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	<title>Peanuts Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Peanuts Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Die Kunst, das Richtige wegzulassen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 23:09:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Pulitzer-Preisträger Bill Mauldin (1921-2003), bekannt durch seine Landser-Karikaturen aus dem Zweiten Weltkrieg, lobte einst, was auch der wichtigste deutsche Comic-Künstler der Gegenwart, Ralf König, schätzt (und was er besonders bei seinem großen Vorbild Claire Bretécher am Werk sieht): Minimalismus. &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/16/29309/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Pulitzer-Preisträger <strong>Bill Mauldin</strong> (1921-2003), bekannt durch seine Landser-Karikaturen aus dem Zweiten Weltkrieg, lobte einst, was auch der wichtigste deutsche Comic-Künstler der Gegenwart, <strong>Ralf König</strong>, schätzt (und was er besonders bei seinem großen Vorbild <strong>Claire Bretécher</strong> am Werk sieht): Minimalismus. Verdichtung. Die Kunst, mit möglichst wenigen Strichen alles Nötige zu sagen.<br>Für Mauldin scheinen die meisten großen Comic Strips „in großer Hast gezeichnet zu sein. Selbst ihre begeistertsten Leser schienen zu glauben, dass die Autoren sich beim Ausdenken der Geschichten so erschöpft hatten, dass für die Zeichenkunst nicht mehr viel übrigblieb. Keinesfalls! Die einfachste Form des Zeichnens ist die einer wirren Überfülle. Zeichner, die jedes Fleckchen ihrer Werke mit Details beladen, gelten in der Branche als ‚Nietenpinsel‘, weil bei ihnen jede Niete in jedem Heizkörper stimmt. Was macht es dabei schon aus, wenn die Hauptsache im Bild verrutscht ist? Sie bieten dafür eine Rechenmaschine mit hunderten von Schaltern oder einen Baum mit jedem Blatt. Nichts überzeugt den Leser wohl mehr als ein Baum, an dem kein einziges Blättchen fehlt.“ (Man beachte Mauldins seherische Qualität, wenn er in diesem Zusammenhang von einer „Rechenmaschine“ spricht …)<br>Am Beispiel von <strong>Johnny Hart</strong> und dessen Strip <strong>„B. C.“</strong> führt der Zeichner weiter aus: „… man gehe hin und platziere zwei ungewaschene Höhlenmenschen vor eine horizontale Linie, die die Oberfläche eines Moores oder die Unterkante eines bedeckten Himmels sein könnte, &#8211; oder vor eine geschwungene Linie, die den Hang eines Berges oder den Rand eines Regenbogens darstellen mag – und die Platzierung der Hauptsache im Bild darf einfach nicht verrutschen. Sie muss stimmen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die frühen Cartoonisten des amerikanischen Zeitungscomics – und später die Humoristen unter ihnen – waren Großmeister der Verdichtung auf das Wesentliche. <strong>Dik Browne</strong>s <strong>„Hägar der Schreckliche“ i</strong>st ein berühmtes,<strong> „Tiger“</strong> vom genialen <strong>Bud Blak</strong>e** ein vergessenes Beispiel. Als die fleißigsten „Nietenpinsel“ dürfen die Vertreter des fotorealistischen Comics angesehen werden.<br>________________<br>* Siehe auch <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/04/27/humor-omnia-vincit-12/">https://blog.montyarnold.com/2020/04/27/humor-omnia-vincit-12/</a><br>** Siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2014/11/26/die-verschollenen-nachbarn-der-peanuts/">https://blog.montyarnold.com/2014/11/26/die-verschollenen-nachbarn-der-peanuts/</a></p>
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		<title>Diskurspopcorn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 10:37:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Filmkritik: &#8222;After The Hunt&#8220; Ab heute ist Julia Roberts in einem neuen Film zu sehen. Und da man mit RomComs und Komödien schwerlich einen Oscar gewinnt und Roberts in diesem Abschnitt ihrer Karriere noch keinen bekommen hat, erleben &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/15/after-the-hunt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die aktuelle Filmkritik: </strong><br><strong>&#8222;After The Hunt&#8220;</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab heute ist <strong>Julia Roberts </strong>in einem neuen Film zu sehen. Und da man mit RomComs und Komödien schwerlich einen Oscar gewinnt und Roberts in diesem Abschnitt ihrer Karriere noch keinen bekommen hat, erleben wir sie von einer sehr ernsten Seite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alma Olsson ist Philosophieprofessorin an