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	<title>&quot;Matrix&quot; Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>&quot;Matrix&quot; Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Sich wappnen gegen eine See von Pixeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 15:42:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 7. Privattheatertage Hamburg / Rede von Axel Schneider Es ist ungewiss, ob den siebten Hamburger „Privattheatertagen“ noch eine achte Ausgabe folgen wird. Ich bedanke mich herzlich beim Festivalchef und Intendanten Axel Schneider für die Genehmigung, Näheres dazu seiner Eröffnungsrede vom &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/07/01/10751/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: <strong>7. Privattheatertage Hamburg</strong> / Rede von<strong> Axel Schneider<br />
</strong></p>
<p><em>Es ist ungewiss, ob den siebten Hamburger „Privattheatertagen“ noch eine achte Ausgabe folgen wird. Ich bedanke mich herzlich beim Festivalchef und Intendanten<strong> Axel Schneider</strong> für die Genehmigung, Näheres dazu seiner Eröffnungsrede vom 19. Juni entnehmen zu dürfen – und weiterhin ein paar ganz grundsätzliche Gedanken zum Theatermachen und -besuchen in unserer digitalen Epoche.</em></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10801" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/07/Privattheatertage-2018.jpg?resize=640%2C231&#038;ssl=1" alt="Privattheatertage 2018" width="640" height="231" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/07/Privattheatertage-2018.jpg?w=1191&amp;ssl=1 1191w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/07/Privattheatertage-2018.jpg?resize=300%2C108&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/07/Privattheatertage-2018.jpg?resize=1024%2C369&amp;ssl=1 1024w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Ich habe mit den Jahren lernen müssen, wie sehr auch demokratische Einrichtungen von den Personen abhängen, die sie vertreten, bzw. die in ihnen arbeiten.<br />
Jedes Jahr darf ich hervorheben, wie sehr wir <strong>Rüdiger Kruse</strong> die Unterstützung durch den Bund und namentlich der Staatsministerin für Kultur und Medien Frau <strong>Monika Grütters</strong> verdanken, ohne die wir die Bezuschussung der notwendigen 500.000 Euro nicht bekämen. Nun wechselt Rüdiger Kruse als Wirtschaftsexperte seiner Partei im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages als Berichterstatter zum Ressort „Verkehr und digitale Infrastruktur“. Er hat uns zwar versprochen, dass er dafür sorgen wird, dass die Züge für die Reisende Jury in Zukunft pünktlicher fahren werden, aber einen direkten Einfluss auf die Vergabe der Bundesmittel für die Kultur hat er nicht mehr. Die Mittel werden erst wieder im November verteilt, ob die PTT dabei sein werden, steht für mich in den Sternen.<br />
Kennen Sie den lateinischen Spruch: „Ora et labora“? Das heißt: „Bete und arbeite“. Man hat den Spruch bei den Römern auch im Kreis geschrieben gefunden: Ora et labora et labora et labora und so fort.<span id="more-10751"></span><br />
Bete und arbeite und arbeite und arbeite &#8230; Wir können nicht mehr als beten und arbeiten und arbeiten und arbeiten für dieses wunderbare Festival. Aber entscheiden, ob es weitergehen kann, tun andere.</p>
<p>Der Erfolg dieses Festivals ist großartig. Ich bin echter Hamburger und halte es eigentlich gerne mit Understatement, aber manchmal gehört auch Trommeln zum Handwerk. Daher möchte ich unterstreichen: Das Festival führt viele Theaterschaffende zusammen. Dadurch entstehen Kontakte und Jobs für freie Regisseure und Schauspieler.<br />
Es entsteht ein Erfahrungsaustausch über Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Theatern, aber auch Städten und Bundesländern. Inspirationen werden gefördert durch die verschiedenen Theaterstile und die Wahrnehmung geschärft für Interessen und Strömungen beim Publikum.<br />
Wofür steht aber so ein Festival inhaltlich, welche Botschaft steht hinter dem Spielplan, der ja erstmal eine individuell zusammen getragene Leistungsschau ist und wen können wir damit erreichen?<br />
