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	<title>Chanson Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Chanson Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Der Song des Tages: &#8222;The Ugly Bug Ball&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 10:23:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 117. Geburtstag von Burl Ives Burl Ives spielte 1958 in der nicht unumstrittenen, aber heute klassischen Verfilmung von Tennessee Williams‘ Südstaatendrama „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ den Big Daddy – einen todkranken Patriarchen, dem die Familie verheimlicht, das &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/06/14/the-ugly-bug-ball-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: 117. Geburtstag von <strong>Burl Ives</strong><br><br>Burl Ives spielte 1958 in der nicht unumstrittenen, aber heute klassischen Verfilmung von <strong>Tennessee Williams</strong>‘ Südstaatendrama <strong>„Die Katze auf dem heißen Blechdach“</strong> den <strong>Big Daddy</strong> – einen todkranken Patriarchen, dem die Familie verheimlicht, das er in Kürze an Krebs sterben wird. In Wahrheit dauerte es noch weitere 37 Jahre, bis Ives tatsächlich dieser Krankheit erlag.<br>Im Hauptberuf war er <strong>Folk-Sänger </strong>und wurde 1963 von <strong>Walt Disney</strong> in <strong>„Summer Magic“</strong> („Sommer der Magie“) eingesetzt, einem Musical über eine verwitwete Mutter aus Boston, die mit ihren drei Kindern in ein idyllisches Städtchen in Maine zieht. Ives singt einen Song, der erheblich frecher ist, als der betuliche Plot ahnen lässt (Film und Song brauchen einander nicht). „The Ugly Bug Ball“ beschreibt ein Happening, auf dem sich Ungeziefer beim Tanz näherkommt. Das Ganze kommt als Kinderlied daher, doch in deutscher Sprache wäre es ein Chanson. Der Text ist pointiert, die Musik der <strong>Sherman-Brothers</strong> schmissig, und Ives‘ Gesang verströmt bärige Entspannung &#8211; kurzum: ein geniales Kabinettstückchen!</p>
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		<title>Stänkern gegen das Vergessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfunk]]></category>
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		<category><![CDATA[Poisoning Pigeons In The Park]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solange sich noch irgendjemand an Georg Kreisler erinnert, wird auch der Chansonnier und Harvardprofessor Tom Lehrer nicht vergessen werden. Eine eigene Fangemeinde hat Lehrer hierzulande nicht (ein Schicksal, das er mit vielen Besseren und Geringeren teilt).Wann immer sein Name fällt, &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/04/20/tom-lehrer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Solange sich noch irgendjemand an <strong>Georg Kreisler </strong>erinnert, wird auch der Chansonnier und Harvardprofessor <strong>Tom Lehrer </strong>nicht vergessen werden. Eine eigene Fangemeinde hat Lehrer hierzulande nicht (ein Schicksal, das er mit vielen Besseren und Geringeren teilt).<br>Wann immer sein Name fällt, setzt der, der ihn nennt, ein hintersinniges Gesicht auf, so als wollte er gleich eine Bombe platzen lassen. Dann wird Lehrer erst einmal überschwänglich gelobt. Ach ja, übrigens, wird dann zuverlässig noch betont nachträglich hinzugefügt, er sei ja &#8211; fast hätt‘ ich’s vergessen &#8211; der eigentliche Urheber von Georg Kreislers berühmtem, nein: berühmtestem Chanson, dem Lied vom Taubenvergiften. (Man kann es auch umgekehrt machen, also erstmal Kreisler loben und dann Lehrer drüberbraten, siehe unten.)<br>Auf alle Fälle kommt das Lehrer-Lob damit auch stets an sein Ende. Kein weiteres seiner 500 Chansons wird genannt oder gar zitiert. Die Erwähnung von <strong>„Poisoning Pigeons In The Park“</strong> muss genügen, als Beweisstück A-Z, denn mehr ist ja nicht nötig, um das bekanntere Lied vom <strong>„Taubenvergiften im Park“</strong> zu diskreditieren.<br><br>Seit ich Kontakt zu Kulturfreunden, Künstlern und Kleinkünstlern habe (etwa seit 40 Jahren), wird mir immer wieder diese „Enthüllung“ zuteil. Gerade erst war sie wieder zu erleben, am Samstag in der noch nachhörbaren neuen Folge von <strong>„Klassik, Pop etc.“</strong>.