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	<title>politisches Chanson Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>Der exklusive Klassiker Georges Brassens</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 19:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 100. Geburtstag von Georges Brassens /40. Todestag von Georges Brassens (in einer Woche) Wenn es darum geht, neu interpretiert zu werden und somit im heutigen Musikleben weiterzuexistieren, wird kein Französischer Chansonnier von Jacques Brel übertroffen* (was unzählige neue Übersetzungen &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/10/22/19154/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 100. Geburtstag von Georges Brassens /40. Todestag von Georges Brassens (in einer Woche)</p>



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<p>Wenn es darum geht, neu interpretiert zu werden und somit im heutigen Musikleben weiterzuexistieren, wird kein Französischer Chansonnier von <strong>Jacques Brel </strong>übertroffen* (was unzählige neue Übersetzungen seiner Werke und am Broadway ein Musical mit seiner Musik einschließt). Aber niemand genießt innerhalb des eigenen Kollegenkreises eine höhere Wertschätzung als Georges Brassens. Er wird dort häufiger als jede/r andere als großes Vorbild und als wichtigster Vertreter genannt.<br>Es ist auffallend, wie die Wahrnehmungen auseinandergehen – die der Chanson-Künstler und die der Musikfreunde.<br>Für mich etwa sind <strong>Charles Trenet</strong> und <strong>Gilbert Bécaud</strong> die Favoriten, bei den Damen würde ich zuallererst <strong>Juliette Gréco</strong> nennen und sofort die international agierende <strong>Marlene Dietrich</strong> hinterherschieben. Aber die Diseusen &#8211; die eigentlichen Stars des Chansons &#8211; waren zumeist Interpretinnen, denen männliche Kollegen als Texter und Komponisten zugearbeitet haben. <strong>Edith Piaf</strong> ist die große Ausnahme, aber sie ist derart popkulturell-prominent und über den Genrebegriff erhaben, dass sie meine persönliche Huldigung gar nicht braucht.</p>



<p>Kein Titel von Brassens ist im volkstümlichen Sinne populär geworden und wird außerhalb der Chanson-Gemeinde mit seinem Namen verknüpft. Was mir persönlich bei ihm fehlt, ist die zündende Melodie. Für meine Ohren sind seine Chansons zuallererst <em>Vertonungen, </em>die eine Botschaft oder wenigstens eine Geschichte transportieren, keine Kompositionen, die mich parallel zum Text (oder sogar ohne ihn) mitreißen. Brassens selbst hat immer wieder betont, wie wichtig ihm die textliche Ebene sei. Er hat sich oftmals mit politischen Gegnern bzw. mit den Herrschenden angelegt. Das trägt zu Ruhm und Anerkennung bei und erregt auch meinen Respekt – nützt mir aber gar nichts, wenn ich musikalisch mit- und hingerissen werden will. Dass auch berüchtigte Protestsongs, die sogar mit einem Verbot belegt wurden, dies durchaus vermögen, weiß ich von Boris Vians „Le déserteur“ oder von einigen Liedern der Eva Busch. Es hat aber noch keiner politischen Botschaft geschadet, von einer Melodie getragen zu werden, die ins Ohr geht. Im Grunde ist das ja der Witz an der Sache.</p>



<p>Im französischen Sprachraum ist Brassens schlicht <strong>„Le poète“</strong> (so wie andere große Männer einfach „Der Barde“, „The King“ oder „The Master“ genannt werden).</p>



<p>_______________________<br>* Gewiss: Brel ist Belgier, aber das Französische Chanson war sein Tätigkeitsfeld.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/fafd56dc14de430facaba0ccd3725f62" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/10/22/19154/">Der exklusive Klassiker Georges Brassens</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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