<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jitterbugs Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/jitterbugs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/jitterbugs/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Apr 2021 20:25:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Jitterbugs Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/jitterbugs/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>&#8222;Werktreue&#8220; mit Laurel und Hardy</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 20:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Checkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[„Lachen Sie mit Stan und Ollie“]]></category>
		<category><![CDATA[A Chump At Oxford]]></category>
		<category><![CDATA[A-Haunting We Will Go]]></category>
		<category><![CDATA[Air Raid Wardens]]></category>
		<category><![CDATA[Auf hoher See]]></category>
		<category><![CDATA[Blockheads]]></category>
		<category><![CDATA[Bomben-Kerle]]></category>
		<category><![CDATA[Bonnie Scotland]]></category>
		<category><![CDATA[Das Mädel aus dem Böhmerwald]]></category>
		<category><![CDATA[Das Schweizer Mädel]]></category>
		<category><![CDATA[Der große Knall]]></category>
		<category><![CDATA[Die lieben Verwandten]]></category>
		<category><![CDATA[Die Tanzmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Die tapferen Schotten]]></category>
		<category><![CDATA[Fauler Zauber]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehjuwelen]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegende Teufelsbrüder]]></category>
		<category><![CDATA[Fra Diavolo]]></category>
		<category><![CDATA[Genies in Oxford]]></category>
		<category><![CDATA[Gong]]></category>
		<category><![CDATA[Great Guns]]></category>
		<category><![CDATA[Große Kaliber]]></category>
		<category><![CDATA[Im fernen Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Jitterbugs]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Hembus]]></category>
		<category><![CDATA[Klotzköpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts als Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Nothing But Trouble]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Our Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Pack Up Your Troubles]]></category>
		<category><![CDATA[Pardon Us]]></category>
		<category><![CDATA[Saps At Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Sons Of The Desert]]></category>
		<category><![CDATA[Stan Laurel]]></category>
		<category><![CDATA[Stierkämpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Miss]]></category>
		<category><![CDATA[The Big Noise]]></category>
		<category><![CDATA[The Bohemian Girl]]></category>
		<category><![CDATA[The Bullfighters]]></category>
		<category><![CDATA[The Dancing Masters]]></category>
		<category><![CDATA[The Devil’s Brother (Fra Diavolo)]]></category>
		<category><![CDATA[The Flying Deuces]]></category>
		<category><![CDATA[Thelma Todd]]></category>
		<category><![CDATA[Theo Lingen]]></category>
		<category><![CDATA[Vergiss’ deine Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Way Out West]]></category>
		<category><![CDATA[Wir bitten um Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderpille]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstensöhne]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF-Sendereihe (1975-80)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=17918</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: 36. Todestag von Joe Hembus / DVD-Box &#8222;Lachen Sie mit Stan und Ollie&#8220; Mit „Lachen Sie mit Stan und Ollie“ ist seit einiger Zeit die letzte TV-Auswertung der Arbeit von Laurel und Hardy im Handel erhältlich. In dieser DVD-Box &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/">&#8222;Werktreue&#8220; mit Laurel und Hardy</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>betr.: 36. Todestag von<strong> Joe Hembus</strong> / DVD-Box <strong>&#8222;Lachen Sie mit Stan und Ollie&#8220;</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="469" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=640%2C469&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-17980" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=1024%2C751&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=300%2C220&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=768%2C563&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?w=1221&amp;ssl=1 1221w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em><strong>Theo Lingen</strong> am Pult. Das ist viel amüsanter, als wenn er den Pauker nur spielt. (Foto: fernsehjuwelen)</em></figcaption></figure>



