<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klassische Musik Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/klassische-musik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/klassische-musik/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Oct 2025 13:09:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Klassische Musik Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/klassische-musik/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Ansehen oder Außenwirkung</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 14:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Arturo Toscanini]]></category>
		<category><![CDATA[Bestenlisten]]></category>
		<category><![CDATA[Bodo Wartke]]></category>
		<category><![CDATA[Dawid Oistrach]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Kreisler]]></category>
		<category><![CDATA[Geigenvirtuosen]]></category>
		<category><![CDATA[Georgette Dee]]></category>
		<category><![CDATA[Gideon Kremer]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert von Karajan]]></category>
		<category><![CDATA[Isabelle Faust]]></category>
		<category><![CDATA[Itzhak Perlman]]></category>
		<category><![CDATA[Jascha Heifetz]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Szigeti]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Luehrs-Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Karlos Kleiber]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Leonid Kogan]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice André]]></category>
		<category><![CDATA[Max Raabe]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Musik]]></category>
		<category><![CDATA[musikalischer Humor]]></category>
		<category><![CDATA[radio 3]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstinszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Höfele]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Wallace Wood]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Furtwängler]]></category>
		<category><![CDATA[Yehudi Menuhin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=28808</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rankings sind eine Pest unserer Zeit. Kai Luehrs-Kaiser drückt sich auf radio 3 kultivierter aus: Die Sucht, auf irgendeinem Gebiet nach den jeweils Besten zu suchen und sie der Welt mitzuteilen, die Suche nach Rekordhaltern sei zumindest in der Klassischen &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/">Ansehen oder Außenwirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rankings</strong> sind eine Pest unserer Zeit. <strong>Kai Luehrs-Kaiser</strong> drückt sich auf <strong>radio 3 </strong>kultivierter aus: Die Sucht, auf irgendeinem Gebiet nach den jeweils Besten zu suchen und sie der Welt mitzuteilen, die Suche nach Rekordhaltern sei zumindest in der Klassischen Musik deplatziert. Er kommt zum Fazit: „Derlei Auspreisungen sagen über unsere Gegenwart mehr aus als über die ausgepreisten Künstler.“ Obwohl hier nicht die im Sport üblichen Medaillen vergeben werden können, gibt es ein paar Meisterinnen und Meister ihres Fachs, die in ihrer eigenen Branche als absolut führend und unübertrefflich angesehen werden: „Was die Dirigenten betrifft, werden in der Gegenwart <strong>Furtwängler </strong>und <strong>Karlos Kleiber</strong> als die absolut Größten angesehen, ein Urteil, das einem unter Musikern so unausbleiblich wiederbegegnet, dass es geradezu langweilig ist. Niemand redet von <strong>Toscanini</strong>, alle immer nur von Furtwängler, alle halten sich über Karlos Kleiber auf, kaum jemand noch über <strong>Karajan</strong>“, Letzterer bekanntlich der volkstümliche Popstar der Dirigierkunst. An diesem letzten Beispiel wird bereits deutlich, wie es zu diesen Abweichungen kommt: das Marketing (und Karajan war ein König der Selbstinszenierung) ist für’s Volk sichtbar und daher wichtig, für den Kollegen ganz und gar nicht. Umgekehrt werden handwerkliche Qualitäten und die Tugend der Effizienz im Betrieb von der Fangemeinde ebenso grundsätzlich ignoriert wie sie fachlich bedeutsam sind.<br>Luehrs-Kaiser interessiert sich also dafür, was ihm wichtige Musiker als ihr eigenes Urteil vermitteln: „<strong>Simon Höfele</strong>, der vermutlich bedeutendste Trompeter der jüngeren Generation auf dem Feld der Klassik, bestätigte mir, was keine Überraschung war, dass<strong> Maurice André</strong> (der kleine dicke aus den 70ern) noch immer allgemein als der <strong>Dawid Oistrach </strong>der Trompete angesehen und verehrt wird. Der russische Übergeiger ist damit gleich mitenthüllt, klarer Fall eines historischen Klassenbesten. Tatsächlich habe ich noch kaum einen Geiger getroffen – einschließlich <strong>Isabelle Faust</strong> und <strong>Gideon Kremer</strong> -, die oder der sich nicht leidenschaftlich zu Dawid Oistrach bekannt hätte, er repräsentiert immer noch den Goldenen Schnitt der Violinkunst. Niemand nennt <strong>Heifetz</strong>, niemand nennt <strong>Kreisler</strong> oder auch nur Perlman oder Szigeti, einige nennen <strong>Leonid Kogan</strong>, wenige <strong>Yehudi Menuhin</strong>. Oistrach muss es sein!