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	<title>Schauspieler Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<title>Schauspieler Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Immer wieder neu beginnen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 16:38:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 21. Todestag von Harald Juhnke Der Schauspieler und Entertainer Harald Juhnke (der &#8222;deutsche Sinatra&#8220;, wie er nach einer Anregung durch ihn selbst bald allgemein genannt wurde) konnte auch deshalb so tief in seinem Alkoholismus versinken, weil ihn die beiden &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/04/01/harald-juhnke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 21. Todestag von <strong>Harald Juhnke</strong></p>



<p>Der Schauspieler und Entertainer Harald Juhnke (der <strong>&#8222;deutsche Sinatra&#8220;</strong>, wie er nach einer Anregung durch ihn selbst bald allgemein genannt wurde) konnte auch deshalb so tief in seinem Alkoholismus versinken, weil ihn die beiden großen deutschen TV-Sender der damaligen Zeit <strong>ARD</strong> und <strong>ZDF</strong> immer weitermachen ließen: wurde er von einem Kanal geschasst, weil er im Suff wieder etwas angestellt hatte, konnte sich immer darauf verlassen, dass der jeweils andere ihn dankbar unter Vertrag nahm, denn Juhnke war verdammt gut in dem, was er machte.<br>Ein Kollege, der mit ihm zuletzt gemeinsam auf der Theaterbühne stand, erzählte mir, wie sich die Folgen des Alkoholkonsums bei den großen Kollegen in der Endphase auswirkten. Nach der Pause kam Juhnke auf die Bühne und begann wieder mit dem ersten Akt des Stücks.<br><br>Juhnke-Biograf <strong>Rüdiger Schaper</strong> weiß zu berichten: »Sinatra und Juhnke sind sich nie begegnet; nicht einmal ein Händedruck, ein Drink, woher auch? Im Juni 1993 gab der alte Mann aus Amerika noch einmal ein Konzert in der Berliner Deutschlandhalle. Wie ein &#8222;Stranger In The Night&#8220;, so die <strong>&#8222;Bild-Zeitung&#8220;</strong>, wartete Sinatras größter Fan am Bühneneingang, vergebens. Etwas näher ist er im Februar 1997 herangekommen, als er vom Cedars-Sinai-Hospital in Los Angeles ärztlichen Beistand erhielt. Es ist das Prominenten-Krankenhaus, zu dessen Patienten auch Frank Sinatra gehört.«<br>Ein herzloser Journalist wies im Zusammenhang mit dieser Einweisung darauf hin, wie man dort Juhnkes Namen vermutlich ausgesprochen hat: Junkie.</p>
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		<title>Künstler, Nachbar und aktiver Vereinskamerad</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 18:32:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 91. Geburtstag von Rolf Becker / St. Georg Wann immer mich Menschen besuchen, die ein Weilchen nicht hier waren, erzählt man mir, wie sehr sich das Viertel seit letztens wieder verändert habe &#8211; weniger Kultur-Läden (wenn auch die Buchhandlung &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/03/31/rolf-becker/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 91. Geburtstag von <strong>Rolf Becker </strong>/ <strong>St. Georg</strong></p>



<p>Wann immer mich Menschen besuchen, die ein Weilchen nicht hier waren, erzählt man mir, wie sehr sich das Viertel seit letztens wieder verändert habe &#8211; weniger Kultur-Läden (wenn auch die <strong>Buchhandlung Wohlers</strong> wohl weiterbestehen wird, obwohl wir ihren Inhaber kürzlich verloren haben) und statt der unzähligen Bäckereien, die sich zuletzt epidemisch ausgebreitet haben, gibt es jetzt immer mehr Barbiere. Das ist der Lauf der Welt, und hier vollzieht er sich vielleicht ein klein wenig langsamer und freundlicher als anderswo. Aber er vollzieht sich.<br>Früher war dies hier auch ein Künstlerviertel, rund ums <strong>Deutsche Schauspielhaus</strong> herum. Vor einigen Monaten hat uns einer der quasi-Ureinwohner verlassen: Rolf Becker.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="448" height="448" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/Rolf-Becker_ard_image_87ddb96e5900330f.jpg?resize=448%2C448&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-30100" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/Rolf-Becker_ard_image_87ddb96e5900330f.jpg?w=448&amp;ssl=1 448w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/Rolf-Becker_ard_image_87ddb96e5900330f.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/03/Rolf-Becker_ard_image_87ddb96e5900330f.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /></figure>