<br>Der Gastmoderator <strong>Charles Lewinsky</strong> lobt zuerst Kreisler, aber nur ausholend, um dann zuschlagend fortzufahren: „Ich konnte ihm nie ganz verzeihen, dass er nie laut gesagt hat, dass eines seiner erfolgreichsten Werke, ‚Taubenvergiften im Park‘, gar nicht von ihm stammte, sondern eine Übersetzung aus dem Englischen war.“<br>Das ist leicht übertrieben: Kreislers Lied hat bei aller inhaltlichen Übereinstimmung doch einen eigenen Text und eine selbstständige Melodie. Und in den etwa 65 Jahren, die ihm danach auf Erden noch vergönnt waren, hat er auch immer wieder etwas dazu gesagt: er wehrte sich gegen den Plagiatsvorwurf. Er tat das wie einer dieser Politiker, über die sich Satiriker seines Schlages so gerne lustig machen. Anstatt das Offensichtliche zuzugeben (naja, ich hab die Idee aufgegriffen, nichts für ungut), erklärte er, die Taubenpopulation in unseren Großstädten sei ein allgemeines Problem, und so sei es doch naheliegend, sie an einem Frühlingstag Hand in Hand mit seiner Liebsten vergiften zu wollen. Ein andermal sagte er, die Idee könne er gar nicht von Lehrer haben, da er ja schließlich der Ältere sei (es sind sechs Jahre Unterschied) – vielleicht habe Lehrer sie ja von ihm … und anderen Unsinn mehr.<br><br>Dieses Schauspiel haben beide Herren nicht verdient, zumal inzwischen alle drei eminent abgenudelt sind: Kreislers Tauben, Lehrers Pigeons und die sie verbindende Anklage.<br>Wir sollten damit aufhören – auf die Gefahr hin, dass dann viele noch einen Grund weniger (keinen mehr) haben, sich hierzulande an Tom Lehrer zu erinnern.<br>Eine Zeile übrigens hat die englische Version der österreichischen voraus: die überlebenden Tauben werden mit nach Hause genommen, um mit ihnen Experimente zu machen.</p>
<img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/678eaa1942c942b8882c3b3b25a5cad1" width="1" height="1" alt=""><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/04/20/tom-lehrer/">Stänkern gegen das Vergessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Bitte keine besonderen Kennzeichen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 18:40:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Don Camillo]]></category>
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		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 55. Todestag von Fernandel Hierzulande ist der Komödiant Fernandel wegen einer einzigen Rolle einmal populär gewesen: wegen der des zünftigen Dorfpfarrers &#8222;Don Camillo&#8220; in der 5teiligen Filmreihe. Sie lief in den 70er und 80er Jahren regelmäßig im Fernsehen. Sie &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/02/26/29776/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/02/26/29776/">Bitte keine besonderen Kennzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: 55. Todestag von <strong>Fernandel</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="584" height="800" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/02/Fernandel_art-28250-01-2230.jpg?resize=584%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-29807" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/02/Fernandel_art-28250-01-2230.jpg?w=584&amp;ssl=1 584w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/02/Fernandel_art-28250-01-2230.jpg?resize=219%2C300&amp;ssl=1 219w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></figure>


<p>Hierzulande ist der Komödiant Fernandel wegen einer einzigen Rolle einmal populär gewesen: wegen der des zünftigen Dorfpfarrers <strong>&#8222;Don Camillo&#8220;</strong> in der 5teiligen Filmreihe. Sie lief in den 70er und 80er Jahren regelmäßig im Fernsehen. Sie tut das noch immer von Zeit zu Zeit, nur heute bemerkt man das nicht mehr.<br />In seiner französischen Heimat ist Fernandel legendär, und sein umfangreiches filmisches Repertoire wird auch im Fernsehen fleißig gepflegt. Außerdem war er als<strong> Chanson</strong>nier bedeutsam.<br />In den Kulturlexika früherer Zeiten wurde er als <strong>&#8222;pferdegesichtig&#8220;</strong> bezeichnet, was der Wiedererkennung half und ihn selber nicht gestört hat, wusste er doch unzweifelhaft, was er seiner Physiognomie verdankte. Bereits die Karikaturen auf seinen Filmplakaten schonen die Eitelkeit des Künstlers nicht. Inzwischen fühlen sich nachgeborene Dritte dazu aufgerufen, solche Attribute despektierlich zu finden und ihre Anwendung zu unterbinden.