<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fritz Schaefer Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/fritz-schaefer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/fritz-schaefer/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 May 2025 14:54:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Fritz Schaefer Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/fritz-schaefer/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Niederrhein On My Mind</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2025/05/06/hanns-dieter-huesch-2/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2025/05/06/hanns-dieter-huesch-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 11:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hörfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Arnold - Biographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[100. Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[DLF]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Hanns Dieter Hüsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarettist]]></category>
		<category><![CDATA[Kalenderblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Paulet]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeichen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=27902</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für mich ist jeder Tag der 100. Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch. Aber heute ist er es für uns alle. Welch eine Freude, dass ich dem WDR als Zeitzeuge dienlich sein konnte bei der aktuellen Ausgabe des „Zeitzeichens“. (Eine tägliche &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/05/06/hanns-dieter-huesch-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/05/06/hanns-dieter-huesch-2/">Niederrhein On My Mind</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="630" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/05/MAHDH_by-Roger-Paulet.jpg?resize=640%2C630&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-27903" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/05/MAHDH_by-Roger-Paulet.jpg?w=801&amp;ssl=1 801w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/05/MAHDH_by-Roger-Paulet.jpg?resize=300%2C296&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2025/05/MAHDH_by-Roger-Paulet.jpg?resize=768%2C756&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist jeder Tag der <strong>100. Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch</strong>. Aber heute ist er es für uns alle. Welch eine Freude, dass ich dem <strong>WDR</strong> als Zeitzeuge dienlich sein konnte bei der aktuellen Ausgabe des <strong>„Zeitzeichens“</strong>. (Eine tägliche Rubrik wie das<strong> „Kalenderblatt“ </strong>im <strong>Deutschlandfunk</strong>, nur viel ausführlicher.) Unbedingt mal reinhören: <a href="https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-zeitzeichen/hanns-dieter-huesch-der-100-geburtstag-des-kabarettisten/wdr-5/14500629/">https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-zeitzeichen/hanns-dieter-huesch-der-100-geburtstag-des-kabarettisten/wdr-5/14500629/</a>.<br><br>Dank an <strong>Roger Paulet</strong> für das Foto und an <strong>Fritz Schaefer</strong> für das Gespräch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2025/05/06/hanns-dieter-huesch-2/">Niederrhein On My Mind</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2025/05/06/hanns-dieter-huesch-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27902</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Fast so skurril wie die alte BRD</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2023/12/18/rudolf-platte/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2023/12/18/rudolf-platte/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 11:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevardstück]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wölffer]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Kane]]></category>
		<category><![CDATA[Der Hit (ZDF 1978)]]></category>
		<category><![CDATA[Der Kommissar]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Käthe Haack]]></category>