<p><em>Abb.: ARD Sounds</em><br><br>In unserem Stadtteilmagazin <strong>&#8222;Der lachende Drache&#8220; </strong>schrieb <strong>Liane Lieske </strong>dazu: &#8222;Als wir 1988 nach St. Georg zogen, haben wir uns (&#8230;) hier im Stadtteil immer wieder getroffen und 2019 im Rathaus eine gemeinsame Lesung &#8211; mit Sylvia, <strong>Kai Degenhardt </strong>und uns als Literarisches Menuett &#8211; gemacht. Wahrscheinlich war ich &#8211; tja was? &#8211; nicht linientreu? Keine richtige Kommunistin? &#8211; Keine Ahnung. Ich fand ihn manchmal zu dogmatisch, aber ich habe ihn trotzdem geschätzt, weil er solidarisch und empathisch war mit unterdrückten und benachteiligten Menschen.<br>Meine letzte Begegnung mit ihm war bei der Gedenkfeier für <strong>Jürgen Wohlers</strong>, wo ich neben ihm saß, und als er mir nach meinem Beitrag anerkennend zunickte, war ich doch beglückt (ich als Laiin). Ich habe ihm einmal gesagt, dass er mich zum Lachen bringt (bei einer Lesung meines Kinderbuches, ich erinnere mich nicht mehr, welches, im St. Ansgar-Haus, Schmilinskystraße) und zum Weinen (Lesung <strong>Carl von Ossietzky</strong> im <strong>Malersaal</strong>). Und nun, weil er fehlt.&#8220;</p>
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		<title>Bitte keine besonderen Kennzeichen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 18:40:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 55. Todestag von Fernandel Hierzulande ist der Komödiant Fernandel wegen einer einzigen Rolle einmal populär gewesen: wegen der des zünftigen Dorfpfarrers &#8222;Don Camillo&#8220; in der 5teiligen Filmreihe. Sie lief in den 70er und 80er Jahren regelmäßig im Fernsehen. Sie &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/02/26/29776/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 55. Todestag von <strong>Fernandel</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="584" height="800" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/02/Fernandel_art-28250-01-2230.jpg?resize=584%2C800&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-29807" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/02/Fernandel_art-28250-01-2230.jpg?w=584&amp;ssl=1 584w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/02/Fernandel_art-28250-01-2230.jpg?resize=219%2C300&amp;ssl=1 219w" sizes="(max-width: 584px) 100vw, 584px" /></figure>


<p>Hierzulande ist der Komödiant Fernandel wegen einer einzigen Rolle einmal populär gewesen: wegen der des zünftigen Dorfpfarrers <strong>&#8222;Don Camillo&#8220;</strong> in der 5teiligen Filmreihe. Sie lief in den 70er und 80er Jahren regelmäßig im Fernsehen. Sie tut das noch immer von Zeit zu Zeit, nur heute bemerkt man das nicht mehr.<br />In seiner französischen Heimat ist Fernandel legendär, und sein umfangreiches filmisches Repertoire wird auch im Fernsehen fleißig gepflegt. Außerdem war er als<strong> Chanson</strong>nier bedeutsam.<br />In den Kulturlexika früherer Zeiten wurde er als <strong>&#8222;pferdegesichtig&#8220;</strong> bezeichnet, was der Wiedererkennung half und ihn selber nicht gestört hat, wusste er doch unzweifelhaft, was er seiner Physiognomie verdankte. Bereits die Karikaturen auf seinen Filmplakaten schonen die Eitelkeit des Künstlers nicht. Inzwischen fühlen sich nachgeborene Dritte dazu aufgerufen, solche Attribute despektierlich zu finden und ihre Anwendung zu unterbinden.<br />Von den zahlreichen Anekdoten, die über Fernandel in Umlauf sind, ist die folgende also besonders aufschlussreich, zumal sie offensichtlich frei erfunden und vermutlich von ihm selbst lanciert wurde. Ihr zufolge saß er eines Tages an der Seine und angelte. Er ging dabei in Gedanken seinen neuen Film durch und starrte grübelnd ins Wasser. Da kam ein Spaziergänger vorbei und und erkundigte sich: &#8222;Beißen Sie denn?&#8220; &#8211; &#8222;Nein&#8220;, soll Fernandel gebrummt haben, &#8222;aber wenn Sie mich lange stören, beiße ich zu!&#8220;</p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/02/26/29776/">Bitte keine besonderen Kennzeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Vorgeschichte zur Erfolgsgeschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 17:28:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bücher aus Joachim Meyerhoffs autobiografischer &#8222;Alle Toten fliegen hoch&#8220;-Reihe sind so erfolgreich, dass sie längst auch auf der Bühne stattfinden: mehrteilig gelesen vom Autor oder als Theater-Adaptionen. Der Film, um den es heute geht, ist nicht der erste, der &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/01/22/ach-diese-luecke-diese-entsetzliche-luecke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/01/22/ach-diese-luecke-diese-entsetzliche-luecke/">Vorgeschichte zur Erfolgsgeschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="640" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik.jpg?resize=640%2C640&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-29569" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2026/01/Ach-diese-Luecke-diese_1zu1_Aktuelle-Kritik-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Die Bücher aus Joachim Meyerhoffs autobiografischer &#8222;Alle Toten fliegen hoch&#8220;-Reihe sind so erfolgreich, dass sie längst auch auf der Bühne stattfinden: mehrteilig gelesen vom Autor oder als Theater-Adaptionen. Der Film, um den es heute geht, ist nicht der erste, der darauf beruht.