“ Die Namen dieses internen Kanons „leuchten über alle Paradigmenwechsel hinweg, durch alle Krisen und Kehrausbewegungen hindurch, die inzwischen die Klassische Welt doch reichlich erschüttert haben“.<br><br>Ich kenne dieses Phänomen von mir selbst nicht nur auf Gebieten, auf denen ich nur nebenbei gewirkt habe (etwa im Zeichnen, wo <strong>Wallace Wood</strong> für mich der handwerklich Beste und Vielseitigste ist), sondern auch im gewissermaßen eigenen Fach. Die Musiker / Kabarettisten, mit denen ich mich austauschen konnte, stellen auf dem Gebiet des Chansons wie des musikalischen Humors aktuell ausnahmslos <strong>Sebastian Krämer </strong>oben hin: ganz meine Meinung! Niemand redet von <strong>Tim Fischer</strong>, <strong>Max Raabe </strong>oder <strong>Bodo Wartke</strong>. Die Älteren kennen und nennen noch <strong>Georgette Dee</strong>. Die war und ist nicht nur überragend, sondern außerdem eine historische Figur auf ihrem Gebiet. Die zuletzt beiseite Genannten hätten ohne sie gar nicht erst stattgefunden, jedenfalls nicht so. Egal, ob sie sie heute überhaupt noch kennen.</p>
<img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/73cbbc8bd1b341c8817f53224708ca2f" width="1" height="1" alt=""><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/">Ansehen oder Außenwirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2025/10/04/28808/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">28808</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Last dem E und dem U</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/05/11/die-last-dem-e-und-dem-u/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2025/05/11/die-last-dem-e-und-dem-u/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 17:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[E und U Musik]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Lachenmann]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzmusik]]></category>
		<category><![CDATA[VAN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=27923</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der Aufteilung von Musik in&#160;E- und U-Musik&#160;(ernste Musik&#160;und&#160;Unterhaltungsmusik) handelt es sich um ein Klassifikationsschema zur Bewertung von musikalischen Phänomenen. Ausgehend von der Verteilungspraxis der GEMA und anderer Verwertungsgesellschaften&#160;kommt ihm seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle zu: dort &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/05/11/die-last-dem-e-und-dem-u/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/05/11/die-last-dem-e-und-dem-u/">Die Last dem E und dem U</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei der Aufteilung von Musik in&nbsp;<strong>E- und U-Musik</strong>&nbsp;(<strong>ernste Musik</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Unterhaltungsmusik</strong>) handelt es sich um ein Klassifikationsschema zur Bewertung von musikalischen Phänomenen. Ausgehend von der Verteilungspraxis der <strong>GEMA </strong>und anderer Verwertungsgesellschaften&nbsp;kommt ihm seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle zu: dort wird die Vergütungshöhe danach festgelegt, welchem Buchstaben der betreffende Titel zuzuordnen ist. Die Unterscheidung steht unter dem Verdacht der Willkür, und die uneinheitliche Vergütung ist zwangsläufig ungerecht. Außerdem impliziert sie die schwachsinnige Idee, dass Klassische Musik (die ist mit E im Grunde gemeint) nicht unterhaltsam sein könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag – oder sagen wir auf der kleinen Insel des Alltags, die sich mit der Rezeption von kulturellen Inhalten beschäftigt – wird sich über die Unterscheidung von E und U unentwegt beklagt, aber nicht wegen der genannten Denkfehler, sondern nur, um sich davon persönlich zu distanzieren. Rein privat, als Mensch und Musikfreund. Oder – wie es im Märchen immer so schön heißt – „um sich ein Ansehen zu geben“. Die Botschaft: „Durch meine Kritik an dieser Unterscheidung distanziere ich mich von den törichten Menschen, die sie vornehmen. Ich weiß gar nicht, wer diese Leute sind, wo sie leben und was sie machen, aber ich lehne sie ausdrücklich ab!“<br>Das ist mindestens scheinheilig, denn die meisten von uns mögen ein Idiom lieber als das jeweils andere. Sie erleben Wohlbehagen bei sinfonischen Streichern und ein Ressentiment bei allem anderen (rockigen Sounds, Jazz, Schlager, Tanzmusik, was auch immer) – oder umgekehrt.<br>Auch wenn das Gejammer über E und U in professionellen Kontexten erklingt (also von Musikern oder Musikvermittlern kommt), erlebe ich es grundsätzlich als Privatmeinung von Leuten, die betonen möchten, wie aufgeschlossen sie sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ich höre, erwägt die GEMA tatsächlich eine Reform ihres Verteilerschlüssels. Und endlich erklärt mal jemand, was mit E und U überhaupt offiziell gemeint ist.