		<category><![CDATA[Laurent Larose]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Hubschmid]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Platte]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Fritsch]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=24210</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: 39. Todestag von Rudolf Platte / „Der Hit“ (ZDF 1978) Als ein bis zuletzt fleißiger und fürs Fernsehen tätiger Schauspieler seiner Generation war Rudolf Platte eines der reifen Gesichter, die mich zuverlässig durch meine Kindheit begleiteten &#8211; und die &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/12/18/rudolf-platte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/12/18/rudolf-platte/">Fast so skurril wie die alte BRD</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: 39. Todestag von <strong>Rudolf Platte </strong>/ <strong>„Der Hit“</strong> (ZDF 1978)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ein bis zuletzt fleißiger und fürs Fernsehen tätiger Schauspieler seiner Generation war Rudolf Platte eines der reifen Gesichter, die mich zuverlässig durch meine Kindheit begleiteten &#8211; und die dann urplötzlich verschwanden. Im Gegensatz zu Theo Lingen, bei dem es sich ganz ähnlich verhielt, war Platte ab dem Zeitpunkt seines Todes auf dem Bildschirm nicht mehr aufzufinden, gerade so, als sei über seine zahllosen sendefähigen Arbeiten eine Wiederholungssperre verhängt worden. Nur sein Gastspiel in der immer wieder aufflackernden Schwarzweiß-Serie <strong>&#8222;Der Kommissar&#8220; </strong>tauchte auf, wenn es wieder an der Reihe war. Und schon hier erschien Platte ein alter Herr, scheinbar ein Mann ohne Vergangenheit. Es ist verstörend, wie wenig uns Heutigen von diesem großen Komödianten geblieben ist, dem sein Berliner Theaterpublikum angesichts des Erfolgs seiner Lustspiele einst den Ehrentitel „Langspiel-Platte“ verliehen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich sah ich ihn wieder. <strong>Fritz Schaefer </strong>recherchiert gerade zu Thomas Fritsch, und ich erzählte ihm von einem seltsamen Film mit ihm, den ich in meiner Kindheit im Fernsehen gesehen habe. Den Titel bekam ich nicht mehr zusammen, aber ich erinnerte mich, dass Fritsch darin einen Schlagersänger namens Laurent Larouse gespielt hat. Fritz&#8216; Recherche brachte folgendes zutage: der Film war kein Film, sondern ein abgefilmtes Berliner Boulevardstück namens &#8222;Der Hit&#8220;. Und der Sänger &#8222;Larouse&#8220; hieß in Wahrheit &#8222;Larose&#8220;.<br>Ich riet Fritz, sich eine DVD-Kopie vom ZDF zu ordern. Das kostet Geld und dauert lang, aber immerhin gehört das ZDF zu den wenigen Sendern, die einen solchen Service überhaupt noch anbieten.<br>Wir haben uns das Ergebnis natürlich zusammen angeschaut. Anstatt mit <strong>Paul Hubschmid</strong>, den ich in der Vaterrolle vermutet hatte, gab es ein Wiedersehen mit Rudolf Platte, den uns die Inszenierung allen Ernstes als Sohn von <strong>Käthe Haack </strong>verkaufen will. Um wiederum der Vater von Thomas Fritsch zu sein, wirkt er zu alt.<br><br>Das Stück wirkt wie aus der Werkstatt: so unfertig, dass es ans Absurde grenzt. Man fragt sich unentwegt, was den Boulevard-Fuchs <strong>Christian Wölffer</strong> geritten hat, etwas Derartiges ins Programm zu heben. Der deutsche Titel dieses Frankreich-Imports ist nicht nur unpassend (wenn schon, müsste er „Zwei Hits“ lauten), er ist derart verwechslungsträchtig, dass das Werk nicht mal bei einer Internet-Recherche ohne weiteres auftaucht (als hätte man&#8217;s geahnt). Wer es doch findet, der liest als Platzhalter für fehlende Einträge ein Zitat aus der Schlussszene von <strong>„Citizen Kane“</strong>: „Wir müssen alles aufschreiben. Den Plunder und die Kunst.“</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/da8e9349043a4b68b5e603928f9831a3" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/12/18/rudolf-platte/">Fast so skurril wie die alte BRD</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2023/12/18/rudolf-platte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24210</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Alle Achtung!</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/11/28/21837/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2022/11/28/21837/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 20:04:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett und Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Kleinkunst-Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Gayle Tufts]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister Pfister]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Luehrs-Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Pigor und Eichhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf König]]></category>
