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	<title>Emma Peel Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Emma Peel und die Rache der Enterbten</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 20:43:21 +0000</pubDate>
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<p>betr.: 120. Geburtstag von <strong>Billy Wilder</strong></p>



<p>Remakes sind überall, wenn sie sich auch nach Möglichkeit als Prequels, Alternativ-Universalien oder schlicht als etwas Neues verkleiden. In Wahrheit war die Ideenarmut in Hollywood noch nie so aufdringlich mit Händen zu greifen wie heute und das Misstrauen der Filmschaffenden in ein Publikum, das sich eventuell gern mal wieder überraschen lassen könnte, so groß.<br>Wenige Remakes sind sinnvoll – zuletzt habe ich gestaunt, wie nah die x-te Version von <strong>“Wuthering Heights” </strong>ihrer literarischen Vorlage kam und wie viel schlechter selbst ihre glanzvollsten Vorläufer in dieser Disziplin dagegen abschnitten.<br>Aber meistens sind Remakes eine Pest, reine Zeitverschwednung, ein Armutszeugnis, eine Unverschämtheit.<br><br><strong>“Zeugin der Anklage”</strong> von 1982 ist ein besonderer Fall.<br>Er scheint nicht vollkommen sinnlos, wirkt er doch immerhin, als sei er eigens produziert worden, um uns vor Augen zu führen, wie bescheuert es ist, das Remake eines der Klassiker von Billy Wilder vorzulegen, der seinerseits ein Klassiker ist.<br>Es gibt in der TV-Version mehrere wirkliche Altstars (etwa <strong>Ralph Richardson </strong>und <strong>Deborah Kerr</strong>) und einige Namen mit großer Vergangenheit (allen voran die an anderer Stelle bahnbrechende <strong>Diana Rigg</strong> oder der Dauerbrenner <strong>Donald Pleasence</strong>), außerdem seitenweise brillante Dialoge aus den beiden Originalen: dem <strong>Theaterstück</strong> von <strong>Agatha Christie</strong> und dem Drehbuch von <strong>Harry Kurnitz </strong>und Billy Wilder.<br>Doch lässt die Neufassung schon rein optisch alles vermissen, was das Original von 1957 auszeichnet: Licht, Luftigkeit, Eleganz. Die modrige TV-Optik mit ihren halbschattigen Pappkulissen wirkt so bedrückend, dass man sich nach der stilvollen Schwarzweißfotografie selbst der Kerkerszenen zurücksehnt.<br>Man versucht, die alten Bilder zu vertreiben, doch immer wieder werden Szenen so schamlos nachgestellt, dass sie die Schmach geradezu anfachen.  </p>



<p><p>„Zeugin der Anklage II“ ist derartig missraten, dass er sich als abschreckendes Beispiel mühelos neben den zahlreichen Fehlleistungen behauptet, die seither entstanden sind. Am nächsten liegen hier die eitlen Plünderungen, die der im Alter immer selbstbesoffener werdende <strong>Kenneth Branagh</strong> wiederum an Agatha-Christie-Filmklassikern begeht (– mit Shakespeare ist er durch, jetzt hat er sich eine Jüngere gesucht). Seine Schändungen so munterer Evergreens wie <strong>„Tod Auf dem Nil“ </strong>mit <strong>Peter Ustinov</strong> und <strong>„Mord im Orient-Express“</strong> mit <strong>Albert Finney</strong> schlagen immerhin spektakulär fehl, laut knallend und effektvoll stinkend, während „Zeugin der Anklage“ kläglich in die Tiefe rutscht und dabei ein quälendes Quietschen ausstößt.<br><br>Besonders weh tut die sogenannte „Bearbeitung“ des Kino-Drehbuchs durch <strong>John Gay</strong> (1924-2017), der nur Nichtigkeiten an der Vorlage verändert (Schauplätze austauscht, Auf- und Abgänge verschiebt oder vorverlegt) und dem nichts Eigenes einfällt, sobald es zu den Szenen im Gerichtssaal kommt, die schlicht nicht besser herzustellen sind und daher Wort für Wort aus dem Film abgeschrieben werden. Einmal will Mr. Gay es aber richtig wissen, nämlich als die Anwälte kurz vor Prozessbeginn mitleidig den Kopf über ihren Mandanten schütteln, der all seine Hoffnung in die eiskalte Titelheldin setzt. Bei Kurnitz und Wilder erinnert er seine Verteidiger „an einen Ertrinkenden, der sich an