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	<title>&quot;American Horror Story&quot; Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>&quot;American Horror Story&quot; Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Die schönsten Filme, die ich kenne (1) &#8211; Einführende Worte</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 21:48:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach meiner Definition sind Lieblingsfilme solche, die man sich immer wieder anschauen möchte – so wie man auch seine Lieblingsplatte immer wieder auflegt. Zu meiner persönlichen Liste solche Filme zählen natürlich auch Klassiker, Kultfilme und sogenannte Blockbuster. Aber um die &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/11/27/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-1-einfuehrende-worte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/11/27/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-1-einfuehrende-worte/">Die schönsten Filme, die ich kenne (1) &#8211; Einführende Worte</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach meiner Definition sind Lieblingsfilme solche, die man sich immer wieder anschauen möchte – so wie man auch seine Lieblingsplatte immer wieder auflegt. Zu meiner persönlichen Liste solche Filme zählen natürlich auch Klassiker, Kultfilme und sogenannte Blockbuster. Aber um die soll es hier nicht gehen. Über <strong>„Citizen Kane“</strong> sind vielleicht mehr Bücher geschrieben worden als über Napoleon – das finde ich lobenswert, habe dem aber nichts hinzuzufügen. &#8211; Gewiss: wir leben in einer Zeit, in der sich die Resonanz der Meisterwerke des Kinos zunehmend auflöst, schon aufgrund der immer weiter wachsenden Menge des Materials. Und dieses muss sich die Aufmerksamkeit des Zusehers auch noch mit Katzenvideos teilen, mit Sportereignissen oder DVD-Boxen mit angesagten US-Serien.<br />
Diese Rubrik widmet sich jedenfalls sehenswerten Filmen, über die bisher nichts oder zuwenig geschrieben wurde. Vorweg also in Kürze, worum es hier nicht gehen wird.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Horrorfilme</span></p>
<p>Fürchterlich gerne hätte ich ausführlich von <strong>„Rosemaries Baby“</strong> geschwärmt, dieser Film ist nicht nur unerhört fesch mit seinem Sixties-Look und seinen Technicolor-Farben, er liefert auch die Erklärung dafür, warum sich unsere Welt in einem so chaotischen Zustand befindet. Aber das tut ein Kabarett-Programm von <strong>Volker Pispers</strong> auch (obwohl es mich im Gegensatz zum wahrhaft beglückenden Entsetzen, das <strong>Polanski</strong> mit seinem Film verbreitet, einfach nur runterzieht).<span id="more-9194"></span><br />
„Frankenstein“ mit dem ultimativen Filmmonster Boris Karloff und „Freaks“ von Tod Browning, beide etwa gleich lang und gleich alt, haben das Kunststück fertiggebracht, 85 Jahre lang wirkungsvoll zu bleiben. Die „Freaks“ sind leibhaftige Ausgestoßene der Gesellschaft, wie sie bis ins frühe 20. Jahrhundert in fahrenden Monstrositätenkabinetten, sogenannten Side-Shows, dem Publikum ausgesetzt wurden. Eine durchaus begrüßenswerte gesellschaftliche Entwicklung hat die Herstellung weiterer Filme dieser Art unmöglich gemacht, ein weniger erfreuliches Wuchern politischer Korrektheit tat ein Übriges. Aber auch anständige Menschen dürfen sich &#8222;Freaks&#8220; getrost ansehen: die Außenseiter vom Rummel sind die Guten, die normalen Menschen sind die Untiere. Im Serienfernsehen hat sich zuletzt die „American Horror-Story“ des Themas angenommen, doch diese Serie ist ein getrickstes Fantasieprodukt, während dem alten Film der Thrill eines dokumentarischen Aspektes anhaftet.<br />
Der erste und bis heute beliebteste moderne Horrorfilm ist unbedingt einer meiner Lieblinge, und ich sehe ihn mir seit 35 Jahren immer wieder an: „Psycho“ (über den sicher noch mehr geschrieben wurde als über &#8222;Citizen Kane&#8220;). Auch „Das Schweigen der Lämmer“ ist immer noch großartig – beide beziehen sich übrigens auf den gleichen kannibalischen nekrophilen Transvestiten (er zog sich die Gesichter seiner Opfer an) Ed Gein aus Wisonsin, der auch „The Texas Chainsaw Massacre“ inspiriert hat (welchen ich erwähne, doch keineswegs in diese Liste mit aufnehmen möchte!).<br />
Was ist mit „Misery“? Auch der ist tatsächlich so gut, wie alle sagen.<br />
Das trifft nicht ganz auf die hinreißenden Hammer-Gruselfilme zu. Ich liebe Christopher Lee als den einzig wahren „Dracula“, zähle aber keinen seiner Filme zu meinen Favoriten – obwohl der erste seiner Dracula-Auftritte mich in Kindertagen lange beschäftigte und ich Lee in der Parodie „Die Herren Dracula“ nicht nur zum Totlachen sondern einfach zum Anbeißen fand.<br />
