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	<title>Cheers Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Da lacht das Maschinchen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 22:07:51 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Schon seit den frühen Tagen des US-Fernsehens wurden komödiantische Serien mit Lachern aus der Konserve, der sogenannten „Laff-Box“, abgemischt. Sogar die Zeichentrickserie <strong>„The Flintstones“</strong> (1960-66) war mit Gelächter versehen, das allerdings klang wie durch eine schlechte Telefonleitung und in der deutschen Fassung gottlob fehlte (<strong>„Familie Feuerstein“</strong>, ab 1965). Diese uralten Lach-Tracks wurden noch lange verwendet, bis man in den 70er Jahren damit begann, Sitcoms tatsächlich unter Theaterbedingungen aufzuzeichnen, den stolzen Schriftzug „filmed before a live studio audience“ vorschaltete und die tatsächlichen Reaktionen ggf. verstärkte.<br>Erst seit Mitte der 80er Jahre, mit dem Aufkommen unseres <strong>Privatfernsehen</strong>s, gehört diese klangliche Ergänzung auch bei uns generell mit dazu und ist gewissermaßen der Markenkern dieser Art von TV-Format.<br><br>Was ist davon zu halten? Der Filmjournalist <strong>Volker Bleeck </strong>hat es ausprobiert: auf YouTube sah er sich Clips zeitgenössischer Sitcoms wie<strong> „Young Sheldon“ </strong>ohne das ständige Konservengelächter an und kam zu dem Ergebnis: „das funktioniert überhaupt nicht!“ Dennoch bin ich sicher, er hat wie wir alle schon vor dem Fernseher gesessen und das Gackern nach jeder einzelnen Dialogzeile mindestens als nervtötend, vielleicht sogar als idiotisch empfunden.<br><br>Als jemand, der seit <strong>„Eine schrecklich nette Familie“</strong> (<strong>„Married With Children“</strong>, 1987-97) und <strong>„Family Guy“ </strong>(seit 1999) keine Sitcom mehr wirklich komisch fand, bin ich wohl nicht repräsentativ (vielleicht auch nur ehrlicher zu mir selbst).  Jedenfalls erfüllt es mich mit Dankbarkeit, dass die Trickserie „Family Guy“ in der deutschen Fassung nicht belacht wird – und trotzdem funktioniert; ebenso meine klassische Lieblings-Sitcom<strong> „Männerwirtschaft“ </strong>(<strong>„The Odd Couple“</strong>, 1970-75, bei uns ab 1972), die ab der 2. Staffel vor Publikum hergestellt wurde.<br>Bei <strong>Al Bundy</strong> haben mich die Lacher abseits grundsätzlicher Vorbehalte nicht gestört, weil ich die Gags wirklich komisch fand und die Serie in einer theaterhaften Kulisse spielte. In diesem Fall, wie auch bei <strong>„Cheers“ </strong>(1982-93) oder <strong>„Golden Girls“ </strong>(1990-94), ist es mir möglich, das Publikum als Teil der Inszenierung zu akzeptieren. Wo das Gelächter bei <strong>„Seinfeld“ </strong>(1989-98), der abgesehen von den einführenden Stand-Up-Auftritten in verschiedenen Locations agiert, herkommen soll, bleibt eines der großen Rätsel Hollywoods. Mir wäre diese Serie auf Deutsch ohne das Lach-Track definitiv zugänglicher gewesen, auch weil ich sie in ihren besten Momenten allenfalls zum Schmunzeln fand.<br>Das scheint mir überhaupt das Problem zu sein. Die meisten Gags der allermeisten Serien, auch viele gute, rechtfertigen die hysterischen Reaktionen einfach nicht.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/0f418cf25edb4b77bd3132e85f1c9207" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/11/11/29047/">Da lacht das Maschinchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Breaking Out</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 12:29:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Medienkunde Und wieder gibt es für einen besonders alten Hut einen sexy Neologismus aus dem englischen Sprachraum!Ein „breakout character“ ist das personelle Kernstück eines Spin Off: eine Nebenfigur, die aus einer Serie aussteigt, um von deren Erfolg profitierend ein &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/09/14/breakout-character/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: Medienkunde<br><br>Und wieder gibt es für einen besonders alten Hut einen sexy Neologismus aus dem englischen Sprachraum!