeiten seine Leser regelrecht verwöhnt, denn die deutschen Marvels waren spätestens ab Mitte 1975 schöner als die amerikanischen Originale. Ordentliche, sinngemäße Übersetzung, sauberes Handlettering und Farbgebung, Redaktionsteil und Leserbriefseiten und in der Endphase 1978 &#8211; 1979 sogar Glanzpapier. All das sollte sich mit dem Beginn der Marvel-Serien bei Condor schlagartig ändern.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14046" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/FV-TB-Nr.-2.jpg?resize=640%2C866&#038;ssl=1" alt="FV-TB Nr. 2" width="640" height="866" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/FV-TB-Nr.-2.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/FV-TB-Nr.-2.jpg?resize=222%2C300&amp;ssl=1 222w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/FV-TB-Nr.-2.jpg?resize=757%2C1024&amp;ssl=1 757w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><em>FV-Taschenbuch Nr. 2 mit der Titelbildillustration von US-&#8222;Fantasic Four&#8220; # 51. Die dazugehörende Story erschien bei Condor erst Jahre später in FV Tb Nr. 9.<span id="more-14044"></span></em></p>
<p>Komprimiert auf Taschenbuchformat erschienen in den ersten zwei Bänden zunächst Reprints alter Williams-Geschichten, deren formatbedingte Texte man ebenfalls nur als „komprimiert“ bezeichnen kann. Auch die Kolorierung bestand hauptsächlich aus den Grundfarben, sowie Grün- und Brauntönen. Immerhin gab sich Hans-Jörg Frisch bei der Übersetzung Mühe, auch wenn die Sprechblasen zu klein waren, um das Original korrekt wiederzugeben. Bereits in „Die Fantastischen Vier Comic-Taschenbuch“ Nr. 1 zeigten sich Dinge, die bei Condor leider Gottes Schule machen sollten. Weder Inhaltsverzeichnis noch Impressumangaben stimmten mit dem tatsächlichen Inhalt überein. Zur Erläuterung des Sachverhalts eine kurze Aufstellung.</p>
<p>Impressumsangaben Condor:<br />
FF # 1, 3, 5, 7, 27 + X-Men 1, 2<br />
Tatsächlicher Inhalt:<br />
FF # 2, 3, 4, 5, 7 + X-Men 1, 2 + FF # 27<br />
Inhaltsverzeichnis Condor (nach dt. Storytitel):<br />
FF # 2, 2 (2.Teil), 3, 3 (3.Teil), 3 (5.Teil), 4, 5, X-Men 2, Sachartikel</p>
<p>Solche Angaben trugen eher zur Verwirrung denn zur Information bei und waren an der Tagesordnung. Das Inhaltsverzeichnis lautete zwar „Aus dem Inhalt“, aber es handelte sich um eine willkürliche Auswahl. Übrige Seiten wurden mit Sachartikeln und Eigenwerbung gefüllt. Dennoch gab es auch Highlights in diesem ersten von 47 Taschenbüchern. FF # 5 war die deutsche Erstveröffentlichung einer lustigen Geschichte, in der Dr. Doom die FV per Zeitmaschine in die Vergangenheit schickt. Das Ding mit falschem Bart und Augenklappe auf einem Piratenschiff – einfach klasse! Schade, dass es davon keine Williams-Version gab. Lediglich das Titelbild wurde als Mini-Poster auf dem Innenumschlag von Williams&#8216; FV Nr. 62 vorgestellt, allerdings ohne inhaltlichen Zusammenhang. Die Williams-Leser hatten die Lücke allerdings bemerkt, da auf die Geschehnisse in späteren FV-Heften bezug genommen wurde, weshalb sich einige beschwerten. Williams veröffentlichte im Gegensatz zu Condor auch kritische und unangenehme Leserbriefe, so dass eine dieser Beschwerden zum Abdruck kam. Weitere Erstveröffentlichungen waren die kompletten Seiten 18 und 19 aus FF # 7, die Williams 1974 durch Ummontierungen auf eine Seite zusammengekürzt hatte. Ebenso fehlte beim Erstabdruck Seite 12 aus FF # 27, die Condor nun präsentieren konnte. FF # 27 musste auch für das Taschenbuch-Titelbild herhalten.</p>
<p>Nun ja, Condor brachte viel Marvel für wenig Geld, dafür zum Teil in grauslichen Farben, Maschinenlettering und Artikeln, die letzten Endes auch nur schlecht getarnte Werbung für die Produkte dieses Verlags waren.<br />
Das zweite Taschenbuch war nicht viel besser. Nun stimmten zwar die Angaben, doch bezeichnete man die Reprint-Reihe „Marvel Collector&#8217;s Item Classics“ (daher stammen zum Teil auch die falschen Angaben in Tb Nr. 1) als „Marvel Collector“ und X-Men als „X-Man“. Die Reprintangabe zum zweiten Teil aus FF # 11 fehlt. Außerdem wurde bei der Story mit dem Impossible Man Seite 7 zugunsten einer Condor-Verlagswerbung entfernt.</p>
