<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Louis und seine verrückten Politessen Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/louis-und-seine-verrueckten-politessen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/louis-und-seine-verrueckten-politessen/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Apr 2026 10:09:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Louis und seine verrückten Politessen Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/louis-und-seine-verrueckten-politessen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Kultfiguren: Louis de Funès</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2026/04/10/louis-de-funes/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2026/04/10/louis-de-funes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 10:08:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofonarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Die große Sause]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Pfeiffer]]></category>
		<category><![CDATA[Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Louis und seine verrückten Politessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=30035</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über die Kultfigur Louis de Funès, dessen Filme aus der Glanzzeit von Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre sich im Rückblick wie ein einziger durchgehender Film ausnehmen, spreche ich im heutigen Podcast mit dem Podcaster, Drehbuch- und Comedyautor &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/04/10/louis-de-funes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/04/10/louis-de-funes/">Kultfiguren: Louis de Funès</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><br>Über die Kultfigur Louis de Funès, dessen Filme aus der Glanzzeit von Mitte der 60er bis Mitte der 70er Jahre sich im Rückblick wie ein einziger durchgehender Film ausnehmen, spreche ich im heutigen Podcast mit dem Podcaster, Drehbuch- und Comedyautor <strong>Gerry Streberg</strong>. <br><br><a href="https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/kultfiguren-louis-de-funes">https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/kultfiguren-louis-de-funes</a><br><br>Und der hat mir auch verraten, wer heute noch an großen Komiker erinnert.<br>Zwei Filme nehmen wir genauer unter die Lupe: </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="829" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/04/Souris-Chez-les-Hommes_.jpg?resize=640%2C829&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-30066" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/04/Souris-Chez-les-Hommes_.jpg?resize=791%2C1024&amp;ssl=1 791w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/04/Souris-Chez-les-Hommes_.jpg?resize=232%2C300&amp;ssl=1 232w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/04/Souris-Chez-les-Hommes_.jpg?resize=768%2C994&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/04/Souris-Chez-les-Hommes_.jpg?resize=1187%2C1536&amp;ssl=1 1187w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/04/Souris-Chez-les-Hommes_.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Louis de Funès war der beliebteste Filmstar der <strong>Cassettenkinder-Generation</strong>, auch <strong>„Generation Fernsehkult“</strong> oder schlicht „Baby <strong>Boomer</strong>“ genannt. Die Erwachsenen liebten ihn damals ohnehin, den kleinen zappeligen Despoten, der in einer Minute 40 Grimassen schneiden konnte. <br><br><strong>„Fufu“</strong>, wie seine Landsleute ihn nannten, kam im Juli 1914 als Spross einer spanischen Adelsfamilie unweit von Paris zur Welt. Er arbeitete in vielen bürgerlichen und künstlerischen Berufen – u.a. als Zeichner und Barpianist – ehe er zu einer freien Theatergruppe stieß. Erst mit 27 begann er, Schauspielunterricht zu nehmen. Die ersten 80 Filme, in denen er auftrat, sind hierzulande bis heute unerschlossen. In den 50er Jahren begann de Funès, neben Stars wie <strong>Jean Gabin</strong>, <strong>Fernandel</strong>, <strong>Bourvil</strong> und <strong>Jean Marais </strong>markante Nebenrollen zu spielen.<br>Der Erfolg kam spät, aber gewaltig.<br>1964 wurde aus dem inzwischen kahlen Komiker, der soeben als <strong>„Balduin, der Gedschrankknacker“</strong> in einer Hauptrolle funktioniert hatte, ein Star. Und das sollte er bleiben, 20 Jahre lang, bis zuletzt. Innerhalb weniger Monate glänzte de Funès in <strong>„Le Corniaud“ </strong>/ <strong>„Scharfe Sachen für Monsieur“ </strong>an der Seite des Komikers Bourvil, in <strong>„Fantomas“</strong> als beinahe gleichrangiger Star neben dem Haudegen Jean Marais und in <strong>„Der Gendarm von St. Tropez“</strong>, mit dem er eine langlebige Filmreihe begründete. Danach war der größte Publikumsliebling Frankreichs und erschien immer zuerst auf dem Plakat, wenn er auch klug genug war, ein fähiges Stamm-Ensemble um sich herum zu kultivieren, dem er keine Pointe missgönnte.