<br>Ein <strong>„breakout character“</strong> ist das personelle Kernstück eines <strong>Spin Off</strong>: eine Nebenfigur, die aus einer Serie aussteigt, um von deren Erfolg profitierend ein eigenes Format zu tragen. Dieses Prinzip wurde 1960 in der <strong>„Andy Griffith Show“</strong> erstmals vorgeführt (und bald darauf von Marvel Comics auch in einem Printmedium etabliert und gepflegt). Im Streaming hat es zu einer neuen Blüte gefunden, ermöglicht es doch den Produzenten, eine Serie nach deren Auslaufen mit einer Vorgeschichte weiter auszuwerten (wie im Falle des schmierigen Anwalts aus „Breaking Bad“). Nach hinten gibt es keine Luft mehr, weil die Figur erzählerisch oder biologisch an ihr Ende gekommen ist. So verfuhr man sogar im Kino (mit der Vorgeschichte des „Star Wars“-Helden Han Solo).<br>In der Ära des linearen Fernsehens wurden solche Geschichten noch parallel zum Hauptstrang erzählt, damit die Fans eines laufenden Erfolgs ein weiteres Mal einschalteten: „Frasier“ verließ die Kneipengesellschaft von „Cheers“, „Stockinger“ die Amtsstube von „Kommissar Rex“ – und Gaststars aus der alten Umgebung konnten zu Besuch kommen, um für gute Stimmung zu sorgen.<br>Nicht jede originelle Charge verträgt eine solche Beförderung und erweist sich ohne ihr natürliches Umfeld als nicht abendfüllend. Das kann sogar Hauptfiguren passieren.<br>Als nach gut zehnjähriger Pause der „Tatort“-Ermittler „Schimanski“ unter eigenem Logo auf den Bildschirm zurückkehrte, war die Luft raus. Ein Großteil des Vergnügens hatte in den Rangeleien des unkonventionellen Rüpels mit seinem (inzwischen verstorbenen) pingeligen Kollegen und in den Beschränkungen durch die Dienstvorschriften bestanden. Mit Schimanski als frühverrentetem Vagabunden, der mit einer schönen (und sehr pflegeleichten) Frau auf einem Hausboot im grenznahen Ausland lebte, fiel dieser Gag in sich zusammen – was angesichts des heißerwarteten Wiedersehens mit dem alten Haudegen niemanden störte.<br>Manche Figuren wollen aber einfach ihr Geheimnis bewahren. Über ein aktuelles Beispiel klagte ein Kritiker, dieser Held habe durch seine Leerstellen funktioniert. „Man sollte ihn nicht erklären, sondern als Deus ex Machina auf eine Geschichte loslassen. Aber das widerspräche natürlich der Kommerzlogik der Streamingdienste“.   </p>


<p><img decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/de418cea2e16494ea0ad76378538719e" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/09/14/breakout-character/">Breaking Out</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Seinfeld &#8211; Ein deutsches Mißverständnis? (2)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 13:40:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Deutsche Synchronisation und Rezeption der Serie &#8222;Seinfeld&#8220; Fortsetzung vom 23.9.2020 Über der deutschen Übersetzung von „Seinfeld“ schwebte ein abschreckendes Beispiel. Die Synchronisation der Sitcom „Cheers“ (1982-93) war als gutgemeinte Verfremdung unter dem Titel „Prost, Helmut!“ („im Auftrag des ZDF“) &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/09/24/16714/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/09/24/16714/">Seinfeld &#8211; Ein deutsches Mißverständnis? (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.: <strong>Deutsche Synchronisation</strong> und Rezeption der Serie &#8222;Seinfeld&#8220;<br><br><em>Fortsetzung vom 23.9.2020</em><br><br>Über der deutschen Übersetzung von „Seinfeld“ schwebte ein abschreckendes Beispiel. Die Synchronisation der Sitcom <strong>„Cheers“</strong> (1982-93) war als gutgemeinte Verfremdung unter dem Titel „Prost, Helmut!