		<category><![CDATA[rbb Kulturradio]]></category>
		<category><![CDATA[Relaxez-vous – Die Geschwister Pfister im Sitzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=21837</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: Premiere von „Relaxez-Vous! – Die Geschwister Pfister im Sitzen“* Kai Luehrs-Kaiser vorab im rbb Kulturradio mit hörbarer Vorfreude: „Die Geschwister Pfister sind wieder da – oder wären wieder da, wenn sie jemals weg gewesen wären. Ihr neues Programm heißt &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/11/28/21837/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/11/28/21837/">Alle Achtung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: Premiere von <strong>„Relaxez-Vous! – Die Geschwister Pfister im Sitzen“</strong>*</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kai Luehrs-Kaiser</strong> vorab im <strong>rbb Kulturradio</strong> mit hörbarer Vorfreude: „Die Geschwister Pfister sind wieder da – oder <em>wären</em> wieder da, wenn sie jemals weg gewesen wären. Ihr neues Programm heißt ‚Relaxez-vous – Die Geschwister Pfister im Sitzen‘ … naja, es wird sie sicher nicht lange auf den Stühlen halten. Die Pfisters sind Berliner Lokalmatadore, so ähnlich wie Gayle Tufts oder Pigor und Eichhorn, vielleicht sogar allerschönste Produkte einer Berliner Kabarett- und Kleinkunstszene. Wo sie am leichtesten waren, wurden sie meistenteils am besten, denn sie verstehen sich darauf, das scheinbar Läppische ernst zu nehmen. Und dann wird’s komisch!“ (Jubelkritik folgt…)<br><br>Wie kann es sein, dass einer Entertainment-Institution wie den Geschwistern Pfister nicht nur der sprichwörtliche „kleine Mann“ samt Anhang auf den Leim geht (den zu beglücken sie ja mit großer Kompetenz unterwegs sind), sondern auch von mir wegen ihres Durchblicks und ihrer Spitzfindigkeit verehrte Kultur- und Medienschaffende wie Ralf König, Fritz Schaefer und eben Kai Luehrs-Kaiser?<br>Es muss sich hier um ein Ventil handeln, das wohl jeder von uns zuweilen braucht. Ein <em>guilty pleasure</em>, das den Betroffenen als solches aber nicht bewusst ist.<br>Liebe Pfisters, das ist wirklich beeindruckend!<br>________________<br>* Siehe auch <a href="https://blog.montyarnold.com/2021/08/30/servus-peter-oh-la-la-mireille/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2021/08/30/servus-peter-oh-la-la-mireille/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/11/28/21837/">Alle Achtung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2022/11/28/21837/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">21837</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ars Gratia Artis</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/07/05/21022/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2022/07/05/21022/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:04:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Ode]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Maron]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne Wein und harte Nüsse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=21022</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Lauf der Zeit bringt es mit sich, dass immer häufiger Leute pensioniert werden, die man persönlich oder dem Namen nach kennt. Ich schüttle mich dann jedesmal – reflexartig.Die Idee, in Pension zu gehen, finde ich (der ich auf Ämtern &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/07/05/21022/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/07/05/21022/">Ars Gratia Artis</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Lauf der Zeit bringt es mit sich, dass immer häufiger Leute pensioniert werden, die man persönlich oder dem Namen nach kennt. Ich schüttle mich dann jedesmal – reflexartig.