der US-Eliteuniversität Yale. Ihre Professur auf Lebenszeit ist in Reichweite, doch dann gerät auf den letzten Metern alles ins Schleudern. Nachts, nach einem Fest im Hause Olsson, steht plötzlich Maggie Price im Hausflur, eine von Almas Doktorandinnen. Sie berichtet völlig aufgelöst davon, wie ihr Dozent Hank Gibson ihr gegenüber sexuell übergriffig geworden sei, nachdem er sie von der Party nach Hause begleitet hat und noch auf ein Glas mit in ihre Wohnung gekommen ist. Alma zögert, dem Mädchen ihre Solidarität zuzusichern, und rät ihr sogar, die Sache für sich zu behalten. Ohne genau zu wissen, was sich zugetragen hat, sieht sie ihren Aufstieg in Gefahr, wenn sie sich auf eine Seite schlägt. Außerdem ist sie mit dem jungen Kollegen Hank in einer On-Off-Beziehung, was ihr loyaler Ehemann Frederik, ein Psychotherapeut, zu dulden scheint. Maggie schweigt jedoch nicht, meldet die Vorwürfe dem Dekan, und Hank verliert seine Stellung. Für Alma und ihre Universität bricht ein gesellschaftlicher Konflikt offen aus, der auf ihrer Party noch ein philosophisches Gedankenspiel gewesen war …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorspann wirkt wie eine Anspielung: wir sehen die typische Woody-Allen-Schrift vor schwarzem Hintergrund und hören dazu passend einen Song von <strong>Tony Bennett</strong>. Ich fürchte, das soll ein inhaltlicher Wink sein. Der Eindruck von Leichtigkeit erfüllt sich jedenfalls nicht. Die Heldin Alma Olsson wird wie eine Kranke eingeführt, oder doch wie eine Frau, der ein Zusammenbruch bevorsteht, wenn es so weitergeht. Ihr Mann legt ihr ihre Medikamente auf den Nachtschrank und schleicht sich dann wieder hinaus, um sie nicht zu stören. Dieses morgendliche Ritual ist sehr unheilschwanger in Szene gesetzt. Nach diesem Opening sind wir beinahe überrascht, dass diese Frau in ihrem überaus bewegten Alltag doch so gut funktioniert.<br><br>Julia Roberts in dieser Altersrolle zu erleben, ließ mich an <strong>Patrick Bahners</strong>‘ kluge Überlegung denken, wenn der <strong>„Peanuts“</strong>-Held <strong>Charlie Brown</strong> erwachsen geworden wäre, hätte er das Leben des Comic-Büromenschen „Dilbert“ führen müssen. Die federleichten 90er Jahre sind vorbei, und aus der vielseitigen, aber doch beständig zauberhaften Julia Roberts, in deren Charme sich dieses Jahrzehnt noch lange zu konservieren schien, ist eine etwas freudlose, aufgeräumte, pragmatische Frau geworden. Sie ist immer noch unverkennbar Julia Roberts, hat aber zur Seite keinen anheimelnden <strong>George Clooney</strong> mehr, sondern einen treusorgend-putzigen Gatten, der latent ein erstaunliches Talent erkennen lässt, auch allein zurechtzukommen. Dass sexuell längst nichts mehr läuft, dass es nicht einmal eine wirkliche Freundschaft ist, fängt Frederick mit nachsichtiger Großzügigkeit auf. Michael Stuhlbarg macht diesen Ehemann zur interessantesten Figur des ganzen Films, zur einzigen, die bei aller Schlüssigkeit ein gewisses Geheimnis bewahrt.<br>Was noch für den Film spricht, ist seine Relevanz. Er ist gesellschaftspolitisch auf der Höhe der Zeit und zeigt uns den längst zur Farce herabgesunkenen Geschlechterdiskurs in all seiner verbohrten Aussichtslosigkeit. Doch dann fangen die Probleme an. Das für jeden Film Wichtigste ist bei diesem ein rechter Murks: das Drehbuch. Es hat keinen Rhythmus, verschleppt den Anfang, lässt ihn in endlosen dümmlichen pseudo-philosophischen Querelen versacken. Die Dialoge – ganz besonders die fachspezifischen, aber beileibe nicht nur sie – lassen das gut besetzte Ensemble im Regen stehen. Der Zorn des beruflich ruinierten Hank wirkt eher wie der Unmut seines Darstellers <strong>Andrew Garfield</strong> über die tölpelhaften Phrasen, die er zu sprechen hat, und über die verkrampften Kamerawinkel, die sich ihm in die Nasenlöcher bohren. Man spürt jede Minute dieses überlangen, über weite Strecken geschwätzigen Dramas, gerade so, als würde das schicksalhafte, schleppende Ticken, das wir ganz zu Beginn hören, die ganze Zeit durchlaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Julia Roberts spielt untadelig, kommt aber gegen das Material nicht an. Das nach der Präsentation des Films in Venedig sogleich einsetzende, unvermeidliche Geschwätz von der Oscarwürde ihrer Leistung stellte die Ambivalenz ihrer Rolle in den Vordergrund. Leider ermöglicht ihr der Film eben nicht, diese als solche auszuspielen, so blass bleibt ihre Figur in ihrem Bestreben, sich aus allem herauszuhalten. Um ihr etwas Tiefe