<br>Meyerhoff – ursprünglich Schauspieler, inzwischen auch multimedialer Popstar – hat zuletzt mit „Man kann auch in die Höhe fallen“ seine kauzige, lebenskluge Mutter hochleben lassen. Im Kino kehren wir nun zu seinen Jahren als junger Künstler zurück.<br><strong><br>Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke<br></strong>Komödie von <strong>Simon Verhoeven</strong><br><br>Der junge Joachim wird überraschend an einer renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die Villa seiner trinkfesten Großeltern Inge und Hermann mit ein. Seine Großmutter war selbst Schauspielerin und ist eine noch immer schillernde Diva, sein Großvater ist emeritierter Philosophieprofessor, folglich eine strenge und ehrwürdige Erscheinung. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert. Zwischen diesen und der Schauspielausbildung sucht Joachim seinen Platz im Leben.<br><br>Der Titel ist Goethes „Leiden des jungen Werther“ entlehnt und hat die charakteristische Länge einer Joachim-Meyerhoff-Überschrift. So erzählte „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von des Autors Kindheit auf dem Gelände einer Psychiatrie und der Freundschaft mit einigen der Insassen oder „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ von seinen Jahren als Schauspieler in der Provinz.<br><br>Was der Film taugt, wird im heutigen Podcast erörtert:<br><br><a href="https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/ach-diese-luecke-diese-entsetzliche-luecke-aktuelle-filmkritik
">https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/ach-diese-luecke-diese-entsetzliche-luecke-aktuelle-filmkritik<br></a><br><br><br></p>
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		<title>Die wiedergefundene Textstelle: &#8222;Bürstenberaterin&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 11:40:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Sketch von Kelly Hopkins entstand für die Sendereihe „Dirk Bach Show“ (RTL), mit der der Kölner Schauspieler, Underground-Star und Kabarettist 1992 einem breiteren Publikum bekannt wurde, nachdem ihn die Kölner Theaterbesucher schon lange schätzten. In der Rolle der Bürstenberaterin &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/09/02/dirk-bach-und-hella-von-sinnen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Dieser Sketch von <strong>Kelly Hopkins</strong> entstand für die Sendereihe<strong> „Dirk Bach Show“</strong> (<strong>RTL</strong>), mit der der Kölner Schauspieler, Underground-Star und Kabarettist 1992 einem breiteren Publikum bekannt wurde, nachdem ihn die Kölner Theaterbesucher schon lange schätzten. In der Rolle der Bürstenberaterin agierte <strong>Hella von Sinnen</strong>.<br><br>BÜRSTENBERATERIN<br><br><em>Frau Bach sitzt im Wohnzimmer und legt eine Patience. Es klingelt. Mit einem kleinen Seufzer erhebt sie sich, um zu öffnen.</em><br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Guten Tag, Entschuldigung. Wurde auf der Flucht von meinen Eltern ausgesetzt, halb erfroren. Dann schlug ein Meteorit ein, und nur meine kleine Schwester – durch einen Haushaltsunfall sichtbehindert – und meine Wenigkeit überlebten durch Zufall. Die Rotkreuzsuche blieb erfolglos, und so wuchsen wir verschüttet in einem Waisenhaus in den Ostgebieten auf. Und ich wollte fragen, ob ich nicht vielleicht eine Bürste kaufen … verkaufen darf.<br><br>FRAU BACH: O guten Tag. Ich bin die Tochter eines Trinkers, und meine Mutter hab ich nie kennengelernt. Seit meinem zweiten Lebensjahr bin ich immer gehänselt worden wegen meines gewaltigen Hinterteils – deshalb auch die O-Beine -, sodass ich fünf Jahre in einem Gipsbett zubringen musste. Bei der Kinderlandverschickung auf Pellworm in einen Seeigel getreten: böse Entzündung. Aber kommen Sie doch bitte herein.<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Dankeschön.<br><br>FRAU BACH: Außerdem bin ich als hochbegabtes Kind nie richtig gefördert worden. Aber setzen Sie sich doch bitte.<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Vielen Dank. Nachdem meine kleine Schwester Opfer eines ärztlichen Kunstfehlers wurde, floh ich hierher, sodass ich an Gebärmutterhalskrebs erkrankte. Und hier sehen sie eine kleine Auswahl unserer Produktpalette: Glanzbürsten für die Schuhpflege, handliche Kleiderbürsten – ein echter Flusenkiller! – und unsere Toilettenbürste Scarlett mit dem praktischen Knick. Die macht auch da noch weiter, wo andere Toilettenbürsten aufhören! Eine Serie von Geschlechtskrankheiten wurde erst durch das Verwechseln der Außentür mit der Toilettentür eines fahrenden D-Zuges beendet.