einem Haifischrachen festklammert“. Bei Gay klammert sich der Ertrinkende an eine Rasierklinge. Soso …</p><img decoding="async" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/14bdc3e011ec447bbab555696f50207f" width="1" height="1" alt=""><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2026/06/22/witness-for-the-prosecution/">Emma Peel und die Rache der Enterbten</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Kultfilm Azubis: Seltsame Bettgenossen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 22:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die RomCom als aktuelle Spielart der uralten Filmgattung „romantische Komödie“ steht heute zunächst im Mittelpunkt. Danach sehen wir uns ein Paar an, das noch härter um seine Liebe kämpfen muss, wenn sie es auch ein paar Jahre früher schaffen. https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/harry-und-sally-und-noch-schraegere-paare &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/12/05/harry-und-sally-haus-der-schatten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>Die RomCom als aktuelle Spielart der uralten Filmgattung „romantische Komödie“ steht heute zunächst im Mittelpunkt. Danach sehen wir uns ein Paar an, das noch härter um seine Liebe kämpfen muss, wenn sie es auch ein paar Jahre früher schaffen.<br><br><a href="https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/harry-und-sally-und-noch-schraegere-paare">https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/harry-und-sally-und-noch-schraegere-paare</a><br><br>A) <strong>Harry und Sally / When Harry Met Sally …</strong><br>Romantische Hollywood-Komödie von 1989<br><br>Der leichtlebige Hobby-Philosoph Harry (Billy Crystal) lässt sich als Mitfahrer von Sally (Meg Ryan), der besten Freundin seiner Partnerin, von Chicago nach New York mitnehmen. Die beiden sind auf kritische Weise fasziniert voneinander, verlieren sich aber erst einmal aus den Augen. Als sie sich in längeren Abständen wiedertreffen, erblicken sie im jeweils anderen schließlich eine verwandte Seele. Doch eine sexuelle Beziehung wollen sie nicht riskieren, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden.<br>Ab jetzt wartet das Publikum darauf, was aus Harrys früh verkündeter These wird, nach der Männer und Frauen niemals Freunde sein könnten, weil ihnen der Sex doch immer in die Quere komme. Wie sich herausstellt: sogar der, den man nicht hat …<br><br>Rob Reiner, der bald darauf in „Misery“ ein anderes, noch schrägeres Paar in Szene setzen sollte, schuf mit „Harry und Sally“ zweierlei: ein frühes Beispiel für die vor der Jahrtausendwende so beliebte Gattung der romantischen Komödie, das auf der immer längeren Liste der Beiträge erhalten blieb; und natürlich die oft herauskopierte Cafeteria-Szene mit Meg Ryans vorgetäuschtem Orgasmus. Letztere ermunterte Til Schweiger – Deutschlands Verkörperung des Genres – zu dem Hinweis, dies sei die beste schauspielerische Leistung der Filmgeschichte. Vor solchem Lob sollte man „Harry und Sally“ auf jeden Fall in Schutz nehmen. <br><br>B) <strong>Haus der Schatten / The Night Digger</strong><br>Englisches Thrillerdrama von 1971<br><br>Die verhärmte Maura Prince lebt mit ihrer blinden, tyrannischen Adoptivmutter in einem verfallenden Landsitz in der englischen Provinz. Als Mutter gegen ihren Willen den jungen Vagabunden Billy als Gärtner einstellt, macht der sich schnell im Haushalt unentbehrlich. Bald entwickelt sich eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen Maura und Billy, die in eine Romanze übergeht. Gemeinsam wollen die beiden ausbrechen: sie aus ihrem tristen Dasein zwischen Kirchengemeinde, Arbeit im Krankenhaus und der Ausbeutung durch ihre Mutter, er aus dem Sog eines noch weitaus dunkleren Geheimnisses …<br><br>In keinem Drehbuch, das der Kinderbuch- und Kurzgeschichtenmeister Roald Dahl verfasst hat, ist sein schräger schwarzer Humor so lebendig wie in dieser Adaption einer Erzählung von Joy Cowley. Und nur hier erleben wir seine Spezialität im bewegten Bild: den Zuschauer in einem maximal empfindlichen Moment alleinzulassen. Dahls Ehefrau Patricia Neal und der theatererfahrene Jungschauspieler Nicholas Clay liefern eine berührende Darstellung, die bestens mit den skurrilen britischen Kleinbürgerchargen interagiert, die sie umgeben.  <br><br>Nächste Woche: <strong>Breakfast Club &#8211; Der Frühstücksclub</strong> und <strong>Zu heiß gebadet</strong></p>
