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	<title>„A Star Is Born“ Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>„A Star Is Born“ Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Broadway&#8217;s Like That (14): Der erste Welterfolg</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 18:48:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>4. Jerome Kern &#8211; Erfinder des Musicals (1) (Fortsetzung vom 18. Juni) &#8222;Ol’ Man River&#8220; &#8211; die schwarzen Baumwollstauer beklagen die Hoffnungslosigkeit ihres harten Lebens am Ufer des Mississippi, der gleichmütig, unbekümmert um menschliche Schicksale seinen Lauf nimmt. Dieser bekannte &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/25/broadways-like-that-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/25/broadways-like-that-3/">Broadway&#8217;s Like That (14): Der erste Welterfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>4. Jerome Kern &#8211; Erfinder des Musicals</strong> <strong>(1)</strong> (Fortsetzung vom 18. Juni)</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-5492-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Ol-Man-River-Fantasy1.mp3?_=1" /><a href="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Ol-Man-River-Fantasy1.mp3">https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/06/Ol-Man-River-Fantasy1.mp3</a></audio>
<p><strong><br />
&#8222;Ol’ Man River&#8220;</strong> &#8211; die schwarzen Baumwollstauer beklagen die Hoffnungslosigkeit ihres harten Lebens am Ufer des Mississippi, der gleichmütig, unbekümmert um menschliche Schicksale seinen Lauf nimmt. Dieser bekannte Song aus Jerome Kerns <strong>„Show Boat“</strong> war in einer Aufnahme aus dem Jahr 1928 zu hören &#8211; mit <strong>Paul Robeson</strong> als Solist und dem Orchester von <strong>Paul Whiteman</strong>. Das merkwürdige Arrangement dieser Aufnahme, das auf <strong>Gershwin</strong>s <strong>„Rhapsody In Blue“</strong> und Antonin Dvoráks 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“ anspielt, mag aus der selben Haltung heraus entstanden sein, die Paul Whiteman etwa bei Gershwin ein Jazz-Konzert bestellen ließ &#8211; die spätere „Rhapsody In Blue“. Überhaupt müssen die Beziehungen zwischen populärer Musik &#8211; bzw. dem, was damals „Jazz“ hieß &#8211; und „seriöser Musik“ Mitte der 20er Jahre ein Gegenstand öffentlicher Diskussion gewesen sein.<span id="more-5492"></span></p>
<p>Obwohl auch Jerome Kern in seiner Musik Anleihen bei der Musik der Schwarzen machte &#8211; er soll darin sogar einer der ersten Broadway-Komponisten gewesen sein &#8211; schien er doch ein distanziertes Verhältnis zum Jazz zu haben. Als er 1924 sein Musical „Sitting Pretty“ herausbrachte, entschloß er sich einer ungewöhnlichen Maßnahme: er verbot, dass Musik aus dem Stück außerhalb des Theaters öffentlich gespielt wurde. Dieses Verbot begründete er in einer Attacke gegen die „betrügerische Imitation“, die statt „echter Musik“ seiner Meinung nach von Unterhaltungsorchestern und Rundfunk verbreitet wurde. Er beklagt sich:</p>
<p style="padding-left: 60px;">&#8222;Außer im Theater kommt heute nichts von unserer Musik so beim Publikum an, wie wir es geschrieben haben. Sie wird von Jazz-Orchestern so entstellt, dass sie fast nicht wiederzuerkennen ist. Es sollte einem Komponisten möglich sein, seine Partitur so zu schützen wie ein Schriftsteller sein Manuskript. Kein Schriftsteller würde Raubdrucke seines Werkes erlauben, in denen Satzbau und Interpunktion verändert wurden, wodurch seinem Werk eine Bedeutung gegeben würde, die sich vollständig von dem unterscheidet, was er im Sinn hatte!&#8220;</p>
<p>Offensichtlich tat sich Kern schwer mit Arrangements seiner Musik, die womöglich noch Raum ließen für Jazz-Improvisationen. Dafür war er dann wohl doch zu sehr Komponist. Allerdings &#8211; so legt es Kerns Biograph Gerald Bordman nahe &#8211; hätte dieses Verhalten auch ein ausgefuchster Werbetrick für „Sitting Pretty“ sein können.</p>
<p>Jerome Kern &#8211; geboren 1885 &#8211; war als Musiker ausgebildet worden, in New York und in Deutschland. Zunächst hatte er freilich den Widerstand seines Vaters zu überwinden, der ihn lieber als Geschäftsmann gesehen hätte. Nachdem der junge Kern, der beim Großhändler zwei Klaviere für das väterliche Geschäft hatte besorgen sollen, mit zweihundert Klavieren anrückte, stand dem Musikstudium nichts mehr im Wege.</p>
