<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Oscar-Verleihung Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/oscar-verleihung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/oscar-verleihung/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Aug 2018 12:50:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Oscar-Verleihung Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/oscar-verleihung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Wie läuft das bei der Oscar-Verleihung?</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2017/02/26/wie-laeuft-das-bei-der-oscar-verleihung/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2017/02/26/wie-laeuft-das-bei-der-oscar-verleihung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 18:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung und Adaption]]></category>
		<category><![CDATA["Bester fremdsprachiger Film"]]></category>
		<category><![CDATA["Nirgendwo in Afrika"]]></category>
		<category><![CDATA[„Nowhere in Africa“]]></category>
		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Link]]></category>
		<category><![CDATA[Gloria Burkert]]></category>
		<category><![CDATA[Harvey Weinstein]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[Miramax]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Kidman]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar-Verleihung]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Herrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Salma Hayek]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Schlöndorff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.montyarnold.de/?p=7437</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: 89. Oscar-Verleihung / 75. Oscar-Verleihung Man kann nicht viele deutsche Filmschaffende danach fragen, wie so eine Oscarverleihung abläuft, wenn man selbst im Saal sitzt. Der erste deutsche Gewinner des Preises für den &#8222;Besten fremdsprachigen Film&#8220;, Volker Schlöndorff, erinnert sich &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/02/26/wie-laeuft-das-bei-der-oscar-verleihung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/02/26/wie-laeuft-das-bei-der-oscar-verleihung/">Wie läuft das bei der Oscar-Verleihung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: <strong>89. Oscar-Verleihung </strong>/ 75. Oscar-Verleihung<strong><br />
</strong></p>
<p>Man kann nicht viele deutsche Filmschaffende danach fragen, wie so eine Oscarverleihung abläuft, wenn man selbst im Saal sitzt. Der erste deutsche Gewinner des Preises für den &#8222;Besten fremdsprachigen Film&#8220;, <strong>Volker Schlöndorff</strong>, erinnert sich an keine Einzelheiten mehr und erklärt das mit seinem allgemeinen Taumel. 2003 bekam mit <strong>&#8222;Nirgendwo in Afrika&#8220;</strong> zum zweiten Mal ein deutscher Film diese Auszeichnung. Wegen der Krankheit ihrer kleinen Tochter war die Regisseurin <strong>Caroline Link</strong> nicht persönlich bei der Zeremonie anwesend, doch ihre Produzentin <strong>Gloria Burkert </strong>berichtete Jahre später umso detaillierter vom großen Ereignis: &#8222;In den ersten Reihen sitzen die großen Weltstars – nominierte wie auch andere. Nach etwa drei Minuten hat man sich völlig daran gewöhnt, und das Herzklopfen normalisiert sich. Was mir auffiel: es war brüllend kalt in diesem Saal. Die Amis lieben ja Air Condition, und hier stand sie offensichtlich auf minus 10 Grad. Ich hatte zum Glück einen kleinen Schal in meiner winzigen Abendtasche mitgenommen. Nun war mir alles klar: als <strong>Nicole Kidman</strong> kurz zuvor auf der Berlinale zu Gast gewesen war, hatte es minus 15 Grad. Sie ging ohne Strümpfe im Trägerkleidchen über diesen roten Teppich, hielt bei den Journalisten und ließ sich fotografieren, gab Autogramme … und ich habe immer gedacht: wie hält die das aus? Diese Leute sind das gewöhnt. Der Vorteil ist: es ist nie die kleinste Schweißperle zu sehen – und vielleicht strafft es ja auch die Haut.<span id="more-7437"></span><br />
Steve Martin hatte in diesem Jahr die Moderation inne, was er sehr gekonnt und launig machte. Viele der Inside-Jokes verstand ich gar nicht. Immer wenn er plötzlich von der Bühne ging, wusste man, es ist Werbepause. Alle stehen auf, reden miteinander, gehen vor die Tür, da gibt es was zu trinken, und alle rauchen wie die Weltmeister. Dann zählt eine Stimme aus dem All – vermutlich der Aufnahmeleiter – einen Countdown. Alle rennen wieder rein und setzen sich. Es sind Leute in Abendgarderobe im Saal, sogenannte Sit-Ins, die die leeren Plätze besetzen. Für die Weltstar-Plätze gibt es ganz spezielle Kollegen, das ist super organisiert.<br />
Der „Foreign Language“-Oscar wird ziemlich am Anfang aufgerufen, jedenfalls war das damals so. Wir saßen unten im vorderen Drittel bei den übrigen Nominierten unserer Kategorie. Dazu muss man wissen, seit sich Marlon Brando von einer Schein-Indianerin vertreten ließ, die dann eine flammende Rede über die Unterdrückung der Indianer hielt, wird der Oscar keiner Vertretung mehr überreicht, falls der Gewinner nicht erscheint, sondern mit nach hinten genommen. Unsere Regisseurin war nicht da, und da Regisseur und Produzent ihn in dieser Kategorie gemeinsam entgegennehmen müssen, durften wir nicht nach vorne.<br />