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		<title>Ballern wie die Macker</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 18:43:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: arte-Doku über Sigourney Weaver Die Verdienste der Künstlerin Sigourney Weaver sind unbestritten, doch leider lässt die Sendung „Sigourney Weaver: Actionheldin und Stil-Ikone“ den Entertainment-Faktor beiseite und kreist beinahe ausschließlich um einen Aspekt, der mindestens angreifbar ist. Dass Weavers Darstellung &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/06/19/sigourney-weaver-actionheldin-und-stil-ikone/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.:<strong> arte</strong>-Doku über <strong>Sigourney Weaver</strong></p>



<p>Die Verdienste der Künstlerin Sigourney Weaver sind unbestritten, doch leider lässt die Sendung <strong>„Sigourney Weaver: Actionheldin und Stil-Ikone“ </strong>den Entertainment-Faktor beiseite und kreist beinahe ausschließlich um einen Aspekt, der mindestens angreifbar ist. Dass Weavers Darstellung der Eleanor Ripley in dem Filmklassiker<strong> „Alien“</strong> (1979) und dessen Fortsetzungen die erste vergleichbar selbstbewusste weibliche Figur im Kino gewesen sei, ist jedenfalls Unsinn. Keine/r hier scheint je etwas von abgründigen Stars des frühen Tonfilms wie <strong>Bette Davis</strong> und <strong>Barbara Stanwyck </strong>und deren Rollen, von Komödiantinnen wie <strong>Katherine Hepburn</strong> und <strong>Carole Lombard</strong>, von politisch bewegten Idolen wie <strong>Jane Fonda</strong>, frechen Mädchen wie <strong>Tatum O’Neal </strong>in „Paper Moon“, von schlagkräftigen Kunstfiguren wie <strong>Emma Peel</strong> (sowie deren Darstellerin <strong>Diana Rigg</strong>) oder <strong>Modesty Blaise</strong> gehört zu haben &#8211; wenn Fernsehen und verfilmter Comic hier auch eine Rolle spielen dürfen und um nur einige Beispiele zu nennen. (<strong>Marlene Dietrich</strong> wird immerhin in einem Nebensatz erwähnt, offensichtlich aber ohne sich über deren Lebensleistung im Klaren zu sein.)<br>Aber nicht nur von unserer Popkultur, auch von Feminismus haben die wenigen immer wieder eingeblendeten „Fachleute“ einen irritierend engen Begriff, erschöpft sich ihr Bild von weiblicher Selbstbestimmung doch in Posen, die man bei Männern zunehmend als überholt und schon immer als Zeichen von unfroher Schlichtheit betrachtet. Im Vergleich mit den maskulin-militaristischen Methoden der Astronautin und Soldatin Ripley und ihrer Nachahmerinnen sehen die zuvor genannten Kolleginnen sogar noch fortschrittlicher aus.<br>Ganz besonderes Lob erntet Sigourney Weaver folglich nicht etwa für eine schauspielerische Glanzleistung, sondern dafür, dass sie als Insassin eines Laderoboters zu einer Art Monster-Cyborg heranwächst, der der Alien-Königin im zweiten Beitrag der Serie ganz besonders effektiv auf die Fresse geben kann (nicht ohne diese zuvor – Gipfelpunkt der Emanzipation! &#8211; als „Bitch“ bezeichnet zu haben).</p>