<p>Es folgten die Condor Comic-Alben, bei denen die Zeichnungen auf Din A4-Format hochgezogen wurden. Und auch in der ersten Nummer dieser Reihe erschienen zwei alte Storys vom Team Stan Lee/Jack Kirby. Zwar ungekürzt, doch mit noch schlimmerer Farbgebung und im Impressum als FF # 14 und 24 angepriesen, obwohl zuerst FF # 32 und danach FF # 20 folgte. Da mit den frühen FV-Stories, noch dazu in solcher Qualität, kein Hund hinterm Ofen hervorzulocken war, setzte Condor nach diesen Veröffentlichungen mit Material aus den frühen 60er Jahren nur noch auf drei Worte, die einem von nun an mit jeder Condor-Ausgabe ins Gesicht geschleudert wurden: „NEU! Deutsche Erbstveröffentlichung!“. Ein vorläufig letztes FV-Reprint gab es als im Impressum ungenannte Zweitstory von FV Album Nr. 3. Diese Geschichte aus FF # 21 hatte Williams ebenfalls ausgelassen, da unter der Maske des Hate-Mongers kein Geringerer als Adolf Hitler steckte. Condor brachte zwar eine auf 18 S. zusammengestutzte Version, die Demaskierung am Schluss blieb jedoch erhalten. Sei noch erwähnt, dass es einen Indizierungsantrag für FV Album Nr. 3 gab. Allerdings nicht wegen der Zweitstory, sondern wegen der abgebildeten Apokalyptischen Reiter aus „Giant Size Fantastic Four“ # 3 (vom November 1974). Mit Hilfe eines von Hajo F. Breuer erstellten Gutachtens gelang es Biehlers Anwälten, eine Indizierung zu verhindern. Laut Breuer meinten die Zuständigen von Marvel USA, dass eine sittliche Gefährdung vollkommen unwahrscheinlich sei, schließlich wären doch weder Blut noch Eingeweide zu sehen.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14051" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/Hate-Monger.jpg?resize=640%2C933&#038;ssl=1" alt="Hate-Monger" width="640" height="933" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/Hate-Monger.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/Hate-Monger.jpg?resize=206%2C300&amp;ssl=1 206w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/08/Hate-Monger.jpg?resize=702%2C1024&amp;ssl=1 702w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Fantastic Four # 21 mit dem Hate-Monger, der sich am Ende als Adolf Hitler entpuppt, möglicherweise aber auch nur ein Double gewesen sein könnte.</em><br />
<em><em><br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></em></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: The Avengers / Die ruhmreichen Rächer (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2019 13:24:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: „Avengers: Endgame“ Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; (2005-10). Aus aktuellem Anlass stammt die heutige Folge aus eigener Fertigung. Die ruhmreichen Rächer (The Avengers) (Fortsetzung vom 1.5.2019) Das von John Buscema &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/08/the-avengers-die-ruhmreichen-raecher-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/08/the-avengers-die-ruhmreichen-raecher-2/">Die Marvels wie sie wirklich waren: The Avengers / Die ruhmreichen Rächer (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: <strong>„Avengers: Endgame“</strong></p>
<p>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age <em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220; </strong>(2005-10). Aus aktuellem Anlass stammt die heutige Folge aus eigener Fertigung.</em></p>
<p><strong>Die ruhmreichen Rächer (The Avengers)</strong> (Fortsetzung vom 1.5.2019)</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13278" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?resize=640%2C956&#038;ssl=1" alt="Nuff04S.04.cdr" width="640" height="956" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?w=1654&amp;ssl=1 1654w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?resize=201%2C300&amp;ssl=1 201w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?resize=685%2C1024&amp;ssl=1 685w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004-Titelseite_R%C3%A4cher.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Das von <strong>John Buscema</strong> in Szene gesetzte und von <strong>Daniel Gramsch</strong> colorierte Cover in der Nuff-Version. Eine Druckvorlage </em><em>von solcher Qualität existiert nicht einmal in den USA. Coverboy ist der Androide Vision, der in Deutschland erst im vierten Jahr eingeführt wurde, aber irritierenderweise von Anfang im Logo der &#8222;ruhmreichen Rächer&#8220; zu sehen war.<br />
</em><em><br />
</em><strong>The Avengers &#8211; Eine einzige große Party<br />
</strong><br />
Dieser Tage geht mit „Avengers: Endgame“ alle Einnahmerekorde brechend das große Marvel-Superheldenepos zuende, das 2008 mit <strong>„Iron Man“</strong> begonnen hat. Dieses gewinnträchtige Konzept einer miteinander verzahnten Serienfamilie voller individualistischer Superhelden gab es schon ganz zu Beginn der <strong>Marvel-Comics</strong> vor bald 60 Jahren. Immer wieder begegneten die Helden einander bei Gastauftritten. <strong>„Marvel Team-Up“</strong> nannte sich das, und es war stets ein kleines Fest für die Leser. Doch bereits im ersten Heft der „Avengers“ vom 1. September 1963* wurde der Grundstein einer nicht enden wollenden Party gelegt. Es waren Verlegenheiten, die<strong> Stan Lee</strong> zu dieser Idee antrieben: Terminprobleme und Planänderungen sowie die Tatsache, dass ein paar vielversprechend gestartete Marvel-Helden gerade keine dauerhafte Serie hatten:<strong> Thor</strong>, <strong>Iron-Man</strong>, der <strong>Hulk</strong> (der soeben nach sechs