Von Cli-Fi zu Post-Cli-Fi

„Cli-Fi (climate fiction) widmet sich unseren ökologischen Zukünften und verwandelt dabei wissenschaftliches Wissen in Affekte und Erfahrungen“, erklärt die SF-Autorin Aiki Mira im Almanach „Das Flirren der Hoffnung“* über diese Literaturgattung, die sich von der Science Fiction ableitet. „Bei der Entwicklung von Klimazukünften greift Cli-Fi auf ein breites Spektrum von Themen und Genres zurück. Ich verstehe Cli-Fi daher nicht als zusammenhängendes Genre, sondern als literarisches Anliegen. Beschwor dieses Anliegen in seinen Anfängen narrativ die Zukunft herauf, benötigen wir heute vor allem eine Bewältigung unserer klimatischen Gegenwart: Wie mit dem fortlaufenden Kollaps umgehen? Wie das aktuelle Gefühl der Ohnmacht verarbeiten? Gerade weil wir bereits im Klimawandel leben, in dem Kollaps die –konstante ist, brauchen wir Climate Fiction, das berücksichtigt, verarbeitet, fortschreibt. Lasst uns Postklimafiktionen schreiben!“
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* Carcosa Verlag 2026

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