<p>Mit <strong>„Lachen Sie mit Stan und Ollie“</strong> ist seit einiger Zeit die letzte TV-Auswertung der Arbeit von Laurel und Hardy im Handel erhältlich. In dieser DVD-Box sind die meisten der ihr Werk abschließenden Langfilme versammelt. Als Dokument, wie übel das Deutsche Fernsehen unter dem Banner der „Werktreue“ den Schätzen des Kinos zuweilen mitspielt, eignet sie sich fabelhaft, zum gründlichen Kennenlernen der großen Komiker ist sie schon deshalb nicht zu empfehlen, weil sie das Kurzfilmschaffen auslässt.<span id="more-17918"></span> Die Bezeichnung „Langfilm“ meint das etwas über einstündige Format, das bei Laurel und Hardy bald nach der Einführung des Tonfilms allmählich die 20minütigen Zweiakter (der letzte entstand 1934) ablöste. Diese „Features“ ließen sich zu den in den USA damals beliebten „Double Features“ zusammenfügen, in denen ein „B-Film“ auf eine als attraktiv eingeschätzte Produktion folgte. Lediglich der musikalische Kostümfilm „Fra Diavolo“ kommt auf c.a. 90 Minuten.<br>Ich gehe mit der allgemeinen Historikermeinung konform, dass die meisten der wirklichen Glanzleistungen von Stan Laurel und Oliver Hardy bei den Zweiaktern zu finden sind. Die auch für die Verhältnisse der 70er Jahre erratische Platzierung von „Lachen Sie mit Stan und Ollie“ im Programm lässt daran zweifeln, dass das ZDF es mit der angekündigten „systematischen Neuentdeckung“ ernst meinte, zumal willkürlich Filme aussortiert wurden und die Reihenfolge der übrigen nicht einmal nach Hal-Roach- und Spätphase unterschied. Die neue deutsche Bearbeitung war nicht unbedingt notwendig (alle Filme lagen bereits weitgehend ungekürzt und in sorgfältiger Ausführung vor), zumal sie nach der Sparmethode gefertigt wurde, die sich in den frühen 70er Jahren beim Fernsehen etablierte, wenn es um altes Material ging. Ein behutsamer Klammerteilsynchron wäre eine gute Alternative gewesen, zum Genuss untertitelter Passagen hielt man das Publikum noch nicht für reif. Jahre später leugnete das ZDF auf Nachfrage der „Gong“-Leserbriefredaktion, etwas mit diesen Versionen „Im Auftrag des ZDF“ zu tun zu haben. (Auch aus den Abspännen der vorliegenden Ausgabe wurde dieser Hinweis entfernt.)</p>



<p>Eine Originaltonspur gibt es auf den DVDs nicht, Vorspänne und Schlusstitel fehlen. Die Verteilung der Komödien auf die 7 DVDs folgt weder der Chronologie der Erstaufführungen noch der ihrer Erstausstrahlung innerhalb der Reihe „Lachen Sie mit Stan und Ollie“. Die auf der Verpackung und im Booklet vorgenommene Einteilung in zwei Staffeln ist nicht zutreffend, da dieser Ausdruck im Deutschen Fernsehen damals noch nicht gebräuchlich war und sowieso etwas anderes bedeutet. (In der Tat gab es nach acht Beiträgen eine 15monatige Unterbrechung.) Die Verpflichtung des Komödianten Theo Lingen als Präsentator war eine gute Idee, die m. E. bereits den Kauf der Box rechtfertigt &#8211; obwohl auch er in seinen Erläuterungen nur so korrekt sein konnte wie es ihm die Zulieferungen des Westernspezialisten&nbsp; Joe Hembus gestatteten. 1978 starb Lingen auf der Höhe seiner Wirkung und Produktivität. Die Reihe überlebte ihn um zwei Jahre.<br><br><strong>„Lachen Sie mit Stan und Ollie“<br></strong>Tatsächliche ZDF-Sendereihenfolge 1975-80</p>



