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	<title>Thelma Todd Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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		<title>&#8222;Werktreue&#8220; mit Laurel und Hardy</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 20:45:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 36. Todestag von Joe Hembus / DVD-Box &#8222;Lachen Sie mit Stan und Ollie&#8220; Mit „Lachen Sie mit Stan und Ollie“ ist seit einiger Zeit die letzte TV-Auswertung der Arbeit von Laurel und Hardy im Handel erhältlich. In dieser DVD-Box &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/04/21/17918/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 36. Todestag von<strong> Joe Hembus</strong> / DVD-Box <strong>&#8222;Lachen Sie mit Stan und Ollie&#8220;</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="469" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=640%2C469&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-17980" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=1024%2C751&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=300%2C220&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?resize=768%2C563&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/04/Theo-Lingen_Stan-und-Ollie.jpg?w=1221&amp;ssl=1 1221w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em><strong>Theo Lingen</strong> am Pult. Das ist viel amüsanter, als wenn er den Pauker nur spielt. (Foto: fernsehjuwelen)</em></figcaption></figure>



<p>Mit <strong>„Lachen Sie mit Stan und Ollie“</strong> ist seit einiger Zeit die letzte TV-Auswertung der Arbeit von Laurel und Hardy im Handel erhältlich. In dieser DVD-Box sind die meisten der ihr Werk abschließenden Langfilme versammelt. Als Dokument, wie übel das Deutsche Fernsehen unter dem Banner der „Werktreue“ den Schätzen des Kinos zuweilen mitspielt, eignet sie sich fabelhaft, zum gründlichen Kennenlernen der großen Komiker ist sie schon deshalb nicht zu empfehlen, weil sie das Kurzfilmschaffen auslässt.<span id="more-17918"></span> Die Bezeichnung „Langfilm“ meint das etwas über einstündige Format, das bei Laurel und Hardy bald nach der Einführung des Tonfilms allmählich die 20minütigen Zweiakter (der letzte entstand 1934) ablöste. Diese „Features“ ließen sich zu den in den USA damals beliebten „Double Features“ zusammenfügen, in denen ein „B-Film“ auf eine als attraktiv eingeschätzte Produktion folgte. Lediglich der musikalische Kostümfilm „Fra Diavolo“ kommt auf c.a. 90 Minuten.<br>Ich gehe mit der allgemeinen Historikermeinung konform, dass die meisten der wirklichen Glanzleistungen von Stan Laurel und Oliver Hardy bei den Zweiaktern zu finden sind. Die auch für die Verhältnisse der 70er Jahre erratische Platzierung von „Lachen Sie mit Stan und Ollie“ im Programm lässt daran zweifeln, dass das ZDF es mit der angekündigten „systematischen Neuentdeckung“ ernst meinte, zumal willkürlich Filme aussortiert wurden und die Reihenfolge der übrigen nicht einmal nach Hal-Roach- und Spätphase unterschied. Die neue deutsche Bearbeitung war nicht unbedingt notwendig (alle Filme lagen bereits weitgehend ungekürzt und in sorgfältiger Ausführung vor), zumal sie nach der Sparmethode gefertigt wurde, die sich in den frühen 70er Jahren beim Fernsehen etablierte, wenn es um altes Material ging. Ein behutsamer Klammerteilsynchron wäre eine gute Alternative gewesen, zum Genuss untertitelter Passagen hielt man das Publikum noch nicht für reif. Jahre später leugnete das ZDF auf Nachfrage der „Gong“-Leserbriefredaktion, etwas mit diesen Versionen „Im Auftrag des ZDF“ zu tun zu haben. (Auch aus den Abspännen der vorliegenden Ausgabe wurde dieser Hinweis entfernt.)</p>



<p>Eine Originaltonspur gibt es auf den DVDs nicht, Vorspänne und Schlusstitel fehlen. Die Verteilung der Komödien auf die 7 DVDs folgt weder der Chronologie der Erstaufführungen noch der ihrer Erstausstrahlung innerhalb der Reihe „Lachen Sie mit Stan und Ollie“. Die auf der Verpackung und im Booklet vorgenommene Einteilung in zwei Staffeln ist nicht zutreffend, da dieser Ausdruck im Deutschen Fernsehen damals noch nicht gebräuchlich war und sowieso etwas anderes bedeutet. (In der Tat gab es nach acht Beiträgen eine 15monatige Unterbrechung.) Die Verpflichtung des Komödianten Theo Lingen als Präsentator war eine gute Idee, die m. E. bereits den Kauf der Box rechtfertigt &#8211; obwohl auch er in seinen Erläuterungen nur so korrekt sein konnte wie es ihm die Zulieferungen des Westernspezialisten&nbsp; Joe Hembus gestatteten. 1978 starb Lingen auf der Höhe seiner Wirkung und Produktivität. Die Reihe überlebte ihn um zwei Jahre.<br><br><strong>„Lachen Sie mit Stan und Ollie“<br></strong>Tatsächliche ZDF-Sendereihenfolge 1975-80</p>



