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	<title>Popmusik Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Popmusik Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Was ist Erfolg eigentlich wert?</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 18:01:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Verschlungen sind die Verstrebungen und Wechselseitigkeiten zwischen Qualität und Resonanz. Dass der Erfolg der Qualität seines Gegenstandes im Wortsinne recht gibt – wie es die Redensart so schnell parat hat – ist überaus zweifelhaft. (Nach kurzer Überlegung wird mir da &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/08/17/14202/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Verschlungen sind die Verstrebungen und Wechselseitigkeiten zwischen Qualität und Resonanz. Dass der Erfolg der Qualität seines Gegenstandes im Wortsinne recht gibt – wie es die Redensart so schnell parat hat – ist überaus zweifelhaft. (Nach kurzer Überlegung wird mir da jeder zustimmen.)<br />
Doch je nach Sparte schwankt dieses Verhältnis.</p>
<p><strong>Kunst<br />
</strong><br />
Auf dem Kunstmarkt ist die Welt noch in Ordnung: wer oder was die größten Preise erzielt, gilt als groß. Wie wertvoll etwas ist, steht haargenau im Katalog.</p>
<p><strong>Konzert</strong></p>
<p>Im Konzertbetrieb ist es genau umgekehrt. <span id="more-14202"></span></p>
<p>Wenn ein prominenter Musiker wie etwa Lang Lang oder André Rieu große Hallen füllt oder durch Werbung gut verdient, kann nach Meinung unseres Feuilletons etwas nicht stimmen. Mühevoll ist so ein Virtuosenleben trotzdem. Der Geiger David Garrett musste sich einmal in einer Talkshow fragen lassen, ob er nach so vielen Jahren im Geschäft eigentlich noch üben muss. (Siehe dazu auch <em>Fernsehen</em>.)</p>
<p><strong>Buchmarkt</strong></p>
<p>Der Literaturkritik ist – ähnlich wie im vorherigen Punkt &#8211; Erfolg grundsätzlich verdächtig. Erfolgsschriftsteller wie Christian Kracht oder Helene Hegemann wurden in ausgiebigen Skandalen durchs Dorf getrieben (nachdem sie jeweils ein beachtliches Leserecho gefunden hatten).<br />
Früher hat man solche Leute einfach ignoriert. Die wenigsten (Welt-)Literaten haben die Zeit überhaupt miterleben dürfen, in der ihre Arbeit Achtung oder gar Geld einbrachte.<br />
In der jungen Bundesrepublik waren „große Schriftsteller“ wirklich angesehene Leute. Sie veröffentlichten nicht nur Bücher und Theaterstücke, sie nahmen auch am politischen Diskurs, schrieben Zeitungsartikel und offene Briefe. Mit der Inflation der Talkshow (siehe auch <em>Fernsehen</em>) löste sich die Institution des kritischen Intellektuellen langsam auf.<br />
Es mag in den 90er Jahren gewesen sein, als mit dem Auftauchen einer neuen Autorengeneration eine Leserbeschimpfung einsetzte, die bis heute andauert (siehe dazu auch <em>Das Publikum</em>).<br />
Ein regelmäßiger Blick die Beststellerliste belegt: wir dürfen uns alle beruhigen. Ein zwingender Zusammenhang zwischen Qualität und Erfolg besteht nicht.</p>
<p><strong>Filmbranche</strong></p>
<p>Dank der Bemühungen solcher Schaumschläger wie Steven Spielberg und George Lucas in den 70er und 80er Jahren gibt es im Kino heute keine Mittelschicht mehr. Film ist nicht länger (oder allenfalls zufällig) Kunst, sondern ein Spekulationsobjekt. Die Art Filme zwischen den ganz großen Blockbustern und den gewollt schwer zugänglichen Arthaus-Produktionen ist praktisch verschwunden. Wer von Zeit zu Zeit einfach solides Popcorn-Kino sehen möchte &#8211; amerikanische Filme mit unterschiedlich hohem Anspruch, die etwas mehr als ihre Kosten wieder einspielen wollen &#8211; ist heute auf überteuerte Formate zurückgeworfen, die auf dem kleinstmöglichen gemeinsamen Nenner beruhen müssen, um möglichst viele Zuschauer anzusprechen. Nun bin ich bei „Unterhaltung für die ganze Familie“ naturgemäß gelangweilt. „Bei der Arbeit nach dem Publikum zu schielen, ist der Tod aller Kreativität“, sagte unlängst ein Hollywood-Schauspieler der „Süddeutschen“. Was heutzutage riesigen Erfolg hat, ist zwangsläufig ein Kompromiss (und zwar ein vorauseilender!) – und somit künstlerisch automatisch wertlos.<br />