<br><br>FRAU BACH: Das ist ja ausgesprochen praktisch! Da kommt man ja auch unter den verstrahlten Rand.<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Ferner möchte ich Ihnen unsere verrottungsbeständigen Tüllenbürsten ans Herz legen mit der praktischen Langloch-Öse zum Schnellen und einfachen Aufhängen. Und last not least unsere formschöne Heizkörperbürste, sehr effizient. Über Nacht bin ich grau geworden und in den Fängen eines Kredithais gelandet, der mich in eine Jugendsekte verschleppte mit 42!<br><br>FRAU BACH: Wirklich interessant! Fünf Jahre lang habe ich im Koma gelegen, nachdem ich an einer elektrischen Weihnachtskugel, die singen sollte, aber leider nicht den Bestimmungen nach VDE entsprach, einen Stromschlag erhielt. Daraufhin psychosomatischer Mundgeruch seit dem 16. Lebensjahr, der erst von einem sexbesessenen Geisterheiler kuriert werden konnte, der wiederholt unter Narkose setzte, aber mich <em>nicht</em> missbrauchte. Und was kosten Ihre Bürsten so im Allgemeinen?<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Die kleinen 1.99, die mittleren 2.99 und die großen – Moment – 3 Mark 99.<br>Na, und dann habe ich durch einen Hormonskandal riesige Brüste bekommen, die erst durch einen chirurgischen Eingriff wieder ins rechte Lot gebracht werden konnten. Die Operation ging schief, Kunstfehler. Wie auch das Bauherrenmodell, in das ich investiert hatte.<br><br>FRAU BACH: Aber das ist ja ausgesprochen preiswert, meine Liebe! <br>Ich bin seit 25 Jahren arbeitslos und außerdem bei meinem ersten großen Besäufnis an einen Wein mit Frostschutzmittel geraten. Habe daraufhin vier Tage und Nächte hilflos in der Badewanne gelegen, aber immer warmes Wasser nachlaufen lassen. Außerdem bin ich in eine Asbestwolke geraten und schließlich dem Kaufrausch verfallen. Wie leicht das geht, das geht ja wunderbar!<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Sie sagen es, enorm, was da alles runterkommt!<br><br>FRAU BACH: Wissen Sie was? Alle Menschen sollten diese Bürsten haben, finden Sie nicht auch?<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Unbedingt, Sie sagen es!<br><br>FRAU BACH: Also: von jeder Sorte eine?<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Einverstanden!<br><br>FRAU BACH: Sie werden sehen, es lohnt sich! <br>Einmal bin ich auf nassem Laub ausgerutscht und habe mir den Schenkelhals gebrochen. Wurde durch ein Eheanbahnungsinstitut in den Ruin getrieben, von einer böswilligen Nachbarin in den Hexenbann geschlagen und habe durch Zündeln mein Elternhaus verloren. Das macht 8 Mark 97.<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Brigitte-Diät. Guave-Mango. Eier-Diät.  …<br><br>FRAU BACH: Recht herzlichen Dank!<br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: … Atkins. Weight Watchers. FDH. Orangen-Diät. Apfel-Diät. Sellerie-Diät …<br><br>FRAU BACH: Einmal bin ich fast lebendig begraben worden und nur durch Zufall gerettet worden, weil ich nämlich zu schnarchen angefangen habe. Und recht herzlichen Dank nochmals.<br><br><em>Frau Bach zieht Frau Kempers Jacke an und wendet sich mit deren Musterkoffer zu Gehen.</em><br><br>VERTRETERIN FRAU KEMPER: Nichts zu danken! Weihnachten ’76 in den Schuhschrank gefallen. Auf Wiedersehen.<br><br>FRAU BACH: Mit Sekundenkleber am Reiseföhn hängengeblieben. Auf Wiedersehen.<br><br><em>Frau Bach geht und lässt Frau Kemper in der Wohnung zurück. Die zuckt kurz die Achseln, dann setzt sie sich, um weiter eine Patience zu legen.</em></p>



<p>____________________<br>* Kelly Hopkins ist bekannt für <strong>&#8222;Lukas&#8220;</strong> (1996), <strong>&#8222;Das Amt&#8220;</strong> (1997) und <strong>&#8222;Evelyn Hamann&#8217;s Geschichten aus dem Leben&#8220; </strong>(1993). &#8211; IMDB</p>
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		<title>Der schönste aller alten Löwen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 08:11:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 95. Geburtstag von Sean Connery Lars-Olav Beier hat die Wirkung des Filmschauspielers Sean Connery 1991 so beschrieben, als er den alten Recken im gleichnamigen Taschenbuch zu den „Stars des Neuen Hollywood“ rechnete: “Vielleicht machte ihn gerade die Impertinenz, mit &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/08/25/sean-connery/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 95. Geburtstag von<strong> Sean Connery</strong> </p>