<p>Nach ersten Erfahrungen im Londoner Musiktheater, war Kern am Broadway vor allem mit interpolierten Songs vertreten, bevor er als Komponist der Princess Theatre Musicals dem Amerikanischen musikalischen Unterhaltungstheater neue Impulse gab. (Die Princess Theatre Musicals stehen in dem legendären Ruf, dem Musical erstmals eine eigene, vor allem eine eigenständig amerikanische Gestalt gegeben zu haben.) Judy Garland setzte dieser Ära ein Denkmal in einer rauschenden Revuenummer in einem ihrer späten Filme „A Star Is Born“. Hier singt sie: „I was born in a trunk in a Princess Theatre“. Die Szene orientiert sich in ihrem stilistischen Reichtum offensichtlich am „Broadway Ballet“ aus „Singin’ In The Rain“ &#8211; und wurde ihrerseits in &#8222;Springtime For Hitler&#8220; parodiert. Judy Garland singt eine Reihe von Songklassikern verschiedener Komponisten, darunter „Swanee“, den ersten Hit für George Gershwin.</p>
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		<title>Der leere Spot</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 14:50:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 47. Todestag von Judy Garland Nachsichtig betrachtet ist das Remake von „A Star Is Born“ Judy Garlands Abschiedsfilm. Nach dem unrühmlichen Abgang bei MGM und einigen Jahren in der Versenkung kehrte sie mit diesem musikalischen Drama glanzvoll zurück, sang &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/22/der-leere-spot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/22/der-leere-spot/">Der leere Spot</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 47. Todestag von <strong>Judy Garland</strong></p>
<p>Nachsichtig betrachtet ist das Remake von „A Star Is Born“ Judy Garlands Abschiedsfilm. Nach dem unrühmlichen Abgang bei MGM und einigen Jahren in der Versenkung kehrte sie mit diesem musikalischen Drama glanzvoll zurück, sang u.a. den Hit „The Man That Got Away“ und war überhaupt in Hochform. Ihr tatsächlicher letzter Film <strong>“I Could Go On Singing“</strong> (1962) wird von den Biographen nicht geschätzt. Er gilt als entbehrliches Nebenwerk, das überhaupt nur der Rede wert ist, weil sich danach kein weiteres mehr mit dieser Darstellerin ergibt.<br />
Soweit die offizielle Bewertung.<br />
Sie könnte nicht gründlicher danebenliegen.<span id="more-5466"></span></p>
<p>Als „A Star Is Born“ vor einigen Jahren auf DVD erschien – so gut es ging wiederhergestellt und um geschnittenes Material ergänzt – sah ich ihn nach langer Zeit erstmals wieder. Er sitzt voller sehenswerter Shownummern, ist aber als Geschichte lahm und überladen. Was mich zugegebenermaßen richtiggehend irritierte, war der inhaltliche Twist, dass die berühmte Drogenabhängige und Alkoholikerin Judy Garland hier als trockener Fels in der Brandung auftritt (sorry für diesen Kalauer), während James Mason den Süchtigen zu spielen hat, der von seiner Partnerin vergebens ermahnt wird. Für das Publikum von 1954 mag das die Art tröstlicher Illusion gewesen sein, die zu liefern Hollywoods edelste Aufgabe war.</p>
<p>Einige Zeit später fiel mir auf, dass ich „I Could Go On Singing“ („Bretter, die die Welt bedeuten“) noch gar nicht gesehen hatte. Ich nutzte einen mußevollen Silvesterabend, um das nachzuholen. Meine Erwartungen waren bescheiden (siehe oben). Vor mir entfaltete sich ein bewegendes Kammerspiel zweier Persönlichkeiten, die wirklich wie die alten Freunde wirkten, die sie zu spielen hatten. Garlands Partner war Dirk Bogarde, der ihr bei den Dreharbeiten eine große Stütze gewesen ist. Der Film spielt in London, wo Judy Garland tatsächlich zuletzt gelebt hat, und beinhaltet einige atemberaubend gefilmte Live-Auftritte im Palladium. Doch ist es nicht allein diese Nähe zur tatsächlichen Biographie der Künstlerin, die dokumentarische Komponente, die ihn so sehenswert macht. Zuallererst ist „The Lonely Stage“ – wie der Film erheblich treffender zuerst hätte heißen sollen – schlicht überzeugend, ohne jeden Kitsch und frei von der Verlogenheit, in die Geschichten aus der Welt des Showgeschäfts so leicht abrutschen. Judy spielt eine Frau, die auf die letzten Meter versucht, das Familienidyll zurückzuholen, das sie einst ihrem Ruhm geopfert hat. Dass beides auf einmal nicht zu haben ist, erfahren sie und wir auf die harte Tour. Im Finale – einem weiteren Song auf der großen Bühne – wird eine goldene Brücke zu einem versöhnlichen Pseudo-Happy-End gebaut, ein kleines Trostpflaster ist in Reichweite. Doch auch das wird uns nicht gegönnt.<br />
“I Could Go On Singing“ hat mindestens ebensoviel mit dem Leben zu tun wie mit dem Scheinwerferlicht – nicht nur mit dem Leben von Judy Garland.<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/de689c4235fb49b593950c6e1043bce8" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/06/22/der-leere-spot/">Der leere Spot</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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