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	<title>rbbKultur Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>rbbKultur Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Debatten? Kultur? Weder noch!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 14:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kai Luehrs-Kaiser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sinngemäß sagte der rbbKultur-Musikkritiker Kai Luehrs-Kaiser am Dienstag in seiner Sendung: Mir scheint die Zeit der Debatten vorbei zu sein – zumindest vorübergehend. Oftmals geht es gar nicht um verschiedene Positionen, sondern um Fragen wie: Wer darf über wen berichten? &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/01/05/24349/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p><em>Sinngemäß sagte der <strong>rbbKultur</strong>-Musikkritiker <strong>Kai Luehrs-Kaiser</strong> am Dienstag in seiner Sendung:</em><br><br>Mir scheint die Zeit der Debatten vorbei zu sein – zumindest vorübergehend. Oftmals geht es gar nicht um verschiedene Positionen, sondern um Fragen wie: Wer darf über wen berichten? Wer darf über wen urteilen? Wer darf wen übersetzen? usw.<br>Die letztgenannte Frage war im vergangenen Jahr in der Literatur geradezu bestimmend. Es wurde nämlich grundsätzlich in Frage gestellt, ob z.B. weiße Übersetzer für Texte von <em>people of colour </em>geeignet sind. Eine Debatte scheint mir das nicht zu sein, denn die gegenteilige Position – die, dass es erlaubt ist, als Weißer Texte schwarzer Autoren zu übersetzen – wagt ja niemand zu vertreten. Es wird höchstens stillschweigend praktiziert. Es handelt sich also eher darum, dass eine bestimmte Position unter Umgehung einer wirklichen Debatte mit unaufhaltsamer Macht nach vorne drängt und durchgesetzt wird. Die o. g. Fragen werden nicht mehr diskutiert, wenn nur eine einzige, noch dazu zensorische Position überhaupt zugelassen wird und opportun ist.<br><br>Wo kommen solche Redeeinschränkungsbegehren eigentlich her? Die Übersetzungs- und Redeverbote, die derzeit so angesagt sind, haben ja eben das Ende einer Debatte zum Inhalt. Sie streben nicht nach einer Diskussion, sondern nach einer Selbstbeschränkung. Solche Verbote – und das ist das Gefährliche daran – sind nicht einmal debatten<em>fähig</em>. Auch wenn sie redliche Motive für sich in Anspruch nehmen, sind sie im schlimmsten Sinne totalitär und antiaufklärerisch. (Wir erinnern uns: Die Grundbotschaft der Aufklärung bestand spätestens seit dem 18. Jahrhundert in einer Behauptung der Gleichheit / égalité. Dieser Grundsatz bedeutet, dass jeder mitentscheiden und zum Diskurs beitragen kann.) Solche Verbote sind undemokratisch, gerade wenn sie zugunsten einzelner Gruppen erteilt werden. Sie wollen eine Exklusiviät herstellen, während sie sich vorgeblich für Inklusion starkmachen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/01/05/24349/">Debatten? Kultur? Weder noch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Nachhaltig nachhören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 11:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hörfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Transponderfrequenzen der ARD-Radiosender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: Neue Transponderfrequenzen der ARD / Nachtrag zum Beitrag vom 30.12.2021 Manche Sendungen stehen zum Download bereit, manche nur zum Nachhören. Auch diese lassen sich teilweise archivieren. Am Beispiel einer schönen Sendereihe auf rbbkultur sei das hier erklärt: Per Suchmaschine &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/04/02/20353/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/04/02/20353/">Nachhaltig nachhören</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>betr.: <strong>Neue Transponderfrequenzen der ARD</strong> / Nachtrag zum Beitrag vom 30.12.2021</p>



<p><em>Manche Sendungen stehen zum Download bereit, manche nur zum Nachhören. Auch diese lassen sich teilweise archivieren. Am Beispiel einer schönen Sendereihe auf rbbkultur sei das hier erklärt:</em></p>



<p>Per Suchmaschine wird der <strong>video &amp; audio downloader</strong> aufgespürt. Das add on kommt sofort, dann noch auf &#8222;hinzufügen&#8220; klicken. Fertig. In ganz seltenen Fällen muss man den Browser kurz schließen und wieder öffnen.<br>Diese Funktion/Erweiterung findet sich dann links oben im Browser, meist unter einem Symbol, das aussieht wie ein kleines Puzzleteilchen. <br>Wenn diese Erweiterung installiert ist:<br>Rufen Sie die rbbkultur-Seite auf. Gehen Sie zu &#8222;meine Musik&#8220; <a href="https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/meine_musik.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/meine_musik.html</a><br><br>Dann spielen Sie das gewünschte Audio, so wie Sie das auch beim Streamen machen würden. (Das ist wichtig).  