<br>Der Komponist<strong> Helmut Lachenmann</strong> verteidigt diese Unterscheidung in der <strong>FAZ</strong>, denn „bei U und E geht es keinesfalls um die selbe Art von ‚Dienstleistung‘. Im Falle U geht es in allen Varianten um den unverzichtbaren ‚Dienst‘ an der Lebensfreude. Im Falle E geht es um die gleichermaßen unverzichtbare, letztlich aber schwierige und anspruchsvollere Erinnerung an unsere ästhetischen Bedürfnisse und Neugier als Teil unserer geistigen Versorgung.“ Im Online-Magazin <strong>VAN</strong> führt der Musiker weiter aus: Komponisten der E-Musik „haben die von ihnen vorgefundene Musizier- und Schaffenspraxis weiterentwickelt, quasi strapaziert“ und „das Musik-Erlebnis nicht als unterhaltsame und eher unverbindliche, sicher genussvolle Begehung eines kollektiv vertrauten Raums, vielmehr als dessen Öffnung, und wie auch immer irritierend oder befreiend erlebte Erweiterung“ verstanden.<br>Gut, er hat es wenigstens versucht.   </p>


<p><img decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/bfba4a71a1f04c30821d7139c0a7d00e" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/05/11/die-last-dem-e-und-dem-u/">Die Last dem E und dem U</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2025/05/11/die-last-dem-e-und-dem-u/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27923</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wo nie ein Taktstock zuvor gewesen ist &#8211; Der Komponist Bernard Herrmann (23)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/12/18/bernard-herrmann-23/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2018/12/18/bernard-herrmann-23/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 11:09:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik / Soundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunde]]></category>
		<category><![CDATA[„Citizen Kane“]]></category>
		<category><![CDATA[„Vertigo“]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Hitchcock]]></category>
		<category><![CDATA[Bernard Herrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Carlito's Way]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Ives]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Debussy]]></category>
		<category><![CDATA[Daffy Duck]]></category>
		<category><![CDATA[DECCA]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Duck]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Satie]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Ganztonskala]]></category>
		<category><![CDATA[Georges Delerue]]></category>
		<category><![CDATA[Gustav Holst]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnopedies]]></category>
		<category><![CDATA[Igor Strawinsky]]></category>
		<category><![CDATA[James Horner]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Goldsmith]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Neueinspielung]]></category>
		<category><![CDATA[La belle excentrique]]></category>
		<category><![CDATA[Le Sacre du printemps]]></category>
		<category><![CDATA[Liebestod]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Ravel]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Doyle]]></category>
		<category><![CDATA[Phase-4-Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Psycho]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Soundtrack]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=12032</guid>

					<description><![CDATA[<p>Forstsetzung vom 11.12.2018 Für seine DECCA-Alben suchte sich Herrmann auch einige Werke anderer Komponisten heraus, die schon deshalb so gut zu seinem eigenwilligen Dirigat passen, weil sie seinen Stil beeinflusst haben: Ravel, Debussy, Strawinsky, Holst, Ives. In Herrmanns Interpretation der &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/12/18/bernard-herrmann-23/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/12/18/bernard-herrmann-23/">Wo nie ein Taktstock zuvor gewesen ist &#8211; Der Komponist Bernard Herrmann (23)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Forstsetzung vom 11.12.2018</em></p>
<p>Für seine <strong>DECCA</strong>-Alben suchte sich Herrmann auch einige Werke anderer Komponisten heraus, die schon deshalb so gut zu seinem eigenwilligen Dirigat passen, weil sie seinen Stil beeinflusst haben: <strong>Ravel, Debussy, Strawinsky, Holst, Ives</strong>. In Herrmanns Interpretation der „Music Hall“-Passagen aus Eric Saties „La belle excentrique“ weht uns ein Hauch <strong>„Citizen Kane“</strong> an, die <strong>„Gymnopedies“</strong> lassen manch einen an „Vertigo“ denken. Aber welches sind nun Herrmanns wichtigste Vorbilder und Einflüsse? Häufig wird auf die „Ähnlichkeit“ seines <strong>„Vertigo“</strong>-Liebesthemas mit <strong>Wagner</strong>s <strong>„Liebestod“</strong> verwiesen oder <strong>„Psycho“</strong> mit Strawinskys <strong>„Sacre du printemps“</strong> verglichen. Das ist etwa so, als würde man <strong>Daffy Duck</strong> vorhalten, sein Schnabel sähe so ähnlich wie der von <strong>Donald</strong> aus. Wagner / Strawinsky legen es jeweils auf einen ganz anderen Effekt an als ihr späterer Kollege.</p>