zurückzugeben, lässt das Buch sie an schlimmen Magengeschwüren leiden, lässt sie selbst ein dunkles Geheimnis hüten, in dem ein sexueller Übergriff eine Rolle spielt, und sie ein schmuddeliges Zimmer bewirtschaften, in das sie sich zurückzieht, um sich mit Hank treffen zu können, oder um … tja, warum eigentlich? Will sie der wohlgeordneten Ehe mit einem Mann entfliehen, der unauffälliger und bescheidener lebt, aber so viel glücklicher ist als sie? Der sie – eine komplett hobbylose Karrieristin – mit seinen vergnügten Kochkünsten beschämt und mit der Freude über seine laut aufgedrehten <strong>John</strong>&#8211;<strong>Adams</strong>-Platten? Der sie überdies vor den intellektuellen und charakterlichen Mängeln der Studentin gewarnt hat, deren Förderung Alma nun auf die Füße fällt. Dieser Sache ein wenig (nicht völlig) auf den Grund zu gehen, hätte dem Film die menschlichen Zwischentöne gegeben, die vor lauter Hader und Agitation nicht gedeihen wollen. Die Kontrahenten in diesem Konflikt sind letztlich durchweg schäbige Subjekte und interessieren sich ausschließlich für ihre eigenen Belange, die sie notdürftig mit gesellschaftlichen Botschaften verbrämen. Die Heldin ist da leider keine Ausnahme. Regisseur <strong>Luca Guadagnino </strong>verhebt sich an seinem Thema und lässt uns mit all den ungelösten – unlösbaren? – Problemen zurück, die uns in der Wirklichen Welt täglich umgeben. Der Slogan auf dem amerikanischen Poster „Not everything is supposed to make you comfortable“ („Nicht alles ist dafür da, damit du dich wohlfühlst“) klingt nach schlechtem Gewissen. Ein fesselndes Drama hat so etwas nicht nötig. Die deutsche Kopfzeile versucht, das Beste draus zu machen: „Wer sagt die Wahrheit?“<br><br>Etwas ratlos macht der Schluss, ein angeklebt wirkender „5 Jahre später“-Epilog. Er bietet eine Überraschung, stellt aber auch alles auf den Kopf, was man sich im Kinosessel zusammengereimt hat, neutralisiert es gleichsam, so als sollte sich hier niemand festlegen können, wo die Sympathien hingehören, die man so gern entwickelt hätte. Für mich fühlt es sich an, als wolle der Film mir sagen: wem auch immer du in den letzten zweieinhalb Stunden die Stange gehalten hast, es war Verschwendung. Es ist betrüblich, mit diesem Gefühl aus einem so ambitionierten Film herauszukommen.<br><br>Im Podcast auch zum Hören: <a href="https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/after-the-hunt-aktuelle-filmkritik">https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/after-the-hunt-aktuelle-filmkritik</a><br></p>


<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/f3f8d308ba4a4889834f652b7537448c" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/15/after-the-hunt/">Diskurspopcorn</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Jammern mit den Peanuts &#8211; Eine Richtigstellung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 14:20:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Das &#8222;Peanuts&#8220;-Jubiläum im &#8222;Kalenderblatt&#8220; Heute vor drei Tagen und 75 Jahren erschien in sieben US-Zeitungen der erste Peanuts-Comicstrip. Der Deutschlandfunk würdige dieses Jubiläum mit einem „Kalenderblatt“. Der Titel des Beitrags lautete „Experten im Scheitern“. Im Beitrag wird klar, dass &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/05/28810/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/05/28810/">Jammern mit den Peanuts &#8211; Eine Richtigstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: Das &#8222;Peanuts&#8220;-Jubiläum im<strong> &#8222;Kalenderblatt&#8220;</strong><br><br>Heute vor drei Tagen und 75 Jahren erschien in sieben US-Zeitungen der erste Peanuts-Comicstrip. Der <strong>Deutschlandfunk </strong>würdige dieses Jubiläum mit einem „Kalenderblatt“. Der Titel des Beitrags lautete <strong>„Experten im Scheitern“</strong>. Im Beitrag wird klar, dass der Plural im Titel genau so gemeint ist: es wird der Eindruck erweckt, alle Peanuts seien beständig gescheitert. Das ist – vornehm gesagt – ein Missverständnis. Der große Comic von <strong>Charles M. Schulz</strong> handelte selbstverständlich auch vom Scheitern – nicht umsonst ist der beliebteste menschliche Charakter dieses Ensemblestücks, <strong>Charlie Brown</strong>, ein ewiger Pechvogel. Das hätte aber nicht funktioniert, hätte es daneben nicht auch die boshafte (und darin meist siegreiche) Lucy gegeben, den versonnenen Schroeder, die rustikale Peppermint Patty, ihre gründliche Freundin Marcie und all die anderen buchstäblich diversen Charaktere. Gar nicht zu reden vom sicher allerbeliebtesten Charakter, dem hedonistischen Beagle <strong>Snoopy</strong>. Der musste sogar in Traumwelten flüchten, um Schlachten zu verlieren, und war ansonsten in seinem selbstbewussten Auftreten seinem Herrchen Charlie gegenüber ein Vorläufer weniger charmanter Haustiercharaktere, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen ließen, allen voran <strong>„Garfield“ </strong>(bekanntlich eine Katze).