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		<title>Filmmusik für Jessica Lange</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 17:21:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 82. Geburtstag von Dave Grusin  Die Zeit, da Filmstars Tonträger gewidmet wurden, ist lange vorbei. Es macht dennoch Spaß, sich einen Sampler mit der Musik aus den Filmen von Jessica Lange vorzustellen. Bereits ihr Debüt, der Katastrophenfilm „King Kong“ &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/26/filmmusik-fuer-jessica-lange/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/26/filmmusik-fuer-jessica-lange/">Filmmusik für Jessica Lange</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 82. Geburtstag von <strong>Dave Grusin </strong></p>
<p>Die Zeit, da Filmstars Tonträger gewidmet wurden, ist lange vorbei. Es macht dennoch Spaß, sich einen Sampler mit der <strong>Musik aus den Filmen von Jessica Lange</strong> vorzustellen.</p>
<p>Bereits ihr Debüt, der Katastrophenfilm <strong>„King Kong“</strong> hatte es in sich.<strong> John Barry</strong> schrieb für das unglückliche Liebespaar das schönste Liebesthema seines langen Spätwerks, in das er nach einem Jahrzehnt voll swingenden London Beats bereits aufgebrochen war. „Maybe My Luck Has Changed“ (so der Titel dieses Themas) funktioniert nicht weniger gut in der völlig umgebürsteten Discoversion. (Barry White dirigiert hier etwas über acht Minuten lang sein „Love Unlimited Orchestra“.)</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5430" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/King-Kong-Carrell.jpg?resize=640%2C481&#038;ssl=1" alt="King Kong Carrell" width="640" height="481" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/King-Kong-Carrell.jpg?w=736&amp;ssl=1 736w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/King-Kong-Carrell.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />Fehlt entschuldigt! – Der erste Auftritt von Jessica Lange im Deutschen Fernsehen mit <strong>Rudi Carrell</strong> und der Hand von King Kong.<br />
</em></p>
<p>Auch in <strong>„Frances“</strong>&#8211; dem Film, der Jessica Lange sechs Jahre später den Oscar einbringen sollte – war John Barry für den Soundtrack zuständig. <span id="more-5426"></span>Diese Musik ist typisch für die romantischen Partituren des Musikers, die nun folgen sollten. (Das Publikum wurde dann durch „Out Of Africa“ auf sie aufmerksam, aber das ist eine andere Geschichte.) „Frances“ erzählt die erschütternde Geschichte der realen Hollywood-Schauspielerin Frances Farmer im frühen Tonfilm, die an den Naturgesetzen der Traumfabrik zerbrochen war. Barrys Score dazu ist sein einfühlsamster seit „You Only Live Twice“.</p>
<p>„Tootsie“ wurde von „TV Spielfilm“ zu recht als „die zweitbeste Komödie der Filmgeschichte“ bezeichnet. Dave Grusins Song daraus – er ist an die von Jessica Lange gespielte weibliche Hauptrolle Julie Nichols gerichtet – heißt „It Might Be You“ und wird von Stephen Bishop interpretiert. „It Might Be You“ wurde für den Oscar lediglich nominiert, hat sich aber dennoch im Repertoire der großen Kino-Balladen behauptet.</p>
<p>Naturgemäß sind die wichtigsten Jessica Lange-Filmmusiken der verbleibenden Zeit Cover-Versionen.<br />
1991 spielte sie in „Cape Fear“, dem Remake eines Gregory Peck-Thrillers von 1961. Die Filmmusik von Bernard Herrmann wurde in die Neufassung übernommen – das war und ist ungewöhnlich, aber bei diesem Komponisten kein Einzelfall. Jessica Lange ist im Mutterrollenfach angekommen. Sie spielt ihren Part einsamer, desillusionierter und verwüsteter als Polly Bergen, die ihn in der Originalversion innehatte.</p>
<p>Dem heutigen Publikum ist Jessica Lange aus dem Fernsehen bekannt. Nachdem sie sich jahrelang geweigert hatte, für dieses Medium zu arbeiten, hat sie in den ersten vier Staffeln von „American Horror Story“ mit großem Erfolg wechselnde finstere Hauptrollen gespielt. Die letzte davon ist eine etwas nachlässig konstruierte Marlene Dietrich-Nachahmerin. Sie singt in der ersten Folge der „Freak Show“ betitelten Staffel einen David Bowie-Song von 1971: „Life On Mars“. In einer späteren Episode folgt „Gods &amp; Monsters“ von Lana del Rey.<br />
Die Stimme klingt morastig und verschlagen &#8211; passend zum Sujet der Serie.<br />
