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	<title>„Game Of Thrones“ Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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	<description>The St. George Herald / Copyright by Monty Arnold</description>
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	<title>„Game Of Thrones“ Archive - Monty Arnold blogt.</title>
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		<title>Dieses Genre handelt von Dir!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 16:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 67. Geburtstag von Wolfgang Hohlbein / arte: „Die Gesichte der Fantasy“ Wolfgang Hohlbein ist einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller überhaupt. Seine 200 Romane haben sich mehr als 43 Millionen mal verkauft. Ein solcher Output ist auch dann noch imposant, &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/08/15/16494/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/08/15/16494/">Dieses Genre handelt von Dir!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 67. Geburtstag von <strong>Wolfgang Hohlbein</strong> / <strong>arte</strong>: <strong>„Die Gesichte der Fantasy“</strong></p>
<p>Wolfgang Hohlbein ist einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller überhaupt. Seine 200 Romane haben sich mehr als 43 Millionen mal verkauft. Ein solcher Output ist auch dann noch imposant, wenn man weiß, dass sein zentrales Genre die Fantasy ist.<br />Kürzlich versprach uns der Kultursender arte in einer zweiteiligen Doku „Die Geschichte der Fantasy“. Das war eine Mogelpackung, denn Geschichtliches erfuhr man hier nicht. Nachdem zu Beginn beider Teile der Hinweis gefallen ist, dass sich schon die Menschen der Antike gern Geschichten aus dem Reich des Übernatürlichen erzählt hätten, startet der übliche Mischmasch aus Filmclips und Statements von Betroffenen und Beteiligten. Sie erklingen in austauschbarer Reihenfolge und dauern nie länger als wenige Sekunden. Immer wieder wird uns erklärt, was der Begriff „Fantasy“ als Medien- und Massenphänomen heute bedeutet: alles kann passieren, jeder kommt drin vor – du auch! <br />Weder gibt es in dieser Sendung so etwas wie eine Chronologie, noch wird auf die Entwicklung der Literaturgattung eingegangen, die die Grundlage heutiger Rollenspiel-, Film- und Serienerfolge sowie einer immensen nicht-politischen Jugendkultur bildet. Die Säulen der Gattung – allen voran „Der Herr der Ringe“ und „Conan“ in früheren Zeiten sowie „Harry Potter“ und „Das Lied von Eis und Feuer“ („Game Of Thrones“) in jüngeren &#8211; werden zwischendurch regelmäßig aufgerufen, um den Eindruck einer hohen Durchschnittsqualität zu erwecken.</p>
<p>Den roten Faden des Zweiteilers bildet der Besuch einer Illustratorin im Heim von Wolfgang Hohlbein und die Grundregeln, die er ihr und uns verrät: dass der Held immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommt, dass dieser Held bei einem Autor wie ihm auch mal Fehler machen darf (wie im Leben …), dass er erfreulicherweise überlebt und dass der Kampf Gut gegen Böse gerade wieder besonders aktuell ist. Auch bei der Erschaffung seiner Welten macht der Autor „gar keine großen Experimente“.</p>


<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Hohlbein-Vaults.jpg?resize=640%2C360&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-16512" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Hohlbein-Vaults.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Hohlbein-Vaults.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Hohlbein-Vaults.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2020/08/Hohlbein-Vaults.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wolfgang Hohlbeins eindrucksvolle Sammlung der eigenen Romane. Hier findet der Autor immer Anregungen für das nächste Buch.</em></figcaption></figure>


<p><span id="more-16494"></span></p>


<p>Mit anderen Worten: alles ist doch letztlich genau wie bei uns selbst. (Dieser Überlegung folgend könnte man auch Romane darüber schreiben, dass jemand viermal täglich aufs Klo muss und sich in schwachen Stunden davor drückt, den Müll runterzutragen – solange er spitze Ohren und ein paar drollige Monsterfreunde hat.) Für die immergleiche Geschichte von einem das auszog, das Fürchten zu lernen und der nach episodischen Begegnungen mit vielen Feinden und einem Mentor wieder nach Hause darf, hat sich in den letzten Jahren der Kitschbegriff „Heldenreise“ durchgesetzt.<br>Herman Weigel, Drehbuchautor der „Unendlichen Geschichte“, ist die einzige kritische Stimme der Sendung: „Ich glaube, die ‚Heldenreisre‘ ist das größte Unglück der Fantasy-Literatur und des Fantasy-Films überhaupt. Jeder Leser, jeder Zuschauer kennt alle Wendungen im Schlaf. Diese Einfallslosigkeit schreit einen schon in der ersten Minute an!“<br>Doch der Ausdruck erfüllt seinen Zweck. Er täuscht Außenstehenden vor, man müsse (mindestens) ein Buch gelesen haben, um so etwas schreiben zu können. Fans wissen es besser: das muss man nicht. Das Konzept der „Heldenreise“ ist das, was jedem halbwegs gesunden Kind von selbst einfällt, wenn es sich beim Spielen zum ersten Mal auf eine längere Geschichte einlässt. Fantasy verströmt diesen behaglichen Duft von „Das kannste auch!“ Das ist das Geheimnis ihres Erfolges. Und es ist ja nicht einmal gelogen.</p>