Heften wieder eingestellt worden war) sowie <strong>Ant-Man</strong> (nebst seiner Partnerin the Wasp), der eigentlich nur ein einziges kurzes, in sich abgeschlossenes Abenteuer in <strong>„Tales To Astonish“</strong> hatte bestehen sollen** und der dann zu großes Potenzial zeigte, um ihn einfach umzublättern. <span id="more-13277"></span>Bereits am Ende der zweiten Avengers-Ausgabe stieg der unleidliche Hulk wieder aus (was im Kino unserer Tage nochmals korrigiert wurde). Dafür kam in #4 ein Marvel-Held des Golden Age zu neuen Ehren und übernahm die Führung der jungen Formation: Captain America**. Er war einst der Topseller von Timely gewesen, des Marvel-Vorgängerverlags. Ausgerechnet der streitbare atlantäische Prinz Namor*** – auch er ein Golden-Age-Charakter – hatte „Cap“, den tiefgefrorenen Veteranen des Zweiten Weltkriegs, versehentlich wiedererweckt.<br />
Wie man sieht, verfügte Stan Lee praktisch von Anfang an über ein pralles Superheldenensemble, das sich parallel zu den regulären Serien in lustvolle Happenings verstricken ließ.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13309" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?resize=640%2C2087&#038;ssl=1" alt="RÄCHER-Leiste" width="640" height="2087" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?w=886&amp;ssl=1 886w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?resize=92%2C300&amp;ssl=1 92w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%84CHER-Leiste.jpg?resize=314%2C1024&amp;ssl=1 314w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Auch in den folgenden Jahren plagten sich „Die ruhmreichen Rächer“ mit personellen Umbrüchen, die sehr viel häufiger und tiefgreifender waren als etwa die der „X Men“**.  Als Konstanten in diesem beständigen Wandel erwiesen sich Captain America &#8211; den bald die Marvel-typischen Selbstzweifel quälten, die Trauer um den Verlust seines jugendlichen Gefährten Bucky sowie die Verwirrung über das plötzliche Überspringen von knapp zwanzig Jahren Weltgeschichte – sowie die Stark-Villa nebst Butler Jarvis als Hauptquartier. Die kommenden und wieder gehenden Mitglieder waren Superhelden-Newcomer, verdiente Helden und Nebendarsteller des Marvel-Kosmos und sogar geläuterte Schurken. Ein weiterer Mythos des Golden Age wurde in Ausgabe 56 wiederbelebt: die erste „menschliche Fackel“ – ein Androide, den wir nicht mit Johnny Storm von den Fantastischen Vier verwechseln wollen. Er wurde zu „Vision“ umgestaltet (siehe Abbildung oben). Endlich erfuhren die deutschen Leser nun, wer der grimmige Kerl in dem roten Logo auf der Titelseite sein mochte.</p>
<p>Mit „The Avengers“ etablierte Stan Lee, der alte Fuchs, noch etwas, was wir heute als obligatorische Tugend ansehen: eine epische Erzählweise. Die Faszination dieser Serie speiste sich zu gleichen Teilen aus der jeweiligen (mitunter mehrteiligen) Episode und aus der langfristigen Entwicklung einer Gruppe, die mich mit ihren Versammlungen und internen Konflikten immer ein wenig an einen eigetragenen Verein erinnerte.<br />
Für mich als jugendlichen Heftchenleser waren die „Rächer“ deshalb weniger aufregend als „Die Spinne“ oder „Die fantastischen Vier“: die besagte 2. Ebene fiel weg. Mir fehlten noch viele Ausgaben, die ich mir nach und nach auf Flohmärkten zusammensuchte und von Jungs übernahm, die sich aus Gründen zunehmender Reife von der Lektüre der Marvels abwandten.<br />
Als ich mit 16 meine Mittlere Reife gemacht hatte, tat sich bis zum Beginn meiner Lehre eine Freizeit von drei Monaten auf. Meine „Rächer“-Sammlung war inzwischen bis auf wenige Nummern komplett, und ich beschloss, die Zeit für eine systematische (Wieder-)Lektüre zu nutzen. Nun kam der lange erzählerische Atem voll zur Geltung. Die Schwierigkeiten der Rächer untereinander erwiesen sich als das eigentliche Vergnügen und als einen Abschluss meiner Jugend, wie ich mir einen schöneren nicht hätte wünschen können. Mit der letzten deutschen Ausgabe, der Nr. 100, befiel mich eine ähnliche Wehmut wie sie die heutigen Kinofans bei „Avengers: Endgame“ erleben dürften. (Heute weiß ich, dass zugleich mit den Marvel-Comics des Williams-Verlags auch das <em>Silver Age</em> zuendegegangen war.)<br />
Doch wir müssen nicht traurig sein. Für uns alle heißt es ja zum Glück: die Party wird weitergehen – auf die eine oder andere Weise.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
________________<br />
* Siehe voriges Kapitel: <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/01/marvel-the-avengers-1/">https://blog.montyarnold.com/2019/05/01/marvel-the-avengers-1/</a><br />