<br>Obwohl tiefreligiös und nicht ohne Nationalstolz machte er sich auch über Religion und Patriotismus regelmäßig lustig – am meisten aber immer über sich selbst.<br>Ähnlich wie bei den Filmen seiner US-Kollegen <strong>Jerry Lewis</strong> und <strong>Laurel &amp; Hardy</strong> &#8211; und schlimmer noch als dort &#8211; wurden die ohnehin knalligen deutschen Titel seiner Filme immer wieder verändert, um sie mehrfach auswerten und in Sommer- und Kinderkino-Programmen zusammenstellen zu können. Das sollte außerdem dabei helfen, den Publikumsliebling in der Hauptrolle sofort erkenntlich zu machen.<br>In diesen Überschriften hatte Louis de Funès drei Vornamen, unabhängig vom Rollennamen: Louis, Balduin – seit seinem frühen Erfolg als „Balduin der Geldschrankknacker“ – und <strong>„Oscar“</strong> – seit seinem 1967 verfilmten frühen Theaterhit gleichen Namens, bei uns <strong>„Oscar der Korinthenkacker“</strong>, in dem er seinen Leinwandcharakter als cholerischer Tyrann in Familie und Büro ausformen konnte.<br>Dass ein so unangenehmer Charakter über Jahrzehnte so beliebt war, lag nicht nur am Charme und Comedy-Handwerk seines Darstellers, sondern auch an den von ihm mitgeschriebenen Geschichten: der Held ist stets gefährdet, Opfer seiner eigenen Methoden zu werden.<br><br>Näher betrachtet werden diese beiden Filme:<br><br><strong>Le grand restaurant</strong> &#8211; Französisch-italienische Komödie von 1966. Deutsche Titel: Oscar hat die Hosen voll, <strong>Scharfe Kurven für Madame</strong>, Louis der Spaghettikoch u.a.<br><br>Monsieur Septime führt in seinem Pariser Nobelrestaurant ein strenges Regiment. Er schmäht seine Angestellten, züchtigt sie in einem Probenraum und besucht verkleidet sein eigenes Lokal, um herauszufinden, ob über ihn getratscht wird. Als ein südamerikanischer Staatschef ein Bankett bei ihm bestellt, ist Septime begeistert. Doch als das Licht gelöscht wird, um die berühmte Pyramide Septime zu flambieren, verschwindet der Ehrengast. Der Kommissar, der den Entführungsfall aufklären soll, verpflichtet den Patron, das Lösegeld zu übergeben …<br><br>Dieser Film zerfällt in zwei Teile: eine Sketchparade zum ergiebigen Thema Gastronomie im ersten Drittel, dann eine Agentenstory, die als Beitrag zu den Mitte der 60er Jahre allgegenwärtigen James-Bond-Parodien zu lesen ist. Die DEFA hat später von diesem Film eine Synchronfassung erstellt, die laut „TV Spielfilm“ „den französischen Wortwitz sehr viel pointierter umsetzt und darum die westdeutsche Version bei weitem übertrifft“. In der DDR hieß der Film übrigens schlicht „Das große Restaurant“.<br><br><strong>Hibernatus</strong> (sinngemäß: „Der Winterschläfer“) – Französisch-italienische Komödie von 1969. Deutsche Titel: Louis taut auf, <strong>Onkel Paul die große Pflaume</strong>, Louis der Giftzwerg, Die Giftnudel, Der Familienschreck u.a.<br><br>Der Unternehmer Paul de Tartas freut sich auf die Verheiratung seines Sohnes mit der Tochter eines reichen Geschäftsfreundes, als eine Sondermeldung Aufsehen erregt: nachdem er 65 Jahre im Ewigen Eis verschollen war, ist ein Polarforscher wieder aufgetaut worden und lebt. Wie sich zeigt, handelt es sich dabei um den Großvater von Madame de Tartas. Der noch immer jugendliche Abenteurer soll nach Hause zurückkehren. Um ihm einen Schock zu ersparen, muss die frisch modernisierte Villa in den Zustand der Belle Époque zurückdekoriert werden, Edmé de Tartas wird wieder zu Mama Fournier, und für Familienoberhaupt Paul ist kein Platz mehr. Er lässt sich zähneknirschend darauf ein, doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihm der Kragen platzt …<br><br>Diesmal bekommt Louis, der Familientyrann, besonders starken Gegendruck: von seiner Film-Ehefrau Nr. 1 Claude Gensac, die eigentlich die Reiche in der Familie ist, von seinem leiblichen Sohn Olivier, der einmal mehr mit ihm vor der Kamera steht, von einem totgeglaubten Verwandten aus dem 19. Jahrhundert, außerdem von Staat und Wissenschaft. Das alles gipfelt in einem furiosen Zappelmonolog, der dem aus „Oscar“ nicht nachsteht, und einer besonderen Pointe.  <br>In etwas über einer Stunde steht die Handlung niemals still. Sie wechselt zwischen kluger Motivation und haarsträubenden Zufällen, wie es einer Komödie gut bekommt, und gibt de Funès herrliche Stichworte für seine schönsten Posen. Und dem übrigen Ensemble auch.<br><br>Nächste Woche: der <strong>Kultfilm-Azubi</strong>s <strong>Masters Of The Universe</strong> und der Geheimtipp <strong>Ein Mann geht durch die Wand</strong></p>


<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/9afc3df3e1fe4d3ba12cf1c6469a6bca" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/04/10/louis-de-funes/">Kultfiguren: Louis de Funès</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2026/04/10/louis-de-funes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">30035</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
