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	<title>Cleopatra (1962) Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Cleopatra (1962) Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Medienlexikon &#8211; Film und Fernsehen: Historienfilm</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 15:55:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff „Historienfilm“ wird zumeist auf Filme angewandt, die in der Antike spielen: auf den Sandalenfilm oder Monumentalfilm (im Englischen neutraler ‚epic‘ genannt). Sonstige Nacherzählungen geschichtlicher Epochen werden im Sprachgebrauch eher als Kostümfilme (bzw. „Kostümschinken“) bezeichnet oder gleich dem jeweiligen &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/01/31/19882/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p><p>Der Begriff „Historienfilm“ wird zumeist auf Filme angewandt, die in der Antike spielen: auf den<strong> Sandalenfilm</strong> oder <strong>Monumentalfilm</strong> (im Englischen neutraler ‚epic‘ genannt). Sonstige Nacherzählungen geschichtlicher Epochen werden im Sprachgebrauch eher als Kostümfilme (bzw. „Kostümschinken“) bezeichnet oder gleich dem jeweiligen Sujet zugeordnet: Krimi, Abenteuerfilm, Musical etc. (Der ->Western, das beliebteste Genre überhaupt, ist ausdrücklich nicht gemeint, wenn von Historienfilmen die Rede ist.)<br>Der Sandalenfilm, der seine Blütezeit in Hollywood und im mediterranen Kino der der 50er und 60er Jahre hatte, galt der Fachpresse als „cheesy“, als oberflächliche Unterhaltung. <strong>Groucho Marx </strong>brachte es auf die vielzitierte Formel: „Ich mag keine Sandalenfilme, weil die Männer da dickere Titten haben als die Frauen!“<br>Das Publikum sah es etwas Gelassener, doch intern sprach man dieser Sparte generell das Recht ab, uns irgendetwas Wahres oder Authentisches über eine so weit zurückliegende Zeit erzählen zu wollen. „Seriöse“ Filmhistoriker behandelten den monumentalen Film nur ungern, etwa wenn es sich aus der Beschäftigung mit dem Werk eines Filmkünstlers ergab. Sie legten ihm seine Massenszenen und baulichen Extravaganzen als schlechten Geschmack aus, taten ihn als hohles Spektakel ab. Da solche Filme besonders kostspielig waren (wie sämtliche Beiträge zum heutigen Blockbuster-Kino), wurden sie auch pompöser beworben, was als künstlerisch verdächtig galt. Das abfällige Wortspiel historisch/hysterisch funktioniert auch im Englischen. Der für das Studio fast ruinöse Flop von <strong>„Cleopatra“ </strong>(1962) bestätigte viele in dieser Ansicht, der hintergründige und noch starbesetztere <strong>„Spartacus“</strong> (1960) darf als glanzvoller Gegenbeweis gelten.</p></p>


<p><span id="more-19882"></span></p>


<p><strong>Der Sandalenfilm ist barock</strong><br><br>Ines Bayer klärte das große Missverständnis kürzlich in ihrem Buch über Anthony Mann auf: In der Tendenz ist der Monumentalfilm nicht klassisch, sondern barock.<br>Mangelndes Zeitkolorit, die glaubhafte Abbildung der damaligen Sprache und Mentalität, wurde anderen historischen Formaten nicht in dieser pauschalen Weise verübelt. Filme, die etwa in der Renaissance, in der Französischen Revolution, im Chicago der Prohibitionsgangster oder im Mittelalter spielten, genossen größere Freiheiten.<br>Beim aktuellen Nachfolger des Historienfilms, dem historischen TV-Movie, das auch immer häufiger als Serie angelegt ist, spielt Kolorit überhaupt keine Rolle mehr, da sich weder die Macher noch das Publikum (und ärgerlicherweise nicht einmal die Kritiker) für diesen Aspekt interessieren.<br>Bei „Ku‘damm 56“ oder „Babylon Berlin“ gelten „Authentizität“, stimmige Atmosphäre und gute Recherche bereits als hergestellt, sobald Autos und Kostüme halbwegs den fotografischen Dokumenten nachempfunden sind, die man im Internet findet.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/3e9b29a6e16b422db2341de305f08c5c" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/01/31/19882/">Medienlexikon &#8211; Film und Fernsehen: Historienfilm</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Richard Kummerfeldt &#8211; An den Rändern der Traumfabrik (25)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2020 21:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik / Soundtrack]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht Filmmusik-Klassiker (Mitte der 90er Jahre)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Bericht seiner späten Aktivitäten als freier Filmmusikproduzent verfasste Richard Kummerfeldt im Exil in Südamerika für ein (deutsches?) Fachmagazin bzw. einen gewissen John. Es gewährt Einblicke in die letzten Jahre der Tonträgerindustrie vor deren Verschlafen der digitalen Revolution, in die &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/01/14/richard-kummerfeldt-an-den-raendern-der-traumfabrik-25/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p><em>Diesen Bericht seiner späten Aktivitäten als freier Filmmusikproduzent verfasste Richard Kummerfeldt im Exil in Südamerika für ein (deutsches?) Fachmagazin bzw. einen gewissen John. Es gewährt Einblicke in die letzten Jahre der Tonträgerindustrie vor deren Verschlafen der digitalen Revolution, in die Welt der käuflichen Filmmusik, die Seele des Sammlers (heute „Nerd“), die Finessen des sich wandelnden Urheberrechts und erzählt von der Arbeit mit schwierigen Bürohengsten und Künstlerpersönlichkeiten Mitte der 90er Jahre</em>.    </p>