** Dazu mehr in den folgenden Kapiteln von „Das sagte Nuff“.<br />
*** Zu meinem persönlichen Liebling siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/">https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/</a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7e9c1033b06d4927b09297c8f6d1c185" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: The Avengers / Die ruhmreichen Rächer (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2019 21:47:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; (2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben. Die ruhmreichen Rächer (The Avengers)  von Daniel Wamsler http://dassagtenuff.blogspot.com/ Die Rächer in Deutschland Um &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/05/01/marvel-the-avengers-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem </em>Silver Age <em>ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220; </strong>(2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben.</em></p>
<p><strong>Die ruhmreichen Rächer (The Avengers) </strong><br />
von <strong>Daniel Wamsler</strong><br />
<a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/</a></p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13248" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4%C3%BCcher_Williams_Nr.-1.jpg?resize=640%2C898&#038;ssl=1" alt="Räücher_Williams_Nr. 1" width="640" height="898" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4%C3%BCcher_Williams_Nr.-1.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4%C3%BCcher_Williams_Nr.-1.jpg?resize=214%2C300&amp;ssl=1 214w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4%C3%BCcher_Williams_Nr.-1.jpg?resize=730%2C1024&amp;ssl=1 730w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></strong></p>
<p><strong>Die Rächer in Deutschland</strong></p>
<p>Um es gleich vorweg zu nehmen, fast kein deutscher Verlag hielt sich konsequent an die Namen der einzelnen Mitglieder. Hawkeye mit dem deutlich sichtbaren &#8222;H&#8220; auf seiner Kopfbedeckung wurde nacheinander eingedeutscht mit Adlerauge, Falkenauge (<strong>Williams</strong> änderte dafür das H in ein F) und Hannibal (<strong>Condor</strong> macht&#8217;s möglich). Bei Captain America wurde der Kontinent mal mit k und mal mit c geschrieben, Iron Man hieß Eisenmann oder <strong>der Eiserne</strong>, <strong>Giant-Man</strong> wurde mit der Gigant und Goliath betitelt, obwohl der richtige Goliath erst ab „Avengers“ # 28 auftauchte. Bei den letztgenannten Beispielen gab es die Namenswechsel vor allem in der Williams-Anfangsphase teilweise innerhalb ein und desselben Hefts. Und Wanda war entweder die Scharlachhexe, was leider mehr nach einer schlimmen Krankheit als nach einer Superheldin klingt, oder die Rote Hexe.</p>
<p><strong>1967 bis 1972<br />
</strong><span id="more-13246"></span><br />
Nach der „Spinne“ und den „Fantastischen Vier“ erhielten „Die Rächer“ ihre eigenen Hefte innerhalb der Hit Comics des bsv. Dass der Verlag nicht mit Veröffentlichung der Erstausgabe der „Avengers“ begann, muss vermutlich nicht näher erläutert werden. Das erste deutsche Abenteuer der entsprach „Avengers“ # 27 (Hit Comics Nr. 23). Zu diesem Zeitpunkt bestand das Team aus Captain America, Hawkeye, Quicksilver und Scarlet Witch. Giant-Man und Wasp tauchten in diesem Heft nicht auf, da sie sich auf einem Forschungsschiff befanden. Der Einstieg beim bsv geschah kurz nach der Entführung der Wespe  durch Meeresbösewicht Attuma. Durch diese Aktion sah sich der Rest der Truppe gezwungen, in die Unterwasserwelt einzutauchen. Wandas und Pietros Kurzauftritt aus Thor # 134 (&#8222;… possibly the briefest, most unnecessary guest appearance you&#8217;ve ever seen!“) brachte der bsv erst in Hit Comics Nr. 38, was der Chronologie auch nicht gerade förderlich war. Captain America dagegen tauchte bereits als Zweitstoryheld in Hit Comics Nr. 14 auf, allerdings hießen die Avengers dort noch &#8222;Bestrafer&#8220;, kurz darauf &#8222;Strafer&#8220; (Hit Comics Nr. 16) und schließlich korrekt &#8222;Rächer&#8220; (Hit Comics Nr. 18). Die weiteren Eigennamen in Hit Comics Nr. 23 waren jedoch auch nicht von schlechten Eltern. Aus dem Sub-Mariner wurde der &#8222;Unterwasserherrscher&#8220; und aus Hawkeye „Adlerauge“. Der zunächst namenlose Käfer (The Beetle) wurde zusammen mit dem &#8222;Giganten&#8220; (Giant-Man) für die Fortsetzung angekündigt, was dem Original entspricht. Insgesamt kann sich die Übersetzung von &#8222;Tödliche Fluten&#8220; („Four Against The Floodtide!“) wirklich sehen und lesen lassen. Denn schließlich ist Adlerauge eine treffende Bezeichnung für einen scharfsichtigen Bogenschützen, selbst wenn es sich um den falschen Vogel handelte und das &#8222;H&#8220; auf seiner Kappe auch nicht wirklich passte. Jedenfalls wurde nicht Wort für Wort, sondern weitestgehend sinngemäß eingedeutscht. Wenn man mal von &#8222;Weib&#8220; als Bezeichnung für Wanda und den bereits aufgeführten Eigennamen absieht, bleibt kaum Raum für Kritik. In den Credits tauchte Artie Simek als Zeichner (anstatt Letterer) auf und Inker Frankie Ray (Frank Giacoia) schrieb man den &#8222;Entwurf&#8220; zu. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass sich die Rächer untereinander siezten.</p>