<p>1. Wüstensöhne / Sons Of The Desert<br>US-Kinostart: 29.12.1933, Deutscher Kinostart: 26.10.1934, Erstausstrahlung der Präsentation in der ZDF-Serie „Lachen Sie mit Stan und Ollie“: 3.9.1975<br><em>Die Sendereihe beginnt mit der Nr. 4 der erhaltenen Langfilme von Laurel &amp; Hardy, was eine würdige Eröffnung bedeutet und die Chronologie (noch) halbwegs respektiert. Die Anmoderation von Joe Hembus / Theo Lingen klingt, als wollte man weiterhin systematisch vorgehen. (Siehe auch Folge Nr. 11, „The Bullfighters“.) Hier hat offensichtlich die Redaktion anders entschieden.</em><br><br>2. Auf hoher See / Saps At Sea<br>USA: 3.5.1940, D: 22.12.1949, ZDF: 22.10.1975<br><em>“Saps At Sea” war der erste Laurel-und-Hardy-Film, der nach dem Krieg deutsch bearbeitet wurde. Das Ergebnis weicht so stark vom späteren Gestus ab, dass die neue deutsche Bearbeitung in diesen Fall ausnahmsweise eine gewisse Berechtigung hat, zumal Laurels reguläre deutsche Stimme Walter Bluhm gerade noch zur Verfügung stand.</em></p>



<p>3. Wunderpille / Jitterbugs<br>USA: 11.6.1943, D: 9.11.1965, ZDF: 17.12.1975</p>



<p>4. Wir bitten um Gnade / Pardon Us<br>USA: 15.8.1931, D: 23.5.1950, ZDF: 21.1.1976</p>



<p>5. Im fernen Westen / Way Out West<br>USA: 16.4.1937, D: 1.11.1937, 12.5.1976</p>



<p>6. Genies in Oxford / A Chump At Oxford<br>USA: 16.2.1940, D: 17.10.1950, 23.6.1976<br><em>Der erste Akt, in dem Stan und Ollie als Butler Ehepaar auftreten, fehlt in der nur noch knapp 50minütigen neuen Eindeutschung.</em></p>



<p>7. Das Mädel aus dem Böhmerwald / The Bohemian Girl<br>USA: 14.12.1976, D: 23.8.1957, ZDF: 4.8.1976</p>



<p>8. Die lieben Verwandten / Our Relations<br>USA: 30.10.1936, D: 7.9.1951, ZDF: 18.12.1976</p>



<p>9. Große Kaliber / Great Guns<br>USA: 10.10.1941, D: 7.6.1957, ZDF: 27.3.1978</p>



<p>10. Fliegende Teufelsbrüder / The Flying Deuces<br>USA: 20.10.1939, 30.1.1951, ZDF: 10.6.1978</p>



<p>11. Stierkämpfer / The Bullfighters<br>USA: 14.2.1936, D: 23.8.1957, ZDF: 4.8.1978<br><em>Theo Lingen moderiert den letzten amerikanischen Film des Duos&nbsp; an, als wollte er die Sendereihe tatsächlich damit abschließen. Nur dies eine Mal gesteht er auch den Qualitätsverfall der späten Arbeiten von Laurel und Hardy.</em></p>



<p>12. Bomben-Kerle / Air Raid Wardens<br>USA: 4.4.1943, D: 12.9.1958, ZDF: 9.9.1978</p>



<p>13. Das Schweizer Mädel / Swiss Miss<br>USA: 20.5.1938, D: 28.2.1952, ZDF: 1.1.1979<br><em>Die neue deutsche Fassung nutzt in den Musiknummern die alte Synchronfassung.</em></p>



<p>14. Die tapferen Schotten / Bonnie Scotland<br>USA: 23.8.1935, D: 12.4.1936, ZDF: 14.1.1979</p>



<p>15. Fra Diavolo / The Devil’s Brother (Fra Diavolo)<br>USA: 5.5.1933, D: 31.1.1958, ZDF: 27.1.1979<br><em>Die Anmoderation schürt die Vorfreude auf die schöne Gesangsstimme von Thelma Todd, die allerdings nicht singen wird.</em></p>