<p><strong>Cleopatra und die geheimen Spender</strong></p>



<p>Wie immer in dieser Zeit (erst nach Feierabend bei FMS gegen 20 Uhr) war ich im Studio. Was ich zu hören bekam, jagte mir einen Schauer über den Rücken. Die Tonqualität war dermaßen schlecht, dass ich das Projekt als gestorben betrachtete. TK war ein bisschen beleidigt, fühlte sich aber auch herausgefordert. Bei der folgenden Diskussion in einer Kneipe in der Hamburger Neustadt kam er dann auf den Punkt: er hatte in den USA eine ganze Reihe von Kontakten geknüpft, alles Leute aus der Film-, Filmmusik- und Plattenbranche. Er könne ja mal versuchen, eine Kopie der<strong> „Cleopatra</strong>“-Originalbänder aufzutreiben.<span id="more-15233"></span> <br> <br> Nach etwa zwei Wochen trafen wir uns wieder, um die Unterhaltung fortzusetzen. Er hatte jemanden gefunden, der eine Kopie der Originalbänder in seinem Besitz hatte. Und nicht nur das. Thomas hatte eine kleine Liste mit Titeln mitgebracht, die wir auch noch machen könnten. Unglaublich! Darauf standen Arbeiten von Goldsmith, Williams, Rózsa, Newman, Steiner &#8230; Angeblich alles Kopien der Studiobänder in hervorragenden Qualität, der Traum eines jeden Produzenten. Neben der Qualität hatten die Titel noch zwei weitere Besonderheiten: jedes Band kostete mindestens 5.000 $ („Cleopatra“ kostete 10.000), und über die Herkunft der Bänder hatte absolutes Stillschweigen zu herrschen. Prinzipiell konnte ich mit diesen Bedingungen leben, doch die unsterbliche Frage stand im Raum: wer soll das bezahlen? <br> Die Antwort kennst Du. <br> <br> „Cleopatra“ kam als eine auf 2222 Stück limitierte Auflage in den Handel, die anderen in der neuen TCI (Tsunami Collector´s Item)-Reihe mit einem höheren Preis. Und die Sammler akzeptierten es. Mit Tsunami hatten wir eine neue Qualität erreicht. Die zweite Bedingung hielt Thomas ein. Meines Wissens hat er nie mit irgendjemanden über die Namen seiner Lieferanten gesprochen, auch mit mir nicht. Er löste dieses Dilemma auf seine diskrete Art und Weise. Als er von seiner Krankheit und dem unausweichlichen Tod erfuhr, erklärte er mir eines Abends in seiner Wohnung, er wolle nur mal gerade zum Lebensmittelhändler an der Ecke. Ich könne mir derweil ja eine Platte anhören. Ich suchte mir eine CD aus seiner umfangreichen Sammlung, legte sie in den Player und die Box auf den kleinen Tisch. Dabei fiel mein Blick auf einen kleinen Stapel von Überweisungsformularen. Aus diesen Papieren ging ganz klar hervor, wann er wem welchen Betrag zu welchem Zweck überwiesen hatte. Die meisten Namen kannte ich aus der Soundtrack-Branche. Als Thomas zurückkam, nahm er die Papiere wortlos an sich, packte sie in seine Schreibtischschublade und meinte, er habe nun alles für das Essen besorgt. Wir gingen in die Küche und begannen gemeinsam zu kochen. <br> Über diesen Vorfall haben wir niemals gesprochen, und ich möchte ausdrücklich betonen, dass auch ich mich an Thomas´ Verspechen gebunden fühle.</p>



<figure class="wp-block-image"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4804" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/01/14/richard-kummerfeldt-an-den-raendern-der-traumfabrik-25/">Richard Kummerfeldt &#8211; An den Rändern der Traumfabrik (25)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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