<p><strong>Lars-Olav Beier</strong> hat die Wirkung des Filmschauspielers Sean Connery 1991 so beschrieben, als er den alten Recken im gleichnamigen Taschenbuch zu den <strong>„Stars des Neuen Hollywood“ </strong>rechnete: “Vielleicht machte ihn gerade die Impertinenz, mit der er in die Welt des Reichtums und des Luxus eindringt, ohne ihr selbst anzugehören, zur unerwarteten Identifikationsfigur. Connerys <strong>Bond</strong> bittet nicht um Einlass, er verschafft sich Zutritt; statt vor den Klassenschranken stehenzubleiben, setzt er leichtfüßig über sie hinweg. (…) Im Gegensatz zu Flemings Helden fehlt Connery die snobistische Attitüde; er ist ein pragmatischer Hedonist. (…) Connery war in diese Rolle wie in einem Maßanzug geschlüpft und decouvrierte sie zugleich bei jedem Schritt als Kostümierung.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="862" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/08/Connery-Ankleide.jpg?resize=640%2C862&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-28599" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/08/Connery-Ankleide.jpg?resize=760%2C1024&amp;ssl=1 760w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/08/Connery-Ankleide.jpg?resize=223%2C300&amp;ssl=1 223w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/08/Connery-Ankleide.jpg?resize=768%2C1035&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/08/Connery-Ankleide.jpg?resize=1140%2C1536&amp;ssl=1 1140w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/08/Connery-Ankleide.jpg?w=1240&amp;ssl=1 1240w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Connery war außerdem ein Glückspilz, bei dem sich sogar Missliches als Vorteil herausstellen sollte. Offensichtlichstes Beispiel: sein frühes Altern (komplett mit Haarausfall) machte aus ihm mit etwa 40 den schönsten alten Löwen des Kinos und späteren „sexiest man alive“ (nur <strong>Burt Lancaster</strong> hat ähnlich früh damit begonnen, bildschöne Altersrollen zu spielen); selbst die zwei tiefen Falten, die ihm ein Magengeschwür in Jugendtagen einbrachte, ließen ihn nur markanter und attraktiver aussehen. Dass ihm der frühe Ruhm mit schlechter Bezahlung und dem Verbot vermiest wurde, neben James Bond mehr als einen Film pro Jahr zu drehen, führte zu einer hochinteressanten Rollenwahl bei diesen und den folgenden Projekten. Das hielt bis zu seiner letzten, eher parodistischen Rückkehr zu 007, gut 20 Jahre nach seinem Debüt in dieser Rolle. Connery hat nach dem tiefenentspannten Befreiungsschlag, als der sich <strong>„Never Say Never Again“</strong> herausstellen sollte, nur noch wenig gemacht, was seinen früheren Ansprüchen gerecht würde. Im Wesentlichen sind hier nur <strong>„Der Name der Rose“</strong> und <strong>„The Untouchables“</strong> zu nennen. Der Rest ist (immerhin) Edelschrott. Sein annoncierter Abschiedsfilm war 2003 <strong>„Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“</strong>. Obwohl diese Action-Komödie eine hochinteressante Vorlage hat (die gleichnamige Graphic Novel von<strong> Alan Moore</strong>) und mit Connerys großer Vergangenheit spielt, kommt nur oberflächlicher Murks dabei heraus. Das Schlimmste: der Film kreist ausschließlich um seinen eitlen Hauptdarsteller, obwohl es doch ein Ensemblefilm ist.<br>Schwamm drüber!</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/355eab56b9da4d3d970ad605ac788649" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/08/25/sean-connery/">Der schönste aller alten Löwen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>So unheimlich wie begabt</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 08:11:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: „Manfred Krug: Ich find mich unheimlich begabt&#8220;, die Lange Nacht im Deutschlandfunk Was bringt es, einem längst verblichenen Publikumsliebling, dem man selbst viele Stunden lang gern zugesehen hat, Steine hinterherzuwerfen? Nichts. Aber bei einem Mann, der so viel Applaus &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/08/24/28583/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: <strong>„Manfred Krug: Ich find mich unheimlich begabt&#8220;</strong>, die<strong> Lange Nacht</strong> im <strong>Deutschlandfunk</strong></p>