<br>Die Idee, in Pension zu gehen, finde ich (der ich auf Ämtern seit jeher „Freier Autor“ ins Kästchen eintrage) ganz grauenvoll – unabhängig davon, wie sehr ich die Idee des Alterns an sich – mal mehr, mal etwas weniger – grauenvoll finde.<br>Mein junger Freund und Kollege Fritz Schaefer verblüffte mich mal mit dem Hinweis, er hätte gar nichts dagegen, seine kreative Arbeit für sich ganz allein zu machen. Er brauche weder einen Auftraggeber noch ein Publikum dafür. Wir beide stellten uns ihn dann auf einem Grundstück in Südfrankreich vor, ein Bild malend. Und auf dem Nachbargrundstück spukte Erik Ode in seiner Ur-Altersrolle in „Sonne, Wein und harte Nüsse“ …<br><br>Ganz so ist es bei mir nicht. Zugegeben: mein Wunsch, nie pensioniert werden zu müssen – was ich als freischaffender Künstler ja gottlob tatsächlich nicht muss – beruht auf zwei unbescheidenen Hoffnungen: dass ich bis zuletzt fit genug bleibe, um arbeiten zu können und dass ich weiterhin so gefragt bin, dass ich bis zuletzt auch arbeiten soll. Mir würde das Fehlen eines Publikums (es muss ja kein großes sein) wohl den Boden unter den Füßen wegziehen.<br>Aber hundertprozentig kann ich es auch wieder nicht wissen.<br>Das fiel mir auf, als ich kürzlich ein Interview mit der 81jährigen Schriftstellerin <strong>Monika Maron</strong> las: „Ich habe viele Freunde, die Freiberufler sind, die können sich das Altern überhaupt nicht leisten und bleiben darum länger zwar nicht jugendlich, nicht jung, aber doch sie selbst. Und andere, die in Rente sind, mit denen man früher genauso geredet hat wie mit besagten Freunden, erzählen einem plötzlich nur noch von ihren letzten Reisen und über irgendwelche bildungsbürgerlichen Aktivitäten.“ – Tirili, dachte ich, dieses Interview handelt von dir! Außerdem freute ich mich für Frau Maron, dass die einrostenden ihrer Freunde nicht nur über Krankheiten mit ihr reden wollen.<br>Doch dann ging’s weiter: „Werden Sie für immer arbeiten?“ – „Was sonst? Es ist eine Frage der Existenz. Das ist für mich das Schrecklichste, dass ich schreiben muss bis zum letzten Atemzug, auch wenn ich schon blöd bin im Kopf oder niemand mehr lesen will, was ich schreibe.“ Die Reporterin versuchte, eine Lanze für mich zu brechen: „Meistens ist die Argumentation von Schriftstellern genau andersherum: Sie können nicht leben, ohne zu schreiben.“ – „Ich würde gerne rausfinden, was ich täte, wenn ich nicht mehr schreiben müsste. Ich würde mich wahrscheinlich langweilen, aber ob ich nur schreibe, wenn am Ende auch ein verkäufliches Buch entsteht oder ob ich auch nur ganz ungeniert vor mich hinschreiben würde – das werde ich wohl nicht herausfinden.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/07/05/21022/">Ars Gratia Artis</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2022/07/05/21022/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">21022</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Mamas Leidenschaft</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 17:29:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszug]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlemann]]></category>
		<category><![CDATA[Ullstein Verlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=19943</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: &#8222;Strahlemann&#8220; von Fritz Schaefer, siehe https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/ In diesem kleinen Buchauszug schildert uns der Autor wie es war, als seine Mutter beschloss, Sexualtherapeutin zu werden. Die Entscheidung, diesen Karriereweg einzuschlagen, reifte erst relativ spät in ihr. Sie war bereits fünfzig &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/">Mamas Leidenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: <strong>&#8222;Strahlemann&#8220;</strong> von <strong>Fritz Schaefer</strong>, <br>siehe <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In diesem kleinen Buchauszug schildert uns der Autor wie es war, als seine Mutter beschloss, Sexualtherapeutin zu werden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, diesen