<p>16. Nichts als Ärger / Nothing But Trouble<br>USA: 9.3.1945, D: 12.9.1952, ZDF: 10.2.1979<br><em>Die neue deutsche Fassung nutzt in den Ensembleszenen die alte Synchronfassung.</em></p>



<p>17. Vergiss‘ deine Sorgen / Pack Up Your Troubles<br>USA: 17.9.1932, D: 8.8.1952, ZDF: 10.3.1979</p>



<p>18. Der große Knall / The Big Noise<br>USA: 22.9.1944, D: 5.7.1951, ZDF: 31.3.1979<br><em>In der Einführung werden die Begriffe „Slow Burn“ und „Double Take“ – zwei der zentralen komischen Stilmittel von Laurel &amp; Hardy – durcheinandergebracht</em></p>



<p>19. Fauler Zauber / A-Haunting We Will Go<br>USA: 7.8.1942, D: 18.2.1966, ZDF: 9.6.1979</p>



<p>20. Klotzköpfe / Blockheads<br>USA: 19.8.1938, D: 7.4.1949, ZDF: 1.9.1979</p>



<p>21. Die Tanzmeister / The Dancing Masters<br>USA: 19.11.1943, D: 4.4.1958, ZDF: 29.12.1980<br><em>Mehr als ein Jahr ist seit der Ausstrahlung des vorletzten Beitrags vergangen.</em></p>



<p>Das Booklet der Edition ist schlecht recherchiert und reich an Stilblüten (- der Begriff „Kino“ wird tunlichst vermieden, ständig ist von „Lichtspieltheatern“ die Rede …). Immerhin wird in den Kurzbiographien großer Wert auf Bestattungsrituale gelegt. So erfahren wir nebenbei, dass Laurel und Hardy nicht nebeneinander begraben wurden. Hardy liegt „auf dem“ Valhalla Memorial Park in Nord-Hollywood, Laurel auf dem Forest Lawn in den Hollywood Hills.<br>___________________<br>* Der ST. GEORGE HERALD beschrieb es genauer unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/08/27/the-laurel-hardy-murder-case/">https://blog.montyarnold.com/2015/08/27/the-laurel-hardy-murder-case/</a></p>