<p>Auch unter dem simpelsten Gesichtspunkt geht „Sigourney Weaver: Actionheldin und Stil-Ikone“ daneben, nämlich dem, dass eine solche Kulturdoku ihren Gegenstand und dessen Repertoire gern gut aussehen lässt. Die Filmographie von Sigourney Weaver wirkt in dieser Präsentation kleiner als man sie in Erinnerung hat (und als sie tatsächlich ist). Dazu trägt wiederum die feuilletonistische Ahnungs- und Standpunktlosigkeit der Autoren bei. So wird beispielsweise der kontraproduktive vierte Beitrag der „Trilogie“ um das Alien (ein typischer <strong>Jean-Pierre Jeunet</strong>-Kitsch im leicht verdreckten Alge-Urin-Look) abgefeiert, als stünde er ebenbürtig in der bemerkenswert gelungenen Reihe der ersten drei Filme. Es sind kumpelhafte Nachlässigkeiten wie diese, die die ständig abgesonderten Superstar-Superlative so unbehaglich ins Leere laufen lassen.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/3547e0e2897c437bbb08a09133c2afd6" alt="" width="1" height="1" /></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/06/19/sigourney-weaver-actionheldin-und-stil-ikone/">Ballern wie die Macker</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Das Paar mit der Nelke</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 11:45:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 85. Geburtstag von Diana Rigg Über Diana Riggs unwiederholbare Performance als Geheimagentin Emma Peel in „Mit Schirm, Charme und Melone“ sind unzählige Artikel und auch einige Bücher verfasst worden. Es gibt sogar Bücher über die Serie „The Avengers“ / &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/07/20/emma-peel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p>betr.: 85. Geburtstag von <strong>Diana Rigg</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="223" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Emma-Peel-takes-Flower.jpg?resize=640%2C223&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-23300" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Emma-Peel-takes-Flower.jpg?resize=1024%2C356&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Emma-Peel-takes-Flower.jpg?resize=300%2C104&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Emma-Peel-takes-Flower.jpg?resize=768%2C267&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Emma-Peel-takes-Flower.jpg?w=1476&amp;ssl=1 1476w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/07/Emma-Peel-takes-Flower.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Über Diana Riggs unwiederholbare Performance als Geheimagentin Emma Peel in <strong>„Mit Schirm, Charme und Melone“</strong> sind unzählige Artikel und auch einige Bücher verfasst worden. Es gibt sogar Bücher über die Serie <strong>„The Avengers“</strong> / <strong>„The New Avengers“ </strong>(so die müden Originaltitel), die in ihrer Aufmachung so tun, als sei Emma Peel die Hauptfigur gewesen. Dabei war sie nur in zwei von sechs Jahrgängen die Frau an der Seite von <strong>John Steed</strong>, der die Melone auf und den Schirm bei sich hatte. Wer die Serie kennt, wird das nicht als ungerecht empfinden. Ohne die beiden Peel-Staffeln wäre die Reihe damals ein rein britisches Phänomen geblieben und heute völlig vergessen.</p>



<p>Die Schauspielerin Diana Rigg war eine bezaubernde Erscheinung und zugleich irrsinnig komisch, was sich im Grunde widerspricht. Sie war schon amüsant, bevor sie Text hatte. Da ihr Faszinosum – wie gesagt – bereits ausgiebig analysiert wurde, will ich heute auf ihre Kunstfigur zu sprechen kommen. Ich glaube, ein Teil der Magie besteht in der besonderen Beziehung zwischen ihr und ihrem Kollegen John Steed.<br>Peels unmittelbare Vorgängerin auf dieser Position war die von <strong>Honor Blackman</strong> gespielte Cathy Gale. Ihrem Typ entsprechend war das Verhältnis zwischen den beiden Agenten, die gemeinsam gegen bodenständige und allmählich immer skurrilere Verbrecher zu Felde zogen, höflich und distanziert. Sie gingen beinahe wie zwei Männer miteinander um – ohne das mit irgendwelchen Buddy-Attitüden auflockern zu können. Peels Nachfolgerin Tara King wiederum hatte ein Techtelmechtel mit ihrem (deutlich älteren) Kollegen Steed. Dagegen ist nichts zu sagen, aber es ist sehr konventionell. (Selbstverständlich sehen wir in dieser britischen Serie aus den 60ern niemals irgendwelche Schlafzimmerszenen!)