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	<title>Antizipieren Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Antizipieren Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Das Prinzip des Gleichlaufs</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 13:00:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Sprechen am Mikrofon Das fließende Lesen von Blatt ist ohne das Erfassen der Kontexte nicht zu machen. Es erlaubt uns, den Satzverlauf vorauszusehen – auch über den notwendigen Lesevorsprung von anderthalb Zeilen hinaus, den wir leisten können. Genauso arbeiten &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/03/03/27498/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/03/03/27498/">Das Prinzip des Gleichlaufs</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>betr.: Sprechen am Mikrofon</p>



<p>Das fließende Lesen von Blatt ist ohne das Erfassen der Kontexte nicht zu machen. Es erlaubt uns, den Satzverlauf vorauszusehen – auch über den notwendigen Lesevorsprung von anderthalb Zeilen hinaus, den wir leisten können.</p>



<p>Genauso arbeiten auch Simultandolmetscher, wenn sie gleichzeitig (also mit einer Verspätung von durchschnittlich drei Sekunden bzw. bis zu fünf Wörtern) übersetzen, was gerade vor Publikum in einer anderen Sprache verkündet wird. Neben dem sinngemäßen Wortlaut vor allem die Absicht des Redners widerzugeben, macht das Simultandolmetschen so anspruchsvoll.<br>Angehende Dolmetscher lernen dafür das <strong>Antizipieren</strong>: das Bestreben, vorauszusehen, wo der Sprecher mit einem Satz hinsteuert. Das ist vor allem im Deutschen wichtig, in der „Awful German Language“, wie sie einst der Schriftsteller <strong>Mark Twain </strong>genannt hatte, weil das Verb im Deutschen erst nach vielen Nebensätzen kommt – wenn man schon längst wieder vergessen hat, wie der Satz einmal angefangen hat. Deutsche Muttersprachler (oder die des Farsi) sind im Vorteil, weil sie das Warten auf das Verb sind und ihr kommunikatives Sensorium ohnehin &#8211; unbewusst – auf diese Verspätung ausgerichtet ist.<br>Eine andere wichtige Technik ist das Segmentieren: Man übersetzt längere Sätze in kleinen Sinnabschnitten, Stück für Stück.<br>Außerdem gilt es, mit der Mehrdeutigkeit des gesprochenen Wortes klarzukommen. Wenn zum Beispiel in einem Satz das Wort “Deutsche” vor dem Wort “Bank” steht, ist es wahrscheinlich keine Bank zum Draufsetzen. Mit solchen Schlussfolgerungen werden auch Sprachsoftwares trainiert. Auch für diese gilt nämlich: üben, üben üben!<br><br>Beim Lesen vom Blatt sind die selben Techniken (oder Tugenden) unerlässlich wie beim Simultandolmetschen.<br>Und bei beiden Berufen fallen die Ausübenden meist gar nicht auf, wenn sie ihren Job richtig machen.</p>
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