Karriereweg einzuschlagen, reifte erst relativ spät in ihr. Sie war bereits fünfzig Jahre alt, meine Schwester und ich waren Teenager, als sie uns bei einem Abendessen mitteilte, man hätte ihr, der diplomierten Pädagogin, „diese Zusatzausbildung“ auf der Arbeit angeboten. Sie sei „da sehr interessiert“, auch und gerade, weil sie sich bisher noch nicht so ausführlich „mit dem Thema“ auseinandergesetzt habe und nun ernsthaft überlege, zuzusagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war der Zeitpunkt ein ungünstiger. Mittlerweile befand ich mich nicht mehr in einem Alter, in dem sie mich in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett tragen und auf eine kalte Wiese stellen konnte. Ich pubertierte unkontrolliert vor mich hin und das Letzte, was ich gebrauchen konnte, war eine Sexualtherapeutin als Mutter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem war ich von ihr nicht gerade ausgiebig aufgeklärt worden. Ich weiß nicht, vielleicht lag das an ihrem Katholizismus oder ihrer eigenen Erziehung (was ebenfalls Katholizismus bedeuten würde), jedenfalls redeten wir in Sachen Aufklärung nur über das Allernötigste. Ansonsten konnte ich alles mit Mama besprechen – doch was Sexualkunde betraf, hatte ich den Eindruck, herrschte ein Klima, in dem meine Fragen eher unerwünscht waren. Vielleicht war das aber auch eine ganz normale, gesunde Distanz zwischen Mutter und Sohn? Ich fragte bei keinem männlichen Freund dahingehend nach, aus Angst, ich könnte mich lächerlich machen mit meinem Unwissen.<br>Im Laufe des Heranwachsens hatte ich wegen alledem nach außen eine ziemliche Verklemmtheit entwickelt. Ich sprach und tat nichts Sexuelles, mehr noch: meine Schamhaftigkeit ging sogar so weit, dass mir selbst die eigentlich sexuell neutrale Erkundigung, wie man sich richtig rasierte, nicht über die Lippen kam.<br>Ich wurde unterschwellig wütend, dass meine Mutter nun nicht mir, sondern direkt Wildfremden ihre Unterstützung in der Untenrum-Sache anzubieten gedachte. Aufgeklärt wurde ich beiläufig, ohne Fragen, durch Freunde und das Internet. Rasieren lernte ich durch Trial and Error.</p>


<p><span id="more-19943"></span></p>


<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann.jpg?resize=640%2C997&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-19956" width="640" height="997" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann-scaled.jpg?resize=657%2C1024&amp;ssl=1 657w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann-scaled.jpg?resize=193%2C300&amp;ssl=1 193w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann-scaled.jpg?resize=768%2C1197&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann-scaled.jpg?resize=986%2C1536&amp;ssl=1 986w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann-scaled.jpg?resize=1314%2C2048&amp;ssl=1 1314w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Cover_Schaefer_Strahlemann-scaled.jpg?w=1643&amp;ssl=1 1643w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das ist tatsächlich Fritz &#8211; ich verdächtigte dieses Kind, von einer Bildagentur zu kommen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Hause hatte ich oft den Eindruck gehabt, am Bauchnabel aufzuhören und erst kurz oberhalb der Kniescheiben wieder fortgesetzt zu werden, einfach, weil bei uns niemand über den Bereich dazwischen sprach. Und nun überraschte Mama mit ihrer Idee mit der sexualtherapeutischen Ausbildung.<br>„Kommen dann hier irgendwelche Gestörten zu uns nach Hause?“, fragte ich sie in einer Mischung aus gefälschter Langeweile und echtem Entsetzen. In meiner Fantasie wurde ich bereits unfreiwilliger Zeuge von Gesprächen, die meine Mutter im Wohnzimmer unserer kleinen, hellhörigen Wohnung führte. Fremde Männer mit Erektionsproblemen oder seltsamen Neigungen; gelangweilte alte Ehepaare, denen jegliche Sexualität vollständig abhanden gekommen war; anstrengende junge Paare, die Frau angeknipst, der Mann apathisch: ‚Hmja, also, der Stephan sagt einfach nicht, was er gerne hätte im Bett! Ich wär ja zu wirklich allem bereit, aber er meint, ich überfordere ihn mit meiner Geilheit.‘<br>Darauf meine Mutter: ‚Stephan, wie siehst du das?