<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Geschichte des Komiker-Handwerks (5.2) Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/geschichte-des-komiker-handwerks-5-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/geschichte-des-komiker-handwerks-5-2/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Apr 2026 12:53:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Geschichte des Komiker-Handwerks (5.2) Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/geschichte-des-komiker-handwerks-5-2/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Geschichte des Komiker-Handwerks (5.2)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/03/29/30009/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2026/03/29/30009/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 20:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszug]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte des Komiker-Handwerks (5.2)]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Twain]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Leo XIII]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Langhorne Clemens]]></category>
		<category><![CDATA[Über die deutsche Sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30009</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: Nachtrag zum 24. März 2020 Zu den persönlichen Rückschlägen im Leben Mark Twains zählten in schöner Regelmäßigkeit familiäre Tragödien von griechischem Format. Zudem war er ein schlechter Geschäftsmann und fällte ein paar folgenreiche Fehlentscheidungen. Er kaufte dem Vatikan für &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/29/30009/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/29/30009/">Geschichte des Komiker-Handwerks (5.2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>betr.: Nachtrag zum 24. März 2020</p>



<p>Zu den persönlichen Rückschlägen im Leben <strong>Mark Twain</strong>s zählten in schöner Regelmäßigkeit familiäre Tragödien von griechischem Format. Zudem war er ein schlechter Geschäftsmann und fällte ein paar folgenreiche Fehlentscheidungen. Er kaufte dem Vatikan für inflationsbereinigt 4 Millionen Dollar die Rechte am Leben von <strong>Papst Leo XIII </strong>ab (für ein Buch, das keiner lesen wollte). Weiterhin trieb ihn die Investition in eine fehlerhafte Setzmaschine in den Bankrott. Um zu überleben, trat er als Stand-Up auf, wie wir heute sagen würden, zunächst in den USA, später in aller Welt. Der Erfolg war überwältigend. Was ein Augenzeuge aus Berlin berichtet, beschreibt sehr genau, wie sich ein Komiker generell auf der Bühne verhalten sollte.</p>



<p>»Der Saal war gefüllt, alle Köpfe drehten sich der Tür zu; der hohe, kirchenähnliche Raum, welcher sonst wohl nur zu Gottesdiensten benutzt wird, hat gewiss nie so viel Eleganz und Neugier, oder sagen wir besser Spannung, vereint gesehen. Ich saß nur einige Schritte vom Podium entfernt und konnte den beliebten Humoristen genau betrachten. Ein schmales, blasses, kühnes Gesicht unter dem weißen, mähnenähnlichen Haar; dunkle, kleine, tief liegende Augen blitzten bald unter buschigen, noch dunklen Brauen, bald blickten sie scharf beobachtend in die Ferne; eine gebogene Nase mit gewölbten Nasenlöchern, ein dunkler, langer Schnurrbart über einem geistreichen Munde, ein kräftiges Kinn, dazu eine schmiegsame, leicht bewegliche, elegante Gestalt.<br>Hush! Hush! Er fängt an zu sprechen. Mr. <strong>Samuel Langhorne Clemens</strong>, so ist Mark Twains bürgerlicher Name, begibt sich nicht auf das Katheder; er steht auf dem Podium frei da; ja, er geht hin und her, er bewegt sich lebhaft während seines Vortrages. Niemals habe ich derartige Lachsalven gehört, wie sie hier nach jedem Satz erschollen.<br>Mark Twain spricht trocken, ernst; er unterstützt seine Rede durch Gesten, doch nie verzieht er seine Lippen, ja auch seine Augen lachen nicht. Was er spricht, klingt improvisiert; nur wenige Stellen aus seinem Buch <strong>„Über die deutsche Sprache“ </strong>las er vor, alles andere trug er vollkommen frei, im Plauderton vor, als sei es das Werk eines Augenblicks. Von unwiderstehlicher Komik sind seine Auslassungen über die deutsche Sprache.«</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/29/30009/">Geschichte des Komiker-Handwerks (5.2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2026/03/29/30009/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">30009</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
