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	<title>Carnegie Hall Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Carnegie Hall Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Immerhin ein böser Junge</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 22:05:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 65. Todestag von George Antheil Der Amerikaner George Antheil war stets angreifbar – was für einen Künstler ja erst mal keine schlechte Sache ist. Vor allem im Europa der 20er Jahre interessierte man sich für seine Musik. Es war &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/02/12/george-antheil/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 65. Todestag von<strong> George Antheil</strong></p>



<p>Der Amerikaner George Antheil war stets angreifbar – was für einen Künstler ja erst mal keine schlechte Sache ist. Vor allem im Europa der 20er Jahre interessierte man sich für seine Musik. Es war die leider vergangene Zeit, als man mit Ausstellungen, Konzerten und Theateraufführungen noch Skandale verursachen konnte. Antheil bezog Mechanik in seine Konzerte ein, so in seinem Hauptwerk<strong> „Ballet mécanique“ </strong>mit mechanischem Klavier, Propellergeräuschen und Sirenen. Nach der Uraufführung einer überarbeiteten Version des Werks 1926 in Paris war Antheil als Komponist der Moderne anerkannt &#8211;<strong> James Joyce, Ernest Hemingway, Man Ray</strong> und <strong>Pablo Picasso</strong> zählten zu seinen Bewunderern &#8211; und berüchtigt.<br>Im folgenden Jahr erlebte er in New York eine persönliche Katastrophe. Bei der Präsentation des „Ballet mécanique“ in der Carnegie Hall schmähten seine Landsleute das Werk als ein „lächerliches Spektakel“. Erst 62 Jahre später wurde es nochmals originalgetreu dort aufgeführt, und diesmal entstand auch eine Aufnahme. (Die Peter-Sellers-Komödie<strong> „The World Of Henry Orient“</strong> von 1964 widmet sich dem Phänomen der Neuen Musik und zeigt einen vergleichsweise ohrgängigen Konzertabend mit dezent-ablehnenden Reaktionen.)</p>



<p>George Antheil wollte auch in seiner Heimat Anerkennung finden (die USA galten noch immer als „kulturlos“, ganz besonders in der klassischen Musik). Dass er außerdem als Forscher, Erfinder und Buchautor arbeitete, kam seinen Kritikern gerade recht. Sie warfen seiner Musik fehlende Substanz vor, zumal Antheil modischen Trends gegenüber aufgeschlossen war. Er wechselte vom Avantgardistischen, Mechanistischen zum Neoklassizismus und zur Neoromantik. Dass er sich von seinen Geldsorgen auch nach Hollywood verschlagen ließ, wo sein Sound weiter gezähmt wurde, besiegelte seinen Ansehensverlust.<br>Dies ist einer seiner Vorspänne, die Musik für ein Drama von <strong>Stanley Kramer</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="495" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/02/NOTasAstranger.jpg?resize=640%2C495&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-24556" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/02/NOTasAstranger.jpg?w=741&amp;ssl=1 741w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/02/NOTasAstranger.jpg?resize=300%2C232&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2024/02/And-Not-As-A-Stranger-Atheil-Prelude.mp3"></audio></figure>



<p>Nun ärgerte man sich allerseits über das Fehlen der innovativen und unkonventionellen Ansätze, die den Musiker doch einst ausgezeichnet hatten. Antheils Werdegang gilt als beispielhaft für den tragischen Niedergang eines visionären Genies. Unter diesen Umständen kann er mit dem Etikett recht zufrieden sein, dass seinen Namen heute zuverlässig ziert: „Bad Boy Of Music“.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/ef9f7fc263a34947a96c94fa25f84765" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/02/12/george-antheil/">Immerhin ein böser Junge</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Paukenschlag im Filmriß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 14:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Walter]]></category>
		<category><![CDATA[Carnegie Hall]]></category>
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		<category><![CDATA[Leonard Bernstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Betr.: 54. Todestag von Bruno Walter Bruno Walter war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts – als Komponist steht seine Entdeckung noch aus. 1933 verschwand er wie so viele große deutsche Künstler aus dem hiesigen Musikleben und setzte seine &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/02/17/paukenschlag-im-filmriss/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Betr.: 54. Todestag von <strong>Bruno Walter</strong></p>
<p>Bruno Walter war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts – als Komponist steht seine Entdeckung noch aus. 1933 verschwand er wie so viele große deutsche Künstler aus dem hiesigen Musikleben und setzte seine Karriere in der übrigen Welt fort.<br />
Mit seinem Namen verbindet sich auch ein nicht unwichtiges musikalisches Ereignis, das in seiner Biographie zumeist unterschlagen wird. Wir wollen diese Lücke heute schließen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4425" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/02/Bruno-Walter.jpg?resize=640%2C487&#038;ssl=1" alt="Bruno Walter" width="640" height="487" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/02/Bruno-Walter.jpg?w=744&amp;ssl=1 744w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/02/Bruno-Walter.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Heute dirigiert er selbst: Bruno Walter.</em></p>
<p>Ein anderer großer Dirigent des 20. Jahrhunderts, <strong>Leonard Bernstein</strong> – nicht weniger berühmt als Komponist, Konzertpianist und Musikpädagoge – ist im November 1943 fünfundzwanzig Jahre alt und Assistent des Dirigenten beim New York Philharmonic Orchestra. Er erzählt:<span id="more-4423"></span></p>
<p style="padding-left: 60px;">Bei diesem Job mußte man ständig bereit sein, einzuspringen, wenn einer der wichtigen Dirigenten des Orchesters krank wurde, Rodzinski oder ein Gastdirigent. Aber niemand bei den Philharmonikern konnte sich erinnern, dass jemals ein Dirigent krank geworden war. Und alle Assistenten hatten immer nur herumgesessen, mit wachsender Enttäuschung und Frustration. Sie kannten alle Partituren, waren stets auf dem Sprung, ihr Frack hing in der Garderobe hinter der Bühne, sie konnten sofort loslegen. – Aber sie bekamen nie die Gelegenheit dazu. Und ich war nicht mal zwei Monate in dem Job.<br />
Es war der 14. November 1943, das werde ich nie vergessen. An diesem Sonntag ging morgens um 9 das Telefon. Es war Bruno Zurato, und er sagte: &#8222;Jetzt geht’s los! Sie müssen heute um 15 Uhr dirigieren! Keine Chance für eine Probe! Bruno Walter ist krank. Er hat Grippe. Wir bekommen das Orchester vorher nicht mehr zusammen. Sie werden also um 14 Uhr 45 in der Carnegie Hall hinter der Bühne erscheinen und dann heute nachmittag das Konzert dirigieren.&#8220;<br />
Ich stehe da, zittere am ganzen Leib und höre Bruno Zurato zu. Er ist auf die Bühne gegangen und wendet sich nun ans Publikum, um ihm die unangenehme Neuigkeit mitzuteilen, dass es jetzt nicht Bruno Walter hören würde – allgemeines Aufstöhnen -, sondern einen jungen Dirigenten namens Leonard Bernstein. Und das ist das Letzte, an das ich mich bis zum Konzertende erinnern kann.<br />
Ich nahm dann erst wieder wahr, wie der ganze Saal jubelte und tobte.</p>
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