<p>Etwas zwiespältig ist das nächste Rächer-Heft. Dort gibt es auf der einen Seite Sätze, die man nicht besser ins Deutsche hätte transponieren können (z.B. &#8222;Katze im Mauseloch&#8220;, S. 11), auf der anderen Seite aber auch den Schlachtruf der Rächer (&#8222;Avengers assemble!&#8220;) als „Rächer auf großer Fahrt!“ (S.6, Aua!). Wandas &#8222;Hex Power&#8220; wird zur &#8222;Zauberwaffe&#8220;, Adlerauge meint, dass er im letzten Heft &#8222;aufbrechen wollte<em> nach</em> Attuma!&#8220; und auch &#8222;Käpten Amerika&#8220; dürfte nicht als gängige Schreibweise durchgehen. Größere Probleme macht die Chronologie. Kraftmann, Schwertmann und die Schwarze Witwe werden angekündigt, erscheinen jedoch nicht. In der nächsten deutschen Ausgabe erfolgt der Querverweis auf &#8222;die Schlange&#8220; und Bill Foster, die der bsv-Leser bis dato ebenfalls nie zu Gesicht bekam. Genauso mysteriös bleibt die Erwähnung von Adlerauges Freundin Natascha (Hit Comics Nr. 38). Hit Comics Nr. 46 und 54 nennen Stan Lee als Autor, die Storys stammen jedoch von Roy Thomas, dem man im zweitgenannten Heft den Posten des Zeichners gab. Hawkeye heißt ab diesem Zeitpunkt Falkenauge und die Rächer duzen sich. Natascha taucht erstmals persönlich auf, dafür wird Henry Pyms Vergangenheit als Ant-Man verschwiegen.</p>
<p>Damit sind die gröbsten Kinderkrankheiten beseitigt und die Rächer erscheinen chronologisch bis Hit Comics Nr. 118 (Avengers # 51/52). Anschließend hinterlässt der bsv diverse mehr oder weniger große Lücken, so dass eine sinnvolle Verfolgung der Ereignisse kaum möglich ist. Mit Hit Comics – „Die Rächer“ Nr. 215 (Avengers # 90) erscheint das letzte Heft der bsv-Reihe. Insgesamt wurden zwischen o.g. Ausgaben achtundzwanzig Hefte und die ersten beiden Annuals ausgelassen. Das größte Missgeschick bleibt jedoch unbestritten die Einführung von Yellowjacket (Avengers # 59) in Hit Comics Nr. 151. Ausgerechnet bei diesem Titelbild vertauschten die bsv-Mitarbeiter die Farbfilme. Allerdings geschah dies wohl schon bei der Vorproduktion, da das Hit Comics-Logo korrekt gelb hinterlegt ist. Laut schreit Hank Pym auf Seite 1 den Titel: &#8222;Ich bin… der Gelbe!&#8220; heraus – aus seinem<em> rosafarbenen </em>Kostüm! Yellow und Magenta waren vertauscht worden …</p>
<p><strong>1974 bis 1978<br />
</strong><br />
Erst der Williams Verlag verhalf den Rächern zu ihrem Status. Zwar gab es auch hier in der Frühphase Differenzen bei der Übersetzung, diese betrafen jedoch meist die separat vom Inhalt übersetzten Titelbilder. Z.B. der Eiserne vs. Eisenmann und Gigant vs. Goliath (wie er ab „Avengers“ # 28 mit neuem Dress ja tatsächlich hieß). Die Reihe lief so erfolgreich, dass die Rächer ab Nr. 25 (Januar 1976) auf vierzehntägige Erscheinungsweise umgestellt wurden. Wieso und weshalb Williams das &#8222;vierzehntäglich&#8220; nannte, bleibt offen. Mit einer einzigen Ausnahme (Avengers # 6) zog der Verlag die Veröffentlichung von stolzen einhundert Heften durch. Kürzungen gab es so gut wie keine, lediglich die erste Seite aus „Avengers“ # 83 und das vierunddreißigseitige „Avengers“ # 93 wollten nicht so recht hineinpassen. Die frühe Williams-Lücke schloss Condor bereits ein Jahr nach der Einstellung bei Williams mit Rächer Taschenbuch Nr. 1 und den vollständigen Abdruck des (Avengers # 93-97) präsentierte Panini 2002 in „Marvel Exklusiv“ Nr. 40. Ansonsten lieferte Williams eine vorbildliche Edition, die keine Wünsche offen lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13313" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004_R%C3%A4cher-%C3%9Cbersetzungsvergleich.jpg?resize=640%2C548&#038;ssl=1" alt="Nuff004_Rächer Übersetzungsvergleich" width="640" height="548" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004_R%C3%A4cher-%C3%9Cbersetzungsvergleich.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004_R%C3%A4cher-%C3%9Cbersetzungsvergleich.jpg?resize=300%2C257&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/Nuff004_R%C3%A4cher-%C3%9Cbersetzungsvergleich.jpg?resize=1024%2C877&amp;ssl=1 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Perfekte (untere Zeile links) und weniger perfekte Übersetzung (oben) in ein und demselben Heft: aus Hit Comics Nr. 30 bzw. &#8222;Avengers&#8220; # 28, Seite 6 und 11. Die wortwörtlich am Original klebende Williams-Version im letzten Bild wirkt etwas umständlich (Rächer Nr. 27).</em></p>
<p><strong>1979 bis heute (2006)<br />
</strong><br />
