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	<title>Mandy Patinkin Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>Mandy Patinkin Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Macher und Gemachtes</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2024 10:15:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Schauspieler, die jeder liebt – nur ich nicht. Ich vermeide es, auf Parties und unter Kollegen über sie zu reden – da könnte ich ja gleich politische Diskussionen führen. Und das ist schade, denn Small Talk über kulturelle &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/05/18/25304/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Schauspieler, die jeder liebt – nur ich nicht. Ich vermeide es, auf Parties und unter Kollegen über sie zu reden – da könnte ich ja gleich politische Diskussionen führen. Und das ist schade, denn Small Talk über kulturelle Themen ist der einzige, der mir wirklich Freude macht.<br><br><strong>Robin Williams </strong>ist das gefährlichste Beispiel, denn dieser Filmstar – Inbegriff des „traurigen Clowns“ und nach einer fulminanten Karriere durch eigene Hand aus dem Leben geschieden – wird so beinhart geliebt und gepriesen, als handele es sich um einen sehr früh verstorbenen persönlichen Angehörigen, den man nur drei oder viermal getroffen hat, als man noch ein Kind war. Ich habe überhaupt noch niemanden getroffen, der etwas Kritisches über ihn gelten lassen wollte.<br>Abgesehen davon, dass mich Williams&#8216; Spiel nicht überzeugt, schätze ich ihn vor allem deshalb nicht, weil er sich als Komiker feiern ließ und ich ihn ums verrecken nicht zum Lachen finde. Niemals, in keiner Szene, keinem Videoclip! <br>Schon bei unserer ersten Begegnung im Kinderprogramm der frühen 80er, wo er als <strong>„Mork vom Ork“</strong> herauskam, hat sich bei mir nichts abgespielt. Darstellerisch hat er mich nur ein einziges Mal überzeugt: in <strong>„Good Will Hunting“</strong> &#8211; und diese Rolle hätten <strong>Gene Hackman </strong>oder <strong>Mandy Patinkin </strong>vermutlich sogar besser hinbekommen.<br>Auf Facebook tauchen regelmäßig Williams-Memories auf, die sein soziales Engagement loben und ihm unterstellen, der liebenswerteste Mensch der nordamerikanischen Unterhaltungsindustrie gewesen zu sein. Selbst wenn ich nichts in der Hand habe, dies zu widerlegen, werden davon doch seine Witze nicht besser. Und seine Filme (von deren Gelingen ja noch einiges mehr anhängt) schon gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hin und wieder schreiben Kritiker etwas über den einen oder anderen Film mit Robin Williams, in dem aufblitzt, was außer mir niemanden zu stören scheint. Die „TV Spielfilm“ schrieb über „Der 200 Jahre Mann“ sinngemäß, dieser Film sei so zäh, dass man sich hinterher tatsächlich 200 Jahre älter fühlt. Der ebenfalls schrecklich rührseligen Gefühlsklamotte „Jack“ wurde die bis heute unbeantwortete Frage gestellt, ob das nun ein Film für Kinder oder Erwachsene sein solle. Und wiederum &#8211; Williams spielt ein Kind, dessen Körper viermal so schnell altert wie üblich &#8211; fand ein Kritiker, der Zuschauer altere bei diesem<br>Film ebensoschnell. All diese Kritikpunkte regen sich grundsätzlich in mir, wenn ich diesen Darsteller agieren sehe.<br><br>Mein Freund Torben, dem ich sehr hoch anrechne, dass er trotz meiner Haltung weiter zu mir hält, wird von mir verdächtigt, Robin Williams ebenfalls nicht komisch oder überzeugend zu finden, sondern sich auf der emotionalen Schiene von ihm einwickeln zu lassen: der ist doch so lieb und knuffig und spielt immer so nette Leute. (Und außerdem tut er einem ja irgendwie leid, so traurig wie der kuckt &#8230;)<br>In der Tat glaube ich, dass das bei allen seinen Fans so ist.<br><br>Ich habe schon aufgehört, Filme zu mögen, weil sich ihre Hauptdarsteller irgendwann jenseits ihrer Arbeit als blasierte <strong>Nervensäge</strong>n herausgestellt haben – <strong>Tom Cruise</strong> etwa oder der Darsteller von diesem <strong>Kommissar Schimanski</strong>. Aber das ging immer auch damit einher, dass ich mich an ihrem künstlerischen Potenzial sattgesehen hatte, da mir irgendwann auffiel, dass sie immer dasselbe machen.