<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>kulturelle Aneignung Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<atom:link href="https://blog.montyarnold.com/tag/kulturelle-aneignung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/kulturelle-aneignung/</link>
	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Mar 2024 17:51:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2022/02/image.jpg?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>kulturelle Aneignung Archive - Monty Arnold blogt.</title>
	<link>https://blog.montyarnold.com/tag/kulturelle-aneignung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">202866671</site>	<item>
		<title>Fast so schwer wie Trompete spielen &#8230;</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2024/03/24/24950/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2024/03/24/24950/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 16:28:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Die 20er Jahre (Sendereihe)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliche Bedeutung des Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Luehrs-Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
		<category><![CDATA[kulturelle Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[rbb Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=24950</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8230; eine intelligente Diskussion über kulturelle Aneignung Neulich hörte ich in einer TV-Diskussion eine erregte junge Dame sagen, es sei nicht hinnehmbar, dass Menschen weißer Hautfarbe Jazz spielten, denn Jazz sei eine Musik, die den Angehörigen einer anderen Ethnie gehöre. &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/03/24/24950/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/03/24/24950/">Fast so schwer wie Trompete spielen &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8230; eine intelligente Diskussion über kulturelle Aneignung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neulich hörte ich in einer TV-Diskussion eine erregte junge Dame sagen, es sei nicht hinnehmbar, dass Menschen weißer Hautfarbe Jazz spielten, denn Jazz sei eine Musik, die den Angehörigen einer anderen Ethnie gehöre. Die Teilnehmerin verkannte nicht nur die völkerverständigende Wirkung dieser Musik im 20. Jahrhundert, sie übersah auch, dass Jazz eben keine rein schwarze Musik ist, sondern – im Gegenteil – eine, die aus dem Zusammentreffen der afrikanischen mit der westlichen Kultur entstanden ist. Dies (so wie die in der Tat tragischen Umstände, unter denen das geschah) lässt sich historischen Quellen entnehmen; was niemanden davon abhalten sollte, einfach mal Jazz zu <em>hören</em>. Oder zu spielen – egal welche Hautfarbe er hat.<br>Der Vorwurf der „kulturellen Aneignung“, der hier wieder einmal im Raum stand, wird selten auf kompetentere Weise geführt als in diesem Beispiel. Er ist nur einer von vielen, die zum Gegenstand schriller, unbeholfener und unreif geführter Diskurse geworden sind, nachdem die sozialen Medien die Pforten zu einer breiten, öffentlichen „Streitkultur“ weit aufgestoßen haben.*<br>In seiner Sendereihe über die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts stieß<strong> Kai Luehrs-Kaiser</strong> im <strong>rbb </strong>immer wieder auf Parallelen zur Gegenwart (2023), was ausdrücklich nicht das Thema der Reihe war.* Im „Problem einer gewissen Eingemeindung oder auch Aneignung kultureller Güter auf dem Wege der Kunst“ erkannte er einmal mehr „ein altes Problem – weit älter als der Ausdruck &#8218;Kolonialismus&#8216; es heute will. Als kolonial wird heutzutage der hermeneutische Versuch, in die Welt zu blicken, gern vereinfacht oder pauschal denunziert. Das Verstehen eines Gegenübers, um es hier mal ganz hochmögend zu sagen, ist nämlich nicht so einfach wie der böse Begriff Kolonialismus es suggeriert. Man kann das Andere, das Fremde, nicht in den Blick nehmen, ohne selbst der zu bleiben, der diesen Blick wirft. Deswegen muss es unvermeidlicherweise einen eigenen Blick auf das Fremde geben dürfen, ohne dass dieser sogleich als kolonialistisch angeprangert wird. Warum ist das so? Ganz einfach: Weil es anders schlicht und ergreifend gar nicht geht. Wir blicken als wir selbst auf anderes. Der Rest ist Bemühung, und, wenn’s hochkommt: gute Absicht.“<br>_________________<br>* Die Reihe ist noch immer vollständig nachzuhören unter <a href="https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/die_20er_jahre/calendar.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/die_20er_jahre/calendar.html</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2024/03/24/24950/">Fast so schwer wie Trompete spielen &#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2024/03/24/24950/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24950</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Schauspielerei &#8211; was ist das?</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2023/12/09/24162/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2023/12/09/24162/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 18:16:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[King Lear]]></category>
		<category><![CDATA[kulturelle Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Old Shatterhand]]></category>
		<category><![CDATA[Staying West]]></category>
		<category><![CDATA[Uschi Glas]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetou]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetou und das Halbblut Apanatschi]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetou-Debatte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=24162</guid>