<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/e80f6b8323e9498abc7f4037d848ee4f" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/">&#8222;Werktreue&#8220; mit Laurel und Hardy</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">17918</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Traum und Alptraum vom alten Süden</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2019/08/07/traum-und-alptraum-vom-alten-sueden/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2019/08/07/traum-und-alptraum-vom-alten-sueden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 14:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[„Spiegelbild im goldenen Auge“]]></category>
		<category><![CDATA[Carson McCullers]]></category>
		<category><![CDATA[Emily Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Hal Roach]]></category>
		<category><![CDATA[James Joyce]]></category>
		<category><![CDATA[Jitterbugs]]></category>
		<category><![CDATA[Laurel & Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Lillian Hellman]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Proust]]></category>
		<category><![CDATA[Norvell Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Plötzlich im letzten Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Reflections In A Golden Eye]]></category>
		<category><![CDATA[Slapstick-Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelbild im goldnen Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Stan Laurel]]></category>
		<category><![CDATA[Suddenly Last Summer]]></category>
		<category><![CDATA[Südstaaten-Klischees in Film]]></category>
		<category><![CDATA[Tennessee Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Theater und Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Truman Capote]]></category>
		<category><![CDATA[William Faulkner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=14077</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: 62. Todestag von Oliver Hardy / Südstaaten-Klischees in der Kultur Oliver Hardy verkörperte den pompösen Gentleman aus dem Süden der USA wie niemand sonst – wenn auch nicht von Anfang an. Er kam als Norvell Hardy 1892 Harlem, Georgia zur &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/08/07/traum-und-alptraum-vom-alten-sueden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/08/07/traum-und-alptraum-vom-alten-sueden/">Traum und Alptraum vom alten Süden</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 62. Todestag von <strong>Oliver Hardy</strong> /<strong> Südstaaten-Klischees </strong>in der Kultur</p>
<p>Oliver Hardy verkörperte den pompösen Gentleman aus dem Süden der USA wie niemand sonst – wenn auch nicht von Anfang an. Er kam als Norvell Hardy 1892 Harlem, Georgia zur Welt. Seine Mutter nannte er „Miss Emmie“, die Anrede „Mammy“ war seinem schwarzen Kindermädchen vorbehalten.<br />
Nach dem frühen Tod ihres Mannes konnte Mrs. Hardy die Leitung des sehr vornehmen Baldwin-Hotels in Midgeville übernehmen, und die acht Hardy-Kinder bestaunten das manierierte Treiben und Betragen der feinen Herrschaften aus dem Süden mit Begeisterung. Auf Oliver übten die Theaterleute eine besondere Faszination aus, ganz besonders die Sänger. Seine eigenen Gesangsdarbietungen vor den Freunden und Gästen der Familie führen zu ersten Kontakten zum Showbusiness.</p>
<p>Die Studien, die Oliver Hardy im mütterlichen Betrieb hatte treiben können, bewahrten sich in seiner Seele, aber zunächst waren sie seinem Stil nicht anzumerken. Als er Jahre später im Ensemble des Comedy-Produzenten <strong>Hal Roach</strong> aufging, war er überaus vielseitig und wurde immer dorthin gestellt, wo ein Platz frei war: er war Trottel oder Ehrenmann, Held oder Schurke, Mann oder Frau (!), Sidekick oder (komische) Nebenrolle. Der mollige Schauspieler hatte – wie viele Kollegen des Slapstick-Kinos – den Wagemut und die Körperlichkeit eines Stuntman, ehe es dieses Berufsbild gab.<br />
Das Fehlen jener Grazie, die wir heute mit ihm verbinden, ist – mehr noch als seine optische Wandlungsfähigkeit – der Grund, warum wir ihn in seinen frühen Auftritten mitunter gar nicht erkennen.<span id="more-14077"></span></p>
<p>Noch ganz zu Beginn seiner Partnerschaft mit Stan Laurel ist der charmante, schwerelose Hardy-Charakter noch nicht voll ausgebildet. Erst mit dem Aufkommen des Tonfilms (ohne, dass da ein Zusammenhang bestünde) wird er perfektioniert.<br />