<p><img decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/3cef592ce7e34d588d08e6ceada50dd6" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2020/08/15/16494/">Dieses Genre handelt von Dir!</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Der Winter unseres Missvergnügens</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 12:52:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: das Ende der deutschen Erstauswertung der Serie „Game Of Thrones“ Altmodisch betrachtet, geht heute eine Ära zuende. Die letzte Folge der meistdiskutierten und am häufigsten illegal heruntergeladenen TV-Serie der Dekade &#8211; die letzte Folge des 70-Stunden-Epos „Game Of Thrones“ &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/10/26/ueberfahrt-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/10/26/ueberfahrt-2/">Der Winter unseres Missvergnügens</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>betr.: das Ende der deutschen Erstauswertung der Serie <strong>„Game Of Thrones“</strong></p>



<p>Altmodisch
betrachtet, geht heute eine Ära zuende. Die letzte Folge der meistdiskutierten
und am häufigsten illegal heruntergeladenen TV-Serie der Dekade &#8211; die letzte
Folge des 70-Stunden-Epos „Game Of Thrones“ – wird heute im linearen deutschen
Free-TV erstausgestrahlt. Selbstverständlich ist GOT nicht eigentlich eine <em>TV</em>-Serie, und das heutige Programm hat
längst jeder auf dem Computer gesehen, der es unbedingt wollte.&nbsp; &nbsp;</p>



<p>Zu spoilern gibt es also nichts mehr. Die Foren brodelten schon nach der vorigen, der 7. Staffel vor Zorn über den Qualitätsabfall, den das Zuendegehen der literarischen Vorlage dem Format beschert hat. Nach der Freischaltung der neuen Folgen im Frühjahr – der Fortsetzung nach quälenden anderthalb Jahren – häuften sich die schlechten Nachrichten aus der Umgebung von Westeros. Der erste Ansturm überlastete die Infrastruktur des Anbieters Sky, was für einige der Fans (bzw. Fernsehmuffel) stundenlanges Warten, schlechtere Auflösung oder die Beschränkung auf die deutsche Synchronfassung zur Folge haben konnte. Sky bewertete den eigenen Erfolg dann zwar positiv und lobte den erwiesenen „Lagerfeuer-Charakter“ seines Produktes, doch der geheimnisvolle „Dylan D.“ stellte eine Petition ins Netz, die ein Remake der 8. Staffel forderte und die Autoren als „entsetzlich inkompetent“ beschimpfte. Hunderttausende schlossen sich ihm an. Auch das Feuilleton war insgesamt nicht entzückt. Die F.A.Z. etwa klagte, die Serie verheize ihre Schauplätze und Figuren. Sogar die Helden wurden ins Verderben gerissen. Einer der größten, der fesche Kit Harrington, ließ sich in eine „Wellness-Einrichtung“ einweisen, um sich von seiner Alkoholsucht und von der Absetzungs-Depression kurieren zu lassen. <span id="more-14728"></span>Für andere Publikumslieblinge, wie etwa den Darsteller der heimlichen Hauptfigur Tyrion oder die stattliche Kämpferin Gwendoline Christie, dürfte das Finden neuer Aufgaben all ihrer Glanzleistungen zum Trotz noch schwieriger werden. Immerhin hat Peter Dinklages kluger Zwerg die Geschichte überlebt. Lange Zeit führte er die Beliebtheitshitparade der GOT-Charaktere an, und allseits bangte man darum, er könnte den Serientod sterben wie so viele andere wichtige Figuren. Stattdessen hat es nun die emotional aufgetaute Drachenmutter Daenerys erwischt, die Tyrion in den Popularitätswerten zuletzt überflügelte – ein weiteres Ärgernis für die Zuseher. Den chinesischen Fans blieb diese Misere erspart, denn wegen eines internationalen Handelskonflikts konnten sie die letzten Folgen zunächst nicht sehen – auch hier war also für Ärger gesorgt.</p>



<p>Selbstverständlich sind die letzten sechs Folgen „Game Of Thrones“ ein sehenswertes Spektakel (- einige davon haben Überlänge und jede einzelne ist aufwändig wie eine größere Kinoproduktion). Aber auch die allerschönsten Sequenzen leiden darunter, inhaltlich keinen rechten Sinn zu ergeben und nur stattfinden zu können, weil die Logik gewaltige Löcher hat. In der dritten Folge etwa ereignet sich ein unerträglich spannender und in seiner Missachtung der heutigen Sehgewohnheiten geradezu kammerspielartiger Moment. Die 18.000 Kämpfer von Winterfell erwarten den nächtlichen Angriff des Nachtkönigs und seiner 120.000köpfigen Zombie-Armee. Als sich diese ankündigt, reiten die die Dothraki als Vorhut der vereinten Heere in die Finsternis. Wir sehen nur ihre Arakhs, ihre flammenden Sicheln aus der Drachenperspektive. Auf einmal beginnen diese kleinen Lichter in der schwarzen Ferne zu verlöschen – und wir erhalten schreckliche Gewissheit, ohne einen einzigen explizit-brutalen Anblick (dazu ist wenig später noch ausreichend Gelegenheit). Aber wo steckt in dieser Zeit eigentlich Daenerys mit ihren Drachen? Sie greift erst ein, als die Angreifer Winterfell schon zu stürmen begonnen haben. <br>Solche Widersinnigkeiten häufen sich ab der 6. Staffel und bestimmen mehr und mehr den Fortgang der Ereignisse. <br><br>Die allgemeine Unzufriedenheit hatte einen wohltuenden Nebeneffekt: von allem famosen Blendwerk unbeirrt forderten die Fans ein besseres Buch. Üblicherweise wird die Arbeit der Autoren (hier: <em>des</em> Autors der Vorlage) überhaupt nicht bemerkt geschweige denn gewürdigt.<br>Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine weitere gute Nachricht: George R. R. Martin will seinem „Lied von Eis und Feuer“ in aller Ruhe noch zwei abschließende Bände hinzufügen.<br>Die DVD-Box mit dem Serienfinale erscheint am 3. Dezember.</p>