<br />Von den zahlreichen Anekdoten, die über Fernandel in Umlauf sind, ist die folgende also besonders aufschlussreich, zumal sie offensichtlich frei erfunden und vermutlich von ihm selbst lanciert wurde. Ihr zufolge saß er eines Tages an der Seine und angelte. Er ging dabei in Gedanken seinen neuen Film durch und starrte grübelnd ins Wasser. Da kam ein Spaziergänger vorbei und und erkundigte sich: &#8222;Beißen Sie denn?&#8220; &#8211; &#8222;Nein&#8220;, soll Fernandel gebrummt haben, &#8222;aber wenn Sie mich lange stören, beiße ich zu!&#8220;</p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/02/26/29776/">Bitte keine besonderen Kennzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>&#8222;The Nullpunkt Ballad&#8220; &#8211; ein Chanson</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 16:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Songtext]]></category>
		<category><![CDATA[80er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Effi Effinghausen]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[Georgette Dee]]></category>
		<category><![CDATA[Nullpunktballade]]></category>
		<category><![CDATA[Sunkultur]]></category>
		<category><![CDATA[The Nullpunkt Ballad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 30. Todestag von Effi Effinghausen Von allen Chansons von Eric Gabriel und Effi Effinghausen, die hier in den letzten Jahren vorgestellt wurden, ist &#8222;Die Nullpunktballade&#8220; jenes, das die Grenzen der Gattung am weitesten überschreitet, das kühnste und persönlichste Werk &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/23/effi-effinghausen-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/23/effi-effinghausen-5/">&#8222;The Nullpunkt Ballad&#8220; &#8211; ein Chanson</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: 30. Todestag von <strong>Effi Effinghausen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von allen Chansons von <strong>Eric Gabriel </strong>und <strong>Effi Effinghausen</strong>, die hier in den letzten Jahren vorgestellt wurden, ist <strong>&#8222;Die Nullpunktballade&#8220;</strong> jenes, das die Grenzen der Gattung am weitesten überschreitet, das kühnste und persönlichste Werk des Duos. Man hört ihm den Zeitgeist der 80er Jahre an, einer Zeit, in der das Chanson als deutsche Liedform stillstand bzw. praktisch im Alleingang von <strong>Georgette Dee</strong> weiterentwickelt und vor einer begeisterten Subkultur verkörpert wurde. Dies ist Erics Originaltext:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="863" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/12/nullpunkt-ballad-txt.jpg?resize=640%2C863&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-29344" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/12/nullpunkt-ballad-txt.jpg?resize=759%2C1024&amp;ssl=1 759w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/12/nullpunkt-ballad-txt.jpg?resize=222%2C300&amp;ssl=1 222w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/12/nullpunkt-ballad-txt.jpg?resize=768%2C1037&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/12/nullpunkt-ballad-txt.jpg?resize=1138%2C1536&amp;ssl=1 1138w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/12/nullpunkt-ballad-txt.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufnahme der deutschen Fassung steht hier:<br><a href="https://blog.montyarnold.com/2020/06/06/nullpunktballade-ein-chanson/">https://blog.montyarnold.com/2020/06/06/nullpunktballade-ein-chanson/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/23/effi-effinghausen-5/">&#8222;The Nullpunkt Ballad&#8220; &#8211; ein Chanson</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Von einem Freund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 17:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