‘<br>Stephan: ‚Ich will einfach nur meine Ruhe.‘<br>„Das sind keine Gestörten, und wo ich das eventuell mache, wird sich zeigen“, sagte meine Mutter mit strafendem Blick und riss mich damit aus meinem außer Kontrolle geratenen Gedankenkarussell.<br>„Ich finde, du solltest das machen, Mama“, ergriff Martha das Wort. „Das passt überhaupt gar nicht zu dir, deshalb wird es dir gut gefallen!“ Wie recht meine Schwester hatte.<br><br>Wenige Tage später stand ein riesiger Rollkoffer im Flur. Er hatte ein Leopardenfellmuster und, ich hob ihn kurz an, er war leer.<br>„Mamaaa?!“, rief ich besorgt. „Ja?“, kam es aus der Küche. „Was ist das hier?“, fragte ich.<br>Meine Mutter lugte aus der Küchentür. „Ein Koffer natürlich.“<br>Ich blickte schnell zwischen meiner Mutter und dem Ding hin und her. „Und warum hat der einen Leoprint? Und was wird da reingepackt?!“<br>„Ich werde jetzt Sexualtherapeutin“, sagte meine Mutter mit feierlichem Unterton, als hätte sie damit alle Fragen zu diesem ominösen Koffer beantwortet.<br>„Ah ja, dann ist die Entscheidung jetzt also gefallen.“<br>„Sehr richtig.“<br>„Der Koffer ist für die Ausbildung?“<br>„Auch richtig.“<br>„An dem Fellmuster erkennt man ja auch direkt das mit dem Sex.“<br>„Willst du dich jetzt über mich lustig machen?“ Der Ton meiner Mutter wurde schärfer. Ich musste in der Tat ein Lachen unterdrücken, fand ich es doch zu komisch, dass meine Mutter sich des ganzen Themas jetzt mit solcher Verve annahm und ein riesiges Gepäckstück in Raubtierfell-Optik für einen geeigneten Start hielt.<br>„Nein, ich möchte einfach nur mehr erfahren über diesen verruchten Sex-Koffer!“, antwortete ich. Sie verdrehte die Augen.<br>„Den habe ich bestellt, um all meine Lernmaterialien verstauen und sie später zu Seminaren mitbringen zu können.“<br>Vor meinem geistigen Auge setzte ein Starkregen aus Sextoys verschiedener Farben und Größen ein. Ein riesiger Schwall Dildos, Vibratoren, Lack- und Lederklamotten und geplüschter Handschellen nahm mir prasselnd die Sicht. Und so weit war ich mit meiner wild blühenden Fantasie von der Realität gar nicht entfernt.<br>Ein kleiner, aber immer noch ein Schwall ebendieser Produkte sollte sich tatsächlich im Laufe der nächsten Tage in den Leoparden-Koffer ergießen.<br>„Und damit willst du ernsthaft Leute therapieren?“, fragte ich meine Mutter mit Blick auf das Chaos in dem Gepäckstück.<br>„Nicht ‚Leute‘ therapieren“, sagte sie. „Ich therapiere mich!“<br>„Was?!“ Ich sah entsetzt zu, wie sie einen Dildo in den Koffer legte.<br>„Bevor ich irgendwen anders therapieren kann, muss ich erst mal bei mir anfangen. Das gehört zur Ausbildung.“ Sie zuckte mit den Schultern.<br>„Du brauchst die ganzen Sachen also für… dich?“<br>„Ja, natürlich! Für <em>meine</em> Ausbildung, hab ich doch gesagt!“<br>Während ich meiner Mutter zusah, wie sie sorgsam einen weiteren Vibrator verstaute, den Reißverschluss des Koffers schloss, ihn auf seine Rollen stellte und in ihr Schlafzimmer zog, fragte ich mich, wie ich eigentlich gezeugt worden war. Da meine Mutter sich doch offensichtlich jetzt erst dazu entschlossen hatte, ihre Sexualität zu leben. Und zwar mit allen Mitteln, die ihr einfielen. Der Leo-Koffer hätte mir mit seiner üppigen Füllung für diverse frühe Sex-Abenteuer zur Verfügung gestanden, wenn er nur nicht meiner Mutter gehört hätte …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/">Mamas Leidenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">19943</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Niemand glaubt ihm Traurigkeit</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 21:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofonarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Arnold - Biographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Der Strudel der flüsternden Sachen]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Graceland Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Clarin]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Halver]]></category>
		<category><![CDATA[Normann Seils]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlemann]]></category>