Kaum ein Jahr nach Williams startet Condor gleich mit zwei deutschen Erstveröffentlichungen (auch wenn es damals vielleicht nicht viele bemerkt haben) in „Rächer“ Taschenbuch Nr. 1. Chronologisch bringt der Verlag „Avengers“ # 1 &#8211; 6 und damit die einzige Nummer, die Williams ausließ. Dazu folgt die Entstehungsgeschichte von Thor (Journey Into Mystery # 83) im Original-Seitenlayout, sowie JiM # 85 und „Hulk“ # 6. Also gleich drei Storys, die Condors Vorgänger so nicht brachte. Eine beachtliche Leistung, wenn man vom verkleinerten Format absieht. Für das Titelbild muss Jack Kirbys „Avengers“ # 4 herhalten, ebenfalls ein guter und verkaufsfördernder Zug. Den direkten Anschluss liefert „Rächer“ Taschenbuch Nr. 2 mit „Avengers“ # 7 &#8211; 10, JiM # 86, sowie „Avengers“ # 11, 17 und 12. Noch genialer fällt das dritte Taschenbuch aus, „Avengers“ # 102 &#8211; 108 mit der Fortsetzung von Williams. Weitere wichtige Rächer-Klassiker aus dem Hause Condor sind „Marvel Comic Sonderheft“ 9 (Avengers Annual # 1 von 1967, nach Williams-Rächer 44) und „Rächer“ Taschenbuch Nr. 6 mit „Avengers Annual“ # 2 (1968, nach Williams-Rächer 57). „Avengers“ # 109 und 110 folgen in Spinne Nr. 9 und 10 und „Rächer“ Taschenbuch Nr. 7. Condor veröffentlicht insgesamt siebenundvierzig „Rächer“ Taschenbücher. Darin erschienen die US-Nummern 203 bis 351 nahezu lückenlos und im Wechsel mit der überformatigen Serie „Marvel Comic Stars“ in der halbwegs korrekten Reihenfolge. Lediglich „Avengers“ # 209, 250 und 348 wurden übersprungen. Den Fünfteiler &#8222;Bloodties&#8220; (Avengers # 368/369), der querbeet durch mehrere US-Marvel-Reihen lief, brachte Condor in „Captain America“-Taschenbuch Nr. 26. Panini lässt die Rächer 1998 mit der Onslaught-Phase (Avengers # 401-402) und dem eigentlichen Schluss der Reihe in „X-Men“ Nr. 22-23 vom Stapel, bevor die „Wiedergeburt der Helden“ beginnt. Die Veröffentlichung klassischen Materials hält sich in Grenzen. Im Frühjahr 1999 erscheint das Hardcover „Marvel Klassik“ Bd. 5 mit „Avengers“ # 1-10. Ende desselben Jahres folgt der Nachdruck der Erstausgabe als Einzelheft im elften Jubiläumspack (sinnigerweise vergisst man die Tüpfelchen im Titel, wodurch aus den Avengers &#8222;Rächer&#8220; werden). Erst drei Jahre später folgt mit „Marvel Exklusiv“ Nr. 40 der nächste klassische Rächer-Band.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13249" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4cher-voran.jpg?resize=640%2C902&#038;ssl=1" alt="Rächer voran" width="640" height="902" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4cher-voran.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4cher-voran.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/05/R%C3%A4cher-voran.jpg?resize=726%2C1024&amp;ssl=1 726w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><em>AVENGERS ASSEMBLE! Letzte Seite aus Hit Comics &#8211; Die Rächer Nr. 213 (Avengers # 71). Für die deutsche</em> <em>Version wurde die Sprechblase verkleinert und das “Fin”-Täfelchen am unteren Rand entfernt. Zeichner: Sal</em> <em>Buscema &amp; Sam Grainger.</em></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
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		<title>Die Marvels wie sie wirklich waren: Der unglaubliche Hulk (1/2)</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2019 12:22:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich las ich, wer zwei Geschichten erfindet und diese miteinander verschränkt, der habe bereits universe building betrieben. So leicht war das nicht immer. Ein Pionier dieser Kunst war Stan Lee, mit dessen Marvel Comics sich das Fan-Magazin &#8222;Das sagte Nuff&#8220; &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/02/08/der-unglaubliche-hulk-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/02/08/der-unglaubliche-hulk-1/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Der unglaubliche Hulk (1/2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kürzlich las ich, wer zwei Geschichten erfindet und diese miteinander verschränkt, der habe bereits </em>universe building <em>betrieben. So leicht war das nicht immer. Ein Pionier dieser Kunst war<strong> Stan Lee</strong>, mit dessen <strong>Marvel Comics</strong> sich das Fan-Magazin <strong>&#8222;Das sagte Nuff&#8220;</strong> von 2005 bis 2010 auseinandergesetzt hat.<br />
Ich bedanke mich bei <strong>Daniel Wamsler</strong>, dem Autor und Macher des Magazins, für die Genehmigung, seine Artikel hier wiedergeben zu dürfen. In unserer Serie mit Superheldenportraits widmen wir uns heute dem Hulk.<br />
</em></p>
<p><strong>Unglaublich aber … Hulk!</strong><br />
von Daniel Wamsler<br />