“ („im Auftrag des <strong>ZDF</strong>“) ein fürchterlicher Flop gewesen. <strong>RTL</strong> besorgte eine neue Eindeutschung und konnte den Erfolg des Originals einigermaßen mitnehmen.<br>Mit „Seinfeld“ wurde das Studio von <strong>Rainer Brandt</strong> beauftragt. Der Mann war legendär seit er 1972 aus der konventionellen britischen Krimiserie <strong>„The Persuaders“</strong> (1971-72) den unsterblichen Blödel-Hit <strong>„Die Zwei“</strong> gemacht hatte. Eine solche völlige Neuerfindung kam bei „Seinfeld“ natürlich nicht in Frage, doch Brandt hatte sich auch in werkegetreuer Klamotte bewährt: der Renner <strong>„The Odd Couple“</strong> (1970-75) war auch als <strong>„Männerwirtschaft“</strong> ein großer Spaß. Doch selbst hier nahm sich Brandt noch gewisse künstlerische Freiheiten &#8211; Freiheiten, die sich nehmen <em>muss</em>, wer Humor übersetzen will (denn das bedeutet meistenteils, witzige Texte im Sinne der Vorlage zu <em>erfinden</em>). Freiheiten, an die 20 Jahre später bei „Seinfeld“ nicht mehr zu denken war. Was „Männerwirtschaft“ daneben sehr gutgetan hatte, war das Weglassen der unsäglichen Lachkonserven. Bei „Seinfeld“ behielt man im Deutschen das Gelächter bei, das schon im Original schlicht absurd ist, weil die Serie nicht in einer Theaterdekoration vor Publikum spielt (wie etwa „Männerwirtschaft“, <strong>„Eine schrecklich nette Familie“</strong> oder<strong> „Golden Girls“</strong>) sondern in wechselnden realistischen Sets und an Open-Air-Schauplätzen. Passend und notwendig waren die Lacher nur in den Comedy-Club-Szenen, aber die wurden bei der hiesigen Ausstrahlung vielfach ohnehin entfernt. Auch bei der Besetzung der deutschen Stimmen hatte Brandt nicht das gleiche gute Händchen wie einst in den 70ern. Jedenfalls blieb „Seinfeld“ bei uns ein Geheimtipp.<br><br>Sehr beliebt war die Serie in Fachkreisen. Ich hatte das Gefühl, unsere Comedians fanden vor allem den Erfolg sehr sexy, der ihnen hier (auf dem Bildschirm wie im Leben) von einem Kollegen vorexerziert wurde, der seinen Fans im Wesentlichen Geschichten aus seinem keineswegs aufregenden Dasein erzählte. Der Beruf des Comedians erschien in wärmstem Licht, als ein Leben, das manchem hätte so passen können. Und wenn es im eigenen Programm mal eng wurde, konnte man sich bei Jerry schon mal einen Gag ausleihen &#8211; das deutsche Publikum hatte ihn sicher noch nicht gehört. (Das ist vollkommen in Ordnung, denn Witze sind ja schließlich zum Weitererzählen da!)<br>Aber warum blieb „Seinfeld“ hierzulande der ganz große Erfolg versagt? An der beliebten Ausrede der Sender hat es sicher nicht gelegen: „Deutscher Humor ist nicht gleich amerikanischer Humor“.<br><br><em>Auszug aus dem Essay &#8222;Humor Omnia Vincit&#8220;</em></p>


<p></p>
<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/c52939d727a642259c244736e89aeea1" alt="" width="1" height="1"></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/09/24/16714/">Seinfeld &#8211; Ein deutsches Mißverständnis? (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Song des Tages: &#8222;A Boozehound Named Barney&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 18:48:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 78. Geburtstag von Alf Clausen Absurd aber wahr: heute hat es weder mit der Qualität noch mit der Relevanz oder der Beliebtheit einer TV-Serie zu tun, ob sie tatsächlich im Fernsehen ausgestrahlt wird oder ob sie sich ihr Publikum auf neueren &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/03/28/der-song-des-tages-a-boozehound-named-barney/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/03/28/der-song-des-tages-a-boozehound-named-barney/">Der Song des Tages: &#8222;A Boozehound Named Barney&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 78. Geburtstag von <strong>Alf Clausen</strong></p>
