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	<title>Dreivierteltakt Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>Der Rocker von Kakanien</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 11:23:31 +0000</pubDate>
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<p>betr.: 225. Geburtstag von <strong>Joseph Lanner</strong><br><br>Dass der <strong>Walzer</strong> einmal skandalös war und eine Wirkung auf seine Zeitgenossen hatte wie später der Rock&#8217;nRoll, ist schwer vorstellbar &#8211; aber nicht unmöglich.<br>Er war nicht nur der erste Tanz, bei dem Tänzer und Tänzerin einander intensiv berühren konnten, er hatte mit dem Dreivierteltakt auch einen Rhythmus, der einen leichten Schwindel, einen Rausch auslöste.</p>



<p>Bevor der Name der <strong>Strauss-Dynastie</strong> zur Weltmarke wurde, war es Joseph Lanner, der dem Wiener Walzer seine charakteristische Form gab. Zusammen mit<strong> Johann Strauss/Vater </strong>entwickelte er aus Ländler, Deutschem und Vorstadttanz jene elegante Dreiviertelbewegung, die Wien musikalisch definieren sollte. Jedoch: Lanner war keineswegs &#8222;nur&#8220; ein Wegbereiter der Wiener Tanzmusik. Seine frühen &#8222;Neuen Wiener Ländler&#8220; zeigen bereits jene formale Verdichtung, aus der sich der große Konzertwalzer entwickelte. Während die Sträusse das Geschäft professionalisierten und internationalisierten, prägte Lanner den Ton: feinsinnig, oft melancholisch, mit einer kammermusikalischen Transparenz, die den ländlichen Walzer als urbane Kunstform adelte.</p>



<p>Die Konkurrenz zwischen Lanner und Strauss spaltete zeitweise das Publikum &#8211; &#8222;Lannerianer&#8220; gegen &#8222;Straussianer&#8220; hieß es damals. Der Grund: Im Wien des Vormärz wurde der Walzer zur klingenden Projektionsfläche einer Gesellschaft zwischen Biedermeier-Idylle und politischer Spannung.<br>Nach seinem Tod mit 42 gerät Joseph Lanner rasch in Vergessenheit. Seinen Rang als zentrale Figur einer musikalischen Zeitenwende &#8211; als Komponist, der den Wiener Walzer nicht nur populär machte, sondern ihm eine erste kulturelle Identität verlieh &#8211; ist es vor allem der Ruhm von <strong> Johann Strauss/Sohn</strong>, der seinem Andenken den Garaus machte. Erst 1904 erscheint eine Lanner-Biographie, die lange die einzige bleiben wird.<br></p>
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