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	<title>Fidel Castro Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>Die magische Wirkung des Magischen Realismus</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 14:15:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Präsidentschaft von Donald Trump und der Etablierung solcher Begriffe wie „alternative Fakten“ hat der Begriff „magischer Realismus“ einen faden Beigeschmack bekommen. Er kann nichts dafür.Recht eigentlich bezeichnet er eine (seit den 20er Jahren existierende, erst viel später so &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/03/16/24899/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach der Präsidentschaft von Donald Trump und der Etablierung solcher Begriffe wie <strong>„alternative Fakten“</strong> hat der Begriff „magischer Realismus“ einen faden Beigeschmack bekommen. Er kann nichts dafür.<br>Recht eigentlich bezeichnet er eine (seit den 20er Jahren existierende, erst viel später so benannte) künstlerische Strömung, in der die Phantastik eine wichtige Rolle spielt. (Zu Literatur und Malerei sollten sich später Filmkunst und Fotografie sowie gesellschaftspolitische Bereiche hinzugesellen.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beteiligten Autoren schrieben auf Spanisch, in ihrer lateinamerikanischen Heimat wird das Phänomen „el boom“ genannt (offiziell: „realismo mágico“). Mit ihm verlagerte sich der literarische Schwerpunkt des Subkontinents von der Dichtung auf den Roman und erlangte Weltgeltung. Seine offiziellen Hauptvertreter wurden zu PR-Agenten Lateinamerikas: <strong>Julio Cortázar </strong>(Argentinien), <strong>Carlos Fuentes</strong> (Mexiko), <strong>Garbriel Garcia Márquez</strong> (Kolumbien) und <strong>Mario Vargas Llosa</strong> (Peru). &#8211; Ich würde dieser Riege noch <strong>Jorge Luis Borges</strong> (wiederum Argentinien) hinzufügen, dessen besonders ausgeprägtes phantastisches Element für die Wortwahl „magisch“ wesentlich sein dürfte.<br><br>Wie der Feuilletonist <strong>Paul Ingendaay</strong> erläutert*, beflügelten sich die literarischen und die politischen Verhältnisse nach dem Zweiten Weltkrieg wechselseitig. Nachdem <strong>Fidel Castro</strong> und sein ewig junger (da früh verstorbener) Kamerad <strong>Che Guevara</strong>, sich mit der Eroberung Kubas zu Idolen des linken Lagers emporgekämpft hatten, trug der weltweite Siegeszug der lateinamerikanischen Literatur in den 60er Jahren dazu bei, Castros Kuba dauerhaft als Musterstaat zu etikettieren – auch als es längst zu einem gewöhnlichen kommunistischen Unterdrückungsapparat herabgesunken war, der – wie alle kommunistischen Systeme &#8211; von Mangelwirtschaft, Korruption und scharfen sozialen Ungleichheiten gezeichnet war, „der zähe Castro nur noch ein Greis im Trainingsanzug, dessen uralte Reden in der Parteizeitung &#8218;Granma&#8216; gedruckt wurden, so wie Billigsender im Nachtprogramm verstaubte B-Movies zeigen.“ Doch die Verklärung hatte sich verselbstständigt, das jesusgleiche Che-Logo wurde und wird von allen Lagern gleichermaßen verstanden.<br>Dabei hatte schon 1971 die <strong>Padilla-Affäre</strong> für eine erste Erschütterung dieses Bildes gesorgt, „die kriecherische, theatralische, vermutlich durch Folter bewirkte öffentliche Selbstbezichtigung des kubanischen Dichters Herberto Padilla vor dem Castro-Regime“, die kürzlich in einer Dokumentation aufgearbeitet wurde. Innerhalb intellektueller Zirkel kam es danach zu einer Spaltung quer durch die Welt der Geistesgrößen: „Die Castro-Anhänger verzogen sich in die eine Ecke, die Castro-Kritiker in die andere. Am Ende entzweite die Padilla-Affäre (…) auch die ehemaligen Freunde Vargas Llosa und Garcia Márquez“.<br>_____________________<br>* Frankfurter Allgemeine Quarterly 2/2024</p>
<img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/b86c4337bfeb440fa8f7816f7b2f4828" width="1" height="1" alt=""><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/03/16/24899/">Die magische Wirkung des Magischen Realismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Amazon-Kundin des Monats: Sahra Wagenknecht</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 12:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cartoon (eigene Arbeiten)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Sahra Wagenknecht bei „Anne Will“ Die heimliche Liebe zu kapitalistischen Genüssen hat Tradition bei den Tiefroten &#8211; Stasi und Überwachungsanlagen haben ja auch wir doofen Wessis mit unseren Lösegeldern finanziert. Bekanntlich fuhr der DDR-Hassprediger Karl-Eduard von Schnitzler lieber in &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2014/11/13/amazon-kundin-des-monats-sarah-wagenknecht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Cambria,serif;"><span style="font-size: medium;">betr.: <strong>Sahra Wagenknecht</strong> bei <strong>„Anne Will“</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Cambria,serif;"><span style="font-size: medium;">Die heimliche Liebe zu kapitalistischen Genüssen hat Tradition bei den Tiefroten &#8211; Stasi und Überwachungsanlagen haben ja auch wir doofen Wessis mit unseren Lösegeldern finanziert.<br />
Bekanntlich fuhr der DDR-Hassprediger Karl-Eduard von Schnitzler lieber in den Westen, wenn er mal eine Zahnbehandlung brauchte (und nicht nur dann), und seine Gattin wurde sogar als Ladendiebin im Kaufhaus Bilka am Zoo auffällig. Unvergessen sind die verrutschten Comedy-Einlagen des bayerischen Schampus-Sozis Klaus Ernst, der in führender Position gleich mehrerer Nachfolge-Organisationen der SED im Reichstag auf Pointe schwadronierte.<br />
Und nun Sahra Wagenknecht, die sich bei &#8222;Anne Will&#8220; (rudernd, lavierend) als <strong>Amazon</strong>-Kundin outet.</span></span><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-640" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/Castro-mit-Ei.jpg?resize=640%2C451&#038;ssl=1" alt="Castro mit Ei" width="640" height="451" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/Castro-mit-Ei.jpg?w=1650&amp;ssl=1 1650w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/Castro-mit-Ei.jpg?resize=300%2C211&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/Castro-mit-Ei.jpg?resize=1024%2C721&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2014/11/Castro-mit-Ei.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<span id="more-639"></span><span style="font-family: Cambria,serif;"><span style="font-size: medium;">Nicht auszudenken, auf welche Weise diese Bibliothek, vor der Frau Wagenknecht gern mal posiert, zusammenkam – die vielen großen Dramatiker, die sie nicht nur alle gelesen hat, aus denen sie auch seitenweise auswendig zitieren kann, wie berichtet wurde &#8211; erworben auf dem Rücken ausgebeuteter Werktätiger, die von ihr selbst oftmals beklagte  &#8222;Verödung unserer Innenstädte&#8220; in Kauf nehmend. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Cambria,serif;"><span style="font-size: medium;">Noch tauge ich hier zum Ankläger, denn bisher darf ich in meiner eigenen Straße beim Buchhändler einkaufen und nutze das auch aus, solange es noch geht. Schon in wenigen Monaten werde ich weiter laufen müssen – und dann werde ich doch noch zum Marschierer für eine gute Sache.<br />
Heutzutage muß man bescheiden sein, wenn es um Haltung geht. </span></span><img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/3bbef5353c4c4d8b878da622010096e3" alt="" width="1" height="1" /></p>
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