<a href="http://dassagtenuff.blogspot.com/">http://dassagtenuff.blogspot.com/</a></p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12480" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/Hulk-1-Williams_F.jpg?resize=640%2C917&#038;ssl=1" alt="Hulk-1 Williams_F" width="640" height="917" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/Hulk-1-Williams_F.jpg?w=1245&amp;ssl=1 1245w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/Hulk-1-Williams_F.jpg?resize=209%2C300&amp;ssl=1 209w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/Hulk-1-Williams_F.jpg?resize=715%2C1024&amp;ssl=1 715w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Hulk Nr. 1 von Williams. Während das Monster, in das sich<strong> Dr. Banner</strong> bei Einbruch der Dunkelheit verwandelte, in den USA zunächst grau war, wählte man in Deutschland bereits ab dieser Ausgabe grün. Vielleicht weil es im gleichen Monat noch einen weiteren Auftritt hatte ..</em><em>.</em></p>
<p>Auf einem Wüstengebiet in den USA findet der Test einer <strong>Gammabombe</strong> statt. Unter der Leitung von Dr. Bruce Banner, der die Bombe baute, sollen die Sprengkraft und die Auswirkungen der freigesetzten Strahlung für militärische Zwecke erforscht werden. Während der Countdown bereits läuft, bemerkt der Wissenschaftler einen Jugendlichen, der mit seinem Wagen mitten auf das Gelände fährt. Banners Assistent Igor soll den Countdown anhalten, damit er den Jungen aus der Gefahrenzone bringen kann. Doch Igor sieht in Banner einen Feind und nimmt die Gelegenheit wahr, ihn aus dem Weg zu räumen. Zwar gelingt es dem Wissenschaftler, den Jungen, der auf den Namen <strong>Rick Jones</strong> hört, zu retten, doch er selbst wird von der vollen Strahlungsdosis getroffen. Als es Stunden später dunkel wird, verwandelt sich Banner in ein graues Ungetüm – die Geburtsstunde des Hulk.</p>
<p><strong>Nachts sind alle Katzen grau</strong></p>
<p>Ursprünglich war der tatsächlich grau, aber schon mit der zweiten US-Nummer entschieden sich die Verantwortlichen für ein mehr zur Radioaktivität passendes Grün. Ebenso schien eine Verwandlung von Dr. Banner zum bei Aufregung und Stress plausibler als bei Einbrechen der Dunkelheit. Wohl deshalb bestrahlten<strong> Stan Lee</strong> und <strong>Jack Kirby</strong> den grünen Koloss noch mehrmals mit unterschiedlicher Intensität. Eigentlich sollte die zusätzliche Strahlung helfen, den Wissenschaftler zurückzuverwandeln, erzielt wurde jedoch der gegenteilige Effekt. Vermutlich wären die Abenteuer eines Monsters, das nachts einsam durch die Wüste springt für das Zielpublikum auf Dauer nicht besonders interessant gewesen &#8230;</p>
<p>Hinzu kam, dass Marvel zu dieser Zeit zu viele Titel auf dem Markt hatte bzw. ein begrenztes Kontingent bei den Zeitschriftenvertrieben. Deshalb wurde <span id="more-12474"></span>die erste Serie des zugunsten anderer Helden nach sechs Ausgaben und einem knappen Jahr Laufzeit eingestellt. Dies war aber nicht das Ende, immerhin war der Hulk eines der Gründungsmitglieder der „ruhmreichen Rächer“ und kämpfte immer wieder gegen das Ding von den „Fantastischen Vier“. Als Stan Lee die Horror- und Science-Fiction-Geschichten aus der Reihe „Tales To Astonish“ verbannte, kämpfte der grüne Gigant gegen „Antman“ (TTA # 59) und sicherte sich dadurch seinen Platz von zehn Seiten ab der Folgeausgabe. Leider waren Hulks Abenteuer von einem ständigen Zeichnerwechsel geprägt. Auch wenn die damalige Créme dé la Créme &#8211; Jack Kirby, Steve Ditko, Gil Kane, John Buscema, Marie Severin &#8230; – am Werk war, so sah der Hulk doch alle paar Monate etwas anders aus. In Deutschland führte der Bildschriftenverlag ihn zunächst als Zweitstory Helden in der Reihe Hit Comics ein. Schon nach kurzer Zeit gab man den TTA-Storys den Titel „HALK &#8211; Mensch – Dämon &#8211; Untier“, damit war zumindest das Problem einer eventuell falschen Aussprache gelöst. Dummerweise machte der Verlag bei den im Original monatlich zwischen „Hulk“ und dem „Sub-Mariner“* wechselnden Titelbildern keinen Unterschied, wodurch Namor auf den deutschen Covern ebenfalls unter der Bezeichnung „Halk“ auftrat. Die Veröffentlichungsreihenfolge glich wie bei den meisten „HIT Comics“-Titeln – mit Ausnahme von „Spider-Man“ als die „Die Spinne“ &#8211; vor allem in den ersten und letzten Jahren einem heiteren Nummernchaos.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12487" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/HIT-Dusche.jpg?resize=640%2C459&#038;ssl=1" alt="HIT+Dusche" width="640" height="459" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/HIT-Dusche.jpg?w=2047&amp;ssl=1 2047w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/HIT-Dusche.jpg?resize=300%2C215&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/HIT-Dusche.jpg?resize=1024%2C735&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/HIT-Dusche.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/HIT-Dusche.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><strong>Gewaltig</strong></p>