		<category><![CDATA[Ullstein Verlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=19901</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: &#8222;Strahlemann&#8220; von Fritz Schaefer Vor vielen Jahren erreichte mich per Mail eine Anfrage: Bieten Sie Ihre Sprecherworkshops auch für Jugendliche an? Ich antwortete: Gern &#8211; ich weiß nur nicht, wo ich die Jugendlichen herbekommen soll.Der 13jährige Fritz, ein Hobby-Hörspielmacher &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/">Niemand glaubt ihm Traurigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: <strong>&#8222;Strahlemann&#8220;</strong> von <strong>Fritz Schaefer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor vielen Jahren erreichte mich per Mail eine Anfrage: Bieten Sie Ihre Sprecherworkshops auch für Jugendliche an? Ich antwortete: Gern &#8211; ich weiß nur nicht, wo ich die Jugendlichen herbekommen soll.<br>Der 13jährige Fritz, ein Hobby-Hörspielmacher aus dem Ruhrgebiet, buchte also ein Workshopwochenende in Hamburg und organisierte eine Gruppenreise mit zehn FreundInnen. Wir produzierten (ohne die beiden Begleit-Mütter) eine frühe Version des Hörspiels „Der Strudel der flüsternden Sachen“ in Konrad Halvers Graceland-Studio im Tiefparterre des Logenhauses.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011.jpg?resize=640%2C426&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-19955" width="640" height="426" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/Gruppenfoto_Jan-2011-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Obere Reihe v.r.n.l.: Fritz, Tonmeister Marco Bachmann und ich im Januar 2011 (Foto: Normann Seils)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fritz hatte eine herrlich angeschepperte Cartoonstimme – der von <strong>Hans Clarin</strong> nicht unähnlich, nur ohne deren stets heraushörbare Mühe der Verstellung. Vom künstlerischen Standpunkt fand ich sie großartig, aber für ihren Träger war es sicher von Vorteil, dass sich dieser Effekt inzwischen gelegt hat.<br>In den folgenden Jahren erwies sich Fritz – insofern erinnerte er mich an mich – als jemand, der den holden Unfug der Kindheit jederzeit ernstnahm und ihn auch zum Inhalt seines Erwachsenwerdens machte. Ein Nerd war er indessen nie, die drolligen Interessen kamen seiner Lebenstüchtigkeit niemals in die Quere, und als Netzwerker wäre er mir unter umgekehrten Vorzeichen ein Vorbild gewesen. Er professionalisierte seine akustische Bastelarbeit, fand Sponsoren dafür, interessierte die Lokalpolitik und entzückte die Fachwelt. Bald saß er in der <strong>Grimme-Preis</strong>-Jury.<br>Nun hat er ein Buch vorgelegt, das zwar von ihm und seinen frühesten Jahren handelt, die medialen Aspekte aber weitgehend ausspart und stattdessen sein skurriles menschliches Umfeld in den Blick nimmt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/KommoedchenFritz1.jpg?resize=640%2C480&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-19969" width="640" height="480" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/KommoedchenFritz1.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/KommoedchenFritz1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/KommoedchenFritz1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Fritz und ich machen gute Miene zu einer entsetzlichen Kabarettvorführung</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier fällt mir wieder eine eigene Erfahrung ein: als ich etwa im selben Alter war, durfte auch ich mich drucken lassen, als Beitragender einer kleinen Comedy-Buchreihe des gleichen Verlages. Bei mir ging es nur am Rande um die Familie, auch ich nannte keine Klarnamen und fügte meine Erinnerungen in ein Konzept ein. Aber auch bei mir rappelte der Stammbaum („So, da haben wir es ja! Wir haben es immer gewusst …“).<br><br>Eine Leseprobe gibt es hier: <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2022/02/08/19943/</a></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/374e10040fa44e7fb563ae6212929e71" alt="" width="1" height="1"></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/">Niemand glaubt ihm Traurigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2022/02/03/19901/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">19901</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
