betr.: Abschied von Gert Thumser im BKA Theater

So kann’s gehen: ein zurückliegender Blog zu Gert Thumser führte dazu, dass ich an der Abschiedsfeier und -show teilnehmen und ihr somit auch aus Zuseher beiwohnen konnte. Gerds wichtigste Bühnenpartnerin Cora Frost hat ihn ausgerichtet und moderiert.
Biggy van Blond sagte auf der Bühne u.a. dies über das legendäre Duo:
Sie schufen surreale Highlights wie ihren Kurt–Weill-Abend. Darin spielte Gert als sehr großes Kleingeld einen von drei Groschen nach gleichnamiger Weill-Oper, die das Leben des Komponisten erzählten. Weills Erben ließen das Stück verbieten. Klar, dass die beiden auch beim TIPI-Allstars-Hit „Frau Luna“ nicht fehlten und dort als Venus und Mars brillierten. Nein, Gert war NICHT die Venus! (…) die Teufelsberger um Ades Zabel (…) rekrutierten ihn für ihre „Edgar Wallace“-Parodie „Croco Diabolo – Der Tod steckt in der Handtasche“. Als Fressmonster Blob folterte er in seinem Keller und kopulierte auf offener Bühne mit seiner Herrin Karin Hoene* – ein verstörender Auftritt, der den Kindern der „Croco“-Kostümbildnerinn, die diese leichtsinnigerweise zur Premiere mitgenommen hatte, schlaflose Nächte bescherte.
Der schönste Witz aufs Gerts Kosten, an den ich mich erinnere, wurde an diesem kugellustigen Abend leider nicht zitiert, daher will ich ihn nachreichen. Er stammt von Thomas Hermanns, Gerts Entdecker und Förderer: „Wenn du so weiterfutterst, kriegst du noch eine eigene Postleitzahl!“
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* Name der Kunstfigur