Archiv der Kategorie: Medienphilosophie

Scorsisi nisi bene

betr.: 80. Geburtstag von Martin Scorsese Hat ein Künstler ein gewisses Alter erreicht und entsprechend lange im Unterhaltungsbetrieb durchgehalten, kann es ihm gelingen, sich über jede kritische Bewertung zu erheben. Das kann gelingen, wenn er zwei Voraussetzungen erfüllt. Er muss … Weiterlesen

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Ausgebissen: Nosferatus Dritte Zähne

„Ich möchte betonen, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die den Kulturwert eines Filmes nach der Abkehr vom Publikumsgeschmack bemessen, da ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass das Publikum aller Schichten vom sogenannten künstlerischen Film sich hinreißen lässt … Weiterlesen

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Abhören ist nicht gleich Anhören

betr.: Schreiben für mediale Zwecke Der legendäre Show-Unternehmer Ahmet Ertegun (1923-2006) – bitte googeln! – erzählte im Besitz großer Berufserfahrung diese Geschichte: Einer meiner erfolgreichsten Künstler, ich möchte seinen Namen nicht nennen*, kam einmal mit vier Stücken in mein Büro … Weiterlesen

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Der Deutsche Schlager – Phänomen mit falschen Freunden

betr.: „Die Giovanni Zarrella Show“ Der Deutsche Schlager ist das größte guilty pleasure dieses Planeten. Auch sein treuester Fan wird ihn jederzeit verraten und verspotten, sobald er in einer größeren Menschenmenge sitzt und dazu aufgefordert wird – z.B. von einem … Weiterlesen

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Rückwirkende Schreibblockade in Hollywood

Kürzlich stellte das Feuilleton der SZ den Trend von Filmreihen und TV-Serien fest, uns ihre Vorgeschichten aufzutischen. Der Autor wusste sogar, wo das wahrscheinlich angefangen habe: 2012 bei Ridley Scotts „Alien“-Nachschlag und -Vorlauf „Prometheus“. Doch das kann nicht stimmen – … Weiterlesen

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Das war PALplus

In den Zeiten der analogen Fernsehausstrahlung war PALplus eine mit unserem PAL-System kompatible Sendenorm des Farbfernsehens, die von der EU gefördert wurde. Neben einer Reihe besonderer Eigenschaften (wie der senderseitigen Unterdrückung von Farbartefakten oder Möglichkeit der Geisterbilderunterdrückung) war es vor allen … Weiterlesen

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Das Genre der Stunde: der Kriegsfilm

Das Genre möchte sowohl jene ansprechen, die sich die unterhaltsame Vermittlung einer pazifistischen Botschaft wünschen – eine Abbildung des Grauens und der Sinnlosigkeit einer Katastrophe, bei der es letztlich keine Sieger geben kann – als auch die Freunde expliziter Gewaltdarstellungen, … Weiterlesen

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Ein Familienfilm wie aus dem Geschäft

betr.: „The Descendants“ heute um 20 Uhr 15 im Disney Channel Der oben genannte Film inspirierte Verena Lueken in ihrer F.A.Z.-Kritik vor zehneinhalb Jahren zu ein paar allgemeingültigen Anmerkungen zu den Themen „Kino“ und „Mainstream“: „Nur noch selten bekommen wir … Weiterlesen

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Genialitätsvorschuss abgelaufen

betr.: Gepflogenheiten des Streamings Nie war das Phänomen des geflissentlichen Genialitätsvorschusses so präsent wie in unserer zuendegehenden Goldgräberzeit der Streaming-Dienste. Der lachhafte Generalverdacht, nach „Breaking Bad“ müssten alle Serien zwangläufig gut oder einfach besser sein, nur weil sie „episch erzählt“ … Weiterlesen

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Das Ende heißt „Copy And Paste TV“

betr.: Das Ende des episch erzählten Serienfernsehens Die Konkurrenzprodukte „House Of The Dragon“ und „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ markieren einen nicht unwichtigen Punkt in unserer Mediengeschichte. Sie besiegeln das Ende der Ära der hochwertigen „episch erzählten … Weiterlesen

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