Nun wendet Hardy die eleganten Konversationsmanieren seiner Heimat nicht nur ganz direkt auf das Publikum an (mit dem er unverhohlenen Blicks in die Kamera kommuniziert), er macht sich auch über sie lustig, indem er seinen um Vornehmheit bemühten Charakter regelmäßig scheitern lässt.<br />
In „Jitterbugs“, einem überdurchschnittlich guten Spätwerk von Laurel &amp; Hardy, parodiert sich Hardy sogar selbst. Er maskiert sich als Südstaaten-Colonel und checkt mit großer Geste in einem Hotel ein. In dieser Verkleidung flirtet er mit seinem Gegenstück, einer Southern Belle.<br />
In „Jitterbugs“ erleben wir ihn auch (und nicht zum ersten Mal) als Tänzer. Es war ihm stets ein Anliegen, seiner Körperfülle eine elegante Beweglichkeit entgegenzusetzen. „Ich habe immer versucht, schwerelos zu gehen“, erklärte er 1943 einem Interviewer. „Ich sehe es nicht gern, wenn dicke Männer sich so schwerfällig über einen Platz verbreiten, dazu besteht kein Anlass. Ich habe immer gerne getanzt, und so habe ich wahrscheinlich gelernt, mich leicht zu bewegen.“</p>
<p><strong>Die zwei kulturellen Gesichter der Südstaaten </strong></p>
<p>Oliver Hardy verkörpert das liebenswerte Gesicht des US-amerikanischen Südens, doch selbstverständlich gibt es zu diesem Klischee eine Kehrseite, und auch sie entstand am Originalschauplatz.<br />
Die Autoren der Südstaaten sind Spezialisten für kaputte und perverse Portraits und Familiengeschichten.<br />
Die Faszination der verstörenden, irritierenden Erzählkunst solcher Autoren wie Truman Capote, William Faulkner, oder Lillian Hellman ist ungebrochen – gerade in unserer Epoche der Selbstoptimierung, in der fast das gesamte Showbusiness vom Disney-Konzern geschluckt wurde.</p>
<p>In einem Aufsatz über die Kunst der Schriftstellerin Carson McCullers führte Tennessee Williams 1966 aus, warum die morbide Schauerlichkeit, mit der viele vermeintliche Schöngeister damals wie heute ein Problem haben, eine wesentliche Zutat künstlerischer Arbeit ist.<br />
Williams stellt die Frage in den Raum: Warum sollte jemand (vereinfacht gesagt) über etwas so „Ekelhaftes“ und „Verrücktes“ schreiben wie es Carson McCullers etwa in „Spiegelbild im goldnen Auge“* tut – oder wie es Williams selbst in „Plötzlich im letzten Sommer“ auf die bisher erreichte Spitze treibt? Und warum sollte ein halbwegs vernünftiger Mensch sich einem so unbehaglichen Kunstgenuss aussetzen?<br />
Er antwortet: die Kunst sei dafür zuständig, über jenes Schreckliche zu sprechen, das nicht fühlbar oder sichtbar bzw. physisch erkennbar ist. Greifbaren Schrecken zu ermessen – Krankheit, finanziellen Ruin, Krieg, Tod … &#8211; sei jedem Individuum möglich. Das Grauen <em>hinter </em>dem Fassbaren – Williams spricht von Symbolen – könne nur in der Verdichtung durch die Kunst gelingen. Und warum muss Kunst verdichten (um diese Bezeichnung zu verdienen)?<br />
„Weil ein Buch kurz und ein Menschenleben lang ist.“</p>
<p>Nur ein Autor habe es geschafft, wirkliche Kunst zu schaffen, ohne zu verdichten oder die südstaatliche Variante des Horrors freizulegen: James Joyce. Dem Iren sei es gelungen, die Atmosphäre des Schrecklichen vollständig aus dem Normalen und Altbekannten abzuleiten, ohne ermüdend zu sein. Doch das brauche eben sehr viel Raum, und nicht jeder sei bereit, sich auf eine so umfangreiche Lektüre einzulassen.<br />
Williams führt noch Marcel Proust als Beispiel an, doch dieser habe sich nicht getraut, konsequent zu sein und die Flucht in die Sicherheit angetreten: „Er war ein zu großer körperlicher Feigling. Die Atmosphäre seines Werkes hat eher etwas Mutterleib-Ähnliches.“</p>
<p>_______________________________<br />