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		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Krämer]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Ebert]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Lindenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Yesterday]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag von Sebastian Krämer Es reißt nicht ab und läßt nicht nach – Geheim-Pop-Phänomen Stefan Ebert „fragt für einen Freund” im Verlängerten Wohnzimmer Sechs Jahre ist es her, daß der Filmemacher Danny Boyle in „Yesterday” das Märchen von einem &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/11/09/sebastian-kraemer-ueber-stefan-ebert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/11/09/sebastian-kraemer-ueber-stefan-ebert/">Von einem Freund</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Gastbeitrag von<strong> Sebastian Krämer</strong><br><br><strong>Es reißt nicht ab und läßt nicht nach – Geheim-Pop-Phänomen Stefan Ebert „fragt für einen Freund” im Verlängerten Wohnzimmer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Jahre ist es her, daß der Filmemacher Danny Boyle in „Yesterday” das Märchen von einem Singer-Songwriter erzählte, der in einer Welt, die plötzlich keine Beatles mehr kennt, der einzige ist, der sich an sie erinnert und daher mit einem Piratenschatz von Songs prassen kann, der Menschen jeden Alters und jeder Gesellschaftsschicht sofort geschlossen auf ihn aufmerksam macht und ihm phänomenalen Ruhm beschert. Und das eben war das Märchen: daß man nur die genialsten Songs haben muß und sofort ein Weltstar ist, als verliefe Erfolg erwartbar proportional zu nachweislicher „Qualität” &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirklichkeit, was diesen Punkt betrifft, ließ sich gestern Abend im Verlängerten Wohnzimmer in Berlin Friedrichshain an der Frankfurter Allee ermitteln. Da stand der Mann, der mindestens sieben erfolgreichsten Bands aus drei Paralleluniversen ihre größten Hits geklaut hat, vor einer kleinen mitgrölenden Fantruppe (zum größten Teil aus nicht ganz neidfreien Kollegen), die das „schmale Handtuch”, wie es früher hieß, gerade mal so eben zu füllen vermochte. Keine Stadien, keine Groupies, keine Tourneen, noch nicht mal ein ordentliches Album weist Stefan Ebert vor. Anstelle einer Karriere hat er einfach seine geilen Songs gemacht – einen nach dem anderen, so, wie er sie jetzt auch präsentiert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder einzelne davon hätte Potenzial, einen auch nur ein wenig geltungssüchtigeren Sänger auf so manches Treppchen zu hieven, vielleicht in einer etwas anderen Zeit, den Neunzigern oder Nullern beispielsweise, als erst die eigentlich bereits aufgelösten alten Ärzte für Punkrock, dann&nbsp;Wir sind Helden für&nbsp;Deutschpop Standards setzten und dabei vor allem das Etikett „gute Texte” für sich beanspruchten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wer Stefan erlebt, mit seinem viehischen Groove, seinem dezent ekstatischen Gesang, der zwischen Minimalismus und komplexem Rhythmus-Spiel perfekt austarierten E-Gitarre, immer unter Strom, aber nie auf Kosten der Dramaturgie zu sehr ausflippend, merkt, was „gute Texte” wirklich sind: solche, die all dem nur das I-Tüpfelchen, den sanften Ritterschlag versetzen – ganz ähnlich eben wie bei den Beatles, wo sich nie sagen läßt, ob die eigentliche Songidee nun im Text oder der Musik besteht, weil die perfekte Einheit aus beidem das bis heute Erstaunliche ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptunterschied: daß sich Stefans Songs eben nicht auf den Portalen des Internets in tausend Versionen stapeln. Um ihre Wucht zu erleben, muß man der kleinen Gemeinde beitreten, die dem unprätentiösesten aller Popstars ohne jede Nebenabsicht in sein jeweiliges Auftrittswohnzimmer folgt. Und alle&nbsp;singen von Anfang bis Ende mit (der Autor dieser Zeilen bildet da keine Ausnahme), nicht nur, falls man das Lied bereits kannte. Diese Refrains verstehen sich bereits beim Kennenlernen fast von selbst, vertreten gleichsam achselzuckend das Ideal des wahren Klassikers: frei erfunden, aber bitte so, als wär&#8217;s schon immer da gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Bernd Begemann stets gesucht hat, aber durch seine Affektiertheit weit verfehlte, was Heinz Rudolf Kunze manchmal streifte, aber an den Intellekt wieder verlor, was Udo Lindenberg dringend hätte gebrauchen können, um nicht in Selbstkarikatur zu ersaufen – das hat Stefan Ebert: lauter triumphale Songs auf Deutsch,&nbsp;schlagend wie Argumente, die sofort einleuchten&nbsp;und sogar mich ein paar unreine Reime gern verzeihen lassen, keine Fabergé-, dafür Kolumbus-Eier, ergreifend einfach, schmucklos und schön, glänzend aufgebaut, mit wenigen aber genialen Chord-Überraschungen die schamlose Eingängigkeit auf die Spitze treibend und garantiert ohne ein Wort zu viel.