Die Filmkritik hat andere Kriterien und ist entsprechend ausgewogen bis großzügig.</p>
<p><strong>Serien<br />
</strong><br />
Kein Berufstätiger Mensch jenseits des Serienkritikers kann die unzähligen Serien, die in unseren Tagen für Streaming-Portale produziert werden, wirklich alle <em>gesehen </em>haben. Ich informiere mich über dieses Angebot in den zumeist wohlwollenden Kritiken unserer großer Kulturbeilagen. Sobald mich etwas neugierig macht, setze ich mich in Bewegung &#8211; und müsste mir als erstes ein Abo zulegen.<br />
Bei mir hat sich diesbezüglich in den letzten 35 Jahren nichts geändert. Meine Serien habe ich mir schon immer danach ausgesucht, ob sie mich inhaltlich interessieren. Man hat ja schließlich eine ganze Weile mit ihnen zu tun …</p>
<p><strong>Theater</strong></p>
<p>Gutes Theater sehe ich selten, obwohl ich inzwischen wesentlich öfter ins Theater gehe als ins Kino. Als Hamburger stehe ich da ein wenig (Pardon!) im Regen, denn hier existiert keine Theaterkritik. In unserer Tagespresse wird fast alles gelobt oder sich in schlichten Nacherzählungen um ein Werturteil herumgedrückt. Sonst beschweren sich die Theaterdirektoren nämlich bei der Redaktion: „Ihr werdet nicht mehr eingeladen! Das habt ihr dann davon!“. Unsere lokalen Presseorgane lassen sich davon tatsächlich einschüchtern …</p>
<p><strong>Popmusik</strong></p>
<p>Nichts Genaues weiß man in diesem Fall. Früher gab es eine Liste von Musiktiteln – das nannte man „Hitparade“ oder „Top 75“. Heute haben wir eine Unzahl von Playlists (die sich bisher niemand die Mühe gemacht hat, ihrerseits in eine Liste einzutragen). Ein belastbares übergeordnetes Ranking, wie gut sich ein Titel verkauft, wird durch die Dunkelziffer illegaler Downloads und durch die Frage sabotiert: hört jemand, der seine Musik aus der <em>Cloud</em> bezieht, eigentlich überhaupt hin? Entsprechend wenig lässt sich über die Angemessenheit des Erfolgs sagen.</p>
<p><strong>Fernsehen<br />
</strong><br />
Von keinem Medium seit Einführung der Elektrizität wird sich so häufig ungefragt distanziert wie vom einstigen Leitmedium, der Glotze. „Ich hab gar keinen Fernseher!“ ist der von mir meistgehörte Satz in diesem Kontext. Der Zusammenhang zwischen dem nachlassenden Engagement der Fernsehschaffenden und Programmverantwortlichen und dem schwindenden Konsumenteninteresse ist offensichtlich. Doch noch immer gibt es Quoten, die in den Sendeanstalten für Zufriedenheit sorgen.<br />
Wir fassen zusammen: Das Fernsehen wird für seine Versäumnisse bestraft, aber es merkt nichts davon. Ein entsprechend ausgerüsteter böser Mensch könnte ja mal ausrechnen, was ein als gut gepriesener Marktanteil <em>tatsächlich</em> in Zahlen bedeutet. Es dürfte ein ernüchterndes Sümmchen dabei herauskommen.</p>
<p><strong>Das Publikum</strong></p>
<p>Hier sollten wir die Beurteilung den Betroffenen überlassen: den Medienschaffenden und TV-Prominenten. Ein befreundeter Regisseur, die viel auf Festivals unterwegs ist, meinte einmal zu mir, Publikumspreise interessierten ihn grundsätzlich nicht. Rudi Carrell – der seit seinem Ableben von Weggefährten und Kollegen oft als unangenehmer Mensch beschrieben wird – war aus anderem Holze geschnitzt. Seine Zuschauer hat er offensichtlich geliebt &#8211; und sehr gut verstanden.<br />