<p><img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/593c87622f79412c85656d1ebab093d4" width="1" height="1" alt=""></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2019/10/26/ueberfahrt-2/">Der Winter unseres Missvergnügens</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Film- und ComicCon Offenburg (2)</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 14:21:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gut 25 Jahre nach meinem ersten veröffentlichten Comic-Album und meiner ersten Hauptrolle in einem PC-Spiel bin ich erstmal Gast auf einer Convention. Anlass sind &#8211; vermutlich &#8211; meine 28.000 Sprachtakes in &#8222;Deponia&#8220;. Zu Gast in der Welt der &#8222;Ghostbusters&#8220; mit &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/08/12/film-und-comiccon-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/08/12/film-und-comiccon-2/">Film- und ComicCon Offenburg (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11056" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Film-ComicCon-Offenburg.jpg?resize=640%2C268&#038;ssl=1" alt="Film-ComicCon-Offenburg" width="640" height="268" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Film-ComicCon-Offenburg.jpg?w=3164&amp;ssl=1 3164w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Film-ComicCon-Offenburg.jpg?resize=300%2C126&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Film-ComicCon-Offenburg.jpg?resize=1024%2C429&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Film-ComicCon-Offenburg.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Film-ComicCon-Offenburg.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><em>Gut 25 Jahre nach meinem ersten veröffentlichten Comic-Album und meiner ersten Hauptrolle in einem PC-Spiel bin ich erstmal Gast auf einer Convention. Anlass sind &#8211; vermutlich &#8211; meine 28.000 Sprachtakes in &#8222;Deponia&#8220;.<br />
</em><br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11100" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Ghostbusters-CARDSC_0516RM.jpg?resize=640%2C394&#038;ssl=1" alt="Ghostbusters-CARDSC_0516RM" width="640" height="394" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Ghostbusters-CARDSC_0516RM.jpg?w=3320&amp;ssl=1 3320w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Ghostbusters-CARDSC_0516RM.jpg?resize=300%2C185&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Ghostbusters-CARDSC_0516RM.jpg?resize=1024%2C631&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Ghostbusters-CARDSC_0516RM.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Ghostbusters-CARDSC_0516RM.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Zu Gast in der Welt der &#8222;Ghostbusters&#8220; mit Todd Corman und Jennifer Runyon.</em></p>
<p>Die Begegnung mit den Kollegen aus Film und Fernsehen war ein besonderes Vergnügen. Zwei Schauspieler waren wegen ihrer Auftritte in „Gostbusters“ geladen: <strong>Timothy Carhart</strong> alias „feuchtes Handtuch“ mit Gattin Lori und <strong>Jennifer Runyon</strong> in Begleitung ihres Mannes Todd. <strong>Todd</strong> heißt nicht zufällig<strong> Corman</strong>, er ist ein Neffe des legendären B-Filmproduzenten <strong>Roger Corman</strong>. Todd hat sich nach einem kurzen Ausflug in die Filmbranche seiner wahren Leidenschaft zugewandt, dem Damen Basketball, dem er viele Jahre als Coach diente. Jennifer Runyon spielte u.a. in „The Falcon And The Showman“, „18 Again!“, „Charles In Charge“ und „Up The Creek“ („Das turbogeile Gummiboot“), ehe sie sich in die Mutterschaft verabschiedete.</p>
<p><em><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11095" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Star-Wars20180813_153541RM.jpg?resize=640%2C366&#038;ssl=1" alt="Star Wars20180813_153541RM" width="640" height="366" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Star-Wars20180813_153541RM.jpg?w=3904&amp;ssl=1 3904w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Star-Wars20180813_153541RM.jpg?resize=300%2C172&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Star-Wars20180813_153541RM.jpg?resize=1024%2C585&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Star-Wars20180813_153541RM.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Star-Wars20180813_153541RM.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Kein Marvel-Stand weit und breit. Die Kollegen vom Todesstern gewährten mir Unterschlupf.</em><span id="more-11060"></span></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11090" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con1_NerdsB.jpg?resize=640%2C377&#038;ssl=1" alt="Con1_NerdsB" width="640" height="377" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con1_NerdsB.jpg?w=1640&amp;ssl=1 1640w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con1_NerdsB.jpg?resize=300%2C177&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con1_NerdsB.jpg?resize=1024%2C604&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con1_NerdsB.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />Die 20jährige Nordirin Aimee Richardson war als <strong>Myrcella Baratheon</strong> in „Game Of Thrones“ zu sehen. Nach zwei Staffeln ging sie auf eine längere Reise, von der sie nach zwei weiteren leicht verändert wieder zurückkehrte. Aimee erfuhr von ihrer Umbesetzung erst aus der Fernsehzeitung. Die älteren Kollegen hatten ähnliche Erlebnisse zu berichten. Wir waren uns einig, dass die Unterhaltungsbranche eine schattige Sphäre ist, obwohl sich das für mich in dieser Runde ganz anders anfühlte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11085" src="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con2_Det2.jpg?resize=640%2C247&#038;ssl=1" alt="Con2_Det2" width="640" height="247" srcset="https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con2_Det2.jpg?w=1640&amp;ssl=1 1640w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con2_Det2.jpg?resize=300%2C116&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con2_Det2.jpg?resize=1024%2C395&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/blog.montyarnold.com/wp-content/uploads/2018/08/Con2_Det2.