<p>Erst der Williams Verlag sorgte ab 1974 für einen chronologischen Ablauf. Auch wenn von Hulks erster US-Serie nur vier von sechs Heften, auf fünf deutsche Ausgaben verteilt, erschienen. Im Gegensatz zu den Amerikanern entschied sich die Crew um Remo und Klaus Recht bereits bei der Erstausgabe für einen gesunden grünen Teint. Wohl auch deshalb, weil der Hulk im selben Monat seinen Einstand bei den „ruhmreichen Rächern“ hatte. Wobei angemerkt werden muss, dass bei einem (wenn auch verschwindend geringen) Teil der Auflage bedingt durch vertauschte Druckfilme, im Innenteil auf mehreren Seiten ein roter Hulk zu sehen war. Dies wurde aber offenbar noch rechtzeitig bemerkt, so dass bundesweit bislang nur ein einziges Exemplar bekannt ist. Leider sucht man den Kampf zwischen Hulk und Antman bis heute vergeblich in einer deutschen Edition. Doch zumindest die Folgestorys aus „Tales To Astonish“ erfuhren eine chronologisch korrekte Veröffentlichung. Da diese nur zehn Seiten Gesamtumfang hatten und nur jede zweite Ausgabe ein Hulk-Titelbild, füllten die Verantwortlichen bei Williams ihre Hefte neben bzw. nach den Storys des „X-Team“ mit altem Material aus Marvels Mystery-Reprintserien.</p>
<p>Weil das „X-Team“ (bzw. die „X-Men“) mehr Seiten zur Verfügung hatten als der Hauptheld, entschied man sich dafür, ab „Hulk“ Nr. 26 (TTA # 80) zwei Hulk-Geschichten pro deutsche Ausgabe zu veröffentlichen. Dies löste gleichzeitig das Problem fehlender Titelbilder. Leider stellte Williams die Serie im September 1976 zusammen mit fünf weiteren Marvel-Titeln ein. Da half selbst ein Protest der Fans auf den Leserbriefseiten der verbliebenen Helden nichts.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12525" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/roter_Hulk.jpg?resize=640%2C466&#038;ssl=1" alt="roter_Hulk" width="640" height="466" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/roter_Hulk.jpg?w=650&amp;ssl=1 650w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/roter_Hulk.jpg?resize=300%2C218&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Eine Rarität: der rote Hulk im Sammelband &#8222;Marvel Superband Superhelden Nr. 3&#8220;, fotografiert von Marc Böthig. Links daneben: Stan Lees Begrüßungs-Editorial für die deutschen Fans.</em></p>
<p><a href="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/02/Hulk_Checkliste-DT-1969-1999.pdf">Hulk_Checkliste DT 1969-1999</a> als PDF<br />
_____________________<br />
* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/">https://blog.montyarnold.com/2016/10/01/aquarius-prinz-namor-der-held-von-atlantis-die-deutsche-chronologie-von-marvels-sub-mariner/</a><br />
<em><br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/02/08/der-unglaubliche-hulk-1/">Die Marvels wie sie wirklich waren: Der unglaubliche Hulk (1/2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Tierhaargespräche</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2015 10:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 50. Jahrestag der Veröffentlichung der 11. Ausgabe der Heftreihe &#8222;X-Men&#8220;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 50. Jahrestag der Veröffentlichung der 11. Ausgabe der Heftreihe &#8222;X-Men&#8220;<br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2625" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/MarvelMarpel_col.jpg?resize=640%2C309&#038;ssl=1" alt="MarvelMarpel_col" width="640" height="309" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/MarvelMarpel_col.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/MarvelMarpel_col.jpg?resize=300%2C145&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/MarvelMarpel_col.jpg?resize=1024%2C495&amp;ssl=1 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><span id="more-2621"></span><br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-580" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/TIERHAARGESPR%C3%84CHE.jpg?resize=640%2C212&#038;ssl=1" alt="TIERHAARGESPRÄCHE" width="640" height="212" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/TIERHAARGESPR%C3%84CHE.jpg?w=3543&amp;ssl=1 3543w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/TIERHAARGESPR%C3%84CHE.jpg?resize=300%2C99&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/TIERHAARGESPR%C3%84CHE.jpg?resize=1024%2C338&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/TIERHAARGESPR%C3%84CHE.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/TIERHAARGESPR%C3%84CHE.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2629" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/Wartezimmer.jpg?resize=640%2C397&#038;ssl=1" alt="Wartezimmer" width="640" height="397" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/Wartezimmer.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/Wartezimmer.jpg?resize=300%2C186&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2015/07/Wartezimmer.jpg?resize=1024%2C635&amp;ssl=1 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
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