<p>Was bringt es, einem längst verblichenen Publikumsliebling, dem man selbst viele Stunden lang gern zugesehen hat, Steine hinterherzuwerfen? Nichts. Aber bei einem Mann, der so viel Applaus dafür erntete, als jovial-spitzfindiger Kuschelbär rüberzukommen, hat Manfred Krug etwas mehr Fallhöhe als um scheinbare Nähe bemühte Promis heutiger Tage. Und wenn ich einem ansonsten so gut recherchierten Feature zuhöre wie der aktuellen „Langen Nacht“, wurmt es mich schon, dass völlig unangedeutet bleibt, was mir alle berichtet haben, die sich zu ihrer Zusammenarbeit mit dem Sänger und Schauspieler in kleiner Runde äußern mochten: Krug war ein Tyrann, der alle um sich her bodenlos zu verachteten schien und sich ihnen in einer geradezu darwinistischen Weise überlegen fühlte. Die Text-Bild-Schere ist in diesem Falle wirklich atemberaubend, der geschilderte Kollege passt wesentlich besser zu dem Onkel, der dem Publikum wertlose Telekom-Aktien andreht, als zu seiner hauptberuflichen Persona. Auch Krugs Wirkung als Sänger beruhte auf der Illusion von Feingefühl und der Liebe zur Kreatur.<br><br>Im Feature heißt es nachsichtig, er habe sich schwer Texte merken können. Wie ich hingegen immer wieder hörte, hat er es als echter A-Promi auch gar nicht erst für nötig gehalten und jedem Spielpartner das Drehbuch wortlos vor den Bauch gedrückt, um es beim Gegenschuss ablesen zu können. Und das mag nur die handwerkliche Krönung seiner allgemeinen Umgangsformen gewesen sein.<br>Dass der berühmte Stahlkocher aller narzisstischen Kränkung unter dem <strong>SED-Regime</strong> zum Trotz zu den ganz großen Glückspilzen gehörte (als einziger Star der DDR, der Bonner wie auch der Berliner Republik), hat er vollständig verdrängt und lebenslang Rache für jede Debatte mit irgendwelchen SED-Fuzzis, für jede Schulhof-Rangelei geübt, in der er (unglaublicherweise) der Unterlegene gewesen sein könnte. Bis ins Erwachsenendasein an westlichen Drehorten hinein.<br>Der Titel der „Langen Nacht“ ist insofern klug gewählt: „Ich find mich unheimlich begabt“. Man kann ihm nicht einmal widersprechen, denn selbst als Zeitzeuge in eigener Sache auf historischen Aufnahmen ist er hinreißend. Aus dem Munde eines so heiteren und – anscheinend – weltzufriedenen Zeitgenossen hätte diese Überschrift sogar zu jeder Zeit seines Erfolges im Westfernsehen geradezu charmant geklungen.<br><br>Zu Krugs Glück gehörte nicht zuletzt die Freundschaft mit <strong>Jurek Becker</strong>. Sie hatte jenseits ihres Wertes an sich noch den Vorteil, dass ihm hier ein sehr fähiger Autor eine Rolle auf den Leib schneiderte, die bei allem Biss an Liebenswürdigkeit, Schalk und Fairness nicht zu überbieten war: <strong>„Liebling Kreuzberg“</strong>. Zwar sank die Qualität der Bücher mit dem Beginn der zweiten Staffel erheblich ab (zuletzt hat sich darüber sogar der Hauptdarsteller darüber beklagt, wie das Feature berichtet), doch das machte Beckers Tod nicht weniger schmerzvoll für seinen Serienhelden und besten Freund.<br><br>In den frühen Folgen von „Liebling Kreuzberg“ und der Stoever-<strong>„Tatorte“</strong> auf Krugs großzügiges Naturell hereingefallen zu sein, ließ mich die „Lange Nacht“ mit einer juckenden Gänsehaut verfolgen. Erst in der Schlussphase der „Tatort“-Reihe – mit ihren immer krampfhafter werdenden ritualisierten Gesangseinlagen und einer nicht länger verhohlenen Muffigkeit in Richtung Kamera &#8211; schwappte Manfred Krugs Blick auf die Mitwelt auch über den Bildschirm hinweg. Nicht, dass es jemanden gestört hätte</p>



<p>.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/3b3332b21b814ff9b3dbc49671745e86" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/08/24/28583/">So unheimlich wie begabt</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Verlorene</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 14:48:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 35. Todestag von Paul Albert Krumm Wollte man den Schauspieler Paul Albert Krumm der heutigen Netzgemeinde nahebringen, gäbe es ein paar launige Einträge. So ist er z.B. der Mann, der jedesmal links im Bild zu sehen ist, wenn das &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/01/02/27060/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/01/02/27060/">Der Verlorene</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p>betr.: 35. Todestag von <strong>Paul Albert Krumm</strong></p>



<p>Wollte man den Schauspieler Paul Albert Krumm der heutigen Netzgemeinde nahebringen, gäbe es ein paar launige Einträge. So ist er z.B. der Mann, der jedesmal links im Bild zu sehen ist, wenn das beliebte Standfoto der ersten <strong>„Tatort“</strong>-Folge <strong>„Taxi nach Leipzig“</strong> gedruckt bzw. aufgerufen wird. Rechts steht <strong>Kommissar Trimmel</strong> (<strong>Walter Richter</strong>) und hebt die Hände – bezeichnenderweise ein müdes, unbeeindrucktes Gesicht machend. Natürlich war Krumm in der Deutschen liebster Krimiserie später nochmals dabei, ebenso bei <strong>„Der Kommissar“</strong>, <strong>„Derrick“</strong>, <strong>„Der Alte“</strong> (Ehrensache!) sowie den Dreiteilern <strong>„Babeck“</strong> (bedeutend unter TV-Nostalgikern) und<strong> „Verräter“</strong> (vergessen, aber wirklich großartig*).<br>Paul Albert Krumm wirkte über knapp zwei Jahrzehnte hinweg praktisch in all seinen Rollen so verraten und verhärmt, so anämisch und verzagt, dass ich irgendwann begann, mich um ihn zu sorgen. Selbst wer begriffen hat, dass es sehr wandlungsfähige Schauspieler gibt, den konnte bei diesem durchgehend an sich und der Welt leidenden Individuum ein ungutes Gefühl überkommen, besonders wenn es seine brüchige Stimme vernehmen ließ. <br>Seinen Auftritt als <strong>Graf Dracula</strong> in dem politisch unterspickten Horrorfilm <strong>&#8222;Jonathan&#8220; </strong>hätte ich zu gern gesehen.</p>