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Timothy Carhart entzückte uns und das Publikum der Fragestunde  mit seiner sarkastischen Kodderschnauze. Sein Auftritt in „Ghostbusters“ liegt zu lange zurück, um seinen Sohn zu beeindrucken. Erst dessen Freunde haben ihn darauf hingewiesen, wie cool sein Dad ist. Zur Zeit ist er neben Kevin Costner in der Serie „Yellowstone“ zu sehen.<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/ab879d5ddc8f4c0ba18e82dfe0c8625d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Von Georgia nach Westeros (11): Theon Graufreud</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/06/04/von-georgia-nach-westeros-11-theon-graufreud/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 17:20:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus „Game Of Thrones“, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des Golden Age of Soundtrack, als man die Themen noch mitsingen und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/06/04/von-georgia-nach-westeros-11-theon-graufreud/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus <strong>„Game Of Thrones“</strong>, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des</em> Golden Age of Soundtrack<em>, als man die Themen noch mitsingen und wiedererkennen konnte.</em></p>
<p><strong>Theon Graufreud</strong><br />
<strong>&#8222;Gesù di Nazareth &#8211; Preludio</strong><strong>&#8222;</strong> von<strong> Maurice Jarre</strong></p>
<p>Theon Graufreud &#8211; der Sohn und Erbe von Lord Balon Graufreud, dem Herrscher der Eiseninseln, und der Bruder von Asha Graufreud &#8211; fällt dem Widerling vom Dienst, Ramsey Bolton, in die Hände und wird kastriert, erniedrigt und entmenschlicht. Er leidet sicherlich mehr als jeder andere Charakter in dieser ungastlichen Erzählung. Zwar gelingt es ihm nach zwei Staffeln, aus dieser Not wieder freizukommen, doch er ist derart gebrochen, dass ihn Sansa Stark förmlich zwingen muss, sich wieder aufzurichten und versuchsweise in sein altes Leben zurückzukehren.<span id="more-10552"></span><br />
Zugegeben: die Musik, die ich dafür ausgesucht habe, hat etwas mehr Glamour als dieses arme Würstchen, aber sie beschreibt die Stationen seines Leidensweges überaus trefflich.</p>
<p>„Gesù di Nazareth“ ist die Musik zu einem liturgischen TV-Vierteiler, doch sie ist so sinfonisch und monumental wie nichts, was Maurice Jarre seit seinem Score für das Epos „Lawrence von Arabien“ geschrieben hat. Dazwischen pflegte er einen kauzigen, eher parodistischen Stil, danach machte er es sich am Synthesizer bequem, was seine Arbeit mitunter etwas billig geraten ließ. Mit seinem Prelude zu „Gesu di Nazareth“ beschließt Maurice Jarre seine fruchtbarste Phase und illustriert den Durchhaltewillen einer besonders gepeinigten Kreatur aus „Game Of Thrones“.</p>
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		<title>Von Georgia nach Westeros (10)</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/05/29/von-georgia-nach-westeros-10/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2018 17:54:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutschlandfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Ramin Djawadi]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: <strong>&#8222;Game of Thrones Live Concert Experience&#8220;</strong> gastiert in Hamburg</p>
<p>Die heute in Hamburg Station machende <strong>&#8222;Game of Thrones&#8220;</strong>-Konzerttournee kommt wie ein Rockkonzert daher, mit ins Publikum hinein verlängerter Rampe und Hebebühne, Pyro-Effekten und natürlich mit Filmleinwänden – ganz so, wie es der Untertitel „Life Concert Experience“ verspricht. Der Komponist <strong>Ramin Djawadi</strong> will an diesem Konzept drei Jahre gearbeitet haben. Recht hat er: ohne all das Brimborium würde das Publikum seinen immergleichen Vamps und <strong>„Carmina Burana“</strong>-Bausteinchen kaum länger als bis zum Ende der Ouvertüre folgen. Selbst der großzügige DLF-Filmmusikspezialist <strong>Vincent Neumann</strong>, der bereit ist Djawadis Arbeit unter „klassische Musik“ einzuordnen, bemerkt in seiner Rezension des Tour-Auftaktes, bei diesem Konzert sei es „schon von Vorteil, wenn man die Geschichte (der Serie) kennt“. Djawadi selbst bezeichnet das Konzert als „zweistündigen Trailer zur Serie“.</p>
<p>Melodien gibt es in diesem Sinne nicht, deshalb sei hier noch eine angeboten, und zwar für …</p>
<p><strong>Der Nachtkönig<br />
“Star Gazing”</strong> (<strong>Bernard Herrmann</strong>) aus <strong>“The Day The Earth Stood Still”</strong></p>
<p>War „Game Of Thrones“ zunächst eine Fantasy-Serie fast ohne Fantasy-Elemente (was überaus lustvoll war), treten diese nach dem Ende der literarischen Vorlagen deutlich in den Vordergrund. Damit gewinnen auch die weißen Wanderer an Bedeutung und mit ihnen ihr Anführer, der Nachtkönig.<span id="more-10515"></span><br />