<br><br>Emma Peel, geborene Knight, war die Tochter eines berühmten Erfinders und hatte nach dessen Tod dessen Firma geerbt. Sie muss sich bald nach der Hochzeit mit dem  Rennfahrer Peter Peel aus diesem Amt zurückgezogen haben (die Serie verrät uns keine Einzelheiten) und ist mit Ende 20 bereits Witwe. Ihr Mann ist seit einer abenteuerlichen Reise verschollen.<br>Dass John Steed sie mit Mrs. anredet und ihre Flirts immer Flirts bleiben, gibt der Partnerschaft eine feine Note, die sie über alle anderen hinaushebt – zumal über das vergleichsweise geheimnislose Arrangement mit Tara King.<br>Besonders gut fängt der Vorspann der in Farbe gedrehten Episoden dieses Knistern ein. Steed wirft Emma eine Nelke zu, die er mit seinem Stockdegen aus einer Blumenvase  herausgeangelt hat. Emma fängt die Blume auf, tritt zu Steed hin und platziert sie zärtlich in seinem Knopfloch, eine Geste voll respektvoller Zuneigung. Sie wirkt aufrichtig und frisch, so oft man sie auch anschaut.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/f1be7fa0c7124115b6f027666c47bef0" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/07/20/emma-peel/">Das Paar mit der Nelke</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Möbel und Klamotten &#8211; Die wohlige Ortlosigkeit bei &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 15:29:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fortsetzung vom 3. Dezember 2016 Die Ortlosigkeit einer erfundenen Geschichte ist besonders effektvoll, wenn uns eine Lokalisierung vorgetäuscht wird, die in Wahrheit gar nicht stattfindet. Die Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“, deren stilbildende Episoden (die mit der Heldin Emma &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/04/28/22801/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p><em>Fortsetzung vom 3. Dezember 2016</em> <br><br>Die Ortlosigkeit einer erfundenen Geschichte ist besonders effektvoll, wenn uns eine Lokalisierung vorgetäuscht wird, die in Wahrheit gar nicht stattfindet. Die Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“, deren stilbildende Episoden (die mit der Heldin Emma Peel) gerade im linearen Fernsehen wiederholt werden, macht dies auf exemplarische und sehr raffinierte Art. Einerseits ist die Vorgabe hochpräzise: das London der Gegenwart (der Swinging Sixties). Andererseits ergeben Zeit und Ort in dieser Kombination eines der markantesten Lebensgefühle des 20. Jahrhunderts und damit ein aus heutiger Sicht restlos erfunden wirkendes Setting, ein Großbritannien, das damals tatsächlich zumindest teilweise real war: eine beneidenswert heitere Welt des Aufbruchs, der Kreativität, des allgemeinen Wohlstands und der selbstironischen Einhegung nationaler Eigenheiten („Spleens“) und Heiligtümer. Ein Land, das sich mit Riesenschritten Richtung Zukunft bewegt &#8211; während sich sein heutiges reales Gegenstück mit dem Brexit und einer haarsträubend unseriösen politischen Klasse selbst die Kehle zudrückt.<br><br>Obwohl <strong>John Steed und Emma Peel</strong> (ein Duo mit dem verwechslungsträchtigen Originalnamen <strong>„The Avengers“</strong>) in London leben, sehen wir keine Londoner Außenaufnahmen – allenfalls Postkartenmotive des Themseufers oder unverfängliche Landschaftsbilder, die mit sexy Fahrzeugen durchreist werden, um zu den eigentlichen Schauplätzen vorzudringen. Diese Schauplätze wiederum sind topologische Atelierwelten: gruselige Gemäuer, futuristische Laboratorien oder schräge Arbeitsplätze (z.B. ein kitschig dekoriertes Eheanbahnungsinstitut, in dem heimlich Morde organisiert werden, oder eine angebliche Brennerei, in der in Wahrheit das Wetter manipuliert wird.) &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="888" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Mrs.-Peel-warum-haben_rm2.jpg?resize=640%2C888&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-22897" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Mrs.