* Näheres zu dieser gelungenen McCullers-Verfilmung unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/12/29/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-56-spiegelbild-im-goldenen-auge/">https://blog.montyarnold.com/2017/12/29/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-56-spiegelbild-im-goldenen-auge/</a><img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/c2b5986527c14c76889fed99ecd4d447" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/08/07/traum-und-alptraum-vom-alten-sueden/">Traum und Alptraum vom alten Süden</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2019/08/07/traum-und-alptraum-vom-alten-sueden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">14077</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die schönsten Filme, die ich kenne (86): &#8222;Die Wunderpille&#8220; (&#8222;Jitterbugs&#8220;)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/12/13/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-86-die-wunderpille-jitterbugs/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2018/12/13/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-86-die-wunderpille-jitterbugs/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Musicalgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[20th Century Fox]]></category>
		<category><![CDATA[A Chump At Oxford]]></category>
		<category><![CDATA[Blockheads]]></category>
		<category><![CDATA[Dick und Doof Gesamtedition]]></category>
		<category><![CDATA[Die Wunderpille]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Eberhard Storeck]]></category>
		<category><![CDATA[Guys & Dolls]]></category>
		<category><![CDATA[Hal Roach]]></category>
		<category><![CDATA[Jitterbugs]]></category>
		<category><![CDATA[Lachen Sie mit Stan und Ollie]]></category>
		<category><![CDATA[Laurel & Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[MGM]]></category>
		<category><![CDATA[Musical Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Spätwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Stan Laurel]]></category>
		<category><![CDATA[Stan Laurel en travestie]]></category>
		<category><![CDATA[Stan und Ollie]]></category>
		<category><![CDATA[Synchronfassungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vivian Blaine]]></category>
		<category><![CDATA[William K. Everson]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=12047</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: DVD-Box &#8222;Dick und Doof Gesamtedition&#8220; Die verständigen unter den Liebhabern von Laurel &#38; Hardy sehen in „Blockheads“ das Ende einer Ära, den letzten Film im &#8222;guten alten Laurel-und-Hardy-Stil&#8220;. Danach begannen verschiedene Faktoren, der Grazie und Wertigkeit des Duos zuzusetzen: &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/12/13/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-86-die-wunderpille-jitterbugs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/12/13/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-86-die-wunderpille-jitterbugs/">Die schönsten Filme, die ich kenne (86): &#8222;Die Wunderpille&#8220; (&#8222;Jitterbugs&#8220;)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: DVD-Box <strong>&#8222;Dick und Doof Gesamtedition&#8220;<br />
</strong></p>
<p>Die verständigen unter den Liebhabern von <strong>Laurel &amp; Hardy</strong> sehen in <strong>„Blockheads“</strong> das Ende einer Ära, den letzten Film im &#8222;guten alten Laurel-und-Hardy-Stil&#8220;. Danach begannen verschiedene Faktoren, der Grazie und Wertigkeit des Duos zuzusetzen: das Zerbrechen ihrer alten Arbeitsstrukturen und der einstigen künstlerischen Freiheit, ein Wandel des Zeitgeschmacks und natürlich der Rückbau der eigenen Jugend, Kraft und Gesundheit. Bereits die letzten beiden noch allseits geschätzten Filme für ihren Entdecker und Produzenten Hal Roach zeigen einen unbehaglichen Trend. Die folgenden Filme für <strong>20th Century Fox</strong> und<strong> MGM</strong> werden von wirklichen Fans abgelehnt. Zu recht? Zumindest eines dieser kleinen Lustspiele, das stets in qualitative Sippenhaft genommen wird, hat dies nicht verdient: „Jitterbugs“.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12050" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Jitterbugs-1.jpg?resize=640%2C819&#038;ssl=1" alt="Jitterbugs-1" width="640" height="819" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Jitterbugs-1.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Jitterbugs-1.jpg?resize=234%2C300&amp;ssl=1 234w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Jitterbugs-1.jpg?resize=800%2C1024&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Die jüngste Kauf-DVD von &#8222;Jitterbugs&#8220;, Teil einer kleinen Serie mit den Spätwerken von Laurel &amp; Hardy</em></p>
