
Der Film, um den es heute geht, wird bereits als großes Dino-Abenteuer angekündigt – was schade ist, weil man ohne dieses Wissen viel mehr Freude an dem Spannungsbogen der ersten halben Stunde hätte. Aber das lässt sich nicht ändern. Zusammen mit Volker Robrahn gehe ich im heutigen Podcast dem auf den Grund, wann an Spaß noch übrigbleibt:
https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/the-end-of-oak-street
The End Of Oak Street
Ein Horror-Action-Familien-Spaß von David Robert Mitchell
Eine sommerliche amerikanische Vorstadt Anfang der 80er Jahre. Die Platts sind eine nette, normale Familie – obwohl Mutter Denise und Vater Greg kleine Krisen und die Teenager Audrey und Brian kleine Geheimnisse haben. Nächtliche Kugelblitze und seltsame Alltagsphänomene stiften Verwirrung. Doch was dann passiert, übertrifft jede böse Vorahnung: der Sprengel rund um die Oak Street mit dem Grundstück der Platts wird in die graue Vorzeit transportiert: in die Zeit der Dinosaurier. Wie sich herausstellt, sind nur die wenigsten der Riesenechsen sanftmütige Pflanzenfresser …
Namen wie J. J. Abrams, Ann Hathaway und Ewan McGregor als Papa Platt verweisen auf eine Mega-Produktion – was der Film auch ist. Sein stilechter Eighties-Look lässt ihn kleiner wirken, und die Schauwerte – allen voran die wilden Dinosaurier – bescheren uns ein nostalgisches, trotz einzelner Grausamkeiten unschuldiges Vergnügen. Das ganz große Rätsel ist: auf welche Zielgruppe legt der Film es an?