Der vielseitige Hollywood-Komponist Bernard Herrmann wird von den Fans des Fantastischen Films gern als Hausmusiker dieses Genres vereinnahmt. Sein Soundtrack für “The Day The Earth Stood Still” (1952) passt gut in dieses Schema, aber auch seine zahlreiche Thriller-Klassiker, seine Musik für Melodramen und Kostümfilme hat stets eine sphärische Qualität.<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c471e2719fff4c33bd1b6a686e280897" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Die Umwege der Inspiration</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/04/20/die-umwege-der-inspiration/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 16:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte Transsylvaniens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 106. Todestag von Bram Stoker Noch vor 200 Jahren war Transsylvanien* ein weißer Fleck auf der europäischen Landkarte. Das verblüfft, wenn man bedenkt, dass wir uns heute für weitaus länger zurückliegende der dortigen Ereignisse interessieren. Der erste Bericht in englischer &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/04/20/die-umwege-der-inspiration/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/04/20/die-umwege-der-inspiration/">Die Umwege der Inspiration</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 106. Todestag von <strong>Bram Stoker</strong></p>
<p>Noch vor 200 Jahren war <strong>Transsylvanien</strong>* ein weißer Fleck auf der europäischen Landkarte. Das verblüfft, wenn man bedenkt, dass wir uns heute für weitaus länger zurückliegende der dortigen Ereignisse interessieren. Der erste Bericht in englischer Sprache, in dem Geschichte und Bevölkerung Transsylvaniens thematisiert werden, war 1820<strong> „An Account Of The Principalities Of Wallachia And Moldavia“</strong> von William Wilkinson. 1849 machte<strong> Alexandre Dumas d. Ä.</strong> diesen Landstrich in „La Dame pâle“ erstmals zum Schauplatz finsterer Vorgänge in der Belletristik.<br />
Es war jedoch der irische Verwaltungsangestellte und Theaterdirektor Bram Stoker, der Transsylvanien dauerhaft zum Synonym für den Ursprungsort des Bösen an sich werden ließ. Sein „Dracula“ verweist auf eine historische Figur: 1431 wird der rumänische Adlige Vlad zum neuen Woiwoden (Fürsten) der Walachei gemacht und zum Ritter des Drachenordens geschlagen. Daher führt er nun den Beinamen Dracul (Drache), der im Rumänischen sogar „Teufel“ bedeutet. Erst sein zweiter Sohn <strong>Vlad Draculea</strong> wird diesem Namen wirklich Ehre machen. 1456 wird Draculea zum Woiwoden der Walachei, im folgenden Jahr legt er sich den Beinamen <strong>Tepes</strong> (sprich Zepesch) zu; das bedeutet „der Pfähler“ und ist kein leeres Versprechen. Im Rahmen eines Handelskrieges mit Siebenbürgen lässt er 600 (also sämtliche) Kaufleute aufspießen. Zu den zahllosen folgenden Schreckenstaten zählt auch ein Oster-Massaker, das als Vorbild für die „rote Hochzeit“ in <strong>„Game Of Thrones“</strong> gedient haben könnte.<span id="more-10160"></span></p>
<p>1897 erscheint der Roman „Dracula Or The Un-Dead“ von Bram Stoker, der sogleich auch auf die Bühne gebracht wird. (Es ist das 13. Werk des Autors, die vorherigen haben kein Aufsehen erregt.) Aus dem historischen Schlächter wird ein untoter Blutsauger gemacht.<br />
Bei H. P. Lovecraft finden sich zwei Belege für die ohnehin naheliegende Annahme, dass dieser „Dracula“ gelesen hatte. Zunächst einmal lässt Lovecraft im 1927 verfassten Kurzroman „Der Fall Charles Dexter Ward“ einen Vorfahren seines Helden schon 1750 einen Freund in Transsylvanien erwähnen (zu einer Zeit also, da die wenigsten Amerikaner mit diesem osteuropäischen Gebiet etwas anfangen konnten). Dann lässt er seinen Titelhelden Einzelheiten zu dieser Verbindung recherchieren und selbst nach Transsylvanien reisen.<br />
Charles Dexter Wards Besuch beim Baron Ferenczy in den Bergen östlich von Racu im zu den Karpaten gehörenden Harghita-Gebirge „weist eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Besuch Jonathan Harkers bei dem transsilvanischen Woiwoden Dracula auf“, stellte Leslie S. Klinger** fest. „Draculas Schloss liegt in der Nähe von Bistrita, etwa 120 Kilometer westlich von Racu. Sowohl Baron Ferenczy als auch Dracula residieren auf einem abgelegenen Schloss, sind bei ihren Nachbarn äußerst unbeliebt und von hohem Alter. Beide schicken ihre Kutschen, um ihren jeweiligen Gast abzuholen“. (Vom historischen Draculea ist ein solcher Standort nicht überliefert.)<br />
Freilich ist diese Begegnung bei Lovecraft nur ein winziges Detail in einem hochkomplizierten Fall, der sich wie ein Tatsachenbericht liest.</p>
<p>Eine noch weitaus effektvollere Passage lässt den Leser an „Das Bildnis des Dorian Gray“ denken. Dessen Autor Oscar Wilde wird von Lovecraft im „Charles Dexter Ward“ sogar erwähnt. Er vergleicht die Obskurität, in die der schon erwähnte Vorfahr Joseph Curwen von der Gesellschaft gestoßen wurde, mit der Art „wie Oscar Wildes Name ein Jahrzehnt lang totgeschwiegen wurde, nachdem er in Ungnade gefallen war“. Dass dieser Curwen möglicherweise mit finsteren Mächten im Bunde stand, wollten seine Mitbürger u. a. daran erkannt haben, dass er nicht sichtbar alterte. Bei seinen Recherchen zum Leben seines Ahnen stößt Charles Dexter Ward auf ein übermaltes Portrait dieses Curwen, das er mühevoll freilegen lässt und dann in seinem Arbeitszimmer aufhängt. Das Bildnis ähnelt Ward in beunruhigender Weise, und seine Blicke scheinen dessen Bewegungen im Raum zu folgen. Mehr und mehr scheint der Mann auf dem Bild von Ward Besitz zu ergreifen. Als diese Entwicklung in ein gewisses Stadium getreten ist, geschieht es: „Von der Holzunterlage sich abschälend, enger und enger sich zusammenrollend und schließlich mit einer boshaften Plötzlichkeit in kleine Stückchen zerbröckelnd, hatte das Portrait des Joseph Curwen seinen Posten (…) aufgegeben und lag jetzt als eine dünne Schicht feinen, blaugrauen Staubes verstreut auf dem Boden.“</p>