<p>Als der Wagen der fahrenden Entertainer Laurel &amp; Hardy in der Wüste liegenbleibt, hilft ihnen ein zufällig vorbeikommender Nachwuchs-Erfinder aus der Patsche, Chester Wright. Er behauptet, eine Pille erfunden zu haben, die Wasser in Benzin verwandelt.<span id="more-12047"></span> Er überredet Stan und Ollie, ihn in die nächste Ortschaft zu begleiten, und ihm eine Reklame-Show für sein Wundermittel auszurichten. Die Show gelingt, die Pille findet reißenden Absatz, doch der Schwindel fliegt auf, und die drei Herren müssen die Flucht ergreifen. Chesters Charme mag dazu beigetragen haben, dass sich ihnen eine junge Sängerin anschließt, Susan, deren Familienvermögen unlängst von Betrügern erbeutet worden ist. Chester, Stan und Ollie wollen es den Gaunern gemeinsam wieder abluchsen. Auf einem Vergnügungsdampfer kommt es zu einer Geheimoperation mit großem Showdown …</p>
<p>Selbstverständlich ist es nicht die Handlung, die diesen Film trägt, aber die spielte bei Laurel &amp; Hardy sowie im Genre des Filmmusicals, dem wir „Jitterbugs“ ebenfalls zurechnen können, selten eine Rolle. Die zwei Starkomiker sind hier in beinahe ernsten Rollen zu sehen und geben uns – wie in keinem ihrer anderen Filme – einen Eindruck davon, was sie schauspielerisch alles draufgehabt hätten, wären sie nicht (zu unserem Glück) so ausschließlich in ihrem Projekt aufgegangen. Die Filmhelden Stan und Ollie vollführen ihre Verkleidungen so gekonnt, dass ich mich im Kindesalter beim Anschauen des Films gewundert habe, warum nicht wenigstens Stan (wie gewohnt) alles vermasselt, indem er den Gangstern die lebenserhaltende Täuschung preisgibt. Hardy ist köstlich als liebestoller, aber galanter Südstaaten-Gentleman mit Vorliebe für Pernod (eine Anspielung auf seinen eigenen Background), und Laurels reiche Erbtante aus Boston ist ein Höhepunkt in der langen Liste seiner Travestien.<br />
Der Biograph William K. Everson erkannte in diesem Film eine „Oase in der Wüste der Mittelmäßigkeit, in die Laurel und Hardy geraten waren“. Obwohl die Fox mit den beiden Protagonisten offensichtlich nichts anzufangen wusste – und sie deshalb als Zwei-Mann-Band mit mechanischer Verstärkung einführte, ohne diese Idee in der Handlung durchzuhalten – profitiert der Film von seinem guten Produktionsvolumen. Das wiederum war der Präsentation der weiblichen Hauptrolle geschuldet, der in der Tat bezaubernden Vivian Blaine, die später in der Originalbesetzung von „Guys And Dolls“ in den Musical-Olymp einzog.</p>
<p>Seit das ZDF Ende der 70er Jahre eine schauerliche neue Synchronfassung für seine Serie „Lachen Sie mit Stan und Ollie“ in Auftrag gegeben hat, war die deutsche Kinobearbeitung von „Jitterbugs“ nicht mehr zu sehen. Auch die 2007 erschienene DVD beinhaltete die ZDF-Version. Zerlegt in drei Teile, aber ansonsten beinahe vollständig – nur Blaines Songdarbietungen wurden etwas eingekürzt – ist die idealbesetzte und von Eberhard Storeck betreute Eindeutschung namens „Die Wunderpille“ nun nach 40 Jahren auf einer „Dick &amp; Doof“-DVD-Box erstmals wieder zugänglich. Es ist der beste Film mit Laurel &amp; Hardy seit „A Chump At Oxford“ und der letzte, der ihrer wahrhaft würdig ist.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12081" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Wunderpille.jpg?resize=640%2C572&#038;ssl=1" alt="Wunderpille" width="640" height="572" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Wunderpille.jpg?w=1116&amp;ssl=1 1116w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Wunderpille.jpg?resize=300%2C268&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/12/Wunderpille.jpg?resize=1024%2C915&amp;ssl=1 1024w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Die Super 8-Version von &#8222;Jitterbugs&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/34a6340bcca54dffb3212adc5f4bcd22" alt="" width="1" height="1" /></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/12/13/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-86-die-wunderpille-jitterbugs/">Die schönsten Filme, die ich kenne (86): &#8222;Die Wunderpille&#8220; (&#8222;Jitterbugs&#8220;)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2018/12/13/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-86-die-wunderpille-jitterbugs/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">12047</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