<p>Im hochinformativen Fanbuch <strong>„Der Kommissar – Die Serie und ihre Folgen“</strong> (für die stark erweiterte Neuauflage von 2003 praktisch neu verfasst, aber von gleichbleibend unleserlicher Geschwätzigkeit) wird mein Verdacht bestätigt. Im Portrait des Schauspielers ist die Rede von neun Stimmbandoperationen, dem tragischen Tod seiner Verlobten und dem Leben „in kleinen, dunklen Kellerräumen in Berlin-Dahlem, dann zog es ihn ans Licht: Zunächst nach Mallorca, dann übersiedelte er an die Costa del Silentio von Teneriffa. Des milden Klimas wegen (…) Eine rätselhafte Herzerkrankung hatte ihn im Herbst 1971 (…) ereilt, Klinik- und Kuraufenthalte brachten nur wenig Besserung.“ Teneriffa auch nicht. Die Dame, die ihn in den Süden begleitete, kam später zu dem Ergebnis: „Krumm wird immer kränker, weil er seine Krankheit liebt und sie braucht.“<br>Jahrelang war der Schauspieler „ohne Einkommen“ – in seiner Filmographie sind die 70er Jahre unbespielt. Private Spender ermöglichten ihm eine Rückkehr in die Bundesrepublik und ein vorübergehendes zweites Exil in Madeira. 1981 gab er dem<strong> „Stern“</strong> ein erschütterndes Interview („Ich habe wie ein Irrer [gegen die Krankheit] angestrampelt , ich habe mich gewehrt und habe gelitten, um Hilfe geschrien, ich habe geglaubt, ich halte das nicht aus, ich sterbe – und dann habe ich mich gewundert, was man alles aushält.“) und stand wieder vor der Kamera.</p>



<p>Zum vorletzten Mal sah ich Paul Albert Krumm, als ihn der große <strong>Kommissar Schimanski</strong> am Ende der Episode <strong>„Miriam</strong>“ von seiner eigenen Party abholte. Er trugs mit Fassung: „Sind doch sowieso alles Langweiler!“ tröstete er sich und ließ sich widerstandslos festnehmen. Im folgenden Jahr gab er bei den Berliner Kollegen noch ein Gastspiel als Obdachloser. Hier wirkte er ausnahmsweise fatalistisch-vergnügt. <br>_______________<br>* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/03/14/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-18-verraeter/">https://blog.montyarnold.com/2017/03/14/die-schoensten-filme-die-ich-kenne-18-verraeter/</a></p>
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		<title>Wie wird man ein Fragezeichen?</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 12:47:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 61. Geburtstag von Jens Wawrczeck Der Schauspieler und Hörspielsprecher Jens Wawrczeck hat es mit einigen seiner Arbeiten zu Prominenz und einer großen Fangemeinde gebracht. Hin und wieder wird er bei Autogrammstunden gefragt, wie er das denn geschafft habe und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/07/12/jens-wawrczeck-how-to-hitchcock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 61. Geburtstag von <strong>Jens Wawrczeck</strong></p>



<p>Der Schauspieler und Hörspielsprecher Jens Wawrczeck hat es mit einigen seiner Arbeiten zu Prominenz und einer großen Fangemeinde gebracht. Hin und wieder wird er bei Autogrammstunden gefragt, wie er das denn geschafft habe und wie „sowas geht“. Er pflegt zu erwidern, das wisse er nicht. Es ist eine ehrliche Antwort.<br>In seinem Buch<strong> „How to Hitchcock“ </strong>erfahren wir nicht nur viel über den titelgebenden Filmregisseur und größten Entertainer des Medienzeitalters, wir erleben auch, wie Jens sich in seine Branche hineingearbeitet hat – ganz ohne die Protektion eines reichen, gut vernetzten oder schlichtweg kunstsinnigen Elternhauses. Insofern kann man das autobiographische Kapitel <strong>„Der innere Kompass“</strong> &#8211; mit all den obligatorischen Punkten, die sich nicht im Sinne eines Taschenbuch-Ratgebers nachleben lassen (angefangen mit der entzauberten Welt, in der wir mittlerweile leben) &#8211; auch als Antwort auf die Frage seiner ambitionierten Fans lesen. Es ist, wie Jens im Untertitel schreibt, „Ein Kapitel, in dem ich ein wenig vom Thema abschweife. Und immer wieder zu Hitchcock zurückfinde“.</p>



