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	<title>New Humor Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>New Humor Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Geschichte des Komiker-Handwerks (23)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 20:54:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszug]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte der Stand-Up Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Humor Omnia Vincit]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Winters]]></category>
		<category><![CDATA[New Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fortsetzung vom 30. Mai 2020 New Wave Comedy Unterdessen fand der Typus des Stand-Up Comedians zu seiner uns noch heute vertrauten Form. Als Stadtgewächs und Geschöpf der Subkultur war er der Touristen- und Familienunterhaltung nicht länger verpflichtet und legte einen &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/06/03/16061/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fortsetzung vom 30. Mai 2020</em></p>
<p><strong>New Wave Comedy</strong></p>
<p>Unterdessen fand der Typus des Stand-Up Comedians zu seiner uns noch heute vertrauten Form. Als Stadtgewächs und Geschöpf der Subkultur war er der Touristen- und Familienunterhaltung nicht länger verpflichtet und legte einen härteren Gang ein. Er kleidete sich leger, stand oder saß lässig herum und bemühte sich auch sonst, die Bühne als Teil seines Wohnzimmers auszugeben. Warum auch nicht? Er sprach schließlich nicht mehr zu „Ladies and Gentlemen“, sondern zu „Folks“ oder „Guys“.<span id="more-16061"></span><br>Der Habitus der alten <em>New Humor</em>-Generation* musste im Vergleich mit diesen rotzigen Selbstdarstellern förmlich und onkelhaft wirken. Die brachten weniger durchstrukturierte Monologe, sondern schilderten viele skurrile Situationen. Sie schrieben ihr Material üblicherweise selbst (anstatt Gagschreiber zu beschäftigen wie ihre älteren Kollegen), verarbeiteten eigene Alltagserfahrungen und bezogen das, was sie da erzählten, stets auf die Kunstfigur, die sie aus sich heraus entwickelt hatten und mit der sie sich (namentlich) identifizieren ließen.<br>Das breite Spektrum der neuen Strömung erlaubte unterschiedlichsten Charakteren, sich zu etablieren: spinnerte und intellektuelle Typen, Träumer und Kämpfer, den Schöngeist wie den Bürgerschreck.</p>
<p>Einer von ihnen war der pausbackige Jonathan Winters, der als Schauspieler später nicht nur in satirischen, sondern auch in hochdramatischen Kinofilmen zum Einsatz kam. Er beschrieb die feine Linie zwischen seiner Person und seiner Persona einmal so: „God is in my mind and the devil’s in my pants.“</p>
<p>Der Tabubruch wurde zur Norm, und ein Pendel setzte sich in Bewegung, das seither (mit zunehmend ermüdender Vorhersehbarkeit) artig in die eine oder andere Richtung ausschlägt. In den 50er Jahren freilich war diese Opposition so frisch und relevant, dass sie für allgemeine Empörung sorgen konnte.<br><strong>________________________<br></strong>* Der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch mokierte sich in persönlichen Gesprächen gern über die Einfallslosigkeit der Historiker, jede neue Strömung auch rückblickend als „neu“ zu bezeichnen: „Ich höre immer ‚Neuzeit‘. Was soll denn danach kommen?“</p>


<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4804" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Auszug aus dem Essay &#8222;Humor Omnia Vincit&#8220;</figcaption></figure>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/8630c38e6f3444f1beebc72ebcc44d6d" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/06/03/16061/">Geschichte des Komiker-Handwerks (23)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Geschichte des Komiker-Handwerks (10)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2020/04/19/humor-omnia-vincit-5/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2020 11:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszug]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Hope]]></category>
		<category><![CDATA[Eddie Cantor]]></category>
		<category><![CDATA[Ethnic Comedy]]></category>
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		<category><![CDATA[Georgie Jessel]]></category>
		<category><![CDATA[Henry Youngman; Geschichte der Comedy]]></category>
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		<category><![CDATA[New Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Punchline-Joke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fortsetzung vom 10. April 2020 In jener Blütezeit der Ethnic Comedy fand der jüdische Humor bleibenden Eingang in die Solo-Comedy. Performer wie Georgie Jessel, Eddie Cantor und Sophie Tucker fanden im Vaudeville eine ideale Plattform. „Jüdischer Humor“ bedeutete auch hier &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/04/19/humor-omnia-vincit-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/04/19/humor-omnia-vincit-5/">Geschichte des Komiker-Handwerks (10)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Fortsetzung vom 10. April 202</em>0 <br><br>In jener Blütezeit der Ethnic Comedy fand der jüdische Humor bleibenden Eingang in die Solo-Comedy. Performer wie Georgie Jessel, Eddie Cantor und Sophie Tucker fanden im Vaudeville eine ideale Plattform. „Jüdischer Humor“ bedeutete auch hier den selbstironischen Umgang mit Integrationsproblemen sowie mit dem eigenen Glauben. Das Publikum amüsierte sich zugleich über die typischen Spießermarotten und über die Schlitzohrigkeit, die einem hilft, damit klarzukommen.<br> Im Vaudeville schrieb niemand einem Komiker vor, was er zu sagen oder zu unterlassen hatte. In künstlerischer Hinsicht herrschten paradiesische Zustände, vor allem im Vergleich zu denen, die später beim Fernsehen herrschen sollten. <br> <br><strong>Der „New Humor“</strong><br> <br> In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts flaute die große Einwanderungswelle in der Folge der antijüdischen zaristischen Pogrome ab (die nächste sollte in den 30er Jahren mit dem Siegeszug der europäischen Faschisten anrollen). Mit ihr verklang  auch die Ethnic Comedy. Es begann die Zeit des „New Humor“. Der unsentimentale Humor der Straße und der Arbeiterklasse steigerte das Vortragstempo und ließ die Jokes aggressiver werden. Die meisten Vertreter dieser Kunst wussten genau, wovon sie sprachen, denn sie brachten den betreffenden sozialen Hintergrund mit. Das Leben in der Großstadt mit all seinen Widersprüchen &#8211; der kulturelle (Jazz, Modetänze, Kino) und technische Fortschritt (Fortbewegungsmittel, Medien) &#8211; traf auf die zeitlosen Themen (Familie, Karriere, Klassenverhältnisse). Noch immer wurde die Alte Schule des Skteches (des humoristischen Einakters) gepflegt, in dem mehre Personen einander die Stichworte lieferten. Doch der klassische Stand-Up-Monolog von 10 bis 15 Minuten etablierte sich. Der Typus des Stand-Up Comedian war ausdefiniert und brachte erste Prominente hervor, allesamt Meister des Punchline-Jokes: Bob Hope, George Burns (beide sollten 100 Jahre alt werden und bis zuletzt populär sein) und Henry Youngman.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4804" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Dieser Text ist ein Auszug aus dem Essay „Humor Omnia Vicit“.</em> </figcaption></figure>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/c2370172132e498089f38f841b5475b6" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/04/19/humor-omnia-vincit-5/">Geschichte des Komiker-Handwerks (10)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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