In der Ära der ausgestellten Selbstreflexion ist das aus der Mode gekommen. Ein gewisser Kieler Tatort-Kommissar sagt immer wieder gern, wie unwichtig dieser ganze Zirkus (seine Filme, seine Arbeit …) doch sei – und schmäht damit zum Glück nur seine Fans und nicht mich. Ein Komödiant &#8211; seit mehr als vierzig Jahren ein wirklicher Star und längst Gebührenmillionär – jammerte jahrelang in Interviews, wie schrecklich es sei, „in einem Land Unterhaltung zu machen, das den Gartenzwerg erfunden hat und seine Wochenenden in der ‚Schwarzwaldklinik‘ verbringt“. Sein Publikum reduziere ihn erbarmungslos auf den „Klamotten-Didi“. Inzwischen hat er gemerkt, dass ihm das niemand mehr abnimmt, nun lästert er über die, die ihn als Schauspieler jahrelang unterschätzt haben sollen. Doch gegen den verstorben Publikumsliebling Götz George ist er ein Waisenknabe. Der ging (obwohl sein neuer Film noch gar nicht angelaufen war) vor laufender Kamera auf Thomas Gottschalk los, den er als den Repräsentanten einer grob undankbaren Medienlandschaft ausmachte. Sie alle hat Helmut Kohl in die Tasche gesteckt, unser dauerbeleidigter Rekord- und Wendekanzler.<br />
Fazit: „Herr Ober! Neue Bürger bitte!“<img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/9bcb84acb98a42f781ac170bc182ab37" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Howie ist auch noch auf</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2019 15:09:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fernsehkritik &#8222;50 Jahre ZDF-Hitparade&#8220; &#8222;Lieber Dieter Thomas Heck, gib uns eine Chance in deinem Gruselkabinett!&#8220; Refrainzeile aus einem NDW-Schlager auf die Melodie &#8222;Hejo! Spannt den Wagen an&#8220; Wie unfähig das Fernsehen ist, sich selbst zu feiern, haben einige von uns &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/04/28/howie-ist-auch-noch-auf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fernsehkritik &#8222;50 Jahre ZDF-Hitparade&#8220;</strong></p>
<p><em>&#8222;Lieber Dieter Thomas Heck,</em><br />
<em>gib uns eine Chance in deinem Gruselkabinett!&#8220;</em></p>
<p style="padding-left: 90px;"><em>Refrainzeile aus einem NDW-Schlager auf die Melodie &#8222;Hejo! Spannt den Wagen an&#8220;</em></p>
<p>Wie unfähig das Fernsehen ist, sich selbst zu feiern, haben einige von uns vor nicht langer Zeit erlebt, als die vierteilige Horrorshow zum 60. Geburtstag des Zweiten Deutschen Fernsehens unter dem zynischen Titel <strong>&#8222;Wir lieben Fernsehen&#8220;</strong> ausgestrahlt wurde. So ist es niemandem zu verübeln, wenn er gestern abend keine Lust hatte, der Jubiläumsshow „50 Jahre ZDF-Hitparade“ beizuwohnen. Wer es doch tat, hat sich vielleicht kurz erschreckt beim Anblick des frisch bezogenen <strong>„Wetten dass ..?“-Sofa</strong>s und kurz gewundert beim Auftritt des dazu passenden <strong>Moderator</strong>s <strong>Thomas Gottschalk</strong>; der war schließlich immer vorne mit dabei, wenn es galt, den Deutschen Schlager einzuseifen. Doch &#8211; es geschehen noch Zeichen und Wunder &#8211; diesmal stimmte einfach alles!<span id="more-13226"></span></p>
<p>Die Gäste wurden in Zehnjahresblöcken präsentiert und ihren Anlagen gemäß gefordert. Die begründete Befürchtung, Gottschalk könnte sie nicht ernst nehmen und ihnen ständig ins Wort fallen, erfüllte sich nicht. Das Wiedersehen mit den ollen Zirkuspferden war heiter und schmerzfrei (nur Heino war so namenlos gruselig war wie sich das gehört). Besonders gut in Form waren die Dinos aus den frühen Tagen der Sendung. Bei der Duo-Darbietung der Powerfrauen Wencke Myhre und Bonnie Tyler, die sich den Hit „Lass mein Knie, Joe“ zweisprachig aufteilten, dachte ich für einen Augenblick: Sowas können die Privaten nicht. Was mich besonders überraschte, war, dass alle Gäste <em>wirklich</em> in die Sendung hineingehörten. Nur ein einziger deplatzierter Comedy-Gast wurde eilig von sich selbst abgefrühstückt. Auch das Wahrhaftige hatte in diesem Hochamt der Seichtigkeit seinen Platz: Gottschalk musste sich von Howard Carpendale für seinen jahrelangen Anti-Schlager-Agitprop auf offener Bühne knuffen lassen, was ihn buchstäblich bis zur Schlussmoderation umtrieb.<br />
Die verstorbenen Ikonen der Sendereihe wurden in einer Collage mit Live-Geigerin gewürdigt, so dass ich bis auf Costa Cordalis niemanden vermisste.</p>