<br>Wann immer Charlie Brown der Verlierer war, gab es auch einen oder mehrere Gewinner.<br>Die „Peanuts“ im heutigen Trend auf das ewige Kokettieren mit der Vergeblichkeit zu reduzieren, tut dem Werk unrecht. Dabei handelt es sich um eine wirkliche „Comédie humaine“, ein Panorama, in dem das Scheitern angemessen vorkommt, aber keinesfalls das Konzept bedeutet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/10/05/28810/">Jammern mit den Peanuts &#8211; Eine Richtigstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Rätselhaftes Halloween</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2022 09:41:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Halloween verbinden sich aus deutscher Sicht zwei wichtige Jahreszahlen. Die erste bezeichnet die deutsche Erstausstrahlung der &#8222;Peanuts&#8220;-Folge &#8222;Der große Kürbis&#8220; &#8211; das müsste 1973 gewesen sein. Wir saßen damals vor dem Fernseher und begannen zu ahnen, dass es in &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/10/30/its-the-great-pumpkin-charlie-brown/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/10/30/its-the-great-pumpkin-charlie-brown/">Rätselhaftes Halloween</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="640" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/10/Great-Pumkpkin-CB_F_71OzoQSe6ZL._SL1200_.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-21644" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/10/Great-Pumkpkin-CB_F_71OzoQSe6ZL._SL1200_.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/10/Great-Pumkpkin-CB_F_71OzoQSe6ZL._SL1200_.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/10/Great-Pumkpkin-CB_F_71OzoQSe6ZL._SL1200_.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/10/Great-Pumkpkin-CB_F_71OzoQSe6ZL._SL1200_.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/10/Great-Pumkpkin-CB_F_71OzoQSe6ZL._SL1200_.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Der aktuelle Tonträger zum heutigen Datum &#8211; gottlob eine Archivaufnahme!</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>Halloween</strong> verbinden sich aus deutscher Sicht zwei wichtige Jahreszahlen. Die erste bezeichnet die deutsche Erstausstrahlung der <strong>&#8222;Peanuts&#8220;</strong>-Folge <strong>&#8222;Der große Kürbis&#8220; </strong>&#8211; das müsste 1973 gewesen sein. Wir saßen damals vor dem Fernseher und begannen zu ahnen, dass es in den USA wohl ein paar Feiertage mehr gibt als bei uns, Näheres konnten uns aber auch die Erwachsenen nicht erzählen. Natürlich waren wir sehr gespannt auf den &#8222;Großen Kürbis&#8220;, den Linus immer wieder ankündigt und der ja dann bekanntlich nicht auftaucht &#8230; vielleicht war das auch besser so für die Kinder im Kürbisfeld, denn vermutlich wäre es ein Horrorkürbis gewesen. Jedenfalls erklärte ich mir die Geschichte damals so: das ist wohl die amerikanische Art, Erntedank zu feiern. (Ganz offensichtlich hatte ich die Thanksgiving-Folge verpasst &#8230;)<br>Einige Jahre später erfuhren die deutschen Kids durch den ersten Beitrag zur &#8222;Halloween&#8220;-Filmreihe, worum es tatsächlich ging. (Nur vom Hörensagen, denn um diesen Nervenschocker im Kino zu sehen, waren wir immer noch zu klein.)<br>1994 unternahm eine Gruppe kluger Geschäftemacher die Großoffensive, das Halloween-Fest  auch in Deutschland zu einer marketinggestützten Pflichtveranstaltung zu machen &#8211; kaum weniger leidenschaftlich gefeiert als Weihnachten, nur einige Tage kürzer. Es hat geklappt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jamie Lee Curtis</strong>, die zur Zeit wieder in ihrer klassischen Rolle auf der Leinwand zu sehen ist, wurde in diesem Zusammenhang gefragt, ob sie denn privat auch Halloween feiere. Sie sagte, sie würde es zumindest versuchen. Für alle Fälle stellt sie immer eine Schüssel mit Süßigkeiten vor die Tür. Aber entweder ist diese Gabe am nächsten Morgen unberührt, oder es ist alles weg &#8211; inklusive der Schüssel.</p>
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