<br>Noch nie aber habe ich umgekehrt einen schlechten Film gemocht, nur weil einer der Schauspieler Geld gespendet oder versucht hat, mein Mitleid zu erregen.<br>So funktioniert das bei mir nicht.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/15189034e0cd4049bba8b6127be08fb2" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/05/18/25304/">Macher und Gemachtes</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Heimatland ist abgebrannt</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 21:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: „Homeland“ (2011-20) / „The Wire“ (2002-08) Gerade habe ich „The Wire“ zuendegeschaut – abermals ein Ereignis, ich bin fast neidisch auf mich selbst! Die Corona-Krise wird so bald nicht enden, aber der Fundus wirklich guter Serien ist nicht unerschöpflich. &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/28/17249/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">betr.:<strong> „Homeland“</strong> (2011-20) / <strong>„The Wire“</strong> (2002-08)<br><br>Gerade habe ich „The Wire“ zuendegeschaut – abermals ein Ereignis, ich bin fast neidisch auf mich selbst! Die<strong> Corona-Krise</strong> wird so bald nicht enden, aber der Fundus <em>wirklich</em> guter Serien ist nicht unerschöpflich. Allmählich muss ich also ein wenig haushalten. Es wäre einfach unverantwortlich, sofort mit <strong>„Mad Men“</strong> weiterzumachen.<br>Ich dachte mir, „Homeland“ könnte ein solider Kompromiss sein &#8211; auch, um meine Bedürfnisse nicht in den Himmel wachsen zu lassen. „Homeland“ habe ich bis 2017 verfolgt (bis Staffel 6 von 8) – nicht zuletzt wegen des großartigen Mandy Patinkin – aber geliebt habe ich es nicht. Inzwischen  ist die Zeit (sprich: die zuendegehende US-Präsidentschaft) über die Bedrohungsszenarien der ersten Folgen bereits ein Stückchen hinweggegangen, aber für einen <em>Test Of Time</em> ist es andererseits noch fast zu früh.<br><br>Als ich „Homeland“ gestern startete, hatte ich bald ganz andere Sorgen. Schon beim ersten Mal hatte mich die Hauptdarstellerin Claire Danes schwer geprüft, eine in buchstäblich jeder Szene im Dreieck springende Schrilltante, hinter der die Kamera stets herwackeln muss. Nachdem nun wie gesagt die bis ins letzte Miniröllchen fabelhaft besetzte Saga „The Wire“ hinter mir liegt (die nebenbei auch erheblich witziger, sorgfältiger recherchiert, besser geschrieben und frei von effekthascherischer Pseudo-Aktivität ist), habe ich für solche Nachlässigkeiten überhaupt kein Verständnis mehr. Zumal mir auch der restliche Cast beim Wiedersehen und Erinnern sogleich auf die Nerven ging, die Personen und ihre Darsteller gleichermaßen: der unerklärlich duldsame Überwachungs-Kumpel, die strenge aber gütige Schwester, der spießige Nebenbuhler, der kantenlose Vorgesetzte, sogar der Heimkehrer, um den sich zunächst alles dreht, schien mir irgendwie farblos. Von den Bösewichtern will ich erst gar nicht reden.<br><br>Ich muss der Versuchung widerstehen, gleich wieder von vorn anzufangen mit der Mannschaft um Lester Freemon und Jimmy McNulty, ihren schlimmen Vorgesetzten und ihren grimmen Feinden Stringer Bell, Proposition-Joe und Marlo Stansfield. Vielleicht beim nächsten Virus …</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/46dd6d07a1264235b6666c83d448bfc6" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/12/28/17249/">Heimatland ist abgebrannt</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Broadway&#8217;s Like That (64): Eine neue Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2017 18:58:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>17. Die Konzepte des Mr. Sondheim (4) &#8222;Merrily We Roll Along&#8220; war ein schwieriges und überdies erfolgloses Projekt, das zum Zerbrechen von Sondheims bis dato wichtigster Partnerschaft führte. Harold Prince erzählt: &#8222;Es deprimierte mich, zu sehen, dass es auf der &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/07/08/broadways-like-that-64-eine-neue-partnerschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/07/08/broadways-like-that-64-eine-neue-partnerschaft/">Broadway&#8217;s Like That (64): Eine neue Partnerschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>17. Die Konzepte des Mr. Sondheim (4)</strong></p>