Zumal sich das Theaterpublikum rasant verändert.<br />
Ich traf vorgestern einen alten Schulfreund, der inzwischen Direktor am „Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte“ ist und drei Söhne hat. Nun schreibt er ein Buch über das Kirchenrecht des 17. Jahrhunderts und schleppte seine Jungs mit durch Kirchen, bis der Älteste fragte: „Was willst Du uns damit zeigen, wo doch so viel in der Welt passiert?“ Er sagte mir: „Wie soll ich einem Jugendlichen vermitteln, dass es wichtig ist, zu wissen, wo wir herkommen? Was unsere Geschichte unsere Traditionen unser Glaubensfundament ist?“<br />
Auch wir müssen uns die Frage stellen: warum Theater, warum kein Film aus der Konsole?</p>
<p>Wenn besonders jüngere Menschen täglich im Durschnitt mehrere Stunden in den sozialen Netzwerken verbringen, wie schaffen wir es, dass es attraktiver, also <em>more sexy</em> ist, sich im Theater zu treffen und über das gemeinsam erlebte Live-Erlebnis zu sprechen?<br />
Das ist die entscheidende Herausforderung für unsere Gesellschaft. Jede Neuigkeit, jede Information können Sie vermeintlich in Sekunden erlangen. Wie können wir damit überzeugen, dass bei aller Reizüberflutung der Reiz des Theaters nachhaltiger ist, tiefer und damit prägender wichtige Werte vermittelt?<br />
Ora et labora et labora et labora. Wir können nur hart arbeiten, um ein entsprechendes Angebot zu schaffen.</p>
<p>Mit dem leider inzwischen verstorbenen Schauspieler Gert Haucke saß ich mal im Kino. Wir sahen „Matrix“, nach der Aufführung sagte er mir: „Axel, du wirst sehen, irgendwann sind wir Schauspieler alle ersetzbar.“ Wenige Jahre danach kam „Avatar“ heraus, ein Film in dem über 50 % der Figuren per Animation entstanden.<br />
Vor kurzem erzählte mir ein befreundeter Dramaturg eines großen Staatstheaters außerhalb von Hamburg ganz begeistert, dass sie nun planen, ein Stück zu machen, in dem die Zuschauer per Handyentscheid den Verlauf schon im Vorfeld beeinflussen können, dazu kann das Theater per Hologramm die Schauspieler aufnehmen und programmiert „auftreten“ lassen, so dass sie teilweise selber gar nicht mehr auftreten müssen. Auch das ist eine neue Entwicklung!</p>
<p>Ich bin froh, dass Sie im Rahmen der Privattheatertage noch echte Schauspieler auf der Bühne sehen, die Aufregung des Moments zu spüren bekommen und Geschichten erzählt bekommen über Moral und Werte, die wir Gefahr laufen zu verlieren oder bereits verloren haben.<br />
Die Welt ist nicht schlechter, aber das Theater als Gegengewicht um so wichtiger geworden. Das ist meine Überzeugung.<br />
<strong><br />
</strong><em>Auszüge aus der Eröffnungsrede der 7. „Privattheatertage Hamburg“ von Axel Schneider, alle Rechte vorbehalten</em><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Zum Tode von Klaas Akkermann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 17:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der folgende Nachruf wurde mir von seinem Autor Johannes Blunck von fp frontpage communications GmbH zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Klaas Akkermann war der einzige PR-Mann bundesweit, der vier konkurrierende Major-Filmstudios betreute. Typische Post aus dem &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/02/20/zum-tode-von-klaas-akkermann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Nachruf wurde mir von seinem Autor <strong>Johannes Blunck</strong> von<strong> fp frontpage communications GmbH</strong> zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Klaas Akkermann war der einzige PR-Mann bundesweit, der vier konkurrierende Major-Filmstudios betreute.</em></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7416" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/02/Matrix.jpg?resize=640%2C902&#038;ssl=1" alt="Matrix" width="640" height="902" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/02/Matrix.jpg?w=1245&amp;ssl=1 1245w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/02/Matrix.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/02/Matrix.jpg?resize=727%2C1024&amp;ssl=1 727w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Typische Post aus dem Büro Akkermann. Zuletzt gab es keine gedruckten Pressemappen mehr, aber der handgemachte Schreibmaschinen-Look der Einladungen blieb.</em></p>