<p>So subtil der Wiederhall seiner Leseerlebnisse in Lovecrafts Arbeit war, so pochte und zirpte auch er in den Arbeiten jüngerer Erzähler weiter.<br />
Zu den zahlreichen Brieffreundschaften, die H. P. Lovecraft unterhielt, zählt auch ein vierjähriger Dialog mit einem jungen Fan, der ihm später nachfolgen sollte. Robert Bloch begann als Siebzehnjähriger, mit Lovecraft zu korrespondieren, die beiden sind sich jedoch niemals begegnet. Bloch hat ihm später einen ganzen Roman gewidmet, und in seiner populärsten Erzählung lässt sich ein leises Echo aus „Der Fall Charles Dexter Ward“  vernehmen. In „Psycho“ gibt es die beeindruckenden Dialoge zwischen Norman Bates und seiner Mutter, die wir mit anhören, ohne die Sprechenden sehen zu können. Alfred Hitchcock übernimmt diesen Effekt in seine Filmversion von „Psycho“. Er weicht also von seiner markanten Gewohnheit ab, dem Zuschauer einen Wissensvorsprung zu geben. Wir sind von der späten Enthüllung, dass die geifernden Wortgefechte aus dem Munde einer einzigen Person gekommen sind, ebenso überrascht wie die handelnden Personen.<br />
Auch in „Der Fall Charles Dexter Ward“ gleitet ein junger Mann in den Wahnsinn (bzw. in eine Besessenheit) ab und irritiert die Lauscher mit unerklärlicher Vielstimmigkeit hinter der verschlossenen Tür seines Zimmers. Auch hier ist die Unterhaltung bewegt und verstörend (wenn auch meist unverständlich). Damit hören die Querverweise aber auch auf. Bloch orientierte sich bei &#8222;Psycho&#8220; bekanntlich an einem Kannibalen aus Wisconsin.***</p>
<p>______________<br />
* Am Ende des Ersten Weltkriegs erklärte Rumänien Ungarn den Krieg und verleibte sich Transsylvanien ein, das ihm im Versailler Vertrag vom Juli 1919 zugesprochen wurde. Im August 1940 wurde der nördliche Teil Transsylvaniens erneut an Ungarn angeschlossen, fiel jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg im Vertrag von Paris wieder an Rumänien.<br />
** Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/15/aus-der-finsternis/">https://blog.montyarnold.com/2018/03/15/aus-der-finsternis/</a><br />
*** Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2014/12/29/ruebe-runter-mit-musik/">https://blog.montyarnold.com/2014/12/29/ruebe-runter-mit-musik/</a><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/18a86deb022c430fb76dd45cda806786" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/04/20/die-umwege-der-inspiration/">Die Umwege der Inspiration</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Von Georgia nach Westeros (9): Die Leute vom Theater</title>
		<link>https://blog.montyarnold.com/2018/04/10/von-georgia-nach-westeros-9-die-leute-vom-theater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 12:19:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Theatergruppe des Gate Theatre "A Hatful Of Fish"]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus „Game Of Thrones“, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des Golden Age of Soundtrack, als man die Themen noch mitsingen und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/04/10/von-georgia-nach-westeros-9-die-leute-vom-theater/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus <strong>„Game Of Thrones“</strong>, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des</em> Golden Age of Soundtrack<em>, als man die Themen noch mitsingen und wiedererkennen konnte.</em></p>
<p><strong>Die Theatergruppe des Gate Theatre</strong><br />
<strong>&#8222;A Hatful Of Fish&#8220;</strong> aus <strong>&#8222;The Three Worlds Of Gulliver&#8220;</strong> von<strong> Bernard Herrmann</strong></p>
<p>In Staffel 5 gelingt es Arya Stark in Braavos ins „Haus von Schwarz und Weiß“ aufgenommen zu werden. Zuvor musste sie dem Hausherrn Jaqen H&#8217;ghar versprechen, „niemand“ zu werden, eine Gesichtslose. Als Muschelverkäuferin getarnt wird sie in den Hafen von Braavos geschickt, um zu beobachten. Auf ihren Streifzügen durch die Stadt, kommt es für Arya zu einer verstörenden Veranstaltung: sie sieht eine Theatergruppe das Stück<strong> „The Bloody Hand“</strong> aufführen, in dem der <strong>„Krieg der Fünf Könige“</strong> als Klamotte nacherzählt wird. Auch der Hinrichtung ihres Vaters wird sie auf diese Weise ein zweites Mal beiwohnen. Einige der Schauspieler werden wir in Staffel 6 noch näher kennenlernen.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Von Georgia nach Westeros (8): Jaime Lannister</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2018 13:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA["Paying Off Scores"]]></category>
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		<category><![CDATA[Clint Eastwood]]></category>
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		<category><![CDATA[Nikolaj Coster-Waldau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus „Game Of Thrones“, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des Golden Age of Soundtrack, als man die Themen noch mitsingen und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/24/von-georgia-nach-westeros-8-jaime-lannister/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus <strong>„Game Of Thrones“</strong>, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des</em> Golden Age of Soundtrack<em>, als man die Themen noch mitsingen und wiedererkennen konnte.</em></p>