<p>1. Wüstensöhne / Sons Of The Desert<br>US-Kinostart: 29.12.1933, Deutscher Kinostart: 26.10.1934, Erstausstrahlung der Präsentation in der ZDF-Serie „Lachen Sie mit Stan und Ollie“: 3.9.1975<br><em>Die Sendereihe beginnt mit der Nr. 4 der erhaltenen Langfilme von Laurel &amp; Hardy, was eine würdige Eröffnung bedeutet und die Chronologie (noch) halbwegs respektiert. Die Anmoderation von Joe Hembus / Theo Lingen klingt, als wollte man weiterhin systematisch vorgehen. (Siehe auch Folge Nr. 11, „The Bullfighters“.) Hier hat offensichtlich die Redaktion anders entschieden.</em><br><br>2. Auf hoher See / Saps At Sea<br>USA: 3.5.1940, D: 22.12.1949, ZDF: 22.10.1975<br><em>“Saps At Sea” war der erste Laurel-und-Hardy-Film, der nach dem Krieg deutsch bearbeitet wurde. Das Ergebnis weicht so stark vom späteren Gestus ab, dass die neue deutsche Bearbeitung in diesen Fall ausnahmsweise eine gewisse Berechtigung hat, zumal Laurels reguläre deutsche Stimme Walter Bluhm gerade noch zur Verfügung stand.</em></p>



<p>3. Wunderpille / Jitterbugs<br>USA: 11.6.1943, D: 9.11.1965, ZDF: 17.12.1975</p>



<p>4. Wir bitten um Gnade / Pardon Us<br>USA: 15.8.1931, D: 23.5.1950, ZDF: 21.1.1976</p>



<p>5. Im fernen Westen / Way Out West<br>USA: 16.4.1937, D: 1.11.1937, 12.5.1976</p>



<p>6. Genies in Oxford / A Chump At Oxford<br>USA: 16.2.1940, D: 17.10.1950, 23.6.1976<br><em>Der erste Akt, in dem Stan und Ollie als Butler Ehepaar auftreten, fehlt in der nur noch knapp 50minütigen neuen Eindeutschung.</em></p>



<p>7. Das Mädel aus dem Böhmerwald / The Bohemian Girl<br>USA: 14.12.1976, D: 23.8.1957, ZDF: 4.8.1976</p>



<p>8. Die lieben Verwandten / Our Relations<br>USA: 30.10.1936, D: 7.9.1951, ZDF: 18.12.1976</p>



<p>9. Große Kaliber / Great Guns<br>USA: 10.10.1941, D: 7.6.1957, ZDF: 27.3.1978</p>



<p>10. Fliegende Teufelsbrüder / The Flying Deuces<br>USA: 20.10.1939, 30.1.1951, ZDF: 10.6.1978</p>



<p>11. Stierkämpfer / The Bullfighters<br>USA: 14.2.1936, D: 23.8.1957, ZDF: 4.8.1978<br><em>Theo Lingen moderiert den letzten amerikanischen Film des Duos&nbsp; an, als wollte er die Sendereihe tatsächlich damit abschließen. Nur dies eine Mal gesteht er auch den Qualitätsverfall der späten Arbeiten von Laurel und Hardy.</em></p>



<p>12. Bomben-Kerle / Air Raid Wardens<br>USA: 4.4.1943, D: 12.9.1958, ZDF: 9.9.1978</p>



<p>13. Das Schweizer Mädel / Swiss Miss<br>USA: 20.5.1938, D: 28.2.1952, ZDF: 1.1.1979<br><em>Die neue deutsche Fassung nutzt in den Musiknummern die alte Synchronfassung.</em></p>



<p>14. Die tapferen Schotten / Bonnie Scotland<br>USA: 23.8.1935, D: 12.4.1936, ZDF: 14.1.1979</p>



<p>15. Fra Diavolo / The Devil’s Brother (Fra Diavolo)<br>USA: 5.5.1933, D: 31.1.1958, ZDF: 27.1.1979<br><em>Die Anmoderation schürt die Vorfreude auf die schöne Gesangsstimme von Thelma Todd, die allerdings nicht singen wird.</em></p>