<p><strong>&#8222;Merrily We Roll Along&#8220;</strong> war ein schwieriges und überdies erfolgloses Projekt, das zum Zerbrechen von Sondheims bis dato wichtigster Partnerschaft führte. <strong>Harold Prince</strong> erzählt: &#8222;Es deprimierte mich, zu sehen, dass es auf der Bühne nicht funktionierte. Und dann noch den Hass und die Schadenfreude zu erleben, als sie uns beide in Schwierigkeiten sahen. Wichtiger noch: ich habe keinen guten Job gemacht. Steves Arbeit war fantastisch. Es ist großartige Musik, aber ich habe nie gewusst, wie die Show aussehen soll. Heute, fast zwanzig Jahre später, weiß ich es immer noch nicht.&#8220;<br />
Harold Prince blieb ambitioniert und wagemutig, bewies aber als Regisseur mehrerer <strong>Webber-Musicals</strong>, dass man mit geringerem Anspruch nicht unbedingt schlechter verdient.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8480" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/07/Musical_Library_about_us16_0.jpg?resize=640%2C243&#038;ssl=1" alt="Musical_Library_about_us16_0" width="640" height="243" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/07/Musical_Library_about_us16_0.jpg?w=920&amp;ssl=1 920w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2017/07/Musical_Library_about_us16_0.jpg?resize=300%2C114&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />(Vorschaubild der Agentur „Music Theatre International“)</em><br />
<span id="more-8345"></span><br />
James Lapine wurde Stephen Sondheims fester Mitarbeiter, und er führte nicht nur Regie, er schrieb auch die Libretti.<br />
Die erste Show des neuen Teams wird von der Sondheim-Gemeinde besonders geschätzt: „Sunday In The Park With George“. Sujet und Bühnenbild sind ein Gemälde des Titelhelden, des Malers Georges Seurat: &#8222;Un dimanche après-midi sur l&#8217;île de la Grande Jatte&#8220; von 1884-86. Hauptdarsteller Mandy Patinkin erzählt: „Ich ging damals ins Museum nach Chicago und sah mir das Bild stundenlang an, alle diese Grüns, Gelbs und Blaus. Sondheim setzt mit Musik in Worte, was Seurat mit seinem Pinsel malte.“ Der Song „Putting It Together“ spielt darauf an.</p>
<p>Im darauf folgenden Fantasy-Abenteuer „Into The Woods“ von 1987 treffen allerlei Märchenfiguren aufeinander und gehen so miteinander um, wie sie es verstehen – in etwa, wie es Victor Herbert knapp 85 Jahre zuvor mit „Babes In Toyland“ vorexerziert hat. „Into The Woods“ wird von allen Sondheim-Musicals („West Side Story“ einmal ausgenommen) am häufigsten aufgeführt und ist inzwischen mit Starbesetzung verfilmt worden. Freddie Gershon von der Lizenzagentur „Music Theatre International“ erklärt, warum das so besonders wichtig ist: „Die meisten dieser Shows bringen später viel mehr Geld ein als bei ihrer ersten Auswertung am Broadway. Und das brauchen der Komponist, der Song- und Buchautor auch. Dieses Einkommen gibt ihnen die finanzielle Sicherheit, in zwei oder drei Jahren eine neue Show zu erfinden. Ein großes Theater muss 25- bis 35.000 Dollar die Woche bezahlen. Eine Schule mit zwölfjährigen Kindern bezahlt für die Kurzfassung von „Into The Woods“ nur 395 Dollar. Und dann bekommen sie das Gesamtpaket für ein ganzes Schuljahr mit sovielen Aufführungen wie sie wollen.“* Das Stück wird auch deshalb so gern von Lehrern für die Theater-AG ausgewählt, weil es eine Geschichte über Vorurteile ist.<br />
_________________________<br />
* Stand: 1999.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4804" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=640%2C42&#038;ssl=1" alt="Forts. folgt" width="640" height="42" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=300%2C20&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?resize=1024%2C67&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2016/04/Forts.-folgt1.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2017/07/08/broadways-like-that-64-eine-neue-partnerschaft/">Broadway&#8217;s Like That (64): Eine neue Partnerschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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