<p><strong>Datum:</strong> Donnerstag, 16. Februar 2017 22:18<br />
<strong>Betreff: </strong>Klaas</p>
<p>Liebe Journos, liebe Kollegen, liebe Freunde,</p>
<p>einige von Euch haben es sicher schon gehört: nun ist auch Klaas von uns gegangen. Leider habe ich bis eben nicht die Muße finden können, Euch zu schreiben. Seine Tochter rief mich heute morgen an. Ich bin ein bisschen böse auf Klaas. Gerade er hätte wissen müssen, dass man in dieser Branche am Startdonnerstag manchmal andere Sachen um die Ohren hat!</p>
<p>Diese Branche für die Klaas in meinen Anfangsjahren der Stellvertreter auf Erden* war. Er war eine Lichtgestalt, an der man nicht vorbeikam &#8211; so kam es mir zumindest vor. Ich war noch ein kleines Vorführerlicht und meine Schwester stellte mich ihm vor. Von da an durfte ich auch mal an diesen legendären Pressevorführungen teilnehmen. Da stand er nun &#8211; vorne im Rang und verlas von einem kleinen Zettel die kommenden Pressevorführungen (eigentlich waren Einladungen gar nicht notwendig, wenn man regelmäßig kam). <span id="more-7409"></span>Man war geduldet &#8211; wie so viele &#8211; aber Klaas ließ das niemanden spüren. Jeder &#8211; egal ob wichtig oder unwichtig &#8211; wurde freundlich begrüßt. Erst später war mir klar, dass ich gerade mal den Rang eines „Tankwartes“ (so nannte Klaas die Nichtjournalisten, die aber trotzdem zahlreich anwesend waren) inne hatte.<br />
Das war nur einer dieser sensationellen Begriffe aus dem klaas’schen Wortschatz. Gerne auch gebraucht „Rucksackverleiher“, was eigentlich alle Verleiher jenseits der US-Majors bezeichnete und die bei Klaas in dem Ruf standen, ihre Filmkopien noch selbst (im Rucksack) durch die Republik zu transportieren. Oder „Puvogel“, was nach Klaas’ Definition ein Spießer war.</p>
<p>Irgendwann war es dann soweit &#8211; ich durfte bei Klaas assistieren. Eigentlich keine gute Idee: Ich rauchte nicht &#8211; war also in Klaas’ Augen nur ein halber Mensch. Vielleicht machte ich es in seinen Augen durch mein Stehvermögen in Sachen Alkohol wieder wett. Schnell wurde mir klar, dass dieser Mann seinen Beruf lebt. Wer seine alte Visitenkarte kennt, weiß, wovon ich rede. Es war eine aufklappbare Karte in XXL-Format (natürlich!), deren Vorderseite einen stehenden Klaas Akkermann zierte, zu diesen Füßen eine leichtbekleidete Blondine kniete. In den Händen Filmrollen und umrahmt von den großen Lettern „AKKERMANN DEUTSCHLAND“.</p>
<p>Im Innenteil wurde klar, was gemeint war: „NON-STOP PR“ stand da und die diversen Aufenthaltsräumlichkeiten von Kinos, Büros bis hin zu seinen Stamm-Bars(!) wurden aufgezählt. Es endete ganz unten mit „manchmal auch“ und danach folgte seine private Telefonnummer. So war er &#8211; Privatleben hatte sich der Arbeit unterzuordnen &#8211; nicht andersherum. Das erklärte auch, warum Klaas immer wieder von seinen 23 Verlobten erzählte. Keine Frau hielt diesen Lebenswandel lange aus. Seine Mitarbeiter aber auch nur unter Schmerzen. Sein Bürokollege Eddie musste in der Woche mind. einen Aussand an Presseeinladungen vorbereiten. Um sich einmal die Größenordnung zu verdeutlichen: Klaas’ Verteiler umfasste zu Hochzeiten ca. 2.000 Einträge. Man kann sich das heute, in Zeiten des E-Mail-Versandes, kaum noch vorstellen. Allein die Einführung der selbstklebenden Briefmarke, wurde schon als bahnbrechende Erleichterung empfunden!</p>
<p>Der andere Leidtragende war Gert. Tarifverhandlungen gab es mit Klaas nicht! Keine 40-Stunden- und schon gar keine 5-Tage-Woche. Neben seiner regulären Vorführtätigkeit im Streit’s, arbeitet Gert nach Bedarf &#8211; und den gab es immer!<br />