<p><strong>Jaime Lannister</strong><br />
<strong>&#8222;Paying Off Scores&#8220;</strong> aus &#8222;For A Few Dollars More&#8220; von<strong> Ennio Morricone</strong></p>
<p>Jaime Lannister trägt alle äußeren Kennzeichen eines edlen Recken: Charisma, Sex-Appeal, langes güldenes Haar, ritterliches Erscheinungsbild. Dieses Image ändert sich auch nicht, als er im Lauf der Zeit schwer geprüft und gerupft, sein Haar gekürzt wird und er eine Hand verliert. In der Tat zählt er zu den <em>naughty boys</em> des Ensembles,<span id="more-9919"></span> und als solcher muss er in regelmäßigen Abständen schreckliche Dinge tun: einen kleinen Jungen aus dem Schlossfenster schmeißen, den König umbringen und immer wieder mit der eigenen Zwillingsschwester schlafen, die überdies das verkommenste Subjekt ist, das die ganze Geschichte zu bieten hat. Dabei muss der schöne Jaime all seinen Charme und seine guten Absichten aufbieten, damit ihm der Zuschauer nicht von der Stange geht. Immerhin kommen ihm im Lauf der Zeit nagende Zweifel an der Richtigkeit seines Weges, doch als Edelmann ist man gewissen Zwängen unterworfen.<br />
Jaime Lannister ist eine fehlgeleitete Version des grüblerischen  Outlaws aus dem Spaghetti-Western, ein Clint Eastwood ohne moralischen dessen Kompass.<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/dbe6542e737e49c6b52382c239dfdeee" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Der Tod kommt zweimal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[montyarnold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 09:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Medienphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA["Dallas"]]></category>
		<category><![CDATA["Der Denver-Clan"]]></category>
		<category><![CDATA["Für alle Fälle Fitz"]]></category>
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		<category><![CDATA[„Diese Drombuschs“]]></category>
		<category><![CDATA[„Falcon Crest“]]></category>
		<category><![CDATA[„Game Of Thrones“]]></category>
		<category><![CDATA[Chefinspektor Bilborough]]></category>
		<category><![CDATA[Cliffhanger zum Season-Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Gina Lollobrigida]]></category>
		<category><![CDATA[HBO]]></category>
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		<category><![CDATA[Larry Hagman]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Stromberger]]></category>
		<category><![CDATA[Umbesetzungen in TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[US-Seifenoper]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>betr.: 18 Jahrestag vom Start der Serie „Die Sopranos“ im ZDF / bevorstehende Adaption der Serie &#8222;Die Sporanos&#8220; fürs Kino / Umbesetzungen in TV-Serien  Der Schauspieler Peter Dinklage, der wegen seiner markanten Statur auch mit Sonnenbrille mühelos auf der Straße erkannt &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/12/der-tod-kommt-zweimal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/12/der-tod-kommt-zweimal/">Der Tod kommt zweimal</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>betr.: 18 Jahrestag vom Start der Serie<strong> „Die Sopranos“</strong> im <strong>ZDF </strong>/ bevorstehende Adaption der Serie &#8222;Die Sporanos&#8220; fürs Kino /<strong> Umbesetzungen in TV-Serien </strong></p>
<p>Der Schauspieler <strong>Peter Dinklage</strong>, der wegen seiner markanten Statur auch mit Sonnenbrille mühelos auf der Straße erkannt wird, bekommt gelegentlich von den Fans der Serie <strong>„Game Of Thrones“</strong> den Satz hinterhergerufen: „Wir hoffen, du stirbst nicht!“ Das spielt auf ein heute alltägliches Phänomen der Serien-Erzählkunst an. Das Publikum muss bei allen Charakteren – auch bei den ganz wichtigen und heiß geliebten – jederzeit darauf gefasst sein, dass sie ihm wegsterben. Inzwischen gehört es zum guten Ton, möglichst oft und (soweit das in der indiskreten Ära des Internets überhaupt möglich ist) unerwartet Helden aus der Geschichte herauszuschreiben.<br />
Naheliegenderweise waren es „Die Sopranos“ (1999-2007), die wegweisende Mafia-Serie der<strong> HBO</strong>, in der es häufiger als bisher zu Todesfällen im Ensemble kam – angeregt durch das Kino-Epos <strong>„Der Pate II“</strong>. „Game Of Thrones“, ein noch weitaus brutaleres Sujet, hat diese Disziplin in neue Höhen getrieben.<br />
Kein Wunder, dass sich so viele Passanten um Peter Dinklage sorgen.<span id="more-9839"></span></p>
<p>In der guten alten Zeit des linearen Fernsehens alterte und starb man möglichst gar nicht. Wenn doch, ließen sich vereinzelte Personalwechsel bei abgeschlossenen Episoden gut überspielen, besonders in komödiantischen Formaten.<br />
Die langlebigen US-Seifenopern* der 80er Jahre mit ihren durchgehenden dramatischen Verwicklungen sahen sich erstmals mit dem Problem konfrontiert, dass sie immer wieder reale Veränderungen der Besetzung in ihren Drehbüchern parieren mussten. Zu Beginn war man dabei noch recht unbeholfen. Als 1980 der „Dallas“-Schauspieler Jim Davis starb, war der von ihm verkörperte Familienpatriarch Jock Ewing zunächst wochenlang verschollen, ehe man ihn auch in der Fiktion sterben ließ. Sein Filmsohn Larry Hagman alias J.R. sah 31 Jahre später das eigene Ende kommen, und so konnte sein Tod in der inzwischen neu aufgelegten Serie auch in der Handlung dramaturgisch effektvoll abgebildet werden.<br />