Klickt man nun, während das Audio läuft, auf die Erweiterung (also erst aufs Puzzleteilchen und dann auf den Downloader) , erscheint ein langer blauer Link (meist eine Zahlenkolonne). Das ist die Datei zum downloaden: rechte Maustaste und dann  in den Zielordner.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="517" height="729" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_c7d6b12f-ba07-9ed5-b651-a06e8e63123d%40yahoo.jpg?resize=517%2C729&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20435" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_c7d6b12f-ba07-9ed5-b651-a06e8e63123d%40yahoo.jpg?w=517&amp;ssl=1 517w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_c7d6b12f-ba07-9ed5-b651-a06e8e63123d%40yahoo.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w" sizes="(max-width: 517px) 100vw, 517px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="485" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_29357c0f-f957-9d07-be99-651300e35949%40yahoo.jpg?resize=640%2C485&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-20437" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_29357c0f-f957-9d07-be99-651300e35949%40yahoo.jpg?w=959&amp;ssl=1 959w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_29357c0f-f957-9d07-be99-651300e35949%40yahoo.jpg?resize=300%2C227&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/04/cid_29357c0f-f957-9d07-be99-651300e35949%40yahoo.jpg?resize=768%2C582&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/04/02/20353/">Nachhaltig nachhören</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Aufreger des Tages: Blackfacing*</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 21:38:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hin und wieder trifft man auf eine Argumentation, in der die eigene Meinung schlüssiger und kenntnisreicher dargestellt wird, als es die eigene Schlagfertigkeit erlaubt hätte.Zum oben genannten Thema hielt Kai Luehrs-Kaiser bei rbbKultur folgende (wie er es nannte) Predigt. Es &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/05/17116/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/05/17116/">Aufreger des Tages: Blackfacing*</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Hin und wieder trifft man auf eine Argumentation, in der die eigene Meinung schlüssiger und kenntnisreicher dargestellt wird, als es die eigene Schlagfertigkeit erlaubt hätte.<br>Zum oben genannten Thema hielt <strong>Kai Luehrs-Kaiser </strong>bei <strong>rbbKultur </strong>folgende (wie er es nannte) Predigt. Es geschah am 1. Dezember in der Sendereihe<strong> „Meine Musik“</strong>, die er immer Dienstags moderiert.<br><br></em><strong>Die Verdammung des Blackfacing ist purer Unsinn<br></strong><br>Seit letzter Woche schon sind die Gemüter über einen MeToo-Fall – nein, über einen Black- bzw. Whitefacing-Skandal – beim Berliner Staatsballett erhitzt. Eine Tänzerin, die sogenannte „Erste Schwarze Ballerina“ der Companie des Staatsballetts ist – so sagt sie – von der Trainingsleiterin mehrfach rassistischen Beleidigungen ausgesetzt gewesen. Sie hat den Fall schon 2019 intern vorgetragen, als er sich ereignete. Außerdem beklagt sie sich über das sogenannte <em>Whitefacing</em>, genauer: darüber, dass sie sich habe weiß überschminken müssen, um „Schwanensee“ zu tanzen.<br>Man sollte vielleicht zwischen Whitefacing und Blackfacing unterscheiden. Die Verdammung des Blackfacing &#8211; also des Schwarzschminkens weißer Darsteller, wenn sie zum Beispiel Othello verkörpern – wird neuerdings verdammt, verpönt und von den Theatern vermieden.<br>Wo immer ich mit Angehörigen der <em>african american community</em> über die Sache sprach, war diesen eigentlich betroffenen Künstlern nicht einmal verständlich zu machen, worin das Problem bestehen möge, wenn sich weiße Darsteller schwarz schminken. Ihnen war nur wichtig, ihrerseits alle Rollen spielen zu können.<br>Auch ich würde sagen, die Verdammung des Blackfacing ist purer Unsinn. Nicht zufällig hat sich zum Beispiel Frank Castorf vor ein paar Wochen in einer Neuinszenierung der Oper „Die Vögel“ von Walter Braunfels in München ostentativ über dies interne Verbot hinweggesetzt. Es mag jeder dazu denken, was er möchte. Jedenfalls ist es ein internes Gebot und keineswegs verbindlich oder einklagbar.<br>Das sogenannte Whitefacing würde ich vielleicht sogar davon unterscheiden. Wenn sich schwarze Sänger, Tänzer oder Schauspieler diskriminiert fühlen, da sie ihre Hautfarbe überschminken sollen, so man das, wie ich meine, durchaus respektieren und auf das Whitefacing verzichten. Auch hier indes handelt es sich um interne Lösungen. Der allgemeine Diskurs hat da, hier wie dort, eigentlich kaum reinzureden.<em><br><br>_____________<br></em>* Siehe dazu auch <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/02/08/der-oberflaeche/">https://blog.montyarnold.com/2015/02/08/der-oberflaeche/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/05/17116/">Aufreger des Tages: Blackfacing*</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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