<p>Aber wie ist es um Bernard Herrmann als Vorbild bestellt? <span id="more-12032"></span>Ähnlich wie Hitchcock – er sei hier noch ein letztes Mal bemüht – hat auch Herrmann im eigenen Lager (dem der Musiker) viele Bewunderer, aber niemanden, der ihm wahrhaftig nachgefolgt wäre.<br />
Schnell hat man famose jüngere Künstler wie Jerry Goldsmith, James Horner oder Georges Delerue als jene zur Hand, die von ihm gelernt haben sollen, aber ich musste bei ihrer Musik noch nie an Herrmann denken. Nur hin und wieder bemerke ich überhaupt die Absicht, ihm nachzueifern (z.B. bei Patrick Doyles „Carlito&#8217;s Way“) doch dieses Wiedererkennen spielt sich nur im Kopf ab, als ein Indizienprozess ohne jegliche Herzensbewegung &#8211; undenkbar bei Herrmanns Musik, deren Wirkung sich schon bei den allerersten Tönen unentrinnbar entfaltet. Man kann ihn recht gut analysieren – ein wenig ist das ja auch in diesem Text unternommen worden –, kann beispielsweise feststellen, dass seine Harmonik oft auf Terzschichtungen im Sinne von Debussys Ganztonskala beruht, dass er  wie niemand sonst mit endlosen Wiederholungen zweitaktiger Motive zu bestricken versteht &#8230;  seiner Magie kommt man so nicht auf die Spur.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
________________<br />
* Siehe dazu auch https://blog.montyarnold.com/2015/02/06/hollywoods-karajan-hollywoods-george-martin/<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/927cda48f7da462f93277f20fdc9c3b4" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/12/18/bernard-herrmann-23/">Wo nie ein Taktstock zuvor gewesen ist &#8211; Der Komponist Bernard Herrmann (23)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2018/12/18/bernard-herrmann-23/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">12032</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wassermusik für Landratten</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/09/10/wassermusik-fuer-landratten/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2018/09/10/wassermusik-fuer-landratten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 20:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Vivaldi]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Britten]]></category>
		<category><![CDATA[das Meer in der Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Der Seesturm]]></category>
		<category><![CDATA[Edvard Grieg]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[La tempesta di mare]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Spätromantik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=11283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die launenhafte See war nicht nur in der Malerei ein dankbares Motiv, auch in der Musik. Schon im Barock, in den Anfängen der Oper, zählten Seestürme zu den Standardstimmungen: das Schiff in den Wellen als Symbol für den Menschen, der &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/09/10/wassermusik-fuer-landratten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/09/10/wassermusik-fuer-landratten/">Wassermusik für Landratten</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die launenhafte See war nicht nur in der Malerei ein dankbares Motiv, auch in der Musik. Schon im <strong>Barock</strong>, in den Anfängen der <strong>Oper</strong>, zählten Seestürme zu den Standardstimmungen: das Schiff in den Wellen als Symbol für den Menschen, der von seinen Gefühlen hin- und hergeschleudert wird. Das Theater jener Zeit mobilisierte alle nötigen und bereits möglichen Bühneneffekte: das himmlische Wolkenspiel, bewegte Wellen am Bühnenboden, schaukelnde Schiffsmodelle. Viele Seeleute haben sich im Alter als Bühnentechniker betätigt und über die Qualität solcher Effekte wachen können, denn auch die Kulissen wurden mit Seilzügen bewegt wie die Takelage auf einem Segelschiff.<br />
Auch im Konzert wurde die stürmische See beschrieben.<br />
Die Angehörigen von Seefahrernationen – der Brite <strong>Benjamin Britten</strong> etwa oder der norwegische Nationalkomponist <strong>Edvard Grieg</strong> – wussten, worum es ging, wenn sie das Meer hochleben ließen.<br />
Doch kürzlich hörte ich ein Beispiel, bei dem ich nie darauf gekommen wäre, wovon es angeblich handelt: <strong>„La tempesta di mare“ </strong>von <strong>Antonio Vivaldi</strong>, „Der Seesturm“. Bei dieser Musik taucht vor meinem inneren Auge lediglich ein etwas tuntiger Monarch auf, der seinen vierschrötigen Kammerdiener schmäht und mit Perücken bewirft, um seiner miesen Laune ein Ventil zu verschaffen. Der Diener kennt das schon, wie sich an seinem Gesicht deutlich ablesen lässt.<br />
Seiner Musik nach zu urteilen, war Herr Vivaldi offensichtlich Nichtschwimmer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/09/10/wassermusik-fuer-landratten/">Wassermusik für Landratten</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2018/09/10/wassermusik-fuer-landratten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">11283</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