Bald gönnten sich die TV-Produzenten dieser Seifenopern zum Ende jeder Staffel den einen oder anderen absichtlichen  Cast-Wechsel. Einzelne Figuren kamen nicht aus der Sommerpause zurück – sie waren dann tot, weggezogen oder wurden einfach nicht wieder erwähnt. Gelegentlich gab es zum Saisonfinale auch einen lebensgefährlichen Cliffhanger, von dem niemand wusste, wer ihn überleben würde – auch die Schauspieler nicht. „Der Denver-Clan“ (1981-1989) hat hier wiederholt Akzente für die Ewigkeit gesetzt und sogar das Ende der Serie im Stil einer Vendetta gestaltet.<br />
Solche Ausbootungen hatten nicht inhaltliche, sondern betriebliche Gründe: das  konnte nachlassende Beliebtheit oder eine unverschämte Gagenforderung sein. Es konnte auch passieren, dass der Darsteller nicht mehr mitspielen wollte. Dann hatte er im Herbst entweder stillschweigend ein neues Gesicht oder – in Ausnahmefällen – ein Erlebnis, das sein verändertes Aussehen erklärte.**<br />
Legendär ist eine Geschichte, die im Rahmen von „Falcon Crest“ (1981-1990) passierte. Gina Lollobrigida hatte die Klausel in ihren Vertrag aufnehmen lassen, dass man sie nicht zum Saisonende entlassen dürfe. Als sie beim Publikum nicht den erwarteten Beifall fand, schrieb man sie kurzerhand während der laufenden Staffel aus der Serie heraus. Die Diva hatte das Nachsehen, und die Fans ihren Spaß.</p>
<p>Die ersten horizontal erzählten TV-Serien, in denen der rein künstlerisch motivierte Serientod gepflegt wurde, waren hierzulande große Erfolge. Robert Stromberger ging in „Diese Drombuschs“ (ZDF 1983-1994) noch sehr behutsam zu Werke – in zwölf Jahren gab es unter den Hauptfiguren zwei Trauerfälle und eine folgenreiche Demenzerkrankung. Der um bundesrepublikanischen Realismus bemühte, teilweise geradezu bürokratische Stil des Formates führte allerdings dazu, dass sich diese Schicksalsschläge wie höhere Gewalt anfühlten. Bei „Für alle Fälle Fitz“ (1993-1996, im ZDF 1996-1998) wurde der Tod des hochfahrenden jungen Chefinspektors Bilborough als griechische Tragödie inszeniert. Er blieb nicht das letzte Opfer.<br />
Vieles spricht dafür, dass die Serienmacher von heute das aufmerksam verfolgt haben.</p>
<p>_______________<br />
* Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2014/10/23/ist-eine-soap/">https://blog.montyarnold.com/2014/10/23/ist-eine-soap/</a><br />
** Siehe dazu <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/02/21/wie-siehst-du-denn-aus/">https://blog.montyarnold.com/2018/02/21/wie-siehst-du-denn-aus/</a><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg02.met.vgwort.de/na/1862c952d51c43efa5d8638eb752a90f" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/12/der-tod-kommt-zweimal/">Der Tod kommt zweimal</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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		<title>Von Georgia nach Westeros (7): Daenerys Targaryen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2018 16:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik / Soundtrack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus „Game Of Thrones“, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des Golden Age of Soundtrack, als man die Themen noch mitsingen und &#8230; <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/10/von-georgia-nach-westeros-7-daenerys-targaryen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/10/von-georgia-nach-westeros-7-daenerys-targaryen/">Von Georgia nach Westeros (7): Daenerys Targaryen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Serie wird zusammengebracht, was sich um mehrere Jahrzehnte verfehlt hat: die schillernden Figuren und Schauplätze aus „Game Of Thrones“, der gegenwärtig beliebtesten Serie der Welt, und die Filmmusik des</em> Golden Age of Soundtrack<em>, als man die Themen noch mitsingen und wiedererkennen konnte.</em><br />
<strong><br />
Daenerys Targaryen alias Khaleesi<br />
</strong>“Main Title &amp; End Credits” (Jerry Goldsmith) aus <strong>“The Mummy”*</strong></p>
<p>Die Liste der Titel von Daenerys Targaryen ist so lang und absurd ist wie die eines kommunistischen Diktators. Freilich ist sie alles andere als eine Diktatorin. Unermüdlich sucht die blonde Exilprinzessin nach der idealen Art, ein Volk zu regieren, und wie schmachvoll und ermüdend so etwas ist, erzählt die Serie mit viel Geschick. Außerdem ist Daenerys die <strong>Mutter der Drachen</strong> und – als sei das nicht genug – auch noch die Tante von <strong>Jon Schnee</strong>**, des großen Sex-Symbols der Serie. <span id="more-9899"></span></p>
<p>Jerry Goldsmith war am Ende seines Lebens nicht nur der dienstälteste aktive Komponist in Hollywood, er war auch einer der fleißigsten und lieferte auch dem Fernsehen eine Vielzahl von Ohrwürmern. Die undankbare Frage, welches wohl seine Meisterleistungen seien, wird besonders gerne mit „Chinatown“  und „The Wind And The Lion“ beantwortet. Sein Spätwerk „The Mummy“ mit seinen epischen Wüstenlandschaften verweist auf den zweiteren.</p>
<p>_________________________<br />
* Siehe dazu https://blog.montyarnold.com/2017/02/16/der-aelteste-kinderstar-der-welt/<br />
** Siehe dazu https://blog.montyarnold.com/2018/03/03/von-georgia-nach-westeros-5-jon-schnee/</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.montyarnold.com/2018/03/10/von-georgia-nach-westeros-7-daenerys-targaryen/">Von Georgia nach Westeros (7): Daenerys Targaryen</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.montyarnold.com">Monty Arnold blogt.</a>.</p>
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