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das betrifft auch die Ansagen, die er selbstredend kurz hält, „um mehr Lieder spielen zu können”. Mehr als zweimal gönnt er uns selten einen Schlußrefrain, auch das würde diesen Getriebenen zu sehr aufhalten.&nbsp;Und es reißt nicht ab und läßt nicht nach.&nbsp;Wo andere Zeit schinden, damit die Spärlichkeit des Oeuvres nicht allzu sehr auffällt, wirft dieser Mannheimer mit Perlen nur so um sich und hat, wie sich herausstellt, immer noch Ersehntes für die Zugaben zurückgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein wohl nachdenklichster Song droppt die Hookline: „Ich frag&#8216; für einen Freund”, während wir natürlich längst wissen, daß er selbst dieser Freund ist mit den langen Haaren um das dauerlachende Gesicht, dem T-Shirt und der roten Hose einfach ein „guter Dude (weißt du, wie gut das tut!)” einerseits – andererseits in seiner Meisterschaft genauso einsam wie die populärsten unserer Ikonen &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte meinen Sohn (Anfang 20) mit zum Ort des Geschehens geschleift. Auf dem Rückweg sprach er nicht viel, um zuhause direkt in seinem Zimmer zu verschwinden und zur Gitarre zu greifen. Das sagt doch schon alles, oder?</p>
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		<title>Ansehen oder Außenwirkung</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 14:08:00 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rankings</strong> sind eine Pest unserer Zeit. <strong>Kai Luehrs-Kaiser</strong> drückt sich auf <strong>radio 3 </strong>kultivierter aus: Die Sucht, auf irgendeinem Gebiet nach den jeweils Besten zu suchen und sie der Welt mitzuteilen, die Suche nach Rekordhaltern sei zumindest in der Klassischen Musik deplatziert. Er kommt zum Fazit: „Derlei Auspreisungen sagen über unsere Gegenwart mehr aus als über die ausgepreisten Künstler.“ Obwohl hier nicht die im Sport üblichen Medaillen vergeben werden können, gibt es ein paar Meisterinnen und Meister ihres Fachs, die in ihrer eigenen Branche als absolut führend und unübertrefflich angesehen werden: „Was die Dirigenten betrifft, werden in der Gegenwart <strong>Furtwängler </strong>und <strong>Karlos Kleiber</strong> als die absolut Größten angesehen, ein Urteil, das einem unter Musikern so unausbleiblich wiederbegegnet, dass es geradezu langweilig ist. Niemand redet von <strong>Toscanini</strong>, alle immer nur von Furtwängler, alle halten sich über Karlos Kleiber auf, kaum jemand noch über <strong>Karajan</strong>“, Letzterer bekanntlich der volkstümliche Popstar der Dirigierkunst. An diesem letzten Beispiel wird bereits deutlich, wie es zu diesen Abweichungen kommt: das Marketing (und Karajan war ein König der Selbstinszenierung) ist für’s Volk sichtbar und daher wichtig, für den Kollegen ganz und gar nicht. Umgekehrt werden handwerkliche Qualitäten und die Tugend der Effizienz im Betrieb von der Fangemeinde ebenso grundsätzlich ignoriert wie sie fachlich bedeutsam sind.<br>Luehrs-Kaiser interessiert sich also dafür, was ihm wichtige Musiker als ihr eigenes Urteil vermitteln: „<strong>Simon Höfele</strong>, der vermutlich bedeutendste Trompeter der jüngeren Generation auf dem Feld der Klassik, bestätigte mir, was keine Überraschung war, dass<strong> Maurice André</strong> (der kleine dicke aus den 70ern) noch immer allgemein als der <strong>Dawid Oistrach </strong>der Trompete angesehen und verehrt wird. Der russische Übergeiger ist damit gleich mitenthüllt, klarer Fall eines historischen Klassenbesten. Tatsächlich habe ich noch kaum einen Geiger getroffen – einschließlich <strong>Isabelle Faust</strong> und <strong>Gideon Kremer</strong> -, die oder der sich nicht leidenschaftlich zu Dawid Oistrach bekannt hätte, er repräsentiert immer noch den Goldenen Schnitt der Violinkunst. Niemand nennt <strong>Heifetz</strong>, niemand nennt <strong>Kreisler</strong> oder auch nur Perlman oder Szigeti, einige nennen <strong>Leonid Kogan</strong>, wenige <strong>Yehudi Menuhin</strong>. Oistrach muss es sein!“ Die Namen dieses internen Kanons „leuchten über alle Paradigmenwechsel hinweg, durch alle Krisen und Kehrausbewegungen hindurch, die inzwischen die Klassische Welt doch reichlich erschüttert haben“.