<p>16. Nichts als Ärger / Nothing But Trouble<br>USA: 9.3.1945, D: 12.9.1952, ZDF: 10.2.1979<br><em>Die neue deutsche Fassung nutzt in den Ensembleszenen die alte Synchronfassung.</em></p>



<p>17. Vergiss‘ deine Sorgen / Pack Up Your Troubles<br>USA: 17.9.1932, D: 8.8.1952, ZDF: 10.3.1979</p>



<p>18. Der große Knall / The Big Noise<br>USA: 22.9.1944, D: 5.7.1951, ZDF: 31.3.1979<br><em>In der Einführung werden die Begriffe „Slow Burn“ und „Double Take“ – zwei der zentralen komischen Stilmittel von Laurel &amp; Hardy – durcheinandergebracht</em></p>



<p>19. Fauler Zauber / A-Haunting We Will Go<br>USA: 7.8.1942, D: 18.2.1966, ZDF: 9.6.1979</p>



<p>20. Klotzköpfe / Blockheads<br>USA: 19.8.1938, D: 7.4.1949, ZDF: 1.9.1979</p>



<p>21. Die Tanzmeister / The Dancing Masters<br>USA: 19.11.1943, D: 4.4.1958, ZDF: 29.12.1980<br><em>Mehr als ein Jahr ist seit der Ausstrahlung des vorletzten Beitrags vergangen.</em></p>



<p>Das Booklet der Edition ist schlecht recherchiert und reich an Stilblüten (- der Begriff „Kino“ wird tunlichst vermieden, ständig ist von „Lichtspieltheatern“ die Rede …). Immerhin wird in den Kurzbiographien großer Wert auf Bestattungsrituale gelegt. So erfahren wir nebenbei, dass Laurel und Hardy nicht nebeneinander begraben wurden. Hardy liegt „auf dem“ Valhalla Memorial Park in Nord-Hollywood, Laurel auf dem Forest Lawn in den Hollywood Hills.<br>___________________<br>* Der ST. GEORGE HERALD beschrieb es genauer unter <a href="https://blog.montyarnold.com/2015/08/27/the-laurel-hardy-murder-case/">https://blog.montyarnold.com/2015/08/27/the-laurel-hardy-murder-case/</a></p>


