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	<title>„Düsseldorfer Kom(m)ödchen“ Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>„Düsseldorfer Kom(m)ödchen“ Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Ruf mir die Clowns!</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 11:37:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 105. Geburtstag von Eckart Hachfeld Der Beginn der Karriere von Eckart Hachfeld beginnt mit einer Anekdote, die aus einem seiner Manuskripte stammen könnte. Bei seiner Entlassung aus der englischen Kriegsgefangenschaft mußte er u.a. ein Feld ausfüllen, das mit „gewünschter &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/10/09/ruf-mir-die-clowns/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 105. Geburtstag von <strong>Eckart Hachfeld</strong><br />
<span style="text-decoration: line-through;"><br />
</span>Der Beginn der Karriere von Eckart Hachfeld beginnt mit einer Anekdote, die aus einem seiner Manuskripte stammen könnte. Bei seiner Entlassung aus der englischen Kriegsgefangenschaft mußte er u.a. ein Feld ausfüllen, das mit „gewünschter Beruf“ überschrieben war. Er trug ein „Publizist“ – und wurde sofort durch die Sperre gewinkt. Der Beamte hatte „Polizist“ verstanden.<br />
Hachfeld hielt sich die eigene Auslegung und machte sich (nach seiner Zeit als Lagerkabarettist) besonders als Humorist einen Namen. Er schwor sich, entweder „der beste Kabarettschreiber“ zu werden oder „als Kofferträger in Hamburg“ zu enden.<br />
Eckart Hachfeld schaffte es in die Autorenteams der klangvollsten Ensembles: ins <strong>„Düsseldorfer Kom(m)ödchen“</strong>, in die Berliner <strong>„Stachelschweine“</strong> und in Werner Fincks <strong>„Mausefalle“</strong> &#8211; und er wurde <strong>„Stern“</strong>-Kolumnist, was damals wirklich etwas bedeutete. Unter dem Pseudonym „Carola Mohn“ verfaßte er Woche für Woche Zeitgeistgedichte. Das brachte ihm „reizende Liebesbriefe von pensionierten Studienräten“ ein<span id="more-3293"></span>, eine charmante Mahnung des Schicksals, Ruhm niemals persönlich zu nehmen.<br />
Er war es auch, der Wolfgang Neuss den „Mann mit der Pauke“ auf den Leib schneiderte und ist somit der Erfinder eines der wichtigsten Kabarett-Phänomene im geteilten Berlin.<br />
Persönlich befragt, stapelte er gerne tief und zählte die eher miesigen Jobs auf, seine Arbeit für die Hamburger Brett’l-Bühnen „Bonbonniere“ und „rendez-vous“ etwa: „In dem einen Haus verdiene ich pro Jahr weniger als der uniformierte Rausschmeißer, in dem anderen muß ich die Hälfte meines Honorars in billigem Hausschnaps abtrinken“.</p>
<p>Was bleibt von Eckart Hachfeld, nachdem alle Kabarettprogramme angespielt sind und das Altpapier abgeholt wurde? Zum Beispiel seine Übersetzerarbeit (so für das Sondheim-Musical „A Little Night Music“), seine Drehbücher für die Archetypen des Wirtschaftswunder-Kinos: Heinz Rühmann, Heinz Erhardt und Willy Millowitsch, seine Songtexte für Udo Jürgens, von denen vor allem „Aber bitte mit Sahne“ den Satiriker heraushören läßt. (Seine Texte für Jürgens‘ erstes Musical „Helden, Helden“ sind hingegen gemeinsam mit diesem untergegangen.)<br />
Und vor allem: Hachfelds ältester Sohn Eckart jr. nennt sich Volker Ludwig und ist der langjährige Leiter des Grips-Theaters.<img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/8fc2dbf1eb1443baa0d14cbf68a0400e" width="1" height="1" alt=""></p>
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