Archiv der Kategorie: Medienphilosophie

Die Schule des persönlichen Geschmacks

„Über Geschmack lässt sich streiten“, lautet eine Redensart, „Über Geschmack lässt sich nicht streiten“ eine andere. Beide bedeuten dasselbe: die allermeisten Menschen mögen nur, was sie kennen, und sind nach einer kurzen kindlichen Phase der Aufgeschlossenheit, in der andere für … Weiterlesen

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Der Ausschaltimpuls als potenziell positive Intervention

Die Fernbedienung stieg in den 80er und 90er Jahren vom reinen Bequemlichkeitsrequisitit (das es etwa erlaubte, von der Sitzmulde aus lauter oder leiser zu machen) zum wichtigen Machtfaktor in Wohn- und Lebensgemeinschaften auf. Mit dem Aufkommen des Privat- und Kabelfernsehens … Weiterlesen

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Bescheidenheit als alter Hut: Autofiktion (2)

Fortsetzung vom 13.1.2026Ohne dass ein Aufhebens gemacht wurde, war bis Mitte des 20. Jahrhunderts die fiktionale Erzählkunst a priori reich an gelebtem Leben und gemachten Erfahrungen. Dann brach eine längere Periode des Friedens in der Westlichen Welt an (die eben … Weiterlesen

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Vom Nachleben wahrer Begebenheiten: Autofiktion (1)

Ich weiß nicht, ob das Kinopublikum wirklich so großen Wert auf den Wahrheitsgehalt seines Feierabend-Programms legt, doch es fällt auf, wie gern Hollywood seinen Produkten die Zeile voranstellt: „Nach einer wahren Begebenheit“. Während dieser Satz für mich eher nach schlechtem … Weiterlesen

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Zum Franchise

Wenn Begriffe aus einem Fachbereich in einen anderen hinüberwandern, sich vage an seiner eigentlichen Bedeutung orientierend, dann ist das niemals ein gutes Zeichen. Man denke nur an schöne Dinge wie Oper, Zirkus und Theater, die sogleich einen unflätigen Klang annehmen, … Weiterlesen

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Was macht eigentlich ein Lektor?

Autor ist einer der schönsten Berufe der Welt, obwohl man hin und wieder von Selbstmitleid befallen wird: Leser und vor allem Kunden (Verlage, Sender …) neigen dazu, das geschriebene als ohnehin vorhanden zu betrachten. So wie Musikfreund mitunter denkt: es … Weiterlesen

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Unter lärmenden Kretins

Der alte Autorenfilmer und Kinskiversteher Werner Herzog hat mich mit seinen schrägen Äußerungen vor laufender Kamera stets irritiert. Sein langes „Spiegel“-Interview liest sich hingegen ganz großartig (wenn er von seinem amerikanischen Exil auch ein klein wenig gut reden hat, was … Weiterlesen

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Wie kuckst du?

In der Stummfilmzeit war das Filmbild sogar quadratisch, bald setzte sich für viele Jahre das beinahe quadratische Bildschirmformat 4:3 durch. Cinemascope-Filme – Kinofilme im 2,35:1-Format, wie sie ab 1953 gedreht wurden – erschienen also im Pantoffelkino mit schwarzen Balken. Das … Weiterlesen

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Er tut’s trotzdem

Heute bin ich zu Gast bei Mischa Lorenz im Podcast „Never Meet Your Idols“, was mich sehr freut. Wir hatten einander so viel zu erzählen, dass unser Gespräch gar nicht komplett in die Folge reinpasst: https://creators.spotify.com/pod/profile/mischalorenz/episodes/28–Monty-Arnold–Synchron–Kritik–Frher-war-alles-Besser-e3c7ovh Es kommt vor, dass … Weiterlesen

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Das Duo infernale des zeitlosen Horrors

betr.: 178. Geburtstag von Bram Stoker / 65. Geburtstag von Kenneth Branagh (am Mittwoch) In seinem aktuellen „Spiegel“-Artikel „Monster wie wir“* schreibt Andreas Bernard viel Allgemeingültiges zur popkulturellen Bedeutung Bram Stokers, dessen großem Romanhelden sowie dem Parallelphänomen Mary Shelley / … Weiterlesen

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