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		<title>Geschichte des Komiker-Handwerks (43)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2020/09/07/humor-omnia-vincit-43/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 20:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fortsetzung vom 4.9.2020 Die Damen lassen bitten Cadwiller Oldens provokante Feststellung, dass Frauen von sich aus überhaupt nicht komisch seien*, ist auch ein Hinweis darauf, dass verbale Comedy lange Zeit eine rein männliche Angelegenheit war. William Keough hat festgehalten, dass &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/09/07/humor-omnia-vincit-43/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/09/07/humor-omnia-vincit-43/">Geschichte des Komiker-Handwerks (43)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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<p><em>Fortsetzung vom 4.9.2020</em><br><br><strong>Die Damen lassen bitten<br><br>Cadwiller Olden</strong>s provokante Feststellung, dass Frauen von sich aus überhaupt nicht komisch seien*, ist auch ein Hinweis darauf, dass verbale Comedy lange Zeit eine rein männliche Angelegenheit war. William Keough hat festgehalten, dass Frauen im Anfang nur als Zielscheibe männlichen Humors eine Rolle spielten, also innerhalb der traditionell aggressiven amerikanischen Materialtradition. (Das mag uns Heutige verblüffen. In der Comedy unserer Tage brauchen Frauen zwar länger im Bad, können nicht einparken etc., doch meistens sind sie vom männlichen Comedian begehrte Wesen, über die in einer Art und Weise geredet wird, als wolle dieser potenzielle Groupies nicht verschrecken.)<br>Allgemein gilt in der westlichen Kultur – ich gebe dies hier der guten Ordnung halber wieder – Aggression als eine typisch männliche Charaktereigenschaft, die dem Stereotyp der Frau als „passives, unterwürfiges und friedfertiges Wesen“ gegenübersteht.<br><br>Während sich im komischen Film (naturgemäß ein Ensemble-Medium) frühzeitig eine Handvoll attraktiver weiblicher Witzbolde in einer männlichen Domäne behauptete – <strong>Thelma Todd</strong>, <strong>Carole Lombard</strong>, oder die Marilyn-Monroe-Vorläuferin <strong>Jean Harlow</strong> sind nur ein paar Beispiele – genügte es in der solistischen Stand-Up Comedy zunächst, dass Männer über Frauen <em>redeten</em>.   <br>Doch die Quote ging aufwärts: Mitte der 80er Jahre stellte Julia Klein in einem US-Frauenmagazin fest, dass sich innerhalb von zwanzig Jahren das Verhältnis der weiblichen zu den männlichen New Yorker Komikern von 1:25 auf 1:5 emporgearbeitet habe.<br><br>Die ersten weiblichen Comedians hatten mit dem Klischee zu kämpfen, dass ein Kopieren des männlichen Modus der Derb- oder Frechheit ihre Femininität mindern könnte. Ein attraktives Erscheinungsbild wiederum galt als „einschüchternd für die weibliche Begleitung“ des als männlich vorausgesetzten Zusehers. (Dass Frauen von sich aus Comedy goutieren könnten, fiel den Exegeten dieser Kunst nicht ein.) In einem Artikel im „New York Times Magazine“ vom 29.7.1984 folgerte Phil Berger, aus diesem Grund habe sich etwa Phyllis Diller, eine Pionierin der weiblichen Comedy, in den <em>selfdeprecating Humor</em> geflüchtet, „mit bizarren Outfits und viel Gerede darüber, wie hässlich sie sei“. Das tat nicht nur sie.<br>__________________<br>* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/02/11/15420/">https://blog.montyarnold.com/2020/02/11/15420/</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="640" height="42" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4804" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Auszug aus dem Essay &#8222;Humor Omnia Vincit&#8220;</figcaption></figure>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/e61a4ebb0051465e82765a24c6c7a3d3" alt="" width="1" height="1"></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/09/07/humor-omnia-vincit-43/">Geschichte des Komiker-Handwerks (43)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Song des Tages: „When Other Lips And Other Arms“</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 09:21:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.:  146. Todestag von Sir William Balfe Eine Oper von Sir William Balfe lebt in Form einer – allerdings selten gezeigten – Laurel &#38; Hardy-Operette fort, einer Filmversion mit humoristischem Ansatz. „Bohemian Girl“ / „Das Mädel aus dem Böhmerwald“  hat &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/10/20/der-song-des-tages-when-other-lips-and-other-arms/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2016/10/20/der-song-des-tages-when-other-lips-and-other-arms/">Der Song des Tages: „When Other Lips And Other Arms“</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.:  146. Todestag von <strong>Sir William Balfe</strong></p>
<p>Eine Oper von Sir William Balfe lebt in Form einer – allerdings selten gezeigten – <strong>Laurel &amp; Hardy-Operette</strong> fort, einer Filmversion mit humoristischem Ansatz. „Bohemian Girl“ / „Das Mädel aus dem Böhmerwald“  hat eine krude Handlung und wird von dem Umstand überschattet, dass die Darstellerin der bezaubernden Titelheldin – Thelma Todd, die schon in „Fra Diavolo“ mit Stan und Ollie gespielt hatte – noch vor Anschluss der Dreharbeiten einer Art Vendetta zum Opfer fiel. (Kenneth Anger hat die gruselige Geschichte in seiner mehrbändigen Skandalchronik <strong>„Hollywood Babylon“</strong> nacherzählt.)</p>
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<em>Felix Knight, der Tom-Tom aus Laurel &amp; Hardys „Babes In Toyland“, ist der Sänger dieser restlosen Selbstentblößung in „Bohemian Girl“ von 1936.</em><br />
<span id="more-6434"></span><br />
Der Titel „Bohemian Girl“ verweist uns auf die Ursprünge des Begriffs „Bohème“ für das Künstlervölkchen. „Bohemia“ bedeutet sowohl „Böhmen“ als auch den Sammelbegriff für  eine gewisse künstlerische Subkultur. Der Böhmerwald war die sprichwörtliche Heimat jener unbehausten Menschen, die im Volkslied „Lustig ist das Zigeunerleben“ besungen werden: angeblich frei und sorglos, hochmusikalisch und dem braven Bürger prinzipiell verdächtig. Das gleiche Klischee wird (bis in unsere Tage hinein) zuweilen auch auf ordentlich gemeldete Medienschaffende angewandt.</p>
<p>Im besagten Werk ist die Welt noch in Ordnung: wer träumt, kann das im Viervierteltakt tun, pompös und ohne Rücksicht auf logische Bedenken – wie Thelma Todd in der Nummer „I Dreamt I Dwelled In Marble Halls“. Und wer verliebt ist, darf hemmungslos die Geigen schluchzen lassen – wie in „When Other Lips And Other Arms“, einer Ballade, die nach meiner Auffassung in jeden klassischen Liederabend gehört.</p>
<p>Die vollständigen Noten als PDF:<br />
<a href="https://blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/10/When-Other-Lips_Bohemian-Girl.pdf">when-other-lips_bohemian-girl</a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg05.met.vgwort.de/na/c02b1dafe7fe459f84a7487eef759ae7" alt="" width="1" height="1" /></p>
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