Sicher &#8211; man hätte sich krank melden können, aber auch dafür hatte Klaas eine Klausel parat: „Krankheit beginnt bei Genickbruch“. Seltsamerweise gab es eine Ausnahme, von der zumindest ich profitierte. Für Klaas galt Liebeskummer als echte und einzig akzeptierte Krankheit. Für ihn war so jemand nicht arbeitsfähig, da sein Kopf eh nicht bei der Sache war.<br />
Das zeigt auch wieder diese Leidenschaft. Eine Leidenschaft, mit der er für seine Journalisten kämpfte. Die Brötchen bei den Pinkies sollten gestrichen werden? Schon gab es einen Anruf in der Zentrale. Der Alkoholkonsum eingeschränkt werden? Wieder war Klaas in der Leitung. Und wer einen Hörsturz vermeiden wollte, gab besser schnell nach.</p>
<p>Und ein ganz besonderes Verhältnis hatte er zu „seinen“ Pressefotografen. Es wurde immer gesagt, er hätte sie im Griff, wie ein Dompteur. Dabei gab es nur ein Geheimnis: Er hatte einen unglaublichen Respekt für harte Arbeiter. Und Menschen, die auf engstem Raum mit ihren Konkurrenten arbeiten mussten, nötigten ihm den allergrößten Respekt ab. Das spürten die Fotografen und führte zu gegenseitiger Achtung.</p>
<p>Etwas hat mich allerdings immer an ihm verwundert: Er liebte seine Branche so sehr und doch war er so selten im Kino zu finden. Und wenn doch, dann schlief er oft dabei ein. Nur einmal durfte ich es erleben, dass Klaas einen Film tatsächlich gesehen und sich regelrecht in ihn verliebt hatte. Dummerweise sah ein Redakteur einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt das nicht so. Die anschließende Diskussion endete mit Klaas’ Faust auf dem Tresen des Streit’s Studio. Nicht dass der Journalist danach überzeugt war, aber jeder Anwesende war fasziniert von der Tatsache, dass diverse volle Gläser für den Bruchteil einer Sekunde über der Tischplatte schweben konnten.</p>
<p>Umso tragischer war sein Schicksal nach seinem Schlaganfall vor knapp 14 Jahren. Für Klaas war immer klar &#8211; sein Ende musste im Streit’s Studio kommen. Nüchtern oder nicht &#8211; egal. Hauptsache plötzlich von einem Barhocker fallend.<br />
Dieses Ende war ihm nicht vergönnt. Der Schlaganfall nahm ihm die Stimme &#8211; genau das worüber er sich identifizierte und womit wir ihn alle verbanden: dieses dröhnende, sonore nordische Nebelhorn.</p>
<p>Kommunikation wurde so gut wie unmöglich und ich muss gestehen, dass ich feige war, ihn noch zu treffen. Zu sehr verkörperte er die Vergänglichkeit und was sie selbst aus dem stärkstem Mann machen konnte.<br />
Klaas musste sich dieser Vergänglichkeit stellen und dies zu tun, ohne den Lebenswillen zu verlieren, war wohl seine größte Leistung &#8211; immer unterstützt von seiner Tochter Eike, die wahrhaftig für ihren Klaas gekämpft hat.<br />
Er sah letztendlich, wie sein „Wohnzimmer“, das Streit’s, dem Kommerz geopfert wurde, er spürte sicherlich, wie die Branche sich nach seinem Abschied veränderte und im Januar musste er nun auch noch von seinem alten Mitstreiter Gert Abschied nehmen. Wer ihn in Ohlsdorf erlebte, hat vielleicht ein wenig gespürt, was in ihm vor sich ging.<br />
Am Ende wollte er Gert wohl doch nicht ganz allein gehen lassen und wenn es irgendein Jenseits geben sollte, werden jetzt dort turbulente Zeiten anbrechen &#8230;</p>
<p>Johannes Blunck</p>
<p>________________________<br />
* Siehe dazu auch <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/03/17/so-einen-hat-frau-merkel-nicht/">https://blog.montyarnold.com/2015/03/17/so-einen-hat-frau-merkel-nicht/</a><br />
** &#8222;Pinkies&#8220; werden die allerfrühesten Pressevorführungen genannt, die für Wochen- und Monatsmagazine in sehr erlesenem Kreis veranstaltet werden. Zu Klaas&#8216; Zeiten geschah dies im kleinen Studio des &#8222;Streit&#8217;s&#8220;, einem urigen Vorführraum mit Bar und dem Charme eines 70er-Jahre-Tatortes. Der Begriff geht auf die Präsentation des Films &#8222;The Pink Panther&#8220; im Jahre 1964 zurück, wie mir Klaas erzählte. (M. A.)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/02/20/zum-tode-von-klaas-akkermann/">Zum Tode von Klaas Akkermann</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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