-Peel-warum-haben_rm2.jpg?resize=738%2C1024&amp;ssl=1 738w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Mrs.-Peel-warum-haben_rm2.jpg?resize=216%2C300&amp;ssl=1 216w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Mrs.-Peel-warum-haben_rm2.jpg?resize=768%2C1066&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Mrs.-Peel-warum-haben_rm2.jpg?resize=1106%2C1536&amp;ssl=1 1106w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2023/05/Mrs.-Peel-warum-haben_rm2.jpg?w=1195&amp;ssl=1 1195w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als die Serie vor knapp 30 Jahren wieder einmal im Deutschen Fernsehen für gute Quoten sorgte, fand „TV Spielfilm“ diese griffige Formel (oben links) für das Faszinosum „Mit Schirm, Charme und Melone“.</figcaption></figure>


<p><span id="more-22801"></span></p>


<p>Der Kunstgriff besteht also darin, sich im Schutze einer sehr konkreten Zeit- und Ortsangabe – unter Einhaltung eines wohlüberlegten Konzeptes &#8211; denkbar große Freiheiten zu nehmen. Im Hintergrund bildet der Kalte Krieg einen „angenehmen Gruselbackground“ (Franziska Fischer in „Mrs. Peel, wir werden gebraucht!“), ohne dass man sich auf politische Statements einlassen oder den Zuschauer mit ideologischen Botschaften behelligen würde. Die zu Beginn der Reihe auftretenden feindlichen Agenten sind nur Klischeefiguren, und sie weichen alsbald den Archetypen, die zu den beschriebenen Schauplätzen passen: verrückte Wissenschaftler, Roboter, Geister, Außerirdische und fleischfressende Pflanzen, die sie selbst im London der 60er einen überraschenden Anblick geboten hätten.<br>All das ist keineswegs so zufällig wie es vielleicht schon damals gewirkt hat. Die liebevolle Ausstattung und Einkleidung der Figuren und die damit bewirkte Vermeidung des „wirklichen Lebens“ macht nicht nur Spaß (und beeinflusst den Bekleidungsstil des Publikums), sie ist auch notwendig, damit diese Welt nicht in sich zusammenfällt. Showrunner <strong>Brian Clemens</strong>: „Neben einer Schlange ganz normaler Männer von der Straße, die auf den Bus warten, würde Steed wie eine Karikatur wirken!“</p>



<p>„Mit Schirm, Charme und Melone“ entkoppelt uns aber noch von einer anderen Realität, mit der wir Sterbliche sonst zu hantieren haben. „Konkrete Hinweise auf Tages- und Uhrzeiten werden (…) selten gegeben. Als Zuschauer verliert man bald aus den Augen, wieviel Zeit vergangenen ist, seit Steed und Peel die Ermittlungen aufgenommen haben. Liegen Stunden dazwischen? Oder Tage? Uhren, die die Zeit anzeigen, Menschen, die frühstücken, die morgens zur Arbeit oder abends ins Theater gehen, sieht man so gut wie nie. John Steed und Emma Peel existieren in einer Art Zeitvakuum: draußen ist es hell, also ist Tag; nach dem Aussehen der Landschaft und der Kleidung der Agenten ist es weder Sommer noch Winter, sondern irgendwie ‚neutrales Wetter‘, (…) und es ist immer genau die richtige Tageszeit für eine Tasse Tee oder, besser noch, für ein Gläschen Champagner“ (Fischer).<br>Wir sind buchstäblich der Erdenschwere enthoben. Einen so konsequenten Eskapismus kann sich die epische erzählte Serie heutiger Prägung nicht mehr erlauben.</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/ab71f966f4df41e18da9f2ff44d33f4d" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/04/28/22801/">Möbel und Klamotten &#8211; Die wohlige Ortlosigkeit bei &#8222;Mit Schirm, Charme und Melone&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Was macht eigentlich George Lazenby?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 15:48:12 +0000</pubDate>