Salma Hayek, die die Laudatio hielt, wollte – das sah man sehr deutlich – „Mexico“ schreien, und ihr Gesicht fiel in sich zusammen, als sie den Umschlag öffnete und „Germany“ sagen musste. Da das Land beim Auslands-Oscar zuerst genannt wird, kapiert man das erst gar nicht. Man wartet auf den Titel. Dann sagte sie: „Nowhere in Africa“, so dass wir laut aufsprangen – wir waren die einzigen, die überhaupt reagierten, denn sonst interessierte es ja niemanden. Wie man mir später erzählte, hat man uns bei der Übertragung gut hören können.<br />
In der nächsten Werbepause gingen wir raus, um mit Caroline Link zu telefonieren. Die lag im Bett &#8211; ihre Tochter auf dem Bauch, die gerade aus der Klinik zurückgekommen war – und war eingeschlafen. Natürlich war sie das – in Deutschland war ja tiefe Nacht. Dann haben wir mit einer schlaftrunkenen Oscar-Siegerin geredet, was sehr lustig war, und gingen raus, um anzustoßen.<br />
Um wieder in den Saal zu kommen, muss man auf die nächste Werbeunterbrechung warten. Vor der Tür sammeln sich dann allerlei Leute und warten. Dieser breite, stiernackige Bursche von Miramax [Harvey Weinstein] haute meinem Kollegen Peter [Herrmann] auf die Schulter und gratulierte – ich zuckte zurück, weil ich dachte, jetzt haut  er mich auch. Neben ihm stand eine Frau, die uns ebenfalls gratulierte, und ich brauchte mindestens zwei Minuten, um zu kapieren, dass das Julia Roberts war. Sie war ganz in schwarz – wie so viele wegen des Golfkriegs – und stand ein wenig krumm und mit eingezogenen Schultern. Das hat sie sich angewöhnt, weil sie so groß ist. Sobald sie einen anlächelt, sieht sie so wunderschön aus, dass man sie erkennt. Dann geht einfach die Sonne auf.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/02/26/wie-laeuft-das-bei-der-oscar-verleihung/">Wie läuft das bei der Oscar-Verleihung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2017/02/26/wie-laeuft-das-bei-der-oscar-verleihung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7437</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Von der Unsportlichkeit des Terrors</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2015/11/17/von-der-unsportlichkeit-des-terrors/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2015/11/17/von-der-unsportlichkeit-des-terrors/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2015 14:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland gegen die Niderlande]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Länderspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar-Verleihung]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.montyarnold.de/?p=3569</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande in Hannover / Terror in Paris Es wird dieser Tage viel über den Symbolwert des Schauplatzes der Attentate von Paris nachgedacht, über das weltweite Ansehen dieser Stadt als Metropole der Lebensfreude. Die Angriffe auf &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/11/17/von-der-unsportlichkeit-des-terrors/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/11/17/von-der-unsportlichkeit-des-terrors/">Von der Unsportlichkeit des Terrors</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: <strong>Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande</strong> in Hannover / <strong>Terror</strong> in <strong>Paris</strong></p>
<p>Es wird dieser Tage viel über den Symbolwert des Schauplatzes der Attentate von Paris nachgedacht, über das weltweite Ansehen dieser Stadt als Metropole der Lebensfreude. Die Angriffe auf Besucher von Cafés und eines Rockkonzerts unterstreichen die Verachtung der Terroristen für den westlichen Lebensstil &#8211; ihr Neid muß unerträglich sein.<br />
Natürlich ist auch das Fußballstadion &#8211; obwohl nicht eben ein Ort der Dekadenz &#8211; eine Stätte des heiteren und zahlreichen Beisammenseins. Und doch es hat noch eine metaphorische Bedeutung, die nach meinem Eindruck bisher übersehen wurde.<span id="more-3569"></span><br />
Eine solche Arena ist das Zuhause einer gesellschaftlichen Ersatzbefriedigung, die wesentlich dazu beigetragen hat, dass es in Europa so viele Jahre keinen Krieg mehr gegeben hat.<br />
Im Sport wird ein sozial unverträglicher Vorgang wie der kriegerische Zwist (der auf einen tödlichen Wett- oder Zweikampf bzw. auf die Unterwerfung des Gegners hinausläuft) auf eine spielerische Ebene verlagert. Hier kann der Mensch seinem Triebleben ein Ventil verschaffen, ohne dass Blut fließt. Nachdem es nicht mehr zum Common Sense moderner Gesellschaften passt, die Einteilung in Sieger und Verlierer vorzunehmen &#8211; sogar auf der Oscar-Verleihung ist das seit 1990 nicht mehr statthaft &#8211; kommt dem Sport eine umso größere Bedeutung zu. Wir sind zu recht stolz darauf, dass Anteilnahme und Fürsorge die Säulen unseres Zusammenlebens sind, dass man dem Schwächeren beizustehen habe. Immerhin im Sport ist die Unterteilung in Sieger und Verlierer noch gestattet.<br />
Machen wir uns nichts vor: die zivilisatorische Schicht über unserer Raubtiernatur ist dünn.<br />
Das sportliche Turnier ist &#8211; bewußt oder unbewußt &#8211; ein Ritual, das den gemeinen Gotteskrieger zutiefst befremden und auf seine völlig berechtigten Komplexe zurückwerfen muß.<br />
Die Politiker, die heute dem Länderspiel zusehen wollen, &#8222;um ein Zeichen zu setzen&#8220;, setzen dieses in mehrfacher Hinsicht.<img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/763c64043e2d41608a57698efa44c1f9" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/11/17/von-der-unsportlichkeit-des-terrors/">Von der Unsportlichkeit des Terrors</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2015/11/17/von-der-unsportlichkeit-des-terrors/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3569</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