<p>Jeder von uns wird bei der Lektüre ab und zu denken „genau wie ich!“, um dann an anderer Stelle weniger fröhlich festzustellen, dass er dies und das wohl anders angefangen hätte.<br>Hin und wieder verquickt sich auch beides miteinander. Im meinem Falle etwa an einer Stelle über Jens’ Zeit als Schüler am legendären „Strasberg Institute“: „Ich erinnere mich, dass Ruth, ein Mädchen, mit dem ich (…) an verschiedenen Szenen arbeitete, meinen Akzent damals besonders elegant fand. Es mag an den Filmen gelegen haben, die ich damals im ‚Regency‘ sah. Nach einer umfangreichen <strong>Bette</strong>&#8211;<strong>Davis</strong>-Retrospektive klang ich, als wäre ich in einem Schwarz-Weiß-Film aufgewachsen.“</p>
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		<title>Macher und Gemachtes</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2024 10:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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<p>Es gibt Schauspieler, die jeder liebt – nur ich nicht. Ich vermeide es, auf Parties und unter Kollegen über sie zu reden – da könnte ich ja gleich politische Diskussionen führen. Und das ist schade, denn Small Talk über kulturelle Themen ist der einzige, der mir wirklich Freude macht.<br><br><strong>Robin Williams </strong>ist das gefährlichste Beispiel, denn dieser Filmstar – Inbegriff des „traurigen Clowns“ und nach einer fulminanten Karriere durch eigene Hand aus dem Leben geschieden – wird so beinhart geliebt und gepriesen, als handele es sich um einen sehr früh verstorbenen persönlichen Angehörigen, den man nur drei oder viermal getroffen hat, als man noch ein Kind war. Ich habe überhaupt noch niemanden getroffen, der etwas Kritisches über ihn gelten lassen wollte.<br>Abgesehen davon, dass mich Williams&#8216; Spiel nicht überzeugt, schätze ich ihn vor allem deshalb nicht, weil er sich als Komiker feiern ließ und ich ihn ums verrecken nicht zum Lachen finde. Niemals, in keiner Szene, keinem Videoclip! <br>Schon bei unserer ersten Begegnung im Kinderprogramm der frühen 80er, wo er als <strong>„Mork vom Ork“</strong> herauskam, hat sich bei mir nichts abgespielt. Darstellerisch hat er mich nur ein einziges Mal überzeugt: in <strong>„Good Will Hunting“</strong> &#8211; und diese Rolle hätten <strong>Gene Hackman </strong>oder <strong>Mandy Patinkin </strong>vermutlich sogar besser hinbekommen.<br>Auf Facebook tauchen regelmäßig Williams-Memories auf, die sein soziales Engagement loben und ihm unterstellen, der liebenswerteste Mensch der nordamerikanischen Unterhaltungsindustrie gewesen zu sein. Selbst wenn ich nichts in der Hand habe, dies zu widerlegen, werden davon doch seine Witze nicht besser. Und seine Filme (von deren Gelingen ja noch einiges mehr anhängt) schon gar nicht.</p>



<p>Hin und wieder schreiben Kritiker etwas über den einen oder anderen Film mit Robin Williams, in dem aufblitzt, was außer mir niemanden zu stören scheint. Die „TV Spielfilm“ schrieb über „Der 200 Jahre Mann“ sinngemäß, dieser Film sei so zäh, dass man sich hinterher tatsächlich 200 Jahre älter fühlt. Der ebenfalls schrecklich rührseligen Gefühlsklamotte „Jack“ wurde die bis heute unbeantwortete Frage gestellt, ob das nun ein Film für Kinder oder Erwachsene sein solle. Und wiederum &#8211; Williams spielt ein Kind, dessen Körper viermal so schnell altert wie üblich &#8211; fand ein Kritiker, der Zuschauer altere bei diesem<br>Film ebensoschnell. All diese Kritikpunkte regen sich grundsätzlich in mir, wenn ich diesen Darsteller agieren sehe.<br><br>Mein Freund Torben, dem ich sehr hoch anrechne, dass er trotz meiner Haltung weiter zu mir hält, wird von mir verdächtigt, Robin Williams ebenfalls nicht komisch oder überzeugend zu finden, sondern sich auf der emotionalen Schiene von ihm einwickeln zu lassen: der ist doch so lieb und knuffig und spielt immer so nette Leute. (Und außerdem tut er einem ja irgendwie leid, so traurig wie der kuckt &#8230;)<br>In der Tat glaube ich, dass das bei allen seinen Fans so ist.<br><br>Ich habe schon aufgehört, Filme zu mögen, weil sich ihre Hauptdarsteller irgendwann jenseits ihrer Arbeit als blasierte <strong>Nervensäge</strong>n herausgestellt haben – <strong>Tom Cruise</strong> etwa oder der Darsteller von diesem <strong>Kommissar Schimanski</strong>. Aber das ging immer auch damit einher, dass ich mich an ihrem künstlerischen Potenzial sattgesehen hatte, da mir irgendwann auffiel, dass sie immer dasselbe machen.<br>Noch nie aber habe ich umgekehrt einen schlechten Film gemocht, nur weil einer der Schauspieler Geld gespendet oder versucht hat, mein Mitleid zu erregen.<br>So funktioniert das bei mir nicht.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/15189034e0cd4049bba8b6127be08fb2" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/05/18/25304/">Macher und Gemachtes</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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