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<p>betr.: der neue Bond <strong>&#8222;No Time To Die&#8220;</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/George-Lazenby.jpg?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-19003" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/George-Lazenby.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/George-Lazenby.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/George-Lazenby.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2021/09/George-Lazenby.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Dieser Tage müssen wir uns nicht nur von<strong> Angela Merkel</strong> lösen, sondern auch von <strong>Daniel Craig</strong>, der parallel zu ihr und fast genusolange der amtierende <strong>James Bond </strong>war. Beiden wurde ihr jeweiliges Amt zunächst nicht zugetraut (bei Craig wurde sich an der Haarfarbe gestört, bei Merkel an der Frisur), und beider letzte Jahre verliefen schleppend, ruckelnd …<br>Wenn nun in verschiedenen „Nachrufen“ auf den altgedienten Geheimagenten von den Besonderheiten die Rede ist, die Craig von all seinen Vorgängern unterscheiden, wird gern gesagt, er habe sich in seiner Auffassung der Figur emotional weiter geöffnet als seine Vorgänger &#8211; als der virile <strong>Sean Connery</strong>, der lustige <strong>Roger Moore</strong>, der weichliche Timothy Dalton und der oberflächliche Pierce Brosnan. Insgesamt ist das richtig, aber gab es da nicht einen australischen Dressman, der die Rolle in den 60er Jahren nur ein einziges Mal gespielt hat? <span id="more-19002"></span>Sein 007 hat sogar geheiratet, und bei einer solchen Frau konnte man das sofort nachvollziehen: die unvergleichliche <strong>Diana Rigg</strong>, vormals Darstellerin der „Emma Peel“ in <strong>„Mit Schirm, Charme und Melone“</strong>. Seither ist dieser aus dem Nichts aufgetauchte Schauspieler – wie hieß er doch gleich? – von der Bildfläche verschwunden.<br><br>1983 erschien ein buch zum 2-Bonde-Jahr (ein Film kam mit Roger Moore heraus und einer mit einem fröhlichen Sean Connery bei einer Konkurrenzfirma)*. Darin wurde Bond-Darsteller Nr. 2 George Lazenby kurz beleuchtet: „So weit man überhaupt von ihm je wieder hörte, drehte er danach noch zwei Filme: ‚Universal Soldier‘ 1971 und ‚The Man From Hong Kong‘ 1975.“ Der erstere ist völlig untergangen, beim zweiteren hat der Schauspieler ein wenig mit der Presse gesprochen und auch zu James Bond etwas gesagt: „Ich habe die schlechten Kritiken erwartet. Jeder, der auf Connery folgte, würde sie bekommen haben. Mein Irrtum war, dass ich dem Regisseur glaubte, als er mir sagte, er würde mich beschützen.“ (Lazenby spricht von Peter Hunt, der nach dem gemeinsamen Film ebenso untergegangen ist wie sein Hauptdarsteller.) „Wir wissen alle, dass ich kein Schauspieler war, als der Film begann. Bis zum Ende hatte ich keine Ahnung davon, was ich machte. Wenn Peter Hunt sagte, mach es so, dann machte ich es so. Zwar protestierte ich dagegen, dass er mich zu einer Kopie Connerys machen wollte, aber ich hatte nicht die schauspielerische Erfahrung, um der Rolle meine eigene Interpretation zu geben.“ Zur Wahrheit gehört gleichwohl, dass im Feuilleton und in der Fachliteratur immer wieder darauf hingewiesen wurde, Lazenby habe seinen Job gar nicht so schlecht gemacht (er hatte die Rolle schneller im Griff als Roger Moore, der erst bei seinem dritten Auftritt wirklich souverän aufspielte, Timothy Dalton hat es vollkommen vergeblich versucht), und „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ sei insgesamt ein herausragender Film der Reihe. Objektiv betrachtet jedenfalls ein deutlich besserer als die nachfolgende Action-Klamotte „Diamantenfieber“ mit dem kokett-lustlosen Connery, der einmalig zurückkehrte und den Hype wieder herstellte.