<p>Absurd aber wahr: heute hat es weder mit der Qualität noch mit der Relevanz oder der Beliebtheit einer TV-Serie zu tun, ob sie tatsächlich im Fernsehen ausgestrahlt wird oder ob sie sich ihr Publikum auf neueren Medien suchen muss. Insofern sind <strong>&#8222;The Simpsons&#8220;</strong> einmal mehr etwas Besonderes: die Serie ist überaus hochwertig &#8211; obwohl im 28. Jahr ihres Bestehens viel von ihrer Frechheit naturgemäß in untadelige Routine übergegangen ist -, und sie läuft fast ebensolange ununterbrochen in unserem linearen TV-Programm, seit Jahren fast täglich.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12971" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/03/Simpsons-CD-Covers_F.jpg?resize=640%2C320&#038;ssl=1" alt="Simpsons CD Covers_F" width="640" height="320" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/03/Simpsons-CD-Covers_F.jpg?w=1983&amp;ssl=1 1983w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/03/Simpsons-CD-Covers_F.jpg?resize=300%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/03/Simpsons-CD-Covers_F.jpg?resize=1024%2C511&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/03/Simpsons-CD-Covers_F.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2019/03/Simpsons-CD-Covers_F.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
</em><br />
Einer der Gründe für diesen Erfolg &#8211; und derjenige, der am wenigsten bewusst wahrgenommen wird &#8211; ist die Leistung ihres Generalmusikdirektors. Bis vor zwei Jahren war das Alf Clausen, der alle Hände voll zu tun hatte (ohne allerdings die Titelmelodie geschrieben zu haben). Der parodistische Ansatz des Formates bezog sich nämlich nicht nur auf amerikanische Neurosen, Filmklassiker und prominente Gäste, sondern auch auf praktisch jede Art von Musik:<span id="more-12970"></span> Folklore, Hymnen, Pop, Jazz, Hausmusik. Aus &#8222;Planet der Affen&#8220; machte Clausen (in Form eines kleinen Querschnitts) ebenso ein Musical wie aus der Arbeit der &#8222;Betty Ford Klinik&#8220;. Seine Nacherfindungen großer Vorbilder sind entweder besser als das gute Original, so im Falle der Titelmusik von &#8222;Cheers&#8220;, oder genausogut, wie bei seinen James-Bond-Songs oder in jener unvergessenen Episode, in der der Klassiker &#8222;Mary Poppins&#8220; veräppelt wurde. Aus letzterer stammt ein Song, den wir uns heute zur Feier des Tages noch einmal anhören können: eine prachtvoll besetzte einminütige Mini-Oper, die so prall ist wie das wahre Leben. Die Vorlage war die gefühlige Ballade &#8222;Feed The Birds&#8220; &#8211; &#8222;A Boozehound Named Barney&#8220; ist alles andere als das: ein Lufthauch, der uns unter einer immer dickeren Kitschlawine Erfrischung spendet.</p>
<p>2017 wurde Alf Clausen nach 565 Folgen, zwei Emmy Awards und 21 Nominierungen mit der Begründung entlassen, man wolle eine neue musikalische Richtung einschlagen. Der Komponist vermutet einen anderen Grund: Altersdiskriminierung. Bei der Entlassung war er 76.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/278ada4079524fdc838ab29806ff51dc" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/03/28/der-song-des-tages-a-boozehound-named-barney/">Der Song des Tages: &#8222;A Boozehound Named Barney&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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