<br><br>Ich kenne dieses Phänomen von mir selbst nicht nur auf Gebieten, auf denen ich nur nebenbei gewirkt habe (etwa im Zeichnen, wo <strong>Wallace Wood</strong> für mich der handwerklich Beste und Vielseitigste ist), sondern auch im gewissermaßen eigenen Fach. Die Musiker / Kabarettisten, mit denen ich mich austauschen konnte, stellen auf dem Gebiet des Chansons wie des musikalischen Humors aktuell ausnahmslos <strong>Sebastian Krämer </strong>oben hin: ganz meine Meinung! Niemand redet von <strong>Tim Fischer</strong>, <strong>Max Raabe </strong>oder <strong>Bodo Wartke</strong>. Die Älteren kennen und nennen noch <strong>Georgette Dee</strong>. Die war und ist nicht nur überragend, sondern außerdem eine historische Figur auf ihrem Gebiet. Die zuletzt beiseite Genannten hätten ohne sie gar nicht erst stattgefunden, jedenfalls nicht so. Egal, ob sie sie heute überhaupt noch kennen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/73cbbc8bd1b341c8817f53224708ca2f" width="1" height="1" alt=""><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/">Ansehen oder Außenwirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>&#8222;Mazurka der Generäle&#8220; &#8211; ein Chanson</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Dec 2024 14:05:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 29. Todestag von Effi Effinghausen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/12/23/mazurka-der-generaele/">&#8222;Mazurka der Generäle&#8220; &#8211; ein Chanson</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: 29. Todestag von <strong>Effi Effinghausen</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="126" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip.jpg?resize=640%2C126&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20832" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=1024%2C201&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=300%2C59&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=768%2C151&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=1536%2C301&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=2048%2C401&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



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		<title>Blödelbarden</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 20:59:21 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Lanze für den Begriff und das, was er bezeichnet</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Blödelbarden waren der musikalische Flügel der in den 70er Jahren blühenden west<strong>deutschen Humor</strong>landschaft. Diese wiederum hatte einen ernsten Zweig – das politische <strong>Kabarett</strong> &#8211; und eine <strong>Nonsens</strong>abteilung, die ihren Lacherfolg ausdrücklich ohne Botschaft zu erzielen suchte. Auch das (Kabarett-)<strong>Chanson</strong> blühte in diesem Jahrzehnt so sehr wie seit den hochpolitischen 20er Jahren nicht mehr (und seither nicht wieder). Und auch hier war der musikalische Nonsens eine ganz eigene und farbenfrohe Spielart. Sogar die Fans des gestrengen <strong>Reinhard Mey</strong> hatten in dessen Anfängen eine große Schnittmenge mit den Liebhabern des blühenden Blödsinns und liebten seine komischen Arbeiten wie <strong>„Antrag auf Erteilung“</strong> oder<strong> „Ich bin Klempner von Beruf“</strong> (deren gesellschaftspolitische Trefflichkeit auch den puren Blödlern nicht völlig abging).<br><br>Die Bezeichnung „Blödelbarden“ ist Jahre später von den beteiligten Künstlern (die erfolgreichsten waren ausschließlich Männer) abgelehnt worden. Ihre Hauptvertreter haben sich später alle dagegen verwahrt: <strong>Ulrich Roski</strong>, <strong>Schobert &amp; Black</strong>, <strong>Ingo Insterburg</strong> (<strong>„Insterburg &amp; Co.“</strong>).<br>Das ist zu respektieren, doch ich möchte diesen Begriff verteidigen und als großer Verehrer dieser Sparte gern weiterhin benutzen. Zunächst weil es für ihn keine gleichbedeutende gebräuchliche Alternative gibt; der Begriff <strong>„Liedermacher“ </strong>meint etwas anderes (und wird überdies von vielen Aktiven ebenfalls abgelehnt). Und außerdem weil das „Blödeln“ in diesem Falle kein Schimpfwort ist, sondern das Bestreben dieser musikalischen Entertainer benennt, sich vom teilweise heiligen (und zuweilen überaus  unkomischen) Ernst der politischen Kabarettisten und Protestsänger abzusetzen.