Es ist der bisherige Abschluß eines hochinteressanten Repertoires.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/40ddbbaaa5d149cc87dde5656daa6c39" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/26/filmmusik-fuer-jessica-lange/">Filmmusik für Jessica Lange</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Genießer wendet sich mit Grausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2016 16:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA["American Horror Story"]]></category>
		<category><![CDATA["Freak Show"]]></category>
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		<category><![CDATA[USA in den 50er Jahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 4. Staffel der Serie &#8222;American Horror Story&#8220; auf SIXX Die vierte Staffel von „American Horror Story“ ist im deutschen Free-TV angelaufen (es gibt bereits eine fünfte), und die gezeigten ersten beiden Folgen lassen sehr gut erkennen, wohin die Reise &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/04/03/der-geniesser-wendet-sich-mit-grausen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/04/03/der-geniesser-wendet-sich-mit-grausen/">Der Genießer wendet sich mit Grausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 4. Staffel der Serie <strong>&#8222;American Horror Story&#8220;</strong> auf <strong>SIXX</strong></p>
<p>Die vierte Staffel von „American Horror Story“ ist im deutschen Free-TV angelaufen (es gibt bereits eine fünfte), und die gezeigten ersten beiden Folgen lassen sehr gut erkennen, wohin die Reise geht.<br />
Der Untertitel verrät, in welchem Ambiente sich der Grusel in dieser Saison abspielen wird: im Milieu der <strong>„Freak Show“</strong>. <span id="more-4760"></span>Mit sorgfältig platziertem Namedropping wird die Handlung in den frühen 50er Jahren verortet: Betty Grable, Lucille Ball und das neue Medium Fernsehen werden aufgerufen, der Hitchcockfilm „Stage Fright“ und das nicht ganz gleichzeitige Musical „Singin‘ In The Rain“.</p>
<p>Der Look der Serie badet einerseits geradezu in US-Nachkriegsrealismus &#8211; und das ist spätestens seit „Mad Men“ geradezu Ehrensache: Autos, Möbel und Klamotten sind mit erkennbarer Pingeligkeit herangeschafft worden. Andererseits kommen die Orchesterdarbietungen alle vom Synthesizer, ist alles merkwürdig sauber und bonbonfarben und die Ausrüstung des kleinbudgetierten Wanderzirkus-Betriebs so pompös wie eine Comedy-Deko aus dem aktuellen deutschen Privatfernsehen.<br />
Einerseits werden wir im Dialog ständig dazu ermahnt, Mitgefühl mit den Ausgestoßenen zu haben und Mutanten im Straßenbild ohne Vorurteile zu begegnen, andererseits läßt die Serie keine Gelegenheit aus, um mit schauerlichen Äußerlichkeiten und hochgepegelten Essensgeräuschen Brechreiz und Schadenfreude auf Kosten der Außenseiter zu erzeugen. Wer es zu bunt treibt – wie z.B. der pelzige Gnom „Meek The Geek“, der lebendem Geflügel auf der Bühne die Köpfe abbeißt &#8211; wird frühzeitig umgebracht, um die Harmonie des Ensembles nicht zu belasten.</p>
<p>Mit der Logik der ganzen Geschichte ist es nicht weit her. Wie kann die zweiköpfige Dame aus dem Krankenhaus spazieren, noch dazu angesichts der Bewachung ihres Zimmers durch einen Polizeibeamten? Warum wird sie nicht wirklich sofort wieder verhaftet, nachdem mit ihr auf Plakaten geworben wird. Warum tötet der geistesgestörte Clown ausgerechnet das reiche Muttersöhnchen <em>nicht</em>, sondern zieht ihm nur vorsichtig eins über und läßt sich von ihm verfolgen? Warum versteckt der Kraftmensch die Polizeimarke, die eigentlich ihn belasten sollte, nicht im Wohnwagen seines verhaßten Sohnes und Widersachers sondern in dem des schon erwähnten Geek? Und warum gibt sich die Polizei in der Folge damit zufrieden, nur diesen Geek mitzunehmen, anstatt den ganzen schrägen Haufen wenigsten zu verhören?<br />
Wieso, weshalb, warum?</p>
<p>Ich habe mich zunächst sehr gefreut, den Namen von Kathy Bates im Vorspann zu lesen – die übrigens mit Frances Conroy eine Kollegin aus „Six Feet Under“ mitgebracht hat. Dann aber dachte ich: schon beschämend, dass Hollywood, ja dass selbst das gepriesene US-Serienfernsehen einer solchen Schauspielerin nichts Besseres anzubieten hat als diesen schlampig zusammengerührten Gruselbrei.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/aa029f50df384803a56ea9f669045327" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/04/03/der-geniesser-wendet-sich-mit-grausen/">Der Genießer wendet sich mit Grausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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