					<description><![CDATA[<p>betr.: &#8222;kulturelle Aneignung&#8220; / Nachtrag zu https://blog.montyarnold.com/2023/11/21/staying-west/ In diese Debatte schaltet sich auf Einladung des F.A.Z.-Magazins nun auch Uschi Glas ein, deren Appeal als Publikumsliebling durchaus hilfreich ist. Sie erreicht eventuell auch jene Diskursteilnehmer, deren betont unintellektueller Habitus sie beispielweise &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/12/09/24162/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/12/09/24162/">Schauspielerei &#8211; was ist das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">betr.: &#8222;kulturelle Aneignung&#8220; / Nachtrag zu <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/11/21/staying-west/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://blog.montyarnold.com/2023/11/21/staying-west/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diese Debatte schaltet sich auf Einladung des<strong> F.A.Z.-Magazin</strong>s nun auch <strong>Uschi Glas</strong> ein, deren Appeal als Publikumsliebling durchaus hilfreich ist. Sie erreicht eventuell auch jene Diskursteilnehmer, deren betont unintellektueller Habitus sie beispielweise daran hindert, das Wort „Schauspielerei“ überhaupt zu kapieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Beispiel der Besetzung der weiblichen Titelrolle in <strong>„Winnetou und das Halbblut Apanatschi“</strong> wird die zuletzt heiß diskutierte Frage wieder aufgeworfen, was Schauspieler eigentlich dürfen und was sie gefälligst lassen sollten. Uschi Glas wird angesichts der obligatorischen „Aneignungs“-Vorwürfe gefragt, ob sie noch zu diesem Film stehe. Antwort: „Natürlich. Und ich finde die Debatten auch absolut albern. (…) Jedenfalls haben die beiden [Protagonisten Winnetou und Old Shatterhand] Blutsbrüderschaft geschlossen, denn sie wollen Frieden zwischen ihren Völkern. Das sollte man gerade in unseren Zeiten als positives Signal sehen. Und dass es im Film Böse bei den einen wie bei den anderen gibt, ist doch Antirassismus par excellece.“ Auf die Frage, ob es nicht fragwürdig sei, sich als Münchnerin den Status der halben Apachin anzuziehen, findet sie einleuchtende Worte: „Wenn man das weiterdenkt, dann wäre die Schauspielerei am Ende. Denn dann könnte King Lear nur von einem echten König gespielt werden, und ich dürfte nur noch Uschi Glas spielen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/12/09/24162/">Schauspielerei &#8211; was ist das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2023/12/09/24162/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24162</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Im Reservat der Unkorrekten</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2023/08/20/karl-may-festspiele-in-bad-segeberg/</link>
					<comments>https://blog.montyarnold.com/2023/08/20/karl-may-festspiele-in-bad-segeberg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 14:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DER SPIEGEL]]></category>
		<category><![CDATA[Karl May]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-May-Festspiele]]></category>
		<category><![CDATA[kulturelle Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Wilder Westen]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetussi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.montyarnold.com/?p=23466</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im aktuellen „Spiegel“ wird im Rahmen einer langen Essay-Reportage von den „Karl-May-Festspielen“ in Bad Segeberg über die Problematik von kultureller Aneignung und der Weiterbenutzung solcher Begriffe wie „Indianer“ nachgedacht. Als notorischer Western-Nicht-Fan und Reise-Muffel komme ich selten in die Verlegenheit, &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/08/20/karl-may-festspiele-in-bad-segeberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/08/20/karl-may-festspiele-in-bad-segeberg/">Im Reservat der Unkorrekten</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen <strong>„Spiegel“</strong> wird im Rahmen einer langen Essay-Reportage von den<strong> „Karl-May-Festspielen“ in Bad Segeberg</strong> über die Problematik von kultureller Aneignung und der Weiterbenutzung solcher Begriffe wie „Indianer“ nachgedacht. Als notorischer Western-Nicht-Fan und Reise-Muffel komme ich selten in die Verlegenheit, diesen Ausdruck (nicht) zu benutzen*, finde ihn aber schon deshalb generell bewahrenswert, weil man ihn braucht, um jüngeren Menschen erklären zu können, dass sich andere dadurch verletzt fühlen könnten. (Sonst tun das irgendwann jene, die ihn verächtlich gebrauchen.) Wie die Vermittlung dieser wichtigen sozialen Kompetenz ohne diese und andere problematische wortwörtliche Nennungen gelingen soll, hat mir noch niemand erklären können.</p>
<p>Ich bin bei der Lektüre des Artikels mal wieder erleichtert, niemals <strong>Karl May</strong> gelesen zu haben (und insofern etwas aus der Schusslinie zu rutschen). Für die bedrückende Spießigkeit seiner deutschen Verfilmungen kann der Autor natürlich nichts; ich habe ihn aus einem anderen Grund nicht lesen wollen, an dem er ebenso unschuldig ist. Es gab einfach immer viel zu viele Alternativen, die mir viel spannender und bereichernder erschienen. Obwohl sich die Kindheit ja immer schrecklich hinzieht, hatte ich einfach nicht genug Zeit für Karl May.<br />
Da fällt mir auf: das ist bis heute so geblieben.<br />
___________________<br />
* Ich bekenne mich schuldig, vor vielen Jahren eine Stand-Up-Nummer mit dem Titel <strong>„Winnetussi“</strong> verfasst und öffentlich vorgetragen zu haben. Sie handelte allerdings ausdrücklich nicht von fremden Kulturen oder ihren Schicksalen, sondern vom kindlichen Umgang mit solchen Sujets in den westdeutschen 70er Jahren. (Der Unterschied mag nicht jedem einleuchten …) Dieser Monolog ist übrigens nicht mal autobiografisch, sondern aus der Beobachtung meiner Altersgenossen zusammengestellt. Der Wilde Westen war mir schon immer fremd, die Chinesen haben mich viel mehr fasziniert …<img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/472658f4486b4b9b97983b0b0a33c193" width="1" height="1" alt=""></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2023/08/20/karl-may-festspiele-in-bad-segeberg/">Im Reservat der Unkorrekten</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://blog.montyarnold.com/2023/08/20/karl-may-festspiele-in-bad-segeberg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">23466</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