&nbsp;<br>Im besagten Buch hieß es weiter zu Lazenby, er habe bei der Produktion die „liebevolle Anerkennung“ vermisst, und die Gage sei ihm zwischen den Fingern zerronnen. „… nachdem er, wie er behauptet, den Bond-Produzenten ins Angesicht geschleudert hätte, dass er nie, nie wieder in einem Bond-Film spielen würde“, schloss er sich „monatelang ein. Er schluckte LSD, verlor unglaublich an Gewicht, hatte Depressionen und meinte, dass die Depressionen durch den LSD-Trip beendet worden wären. Wo er heute ist, wie er lebt, ob er noch Geld hat, verdient … man hört nichts. Er ist untergegangen. Ein armer Hund, der eine gute Chance verpasste, weil er eine unglückliche seelische Disposition in die Wiege bekommen hatte. Sollte jemand auf die Idee kommen, dem bösen Film die Schuld geben zu wollen, so irrt er oder er ist moderner Soziologe.“<br><br>Dieses Update blieb für die weltweite Bond-Gemeinde für gut 35 Jahre der Stand der Dinge, bis der geheimnisvolle Mr. Lazenby in einer Dokumentation über Männlichkeitsideale im Wandel der Zeit** kurz wieder auftauchte. In blendender Verfassung und voll cooler Heiterkeit, plaudert er über seine 140 Filmminuten Ruhm. Er schreibt es seiner Anfänger-Chuzpe &nbsp;zu, dass er den Job überhaupt bekam &#8211; „Meine Einstellung war: die anderen haben keine Chance. Heute würde ich berechtigte Zweifel haben. Aber damals nicht.“ &#8211; und schließt mit dem Hinweis, er habe auf Film dokumentiert, wie Roger Moore sagt: „Wenn Lazenby nicht hingeschmissen hätte, wäre keiner von uns Bond geworden!“ Lazenby: „Die Bond-Leute gaben das nie zu, weil ich Ihnen nicht in den Arsch gekrochen bin.“<br>______________<br>* „Die James Bond Filme“ vom Filmjournalisten Erich Kocian, Heyne Filmbibliothek<br>** „Real Men“, ZDF / avanti media 2018</p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/2369f08d2b864e9d9a77d6b65a1f6ce9" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/09/27/no-time-to-die-keine-zeit-zu-sterben/">Was macht eigentlich George Lazenby?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Von Georgia nach Westeros (6): Lady Olenna Tyrell</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2018 22:12:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus „Game Of Thrones“, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des Golden Age of Soundtrack, als man die Themen noch mitsingen und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/05/von-georgia-nach-westeros-6-lady-olenna-tyrell/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/05/von-georgia-nach-westeros-6-lady-olenna-tyrell/">Von Georgia nach Westeros (6): Lady Olenna Tyrell</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus <strong>„Game Of Thrones“</strong>, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des</em> Golden Age of Soundtrack<em>, als man die Themen noch mitsingen und wiedererkennen konnte.<br />
</em></p>
<p><strong>Lady Olenna Tyrell<em><br />
</em></strong>“The Sleepwalkers” (Ron Goodwin) aus <strong>“Murder Ahoy”</strong><br />
<strong><br />
</strong>Die Schauspielerin <strong>Diana Rigg</strong> hat es zu tragenden Rollen in zwei wegweisenden TV-Serien und der erfolgreichsten Kinoserie aller Zeiten gebracht. Ihre nur zwei Staffeln währende Mitwirkung an <strong>„Mit Schirm, Charme und Melone“</strong> machte die gesamte Reihe zum Kult, und auch im ungleich größeren Ensemble von „Game Of Thrones“ war sie ein Publikumsliebling. Dazwischen war sie die erste und einzige Mrs. <strong>James Bond</strong>.<span id="more-9890"></span><br />
Als greise Lady Olenna (76 laut Romanvorlage) darf Diana Rigg das intrigante Treiben ihrer jüngeren Gegnerinnen – sprich: der eigenen Verwandzschaft – aus einem gewissen Abstand verhöhnen. Sie selbst ist aktiver, als es zunächst den Anschein hat.<br />
<em><br />
</em>Die Musik zur Lady verweist ebenfalls in die britischen Sixties. Es ist das Nachtmotiv aus dem letzten “Miss Marple”-Film, eine Art Fuge auf Zehenspitzen. Dieses leise, zielstrebige Stück Kammermusik rückt seinen unleidlichen Schlussakkord nur widerwillig heraus – passend zu Lady Olenna, die im Angesicht des Untergangs noch eine Bombe platzen lässt.<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/e26c8c7c8c93442c885789d1a9496fa1" alt="" width="1" height="1" /></p>
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