<br><br>Es sei noch daran erinnert, dass fast alle ehrwürdigen darstellenden Kunstformen im Volksmund auch in geflügelten Beleidigungen verwendet wurden („Quatsch keine Opern!“, „Mach kein Theater!“, „Was ist das für ein Zirkus hier?“) – lediglich der Barde nicht (mit dem ja sogar das hochverehrte Ausnahmegenie<strong> Shakespeare </strong>unausgesprochen bezeichnet wird). In solchen Verschimpfwortungen drückt sich das uralte Misstrauen des Kleinbürgers gegenüber dem Künstlervolk aus, womit sich gewiss auch ein <strong>Karl Dall</strong> nicht hätte gemeinmachen wollen. Und schließlich ist der irritierende Impuls ja genuiner Bestandteil der Komik.<br>Ich bitte also um sprachpolizeiliche Nachsicht.<br><br>Als die Liedermacher Anfang der 80er Jahre aus der volkstümlichen Popularität in die Nische hinübergingen, endete auch das Phänomen der Blödelbarden. Nonsens-Schlager kamen jetzt nur noch sporadisch auf und wurden Kollegen geliefert, die hauptberuflich einer anderen Humorfarbe nachgingen (etwa <strong>Dieter Hallervorden</strong> und <strong>Rudi Carrell</strong>), von Künstlern, bei denen Wort und Musik gleichrangig waren (<strong>Mike Krüger</strong>) oder von den wenigen letzten Vertretern (<strong>„Torfrock“</strong>) des reinen musikalischen Nonsens.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/450539e0c1e3449798a78c1d0d3fea59" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/10/03/bloedelbarden/">Blödelbarden</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>&#8222;Eine Nacht in Herrenhausen&#8220; &#8211; ein Chanson</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 13:43:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 74. Geburtstag von Effi Effinghausen</p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: 74. Geburtstag von <strong>Effi Effinghausen</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="126" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip.jpg?resize=640%2C126&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20832" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=1024%2C201&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=300%2C59&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=768%2C151&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=1536%2C301&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?resize=2048%2C401&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/06/Effi-Eric-Strip-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/06/Eine-Nacht-in-Herrenhausen-Effi-Effinghausen.mp3"></audio></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/06/06/eine-nacht-in-herrenhausen-ein-chanson/">&#8222;Eine Nacht in Herrenhausen&#8220; &#8211; ein Chanson</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Song des Tages: &#8222;Ich hab das Fräul&#8217;n Helen baden &#8217;sehn&#8220;</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2024/01/14/ich-hab-das-fraeuln-helen-baden-sehn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 21:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
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		<category><![CDATA[Fritz Grünbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Ich hab das Fräul'n Helen baden 'sehn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 83. Jahrestag der Ermordung von Fritz Grünbaum in Dachau</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/01/14/ich-hab-das-fraeuln-helen-baden-sehn/">Der Song des Tages: &#8222;Ich hab das Fräul&#8217;n Helen baden &#8217;sehn&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: 83. Jahrestag der Ermordung von <strong>Fritz Grünbaum</strong> in Dachau</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="749" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/01/Frolln-Helen.jpg?resize=640%2C749&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-24393" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/01/Frolln-Helen.jpg?resize=875%2C1024&amp;ssl=1 875w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/01/Frolln-Helen.jpg?resize=256%2C300&amp;ssl=1 256w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/01/Frolln-Helen.jpg?resize=768%2C899&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/01/Frolln-Helen.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
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