<p>Bei aller gebotenen Nostalgie schaffte es die Sendung, sich wie ein Produkt unserer Tage anzufühlen. Lediglich die rührselig hingestammelten Off-Texte der Zuspielfilme erinnerten an die Zeit, da das ZDF es offensiv auf ein möglichst hohes Durchschnittsalter seiner Zuseher anlegte.</p>
<p>Man hat sogar ein bisschen was gelernt! Die eingeblendeten Postadressen der frühen Jahre zeigten mitunter tatsächlich Adressen der Stars – oder deren Familien. Marianne Rosenberg bekannte, nicht alle Autogrammwünsche selbst beantwortet zu haben – „ging einfach nicht“ – und ihre zahlreichen Geschwister dafür eingespannt zu haben. Howard Carpendale lobte Dieter Thomas Heck für die Fairness, alle Stars ungeachtet persönlicher Zu- oder Abneigung gleich feurig anmoderiert zu haben. Die Abkürzung „TED“ bedeutet „Teledialog“. Und „Mein Gott, Walter“ von Mike Krüger gab es nie als Single zu kaufen – nur für die Musikautomatenbranche wurden sagenhafte 80.000 Stück gepresst.<strong><img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/f3086000a445459aa120e7d97d9cdde4" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
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		<title>Der Song des Tages: &#8222;The Surrey With The Fringe On Top&#8220;</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/03/28/der-song-des-tages-the-surrey-with-the-fringe-on-top/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 19:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musicalgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 75. Jahrestag der Uraufführung des Musicals &#8222;Oklahoma!&#8220; Zu den zahlreichen Neuerungen, die mit dem Hit-Musical &#8222;Oklahoma!&#8220; einhergingen*, gehört auch eine, die man bedauern könnte: waren die Songs des Broadway (zumindest die Hits) bis dato in jedes beliebige musikalische Genre &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/28/der-song-des-tages-the-surrey-with-the-fringe-on-top/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/28/der-song-des-tages-the-surrey-with-the-fringe-on-top/">Der Song des Tages: &#8222;The Surrey With The Fringe On Top&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 75. Jahrestag der Uraufführung des Musicals<strong> &#8222;Oklahoma!&#8220;</strong></p>
<p>Zu den zahlreichen Neuerungen, die mit dem Hit-Musical &#8222;Oklahoma!&#8220; einhergingen*, gehört auch eine, die man bedauern könnte: waren die Songs des Broadway (zumindest die Hits) bis dato in jedes beliebige musikalische Genre übertragbar, unverwüstlich in jedem Temperament und ohne die Orchesterbegleitung, gab es dort nun zunehmend Titel, die nicht gern aus ihrem natürlichen Idiom lösten (- eine Entwicklung, die sich bis in unsere Tage gradlinig fortgesetzt hat). Die dennoch zahlreich gefertigten Cover-Versionen lehnten sich enger an das Original an.<br />
&#8222;The Surrey With The Fringe On Top&#8220; aus dem ersten Akt von &#8222;Oklahoma!&#8220; ist der Signature-Song eines virilen Charmebolzen, eines der fröhlichen, breitbeinigen Baritons, wie sie bei <strong>Rodgers &amp; Hammerstein</strong> gewissermaßen obligatorisch sind.</p>
<p>Wenige Jahre vor ihrem Tod mit 43 hat <strong>Nancy LaMott</strong> aus dieser flotten Gavotte eine feminine Ballade gemacht. Sie hat sich diesen Song auf wundersame Weise einverleibt wie niemand sonst &#8211; selbstverständlich, ohne ihm Gewalt anzutun. Das war 2005 auf ihrem Album <strong>&#8222;Beautiful Baby&#8220;</strong>. Nancy LaMott hat &#8222;The Surrey With The Fringe On Top&#8220; der Tin Pan Alley zurückgegeben.<br />
_______________________<br />
* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/12/02/broadways-like-that-35-die-musical-klassiker-fabrik/">https://blog.montyarnold.com/2016/12/02/broadways-like-that-35-die-musical-klassiker-fabrik/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/28/der-song-des-tages-the-surrey-with-the-fringe-on-top/">Der Song des Tages: &#8222;The Surrey With The Fringe On Top&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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