Archiv der Kategorie: Medienphilosophie

Vom Nachleben wahrer Begebenheiten: Autofiktion (1)

Ich weiß nicht, ob das Kinopublikum wirklich so großen Wert auf den Wahrheitsgehalt seines Feierabend-Programms legt, doch es fällt auf, wie gern Hollywood seinen Produkten die Zeile voranstellt: „Nach einer wahren Begebenheit“. Während dieser Satz für mich eher nach schlechtem … Weiterlesen

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Zum Franchise

Wenn Begriffe aus einem Fachbereich in einen anderen hinüberwandern, sich vage an seiner eigentlichen Bedeutung orientierend, dann ist das niemals ein gutes Zeichen. Man denke nur an schöne Dinge wie Oper, Zirkus und Theater, die sogleich einen unflätigen Klang annehmen, … Weiterlesen

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Unter lärmenden Kretins

Der alte Autorenfilmer und Kinskiversteher Werner Herzog hat mich mit seinen schrägen Äußerungen vor laufender Kamera stets irritiert. Sein langes „Spiegel“-Interview liest sich hingegen ganz großartig (wenn er von seinem amerikanischen Exil auch ein klein wenig gut reden hat, was … Weiterlesen

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Wie kuckst du?

In der Stummfilmzeit war das Filmbild sogar quadratisch, bald setzte sich für viele Jahre das beinahe quadratische Bildschirmformat 4:3 durch. Cinemascope-Filme – Kinofilme im 2,35:1-Format, wie sie ab 1953 gedreht wurden – erschienen also im Pantoffelkino mit schwarzen Balken. Das … Weiterlesen

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Er tut’s trotzdem

Heute bin ich zu Gast bei Mischa Lorenz im Podcast „Never Meet Your Idols“, was mich sehr freut. Wir hatten einander so viel zu erzählen, dass unser Gespräch gar nicht komplett in die Folge reinpasst: https://creators.spotify.com/pod/profile/mischalorenz/episodes/28–Monty-Arnold–Synchron–Kritik–Frher-war-alles-Besser-e3c7ovh Es kommt vor, dass … Weiterlesen

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Das Duo infernale des zeitlosen Horrors

betr.: 178. Geburtstag von Bram Stoker / 65. Geburtstag von Kenneth Branagh (am Mittwoch) In seinem aktuellen „Spiegel“-Artikel „Monster wie wir“* schreibt Andreas Bernard viel Allgemeingültiges zur popkulturellen Bedeutung Bram Stokers, dessen großem Romanhelden sowie dem Parallelphänomen Mary Shelley / … Weiterlesen

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Wo beginnt das Uncanny Valley?

betr.: Das Gruselige Element im Vertrauten Marc Andersen* erzählt: „Wenn wir über den Horror in der Zeit der Sozialen Medien und der KI nachdenken, kommt mir als erstes ein altes Konzept von 1970 namens ‚the uncanny valley‘ in den Sinn, … Weiterlesen

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Warum wir Anglizismen nicht loswerden

Anglizismen werden fast so gerne sinnlos beklagt und verteufelt wie Bürokratie. Der Ärger über sie wird nicht kleiner, weil es neben der komplett sinnlosen Variante (Begriffe, die man genausogut auf Deutsch ausdrücken könnte) auch Bezeichnungen gibt, die etwas Neues Bezeichnen, … Weiterlesen

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Romantischer Rassismus

„Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher Stowe zählt zu den meistverkauften Büchern des 19. Jahrhunderts. Der Roman von 1852 ist ein Meilenstein im Kampf gegen die Sklaverei. Doch die rassistischen Vorurteile, die das Buch und seine zahlreichen Adaptionen thematisieren, wurden … Weiterlesen

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Da lacht das Maschinchen

Schon seit den frühen Tagen des US-Fernsehens wurden komödiantische Serien mit Lachern aus der Konserve, der sogenannten „Laff-Box“, abgemischt. Sogar die Zeichentrickserie „The Flintstones“ (1960-66) war mit Gelächter versehen, das allerdings klang wie durch eine schlechte Telefonleitung und in der … Weiterlesen

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